
Baum-Meditation: Loslassen Mit Qigong & PMR
Begib dich auf eine Gedankenreise und verwandle dich dabei in einen Baum. Tiefe Wurzeln und ein stabiler Stamm geben dir Halt. Du lässt alles los, was du nicht mehr brauchst und wirfst deine Blätter ab, wie ein Baum im Herbst. Nutze deinen Atem sowie einfache Bewegungen aus dem Qigong und der progressiven Muskelentspannung, um Blockaden zu lösen und emotionalen Ballast abzuschütteln - die Visualisierung hilft dir dabei. Regeneriere so auf natürliche Weise, verbessere deine Körperwahrnehmung und schule deine Vorstellungskräfte.
Transkription
Willkommen zur Baum-Meditation mit Elementen aus dem Qigong und der progesriven Muskelentspannung.
Ich bin Katja und begleite Dich auf Deiner Gedankenreise,
Um Blockaden zu lösen und emotionalen Ballast abzuwerfen.
Komme dafür in eine stehende Position.
Stelle deine Füße mit etwas Abstand voneinander hin.
Kippe dein Becken leicht nach vorne,
Als würdest du dich auf einen Barstuhl setzen.
Lasse deine Arme locker an der Seite hängen.
Entspanne deine Schultern.
Dein Kopf zieht zum Himmel,
Das Kinn ganz leicht zur Brust.
Deine Wirbelsäule streckt sich dabei.
Entspanne auch dein Gesicht.
Und lasse den Unterkiefer locker.
Deine Zunge ruht am Gaumen hinter den Schneidezähnen.
Atme ein paar Mal tief ein.
Und wieder aus.
Stelle dir vor,
Wie du beim Einatmen wohltuende neue Energie aufnimmst,
Und beim Ausatmen alle Anspannungen loslässt.
Verlagere nun dein Gewicht sanft von links nach rechts.
Und nimm wahr,
Wo heute dein Gleichgewichtszentrum liegt.
Verlagere dein Gewicht nun auch ganz leicht nach vorne zu den Zehenspitzen und wieder zurück zur Ferse,
Ohne dabei die Füße vom Boden zu heben.
Pendele dich auch in dieser Richtung in deinem Gleichgewichtszentrum ein.
Ich nehme Dich jetzt mit auf eine Gedankenreise.
Spüre dafür zuerst noch einmal deine Füße auf dem Boden.
Nimm wahr,
Ob und wie stark du dich im Boden verankert fühlst.
Du kannst dir dafür vorstellen,
Wie dir viele kleine Wurzeln aus den Füßen wachsen,
Die dir Halt geben und dich nähren.
Deine Beine werden zu einem mächtigen Baumstamm.
Auf Höhe Deiner Arme und des Kopfes wachsen viele kleine und große Äste und bilden eine wunderschöne Baumkrone.
An jedem Ast befinden sich viele grüne Blätter und bunte Blüten.
Dein Baum zeigt sich in voller Pracht,
Mit all den Eigenschaften und Attributen,
Die Du ausstrahlst.
Um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln,
Muss auch ein Baum jedes Jahr im Herbst sein Blätterkleid abwerfen,
Sich von ihm trennen,
Zurückziehen,
Um im nächsten Jahr eine noch größere und prachtvollere Krone zu tragen.
Stelle dir nun einmal vor,
Du schüttelst jetzt all das ab,
Was du nicht mehr benötigst.
Was ausgedient hat und gehen darf.
Drehe dafür langsam deinen Oberkörper von einer Seite zur anderen und lasse deine Arme locker mitschwingen.
Wenn du bereit bist,
Loszulassen,
Wird alles,
Was du nicht mehr brauchst,
Von dir abfallen.
Durch die sanfte Bewegung kommen auch festsitzende Themen in Bewegung.
Komme einmal zur Ruhe,
Und wenn du magst,
Kannst du dich jetzt entspannt hinsetzen.
Versuche einmal bewusst dein Gesicht zu entspannen und den Kiefer locker zu lassen und fokussiere dich nun auf deine Gedanken.
Lasse alle Gedanken los,
Die dir nicht dienlich sind.
Beobachte,
Wie deine unerwünschten Gedanken von dir abfallen.
Jeder Gedanke ist ein Blatt,
Das zu Boden fällt.
Und jedes Blatt,
Das von dir abfällt,
Schafft Raum für etwas Neues.
Und nun fokussiere Dich einmal auf Dein Herz und Deine Emotionen.
Wenn du etwas loslässt,
Kann sich dies zunächst unangenehm anfühlen.
Es kann einem Angst machen,
Sich aufregend anfühlen oder verunsichern.
Vielleicht ist es auch ein befreiendes Gefühl.
Nutze nun ganz bewusst deine Ausatmung und stelle dir vor,
Wie du deine Emotionen mit der Ausatmung gehen lässt.
Und nimm wahr,
Ob du dich mit jedem Atemzug ein kleines bisschen mehr entspannen kannst.
So wie die Blätter deines Baumes vom Wind davongetragen werden,
Ziehen auch deine Emotionen mit jedem Atemzug weiter.
Beim nächsten Atemzug richte deine Aufmerksamkeit einmal auf deinen Bauch.
Spüre,
Wie sich die Bauchdecke im Rhythmus deiner Atmung hebt und senkt.
Versuche gedanklich mit jedem Atemzug tiefer in den Bauch zu sinken und spüre,
Wie sich dein Zuhause,
Der Bauch,
Heute anfühlt.
Spanne bei der nächsten Einatmung deinen Bauch und den unteren Rücken leicht an und halte die Anspannung für einen Moment.
Lasse bei der nächsten Ausatmung die Anspannung bewusst los und entspanne deinen Bauch wieder vollständig.
Wiederhole.
Spanne bei der nächsten Einatmung deinen Bauch und den unteren Rücken einmal an und halte die Anspannung für einen Moment.
Lasse dann bei der nächsten Ausatmung die Anspannung bewusst los und entspanne deinen Bauch wieder vollständig.
Bei der nächsten Einatmung spanne einmal deine Beine und dein Gesäß leicht atmen.
Lasse bei der Ausatmung los und entspanne wieder vollständig.
Stelle dir dabei vor,
Wie die Anspannung aus den Füßen in den Boden fließt.
Wiederhole.
Bei der nächsten Einatmung spanne einmal die Beine und dein Gesäß an.
Und lasse bei der nächsten Ausatmung los und entspanne wieder vollständig.
Stelle dir vor,
Wie die Anspannung aus den Füßen in den Boden fließt.
Bei der nächsten Einatmung ziehe deine Unterarme zu den Oberarmen hoch und balle die Hände leicht zu Fäusten.
Entspanne Arme und Hände bei der nächsten Ausatmung wieder.
Und stelle dir vor,
Wie die Anspannung nach unten aus den Händen fließt.
Wiederhole.
Bei der nächsten Einatmung ziehe deine Unterarme zu den Oberarmen hoch und balle die Hände zu Fäusten.
Entspanne Arme und Hände bei der nächsten Ausatmung wieder.
Und stelle dir vor,
Wie die Anspannung nach unten aus den Händen fließt.
Bei der nächsten Einatmung ziehe deine Schultern nach oben und die Schulterblätter nach hinten.
Entspanne bei der Ausatmung und spüre,
Wie dir buchstäblich die Last von den Schultern fällt.
Wiederhole Bei der nächsten Einatmung ziehe deine Schultern sanft nach oben und die Schulterblätter nach hinten.
Entspanne bei der Ausatmung und spüre,
Wie dir buchstäblich die Last von den Schultern fällt.
Bei der nächsten Einatmung ziehe einmal deine Gesichtsmuskeln zusammen.
Und bei der Ausatmung entspanne dein Gesicht wieder vollständig und befreie dich von der Last der Gedanken.
Wiederhole Bei der nächsten Einatmung ziehe einmal sanft deine Gesichtsmuskeln zusammen.
Und bei der Ausatmung entspanne Dein Gesicht wieder vollständig und befreie Dich von der Last der Gedanken.
Zum Abschluss lege eine Hand auf dein Herz.
Und eine Hand auf deinen Bauch.
Nimm noch einmal bewusst deinen ganzen Körper wahr.
Spüre die Entspannung in deinem Gesicht.
Dem Nacken,
Deinen Schultern.
Den Armen und den Händen.
In Deiner Brust und dem Bauch.
Dem Rücken,
Deinem Gesicht,
In den Beinen und deinen Füßen.
Genieße das Gefühl der Entspannung in deinem ganzen Körper.
Lasse auch gedanklich noch einmal ganz bewusst alles los,
Was gehen darf.
Atme einmal tief ein und wieder aus.
Und wenn du bereit bist,
Und erst dann!
Öffne deine Augen und kehre mit deiner Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt.
Danke,
Dass du dabei warst.
Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag.
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