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Talk - Detox von den sozialen Medien

by Franziska Becker

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Meditation
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Fühlst du dich von den sozialen Medien auch manchmal total gestresst? Diese permantente Reizüberflutung kann dafür sorgen, dass du gar nicht mehr zur Ruhe kommst. In dieser Folge gebe ich dir einige Tipps zum bewussten Umgang mit und berichte aus meiner eigenen Erfahrung.

Transkription

Achtsamkeit ist die Erreichbarkeit ihrer Bedürfnisse.

Die Zeit,

In der sie für andere erreichbar sind,

Steht dieser Achtsamkeit entgegen.

Ihr Handy und ihren Computer bewusst auszuschalten,

Ist ein schöner Zwischenschritt.

Ihr Ziel sollte aber sein,

Ihr Handy und ihren Computer nur noch bewusst einzuschalten.

Das habe ich aus dem Buch,

Aus dem Übungsbuch,

Achtsamorden von Carsten Dusse entnommen.

Und so komme ich aus meiner Urlaubspause zurück,

Erholt von den sozialen Medien.

Ich habe tatsächlich seit,

Ich würde mal sagen circa drei Jahren,

Das erste Mal eine Woche am Stück größtmöglichst auf Social Media verzichtet.

Und mit Social Media meine ich Plattformen wie insbesondere Facebook,

Instagram und dergleichen.

Was so ein bisschen aus der Reihe fällt bei mir,

Ist WhatsApp,

Denn das habe ich weiter genutzt,

Ohne jetzt hier bezahlte Werbung machen zu wollen,

Um einfach mal ein paar Beispiele zu nennen,

Was sich hinter den sozialen Medien verstecken kann.

Das kann auch ganz andere Plattformen sein.

Was gibt es noch?

Es gibt noch TikTok,

Es gibt Twitter,

Obwohl sich das glaube ich mittlerweile Ex nennt.

Ich denke,

Du verstehst,

Was ich damit meine.

Warum habe ich mich für einen Social Media Detox entschieden?

Ja,

Ich bin ja nicht nur privat auf sozialen Medien unterwegs,

Sondern insbesondere beruflich.

Ich nutze die sozialen Medien,

Um meine Coachings,

Meine Workshops im Bereich Stressmanagement und Entspannung zu promoten,

Zu erklären,

Was ich da mache,

Um bereits vorab auch schon einige Tipps und Tricks mit an die Hand zu geben und so für die Menschen da zu sein.

Das bedeutet,

Dass ich notgedrungen beruflicherweise relativ viel auf den sozialen Medien unterwegs bin,

Um meine Inhalte dort eben zu veröffentlichen.

Ich glaube,

Dadurch bedingt bin ich privat auch etwas weniger vielleicht als andere auf diesen sozialen Medien unterwegs,

Denn ich bin manchmal schon so ein bisschen müde,

Was das betrifft,

Aber auch das kommt gelegentlich vor und auch ich verliere mich manchmal in dem Strudel der Shorts und Reels und plötzlich ist eine halbe Stunde bis Stunde rum und ich habe mir nur sinnlose Kurzvideos reingezogen.

Ja,

Was habe ich gemerkt?

Ich habe mit der Zeit gemerkt,

Dass mich das extrem gestresst hat.

Jede freie Sekunde,

Die ich hatte und mit der ich nicht mit meinen Gedanken alleine sein wollte,

Habe ich genutzt,

Um mein Handy zu greifen,

Um mal schnell meine Mails zu checken,

Um mal kurz mir ein paar Videos reinzuziehen,

Um ein paar neue Impulse zu bekommen oder um zu kreieren und Inhalte zu veröffentlichen.

Das hat dazu geführt,

Dass ich Freizeit,

Vor allen Dingen Freizeit mit mir selbst,

Kaum noch aktiv genießen konnte,

Denn die Achtsamkeit für das Thema soziale Medien ist bei mir zunehmend verloren gegangen.

Das bedeutet,

Dass ich es gar nicht mehr so richtig unter Kontrolle hatte,

Diesen Impuls,

Dem Impuls vor allen Dingen nachzugeben,

Nicht nach meinem Handy zu greifen,

Wenn mir danach war,

Obwohl es vielleicht nicht mal einen konkreten Grund oder ja den Bedarf gab.

Ich habe mich deswegen bewusst dafür entschieden,

In meiner Urlaubswoche mal eine kleine Pause einzulegen.

Ich kann schon mal vorab sagen,

Das hat bei mir extrem Stress reduziert.

Es ist ja nicht nur so,

Dass wir gar nicht mehr mit unseren Gedanken alleine sind,

Wenn wir ständig am Handy rumtippen oder uns mit Inhalten vollsaugen,

Sondern genau das ist es ja.

Wir setzen uns permanenten Reizen aus,

Die dafür sorgen,

Dass wir immer mehr Input bekommen.

Wir haben gar keine Zeit mehr,

Dinge zu verarbeiten,

Weil wir ständig immer eine Schippe mehr obendrauf bekommen an Informationen.

Diese permanente Reizüberflutung kann auf Dauer dafür sorgen,

Dass du einem enormen chronischen Stress ausgesetzt bist.

Ja,

Es reicht ja oft schon,

Wenn wir draußen einfach eine Runde spazieren gehen und an jeder Ecke irgendwelche Werbeplakate sehen.

Alleine das sind ja auch schon Reize.

Naja,

Letztendlich,

Wenn wir es ganz genau nehmen wollen,

Sind auch Naturgeräusche,

Das Rascheln der Blätter auch schon Reize.

Nur haben die einen Reize eine mehr entspannendere Wirkung auf uns als andere Reize.

Und diese dauerhafte Informationsverarbeitung kann dafür sorgen,

Dass du ständig unter Strom stehst,

Dass du gar nicht mehr so richtig zur Ruhe kommst und so ähnlich ging mir das nach einer Weile auch.

Außerdem habe ich festgestellt,

Dass die Nutzung von sozialen Medien mit der Zeit dafür sorgt,

Dass ich schneller prokrastiniere.

Also man könnte ja sagen,

Hey Franzi,

Du bist auf den sozialen Medien ja größtenteils als Creator unterwegs.

Du kreierst Inhalte,

Das ist doch was Gutes.

Das heißt,

Du konsumierst nicht nur,

Du erstellst Inhalte und bist so produktiv.

Gleichzeitig neigte ich mit zunehmender Zeit auch dazu zu prokrastinieren,

Indem ich mir dann Shorts reingezogen habe,

Videos reingezogen habe und mich so von der Erstellung meiner eigenen Inhalte abgelenkt habe.

Oder von anderen Dingen,

Von anderen Arbeiten oder auch nicht nur vor Arbeiten.

Ich habe mich nicht nur vor Arbeiten gedrückt,

Sondern manchmal auch dadurch Freizeit kompensiert,

Indem ich mich meinen eigenen Gedanken nicht gestellt habe.

Denn auch bei mir kommt es hin und wieder vor,

Dass wenn ich alleine bin,

Ich Freizeit gar nicht bewusst genießen kann,

Weil bei mir häufig dann das Gefühl der Einsamkeit aufkam.

Einsamkeit nicht,

Weil ich einsam bin,

Sondern mehr,

Weil ich mich einsam fühle.

Ich weiß,

Dass ich jederzeit FreundInnen anrufen kann,

Wenn mehr danach ist oder eine Nachricht raus schicken kann.

Und doch kam dieses Gefühl immer mal wieder auf.

Es war also in der Zeit,

Einfach mal hinzuschauen.

Mal hinzuschauen,

Was beschäftigt mich,

Woher kommt dieses Gefühl und entspricht dieses Gefühl der tatsächlichen Wahrheit?

Es ist zwar meine aktuelle Wahrheit,

Meine ganz persönliche,

Subjektive Wahrheit gewesen,

Aber wie viel Wahrheit ist denn da tatsächlich dran?

Das hat auch noch zusätzlich da reingespielt,

Warum ich mich so ein bisschen von den sozialen Medien zeitweise distanzieren wollte,

Um mich wieder mehr mit mir selber zu verbinden,

Um meine Selbstreflektion wieder anzukurbeln.

Dinge zu hinterfragen,

Nicht im Sinne von mehr zu grübeln,

Sondern meine eigenen Gefühle besser oder überhaupt wahrnehmen zu können,

Wahrzunehmen,

Zu schauen,

Was verbückt sich dahinter,

Was brauche ich tatsächlich,

Mich also nicht mehr von mir selber abzulenken.

Was auch ein extrem krasser Punkt ist,

Wie ich finde,

Meine Schlafqualität hat sich extrem verbessert.

Social Media kann dafür sorgen,

Dass du einen wesentlich schlechteren Schlaf hast.

Sei es,

Dass du kurz vorm Schlafen gehen,

Direkt noch mal an deinem Handy rumdaddelst,

Dir noch ein paar Videos reinziehst,

Ein paar Nachrichten rausschickst,

Wie auch immer,

Aber genauso auch nach dem Aufwachen.

Wenn es das Erste ist,

Was du tust,

Nach dem Handy zu greifen,

Kann ich das direkt nach dem Schlafen schon in Stress versetzen und manchmal merken wir das gar nicht.

Manchmal kommt dieser Stress erst mit der Zeit unterschwellig mit der Dauer deiner Routine,

Mit der Routine,

Mit der du dafür sorgst,

Dass du ständig nach dem Handy greifst,

Wenn du in dem Moment nichts Besseres zu tun hast,

Sage ich jetzt einfach mal so plump.

Ich habe also die Erfahrung gemacht,

Dass ich durch den größtenteils Verzicht von Social Media sowohl meinen Stresslevel ganz schön reduziert habe,

Als auch,

Dass ich produktiver geworden bin.

Ich habe zwar Urlaub gehabt,

Aber ich würde sagen,

Ich bin in dem Sinne in meiner Freizeit produktiver geworden,

Als dass ich plötzlich wieder Zugriff hatte auf meine Kreativität.

Ich habe mich wieder mehr inspirieren lassen von meiner Umwelt,

Fernab von den sozialen Medien,

Fernab vom Internet und Co.

Ich hatte plötzlich wieder Ideen und Lust zu malen,

Dinge zu tun,

Zu musizieren,

Mich an mein Keyboard zu setzen,

An mein Klavier zu setzen,

Musik zu machen,

Musik zu hören und das mit verringertem Stresslevel.

Das war wirklich eine wundervolle,

Schöne Erfahrung,

Was ich dir auch sehr ans Herz legen kann.

Es hat meine Selbstreflexion angekurbelt und vor allen Dingen richtig extrem meine zwischenmenschlichen Beziehungen verbessert.

Ich kann dir sagen,

Dass es in der Regel bei den meisten Menschen schlecht ankommt,

Wenn wir verabredet sind,

Mit Menschen unterwegs sind,

Die uns wichtig sind und dann ständig am Handy rumdaddeln.

Es ist leider zu einem gängigen Phänomen geworden,

Wo ich mich auch nicht immer ganz ausschließen kann,

Was ich aber versuche,

Aktiv zu vermeiden.

Denn es ist super unhöflich,

Sich einem Gespräch zu entziehen,

Indem man auf sein Handy guckt.

Dein Gegenüber hat dann das Gefühl,

Nicht die volle Aufmerksamkeit zu bekommen,

Weniger wichtig zu sein und sei mal ehrlich,

Ihr trefft euch doch,

Um euch zu sehen.

An deinem Handy kannst du auch immer noch alleine rumdaddeln,

Dann schenke doch deinem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit.

Oder wenn du mal kurz noch was klären musst an deinem Telefon,

Beziehe dein Gegenüber mit ein,

Sag,

Hey,

Ich muss dir noch kurz was klären,

Ich bin gleich wieder bei dir,

Ich schreibe kurz eine Nachricht,

Ist das in Ordnung?

Das machen auch viele Menschen nicht.

Also es hat einfach so viele Vorteile,

Für eine Zeit mal auf Social Media zu verzichten,

Um auch wieder einen bewussten Umgang damit zu lernen.

Ich hoffe zumindest,

Dass sich das bei mir nachhaltig so eingebrannt hat,

Dass ich,

Wie schon anfangs gesagt,

Nicht nur bewusst regelmäßig verzichte auf Social Media oder generell Digital Detox ist ja auch so eine Bezeichnung,

Wenn man generell auf,

Ja ich sag mal,

Bildschirme verzichten möchte,

Sondern bewusst diese auch einzuschalten,

Das Handy bewusst einzuschalten und nicht nur bewusste Pause zu machen,

Sondern wenn ich auf Instagram und Co.

Gehe,

Auch mal zu merken,

Hey,

Ich bin jetzt auf dieser Plattform,

Was mache ich hier eigentlich und wie viel Zeit geht mir dabei flöten?

Wie viel brauche ich tatsächlich an Zeit für meine Arbeit und wo verliere ich mich im Sumpf der sozialen Medien?

Ich habe eine starke Hoffnung,

Dass ich das ja zukünftig auch anders reflektieren kann,

Dadurch,

Dass ich jetzt eine Woche Auszeit hatte.

Was kannst du tun,

Um für dich auch mal so einen Social Media Detox durchzuführen?

Ich kann dir empfehlen,

Das habe ich auch gemacht.

Vielleicht mal zeitweise,

Wenn du sagst,

Du möchtest,

Wie ich,

Eine Woche darauf verzichten oder auch mal nur ein Wochenende.

Vielleicht reichen auch ein paar Stunden oder einen Tag.

Vielleicht hilft es dir an dieser Stelle,

Diese Apps auf deinem Telefon einfach mal zu deinstallieren,

Zu löschen.

Ich habe tatsächlich Instagram und was dazu gehört für diese Woche von meinem Telefon gelöscht,

Weil ich einfach diesem automatischen Impuls entfliehen wollte,

Da aus Langeweile raufzuklicken.

Dadurch konnte ich mich selber schützen und in den ersten ein bis drei Tagen habe ich mich auch das ein oder andere Mal erwischt,

Wie dieser Impuls kam.

Ich könnte ja mal wieder gucken,

Aber ach,

Ich habe die App gelöscht und das ist erst mal eine kleine Hürde,

Das wieder zu installieren,

Um dann tatsächlich da wieder rauf zu gehen,

Die ich mir dann gekniffen habe,

Was ja auch mein Ziel war.

Also habe ich mich dadurch so ein bisschen selber ausgetrickst.

Du könntest also für die Zeit,

In der du dir vornimmst,

Social Media Detox durchzuführen,

Die Apps mal löschen oder dein Handy zeitweise beiseite packen,

Ausschalten.

Du kannst dir deine eigene Dauer zurechtlegen.

Also es kann wirklich so kurz wie ein paar Stunden sein,

Als auch über längere Tage oder mal ein Wochenende.

Es kann super helfen,

In der Zeit alternative Aktivitäten zu planen,

Zum Beispiel sich mit Freunden zu treffen,

Sport zu treiben,

Zu lesen,

Deinen Hobbys nachzugehen oder Zeit mit der Familie zu verbringen,

Um gar nicht erst zu dieser Langeweile zu kommen,

Da raufdrücken zu wollen,

Auf die Schildenbodenknöpfe,

Die dir dann suggerieren,

Am sozialen Leben der anderen teilzuhaben,

Obwohl das Ganze nur virtuell stattfindet.

Ach,

Das ist echt so ein Thema für sich.

Und wenn du Angst hast,

In der Zeit,

In der du auf soziale Medien verzichtest,

Wo zum Beispiel auch Messenger dazuzählen,

Wenn du Angst hast,

Was zu verpassen,

Dann kannst du zum Beispiel auch deine Freunde,

Die dir wichtigen Menschen informieren,

Dass du für eine gewisse Weile nicht erreichbar bist,

Dass die nicht das Gefühl haben,

Oh Gott,

Ist irgendwas mit der Person passiert,

Muss ich mir Sorgen machen und auch andersrum,

Dass du das Gefühl hast,

Vollkommen abscheiden zu können.

Das habe ich zeitweise auch gemacht und das habe ich aber auch schon vor meinem Urlaub immer mal wieder getan,

Meinen besten Freunden zu sagen,

Hey,

Ich bin dieses Wochenende nicht so gut erreichbar,

Ich versuche mal ein bisschen von meinem Handy wegzukommen.

Es hat mir so viel gegeben,

Diese eine Woche wirklich mal den Kopf auszukriegen,

Zur Ruhe zu kommen und mich selber,

Mir selber wieder ein Stück näher zu kommen.

Ich habe die große Hoffnung,

Dass das auch weiter so bleibt,

Dass ich bewusst Social Media,

Mein Handy generell nutzen werde und nicht ständig bei jeder ersten Langeweile danach greife.

Es ist nicht nur Langeweile bei mir,

Die da reinspielt,

Sondern mehr oder weniger eigentlich Gewohnheit,

Eine Flucht vor den eigenen Gefühlen und eine Flucht davor,

Mich mit mir selber zu beschäftigen.

Also,

Ich habe jetzt ganz viel darüber erzählt.

Ich hoffe,

Du kannst einiges für dich mitnehmen.

Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück.

Ich werde an der einen oder anderen Stelle mal berichten,

Wie es mir weitergeht mit Social Media und lasse auch mich gerne wissen,

Wie du damit umgehst,

Wie du den Konsum deiner sozialen Medien für dich bewusst wahrnimmst oder an welcher Stelle du vielleicht auch unbewusst bist.

Falls du es nicht tust,

Folge mir gerne.

Ich freue mich immer über Feedback und freue mich,

Dass du auch heute wieder eingeschaltet hast.

Bis dann,

Deine Franzi.

© 2026 Franziska Becker. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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