
Meditation: Heilung - das innere Kind
Eine Meditation, die tief unter die Haut geht. Denn sie ist speziell für die inneren Kinder in uns, die nie erwachsen werden konnten. In unserem Innern drücken sie unbemerkt auf ihre Knöpfe und lösen so teilweise heftige Emotionen aus. Der erste Schritt zu Heilung ist ihnen Bedeutung zuzumessen. Und das zu geben, was sie brauchen. Ein Wahrnehmen und Achten ihrer Bedürfnisse.
Transkription
Begib dich für diese Meditation an einen Ort,
An dem du dich zurückziehen kannst,
An dem dich nichts ablenkt und setz dich oder leg dich so hin,
Dass du wirklich total entspannt sein kannst,
Dass du dich in etwas hineinfallen lassen kannst,
Hinein sinken lassen kannst.
Und dann schließe deine Augen,
Wenn du soweit bist.
Und ich möchte,
Dass du an eine Situation oder ein starkes Gefühl in deinem erwachsenen Leben denkst.
Etwas,
Wo eine heftige oder auch nicht so heftige Emotion in dir auftaucht.
Was ist in letzter Zeit passiert oder was passiert regelmäßig,
Dass du auf eine Art und Weise reagierst,
Die du dir vielleicht auch gar nicht erklären kannst.
Eine Art und Weise,
Die dich selbst belastet.
Dass Emotionen in dir aufkommen,
Mit denen du nicht wirklich umgehen kannst und die noch im Nachhinein einen negativen Beigeschmack hinterlassen.
Such dir eine Situation aus,
Vielleicht ploppt dir eine direkt in dir auf und dann stell dir diese Situation so vor deinem inneren Auge vor,
Dass du in sie hinein spüren kannst,
Dass du in sie hinein fühlen kannst und dass du einen Teil dieser Emotionswelt abrufen kannst.
Die damit verbunden ist.
Was fühlst du und kannst du dieses Gefühl auch irgendwo im Körper spüren und hier wahrnehmen.
Ist es ein einziges Gefühl oder sind es vielleicht verschiedener,
Die zueinander kommen.
Und ich möchte,
Dass du jetzt ganz bewusst wahrnimmst,
Dass du auf etwas sitzt,
Dass dich etwas trägt,
Dass dich etwas hält.
Deswegen lass mit der nächsten Ausatmung deine Schultern los und mit der nächsten Ausatmung entspanne dein Gesicht.
Und wenn es dir möglich ist,
Versuche mit der nächsten Ausatmung deinen ganzen Körper nach unten sinken zu lassen.
Und wo auch immer du dieses Gefühl im Körper spürst,
Vielleicht bleibt es auch rein im Kopf,
Nimm dir ein paar tiefe Atemzüge.
Atme tief in diesen Bereich hinein und lass ihn ausatmend los.
Atme ganz tief hier hinein,
Wo auch immer das im Körper ist und lass ausatmend los.
Und mach dir keine Gedanken,
Wenn dieser Bereich vielleicht immer noch fest bleibt und hart bleibt.
Es ist ein Weg,
Den wir beschreiten wollen und die ersten Schritte haben immer damit zu tun,
Dass wir überhaupt wahrnehmen,
Was da ist.
Drumherum können wir weicher werden.
Also entspann nochmal deine Schultern,
Entspann dein Gesicht,
Lass deine Hände los und sink tiefer in den Boden hinein,
In das,
Was dich hält und was dich trägt.
Ich möchte,
Dass du nun innerlich dir vor deinem inneren Auge vorstellst.
Dass du von dieser ganzen Situation einen Schritt zurück gehst.
Dass du einen Schritt aus dir raus gehst und du siehst dich vor dir auf dem Boden sitzen und du siehst,
Du bist ein kleines Kind und du erkennst die Verletzlichkeit.
Was siehst du?
Wie sieht dein Kind aus?
Welche Mimik hat es?
Welche Gestik?
Welche Körperhaltung nimmt es ein?
Und jetzt,
Wo dein inneres Kind vor dir sitzt,
Mit all den Gefühlen,
Mit all der Verletzung,
Mit der Anspannung,
Verspannung,
Festigkeit und du als Erwachsener vor diesem Kind stehst.
Was ist es,
Was du dem Kind gerne sagen würdest?
Was ist es,
Was du ihm mitgeben möchtest?
Tröste dieses Kind.
Sag ihm,
Ich verstehe dich und ich sehe dich.
Ich nehme dich wahr und ich sehe deine Gefühle.
Ich spüre sie und ich nehme sie ernst und alles darf aufkommen,
Was in dir drin ist.
Jede Verletzung,
Jede Wut,
Jede Frustration,
Jedes Gefühl nicht gesehen zu werden,
Jedes Gefühl des Alleinseins.
Was braucht dein Kind?
Was möchtest du als Erwachsene Person ihm sagen?
Und vielleicht kannst du auch einen Schritt weiter gehen.
Doch nur wenn es sich gut anfühlt und dein inneres Kind das braucht,
Vielleicht kannst du auf dein Kind zugehen und ihm eine Hand auf die Schulter legen oder sogar weiter gehen.
Es umarmen.
Wichtig ist hier,
Was braucht es und gib ihm genau das mit Feingefühl für dich und für die gesamte Situation.
Und wie reagiert dieses Kind,
Wenn du ihm das gibst,
Was es braucht?
Bestätigung,
Anerkennung,
Eine Rückmeldung,
Zuneigung,
Liebe,
Ein Gehalten werden,
Getragen werden,
Da sein und wo auch immer du bist in deiner Vision,
Ob noch einen Schritt davor oder ganz nah oder noch näher verbunden mit diesem Kind.
Stell dir vor,
Dass du eins wirst,
Dass ihr wieder zueinander findet und jetzt spüre,
Geht zurück in deinen Körper,
Das Gefühl,
Die Situation,
Die du dir ausgemalt hast.
Was hat sich womöglich verändert?
Es sind die inneren Kinder,
Die auf unsere Knöpfe drücken,
Denen wir keinen Raum geben.
Es sind die Gefühle unserer Kindheit,
Die sich bis heute auswirken,
Die wir nicht gespürt haben.
Wichtig ist im ersten Schritt,
Sie wahrzunehmen,
Ihnen Raum zu geben,
Denn dann können sie sich transformieren und wir können heilen und erwachsen werden.
Danke,
Dass du deine so wertvolle Zeit heute mit mir verbracht hast.
Denke immer daran,
Ein glückliches Leben ist kein Zufall und lass uns diesen Weg gemeinsam beschreiten.
Bis zum nächsten Mal!
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