
Talk - Stelle dich deiner Angst
Lasse die Angst nicht dein Leben bestimmen. Wie du dich ihr stellen kannst, Selbstliebe in dein Leben bringst, deinen Selbstwert festigst und mit der Hilfe der Angst dein volles Potenzial ausschöpfst, erfährst du in dieser Folge. Viel Spaß!
Transkription
Selbstliebe und Selbstwert.
Ein Leben mit ihnen klingt leicht und unbeschwert.
Doch dann ist die Angst in mein Leben eingekehrt.
Sie lauert an jeder Ecke,
Und kaum dass ich mich vor ihr verstecke,
Hinter der nächsten Hecke,
Zieht sie mich voll und ganz in ihren Bann.
Ich weiß nicht mehr,
Wann hat es angefangen.
Ich weiß nur,
Sie ist ständig da,
Nicht immer wahr,
Aber in meinem Kopf ein großer Star.
Die Angst ist bekannt,
Und dem Bekannten wird sich gern zugewandt.
Ich bin gespannt,
Wie ich so glücklich werden kann,
Denn sie zieht mich zunehmend in ihren Bann.
Ich fühle mich gefangen.
Wie wäre es mit etwas Neuem,
Darauf könnte ich mich drauf freuen,
Am Ende weniger bereuen.
Mehr lachen,
Dumme Sachen machen,
Morgens happy aufwachen.
Ich bin bereit für einen neuen Blick,
Zieh mich an,
Ganz schick,
Und wenn ich mir selbst das Loch in meinem Herzen Es ist Zeit für mehr,
Ich packe es an.
Das Leben wirkt weniger schwer,
Wo geht es lang?
Ich entscheide mich für mich,
Dafür brauche ich weder dich noch dich.
Ich bin es wert.
Plötzlich wirkt das Leben leicht und unbeschwert.
Du wunderst dich jetzt vielleicht,
Warum diese Folge mit Selbstliebe und Selbstwert begonnen hat.
Denn letztendlich ist der Titel dieser Folge Angst.
Die Angst,
Jeder von uns kennt sie und sie lauert gefühlt hinter jeder Ecke.
Selbst bei mir ist es so,
Dass sie immer wieder präsent ist,
Obwohl ich Tools habe,
Mit denen ich sehr bewusst in den Alltag gehe und auf mich selbst und meine eigenen Bedürfnisse achtgebe.
Die Angst findet immer wieder Wege,
Sich so stark in das Unterbewusstsein zu drängen,
Dass du sie kaum bemerkst.
Du wirst eins mit ihr und plötzlich glaubst du ihre Wahrheit,
Ihre Wahrheit wird zu deiner Wahrheit und was ich damit sagen möchte ist,
Du fängst an schlecht mit dir selbst zu reden.
Du redest dir ein,
Bestimmte Dinge nicht zu können,
Bestimmtes nicht zu schaffen,
Nicht gut genug zu sein,
Nicht liebenswert zu sein.
Dabei entspricht das nicht der Wahrheit,
Denn jeder Mensch ist es wert und jeder Mensch verdient Liebe.
Und doch entspricht es deiner Wahrheit,
Weil du daran glaubst,
Weil du daran glauben möchtest,
Weil du dich immer wieder in ihr verlierst.
Und so auch ich.
Diese Folge mache ich aus aktuellem Anlass,
Denn die Angst war bei mir in letzter Zeit wieder sehr präsent.
Ich habe es gemerkt,
Indem ich neue Herausforderungen angegangen bin,
Schöne Projekte gestartet habe,
Ich gebe jetzt Kurse,
Entspannungskurse bei McVid in Hamburg-Langhorn und da war diese Angst wieder präsent.
Diese Angst vorher,
Bin ich denn gut genug,
Diese Kurse überhaupt zu geben und wird es auch angenommen werden?
Kommen überhaupt Teilnehmer in und wie werden die das wohl finden?
Wer bin ich schon,
Um jemandem Entspannung beizubringen?
Ich bin doch selber manchmal gestresst und komme mit meinem eigenen Gedankenkarussell nur schwer klar.
Und diese Angst wird immer lauter,
Sodass ich anfange an sie zu glauben.
Mir ist es jetzt allerdings in diesem Fall der Entspannungskurse so stark aufgefallen,
Dass ich diese Angst bemerkt habe.
Ich habe gemerkt,
Dass sie sich in den Vordergrund drängt und bin aktiv dagegen angegangen.
Was kannst du tun,
Wenn sich Angst in deinem Leben bereit macht und dein Leben vielleicht sogar zu übernehmen droht?
Zunächst einmal kannst du sie wahrnehmen.
Jetzt,
Wo du diese Folge gerade hörst,
Frage dich in diesem Moment,
Welche Angst bestimmt dein Leben?
Welche Angst hält dich davon ab,
Das Leben zu führen,
Das du dir so sehr wünschst?
Diese Angst kann sich auf unterschiedliche Arten bemerkbar machen.
Vielleicht sind es Glaubenssätze,
Die du dir immer und immer wieder sagst.
Das ist deine innere Stimme,
Die du aus der Vergangenheit und deinen Erfahrungen so sehr in dir gefestigt hast,
Dass sie wie deine Wahrheit scheint.
Das können Stimmen deiner früheren Lehrer,
Lehrerinnen sein,
Deiner Eltern,
Deiner Freunde,
Anderer Mentoren und so weiter.
Es sind Stimmen,
Die dir bestimmte Dinge eingeredet haben und an die du heute vielleicht noch glaubst.
Das muss nicht immer schlecht sein.
Ich meine,
Wir lernen am Modell und unsere Eltern zum Beispiel leben uns etwas vor und wir kopieren das teilweise.
Heute ist es aber an der Zeit,
Dass du diese Muster hinterfragst,
Dass du deine Glaubenssätze hinterfragst und bewusst entscheidest,
Wer du sein möchtest.
All unsere Mentoren waren zu jeder Zeit die beste Version ihrer selbst und es hat bestimmt niemand böse mit dir gemeint.
Denn jeder von sich trägt Angst in sich und manchmal spricht auch die Angst aus uns heraus.
Das bedeutet,
Auch in dem Moment,
Wo wir jemand anderen niedermachen oder selbst niedergemacht werden,
Spricht da nur die Angst.
Dein Gegenüber hat in dem Moment gar keine Absicht meistens etwas über dich auszusagen,
Sondern mit dieser Aussage,
Mit der Angstsprache sagt diese Person viel mehr über sich selbst aus als über dich.
Also was ich damit sagen möchte,
Ja du hast all das vielleicht beigebracht bekommen,
Aber es ist nicht unbedingt schlecht oder immer mit einer schlechten Intention gewesen,
Denn vieles ist auch gut gemeint und mit Liebe dir beigebracht worden.
Wichtig an dieser Stelle ist,
Dass du verstehst,
Dass du heute hinterfragen darfst,
Ob das deiner Wahrheit entspricht,
Ob das deinen Werten heute entspricht und ob du dich weiter daran orientieren möchtest.
Oder nicht.
Also frage ich dich nochmal,
Welche Angst bestimmt heute dein Leben?
Welche Angst kontrolliert dich so sehr,
Dass du dich nicht frei entfalten kannst,
Dass du dir Glück und Freude vielleicht sogar verbietest,
Dass du nicht bei dir selber bist?
Denk mal ganz kurz drüber nach und schalte vielleicht gerne auch kurz auf Pause,
Bevor du diese Folge weiterhörst.
Gehe einen Moment in dich und sei ganz bei dir.
Wenn du gerade im Straßenverkehr unterwegs sein solltest,
Dann mach das gerne zu einem späteren Zeitpunkt,
Aber wenn du gerade die Möglichkeit hast,
Frage dich,
Wovor hast du Angst?
Wenn du deiner Angst ein Stück weit näher kommst,
Ist es in erster Linie erstmal wichtig,
Sie überhaupt wahrzunehmen.
Bewusst wahrzunehmen,
Dass sie dein Leben bestimmt.
Wahrzunehmen,
Wie sehr sie dich auch einschränkt und was du dir durch sie verbietest.
Welche Möglichkeiten du dir verwehrst,
Denn letztendlich sind auch all diese Dinge wie,
Oder diese Sätze wie,
Ich kann ja eh nichts ändern,
Ich bin dem ganzen hilflos ausgeliefert,
Ich bin so eingeschränkt.
Ich werde mal konkreter.
Ich habe eine Familie,
Deswegen kann ich mir das und das nicht leisten zu tun.
Ich habe einen Job,
Von dem bin ich abhängig,
Deswegen erlaube ich mir nicht,
Das und das zu ändern.
Ich bin in der Beziehung und deswegen kann ich das und das nicht ausleben.
All das sind Ausreden,
Die dich davon abhalten,
Wirklich deinen Weg zu gehen.
Natürlich sind diese Dinge da,
Diese Situationen,
In denen du steckst und sie haben auch ihre Berechtigung angesehen und angehört zu werden.
Aber sie haben nicht das Recht,
Dich davon abzuhalten,
Bestimmte Entscheidungen zu treffen und neue Wege einzuschlagen.
Jede Entscheidung ist natürlich damit verbunden,
Dass du dich auch gegen etwas entscheidest.
Du entscheidest dich,
Du trennst dich auch gleichzeitig damit von etwas.
Aber frag dich immer,
Wie hoch ist der Preis?
Wie hoch ist der Preis,
Den du zahlst,
Zum einen,
Wenn du in dieser Situation unglücklich bleibst und wie hoch ist der Preis,
Den du vielleicht dafür zahlen musst,
Darfst,
Um einen neuen Weg einzuschlagen.
Wir sind immer noch beim ersten Schritt.
Ich bin jetzt schon ein bisschen weiter gedanklich gegangen.
Nimm deine Angst zunächst einmal bewusst wahr im Alltag.
Nimm wahr,
Wie sie dich einschränkt,
Wie sie dich beeinflusst,
Wie sie mit dir redet,
Ja wie letztendlich du mit dir selbst redest.
Nimm das einfach nur bewusst wahr und du wirst deiner Veränderung in einem großen Schritt näherkommen,
Nämlich der Veränderung über deine Ängste hinwegzukommen.
Wenn du bemerkst,
Welche Ängste dein Leben dominieren,
Dann kannst du anfangen,
Dich mit ihnen auseinanderzusetzen,
Entweder in Eigenregie oder mit Unterstützung.
Je nachdem,
Wie groß diese Ängste sind,
Ja,
Wenn sie vielleicht sogar pathologische krankhafte Züge zum Beispiel im Rahmen von Depressionen annehmen,
Dann kann es sehr hilfreich und sinnvoll sein,
Dass du dir Unterstützung suchst.
Vielleicht von einem Experten,
Von einem Therapeuten,
Auch ich als Coach unterstütze dich gerne,
Wo ich kann.
Wichtig ist,
Dass du dir die Unterstützung holst,
Die du auch brauchst,
Um nicht in dieser Angst gefangen zu bleiben.
Warum bleiben wir dann häufig überhaupt in Ängsten,
Stecken und in Situationen,
Die uns unglücklich machen?
Der Mensch mag das Bekannte.
Alles,
Was uns bekannt ist,
Ist irgendwo ein Stück weit berechenbar,
Zumindest in unserem Kopf und das verspricht vermeintliche Sicherheit.
Du gibst dich also damit zufrieden,
In einer sicheren Situation zu leben,
In der du unglücklich bist,
Einfach nur,
Um das Unbekannte,
Unsichere zu vermeiden.
Ja,
Es könnte ja schlechter werden und so schlimm ist es ja auch gar nicht.
Was sollst du machen?
Du bleibst lieber in dieser Situation stecken und gibst dich deiner Angst hin.
Aber es könnte ja auch besser werden,
Ja.
Es könnte auch so viel besser,
Geiler,
Leichter werden.
Du könntest so viel mehr Freude in deinem Leben haben und einfach glücklich und zufrieden sein.
Diese Chance verwehrst du dir ebenfalls dadurch,
Dass du keine Entscheidung triffst oder auch,
Dass du aktiv die Entscheidung triffst,
Bei deiner Angst zu bleiben.
Ängste möchten dir immer etwas sagen.
Sie möchten dir sagen,
Wo du noch Themen hast,
Die du aufarbeiten darfst.
Sie möchten dir aber auch gleichzeitig zeigen,
Wo dein volles Potenzial steckt.
Indem du dich deiner Angst stellst,
Gibst du dir gleichzeitig die Chance,
Dich zu entfalten und mehr zu dir selbst zu finden,
Mehr du selbst zu sein,
Weil du nämlich dadurch,
Dass du dich deinen Ängsten stellst,
Weniger fremdbestimmt sein wirst.
Und das sage ich aus voller Überzeugung.
Und das wird vermutlich ein Lebensweg sein,
Denn so eine Angst stellt man sich nicht mal eben einen Nachmittag und dann ist das Thema gegessen.
Ja,
Das kannst du dir gleich abschminken.
Eine Angst stellt man sich vielleicht sogar ein Leben lang.
Das ist nicht schlimm.
Das ist in Ordnung.
Wichtig ist,
Dass du dir in erster Linie immer bewusst bist,
Was diese Angst sind.
Vielleicht auch diese Ängste im Plural.
Und dass sie sich auf bestimmte Arten und Weisen immer wieder zeigen.
Indem du schlecht zum Beispiel mit dir selber sprichst.
Indem du Stress unterdrückst und sich dadurch Verspannungen in deinem Körper breit machen.
Indem du Konflikten vielleicht aus dem Weg gehst,
Die für dich aber wichtig wären,
Ein Stück weit mehr zu dir selbst zu finden.
Es gibt ganz viele unterschiedliche Wege,
In denen sich das bemerkbar machen kann und beobachte dich immer wieder selber im Alltag,
Was bei dir tatsächlich der Fall sein könnte.
Mit dieser bewussten Wahrnehmung machst du einen ersten Schritt in Richtung deines gelassenen und glücklichen entspannten Alltags.
Ich möchte tatsächlich auch in dieser Folge gar nicht mehr so tief in das Thema Angst eintauchen,
Denn wichtig ist mir an dieser Stelle erst einmal,
Dass du dir deiner bewusst wirst.
Wenn dich das Thema interessiert,
Dann kannst du gerne mich über die Kontaktdaten in den Shownotes anschreiben und mir schreiben,
Was dich daran genau interessiert,
Wo ich vielleicht auch in weiteren Folgen noch mal mehr eintauchen darf,
Was dir gut tun könnte und was dich vor allen Dingen ja in erster Linie auch interessiert.
Sei dir immer bewusst,
Die Angst bist nicht du.
Sie ist vielleicht ein Teil von dir,
Deiner Erfahrungen,
Aber du kannst dich auch mit ihr verbünden und sie als Chance zum Wachstum sehen.
Stelle dich nicht gegen sie,
Entschließe sie in die Arme,
Aber lass sie auch wieder gehen.
Lass sie gehen und gib dir selbst dadurch Raum für Neues,
Raum für neue Entfaltungen,
Raum für Selbstliebe und Selbstwert und darum auch dieser interessante Einstieg hier in diese Folge.
Bleib bei dir,
Hör auf dich,
Gib auf dich acht und pass auf dich auf.
Deine Franzi
Treffen Sie Ihren Lehrer
