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Yoga Nidra – Kreativer Impuls

by Katrin Baumgarten

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Meditation
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Mit diesem Yoga Nidra gehst Du auf die Spur Deiner Kreativität und Motivation. Zuerst wirst Du angeleitet ruhig zu werden, um dann der inneren Intuition zu lauschen. Sie weckt Deine Lust, Dinge anzupacken – sei es im normalen Alltag, beim künstlerischen Schaffen oder bei der Arbeit. Im Yoga nennt man das "icchā śakti" – die Kraft des Willens, die Dir unbegrenzt Energie gibt. Finde einen ruhigen Ort, an dem Du ungestört bist. Leg Dich entspannt auf den Rücken, die Beine leicht auseinander, die Füße entspannt nach außen. Die Arme ruhen neben dem Körper, mit den Handflächen nach oben oder sanft auf dem Bauch oder Brustkorb. Schließe die Augen, wenn Du bereit bist, und tauche ein in Deine Praxis.

Transkription

Du hast dir wieder einen richtig schönen,

Gemütlichen Platz gesucht,

Bist ungestört und liegst gemütlich auf dem Rücken.

Da ist Platz zwischen deinen Armen und deinem Körper,

Zwischen den beiden Füßen und die Füße fallen sanft nach außen.

Vielleicht brauchst du noch ein kleines Kissen hinter den Knien oder noch irgendetwas anderes,

Vielleicht ein Tuch über die Augen,

Um noch bequemer oder gemütlicher zu werden.

Dann pausierst du kurz die Aufnahme,

Tust das und kommst,

Klickst wieder auf Play.

Nimmst mal drei,

Vier volle Atemzüge,

Richtig schön,

Füllst die Lunge aus,

Spürst die Grenzen der Bewegung,

Des Brustkorbs,

Vielleicht in den Bauch hinein und machst ein paar Säufzer.

Schau mal,

Wie viele da dir gut tun,

Was du mit diesen Säufzern loslassen kannst.

Und dann,

Um jetzt deine Yoga-Nidra-Praxis zu beginnen,

Zeig dir ruhig selber einmal,

Ich praktiziere Yoga-Nidra und dann schaust du mal,

Ob du hinter geschlossenen Augen,

Was nimmst du da Visuelles wahr?

Also vielleicht ist dort ein düsterer,

Dunkel Hai,

Also ganz schwarz oder vielleicht siehst du Formen und Farben,

Vielleicht siehst du ein bisschen das Licht der Umgebung durchschimmern.

Das ist,

Als würde man so ein bisschen den Blick verschwimmen lassen,

Also weiter werden lassen,

Anstelle von auf ein bestimmtes Detail sich zu fokussieren.

Weiter zum Sinn des Hörens.

Also schau mal,

Ob du Geräusche ganz weit weg hörst,

In der Ferne,

Außerhalb des Hauses sogar,

In der Geschäftigkeit,

Der Stadt oder die Geräusche der Natur.

Dann kommst du ein Stück näher,

Vielleicht sind da Geräusche in diesem Haus,

Die du wahrnehmen kannst,

Geräusche in dem Raum,

In dem du dich befindest.

Da ist natürlich auch meine Stimme,

Vielleicht auch ein paar Geräusche,

Die von dir kommen,

Dein Atmen zum Beispiel oder das Kluckern im Bauch.

Auch hier lässt du diese Wahrnehmung verschwimmen,

Als würdest du dieses gesamte Feld des Hörens,

Zu dem ganzen Feld des Hörens offen werden.

Alles gleichmäßig hinein sinken,

Hinein schwimmen,

Fließen lassen,

Zu dir.

Wir gehen weiter.

Wie fühlt sich der Untergrund unter dir an?

Kannst du die direktere Stofflichkeit,

Das Material unter dir spüren?

Vielleicht auch das da drunter,

Also den Fußboden oder die Art der Matratze.

Die Kleidung um dich drumherum,

Die in deine Haut anlegt oder die Deckel,

Die deine Kleidung und deine Haut berühren.

Vielleicht ist da ein kleiner Windhauch,

Der an den Stellen deines Körpers vorbei huscht,

Die offen sind.

Vielleicht spürst du manche Körperteile richtig warm und manche eher kühl.

Kannst du das ganze Feld dieser Wahrnehmung dafür offen werden,

Durch öffnen und alle Sinneseindrücke gleichmäßig,

Mit gleicher Wichtigkeit in dich eindringen lassen.

Ist da noch der Sinn des Geschmacks?

Vielleicht schmeckst du was in deinem Mund,

Ohne das zu werden.

Darf das auch da sein?

Wie sieht es mit dem Geruch aus?

Vielleicht riechst du die Materialien um dich drumherum oder feine Details von dir selbst.

Und auch da darf dieses ganze Feld,

Dieses Sinnes gleichmäßig in deine Aufmerksamkeit kommen.

Jetzt lade ich dich ein,

Alle diese fünf Sinne,

Auch die,

Noch eine Stufe zurückzutreten und auch alle diese fünf Sinne gleichmäßig in deinem Feld der Wahrnehmung auftauchen,

Aufploppen zu lassen.

Du bist der Beobachter,

Der stille Beobachter von all diesen kleinen Wahrnehmungen und Sinneseindrücken,

Diesen Details,

Die in ihrer Fülle diesen Moment ausmalen.

Unendlichen Details und trotzdem diesen Sinneseindrücken.

Das ist nicht alles deiner Wahrnehmung.

Vielleicht was jetzt noch auftaucht,

Sind Gedanken und Gefühle,

Die auch wie aus dem Nichts heraus,

Die ihre eigene Melodie,

Ihren eigenen Tanz tanzt,

Die dich ausfüllt.

Jeder einzelne Atemzug,

Ganz individuell,

Ein kleines Stück anders,

Andere Charakteristik.

Wieder,

Du beobachtest,

Aber mit Freude,

Mit Neugierde,

In ihrem freudvollen Tanz,

Die diesen Moment Ausdruck verleiht.

Jeder neue Atemzug beginnt der Einatmung oder der Ausatmung.

Spürst du das kurz,

Kurz bevor die Einatmung beginnt?

Es ist wie so ein kleiner Funken,

Ein kreativer Impuls,

Sich auszudrücken,

Zu beginnen.

Icha,

Icha Shakti,

Icha Shakti,

Die Kraft des Willens.

Vielleicht ist es diese Atem,

Dein Körper in den wunderschönsten Farben bemalt.

Jeder einzelne Atemzug,

Ein Pinselstrich,

In seiner ganz individuellen Farbe,

In seinem ganz individuellen Ausdruck,

Mit jedem Atemzug,

Ein Pinselstrich farbiger.

Vielleicht spürst du,

Spürst du so ein ganz kleines Stück,

Diese wundervolle Kraft,

Dem inneren Impuls,

Dem kreativen Impuls,

Sich selbst auszudrücken,

Sich selbst auszudrücken und dieser Impuls,

Dieser Impuls wäscht jetzt durch deinen Körper,

Wäscht jetzt durch deinen Körper.

Beginnt von deinem Herzen,

Animiert bei deiner Atmung und mithilfe deiner Sinne malst du vom Herzen aus,

Entlang deiner Schultern,

Oberarme,

Ellbogen,

Unterarme,

Hände zu den Fingerspitzen.

Die sich vielleicht dann ein ganz kleines Stück bewegen,

In ihrem eigenen Rhythmus,

Eigener Melodie.

Vom Herzen aus malst du entlang des Bauches,

Beckens,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Füße bis hin zu den Zehenspitzen,

Deinen Körper aus.

Kommst du langsam wieder zum Bewusstsein deines Körpers im Hier und Jetzt.

Vom Herzen aus malst du Richtung Kopf,

Hals,

Wirbelsäule,

Hinterkopf,

Scheitel,

Stirn und Gesicht.

Mit allen seinen feinen Ausdrücken malst du den Körper,

Den gesamten Körper,

Verleihst dem Ausdruck durch die Farbe.

Mit ein paar tieferen,

Volleren Atemzügen kommst du jetzt zu den Fingerspitzen bis in die Gesamtheit deines Körpers.

Gesamtheit deines Körpers.

Atme es ein Stück tiefer,

Bewegst dich ein Stück mehr,

Ganz mit dem Impuls heraus aus dir selbst.

Welche Bewegung wäre jetzt die,

Die ein kreativer Ausdruck deines Körpers wäre?

Vielleicht sind es die Hände,

Ein Bein,

Was von sich streckt,

Das andere,

Die Schultern.

Vielleicht rollst du dich kurz zur einen oder zur anderen Seite.

Nun kommst du ganz in deiner eigenen Zeit zum Sitzen.

Legst dir noch mal eine Hand auf die andere,

Auf dein Herz.

Wenn du dann sitzt,

Legen beide Hände auf deinem Herzen.

Deine Yoga-Nidra-Praxis ist beendet,

Vollendet.

Ich wünsche dir,

Dass du vielleicht diesen kreativen Impuls irgendwie an deinem Tag,

An deinen nächsten Tagen Ausdruck verleihen kannst.

Ein künstlerisches Schaffen nur für seine Selbstwillen.

Vielleicht findest du das in dem Moment,

Wo du kochst und etwas dekorierst oder ganz fein abschmeckst.

Oder während des Computerreparierens oder im Moment,

Wo du mit deinem Kind spielst.

Ich danke euch.

Tschüss.

© 2026 Katrin Baumgarten. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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