
Talk - Erste Hilfe bei Einschlafproblemen
In dieser Podcastfolge widmen wir uns einem alltäglichen, aber oft unterschätzten Problem: den Einschlafschwierigkeiten. Wir werden nicht nur die Ursachen von Schlafstörungen erkunden, sondern uns auch konkrete Tipps und Erste-Hilfe-Maßnahmen anschauen, um einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu fördern.
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge auf deinem Podcast Stress frei mit Franzi.
Du hast es vermutlich schon bemerkt,
Mein Podcast der hieß ursprünglich No Time for Health und weil das einfach nicht so greifbar war,
Habe ich mir gedacht,
Ich benenne den ganzen Podcast noch mal um ein bisschen präziser zu Stress frei mit Franzi,
Denn genau darum geht es hier.
Es geht darum ein möglichst stressfreies Leben zu leben,
Wobei Stressfreiheit tatsächlich ein utopisches Ziel ist,
Aber es kann zumindest ein gutes Ziel sein,
Sich frei von negativen Stress zu machen.
Und da spielt auch der Schlaf mit rein.
Diese Folge behandelt ein alltägliches und doch so ununterschätztes Problem.
Genau damit wollen wir uns beschäftigen mit Schlafschwierigkeiten und auch mit dem Gedankenkarussell,
Das uns am Einschlafen hindert.
Ja,
Ich habe es schon gesagt,
Ich bin die Franzi,
Entspannungspädagogin und Stressmanagementcoach und da kommt das Thema Schlaf natürlich auch immer wieder auf.
Ihr habt euch diese Folge von Herzen gewünscht über Social Media,
Ihr findet mich auch auf Instagram,
Facebook,
YouTube und so weiter und da bin ich auch immer dankbar für eure Themenwünsche und Vorschläge,
Denn dadurch weiß ich natürlich,
Was euch beschäftigt.
Und genau so kann ich gerade eben diese Podcastfolgen auch auf eure Bedürfnisse zuschneiden,
Damit ihr den größten Mehrwert daraus ziehen könnt.
Aber gut,
Genug geredet.
Was ist denn der optimale Schlaf und warum ist Schlaf überhaupt so wichtig?
Schlaf ist letztendlich,
Ich würde mal sagen,
Mit einer sehr,
Sehr wichtigen Lebenssäule.
Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit Schlafen und manche sehen das sogar als verschwendete Zeit an,
Denn in dieser Zeit können wir nicht produktiv sein,
Nichts machen,
Keinen Spaß haben und so weiter.
Aber ist das tatsächlich verlorene Zeit?
Ich sehe das viel mehr als Kraft tanken,
Als neue Energieansammlung.
Wenn du schläfst,
Dann regeneriert sich dein Körper und du hast so neue Energie für all die Sachen,
Die du angehen möchtest.
Ich habe es vielleicht in der einen oder anderen Folge auch schon mal gesagt,
Jetzt in Bezug auf Arbeit ist ein anderes Thema,
Aber wenn du da mal durch powerst,
Du nie Pausen machst,
Ganz egal,
Wie viel Spaß dir dein Job macht oder wie wenig,
Dann ist es umso kritischer.
Wenn du nie Pausen eiligst,
Dann ist dein Kopf irgendwann so überfordert,
Dass er gar nicht weitermachen kann,
Dass er sich selbst blockiert,
Dass du im Zweifel prokrastinierst und so überhaupt nicht mehr produktiv sein kannst.
Und ähnlich sehe ich das auch mit dem Schlaf.
Wenn du dir nicht den Schlaf gönnst,
Den dein Körper braucht,
Dann bist du im Alltag nicht mehr leistungsfähig,
Wobei es da aus meiner Sicht in erster Linie nicht nur um Leistungsfähigkeit geht,
Sondern vielmehr um dein gesamtes Wohlbefinden.
Ich habe es zum Beispiel schon mal gehabt,
Da habe ich schlecht geschlafen,
Wenig geschlafen,
Ich war unruhig,
Ich habe gegrübelt und am nächsten Tag musste ich arbeiten.
Ich war am nächsten Tag ganz okay drauf und dachte,
Es geht,
Es könnte schlimmer sein und doch habe ich es in allen Lebensbereichen gemerkt.
Ich hatte teilweise viel,
Viel mehr Hunger und Appetit auf Süßes,
Was ich sonst in dem Ausmaß gar nicht habe.
Mir sind die Augen ständig zugefallen,
Ich konnte mich superschwer konzentrieren.
Ich habe mir gewünscht,
Endlich Feierabend zu haben,
Nach Hause zu kommen,
Nur um dann letztendlich gar nicht zu wissen,
Was ich mit meiner Zeit anfangen möchte,
Weil ich mir eigentlich nur gewünscht habe,
Zu schlafen.
Also wir alle brauchen Schlaf,
Er ist wichtig,
Er wirkt sich auch auf die Stimmung aus,
Auf die Art und Weise,
Wie du mit anderen Menschen umgehst und wem erzähle ich das?
Ich bin mir ziemlich sicher,
Du,
Der oder die hier gerade zuhört,
Hat das auch schon mal erlebt.
Zu wenig Schlaf gehabt oder einen schlechten Schlaf gehabt und die Auswirkungen dann am nächsten Tag gespürt.
Was ist der optimale Schlaf bzw.
Die optimale Schlafdauer?
Man sagt ja irgendwie,
So und so viele Stunden muss man mindestens schlafen,
Damit es einem gut geht,
Aber diese Frage lässt sich tatsächlich auch gar nicht so pauschal beantworten,
Denn die optimal tägliche Menge an Schlaf gibt es in der Form nicht.
Das Schlafbedürfnis von Erwachsenen ist super individuell und schwankt in der Regel so zwischen sechs bis zehn Stunden.
Das ist schon ein krasser Unterschied,
Finde ich.
Also wenn ich nur sechs Stunden schlafe,
Halleluja,
Dann merke ich das aber am nächsten Tag.
Auf der anderen Seite,
Wenn ich zehn Stunden schlafe,
Es kommt ein bisschen drauf an,
Wie doll die Nacht zuvor war und ob ich unterwegs war,
Aber auch da merke ich,
Ich habe viel geschlafen und doch fühle ich mich nicht so erholt,
Denn auch zu viel Schlaf kann auch auf Dauer schlauchen und viel träger machen,
Als dass es dir neue Energie gibt.
Deswegen ist es da ganz wichtig,
Einfach mal auszuprobieren,
Wie viel Stunden Schlaf tun dir denn gut und das vielleicht auch mal eine ganze Weile zu tracken und zu beobachten,
Denn wenn du ein Gespür für dich und deinen Körper entwickelst,
Kannst du auch ein Gespür dafür entwickeln,
Wie viel Schlaf du tatsächlich brauchst.
Ganz wichtig ist auch,
Dass es unterschiedliche Typen von Menschen gibt.
Es gibt den Morgentypen und den Abendtypen.
Einige Menschen sind insbesondere in den Morgenstunden produktiver und leistungsfähiger,
Freudiger,
Wacher und genau das Gleiche gilt für andere Menschentypen,
Die eher abends plötzlich leistungsfähig sind,
Bock haben,
Was zu reißen,
Sich konzentrieren können und morgens überhaupt nicht aus dem Knick kommen.
Das kann ein weiterer wertvoller Hinweis dafür sein,
Wie du deine Schlafzeiten gestalten kannst.
Bist du eher morgens wach und fühlst du dich aufgeweckt oder eher abends?
Versuch das mal ein bisschen zu beobachten.
Es gibt auch Typen,
Die zwischen beiden schwanken.
Ich habe zum Beispiel vor kurzem tatsächlich mal einen Test gemacht,
Der genau das bestimmen sollte.
Wenn du da Interesse hast,
Dann kontaktiere mich gerne,
Dann können wir den Test mit dir auch mal machen.
Und zwar ist bei mir rausgekommen,
Dass ich weder das eine noch das andere bin und ich merke das auch immer wieder.
Also ich mag es ganz gerne,
Morgens früh in den Tag zu starten und vor allen Dingen bei Tageslicht was vom Tag mitzunehmen,
Produktiv zu sein und mich abends dann zu entspannen oder Freunde zu treffen oder ähnliches.
Doch manchmal,
So wie jetzt gerade,
Da merke ich,
Dass ich am Abend plötzlich produktiv werde,
Inspiriert bin,
Mir eine Idee kommt und dass ich die dann gleich in die Tat umsetzen möchte.
Dann habe ich auch die notwendige Power und Energie dafür,
Die ich brauche und deswegen ist es bei mir noch mal,
Noch mal etwas individueller,
Würde ich sagen.
Es gibt auch verschiedene Schlafphasen,
Auf die ich hier gar nicht so krass drauf eingehen möchte,
Weil ich glaube,
Dass sie dir jetzt nicht in erster Linie dabei weiterhelfen,
Wie du deinen Schlaf verbessern kannst,
Wie du vor allen Dingen gut einschlafen kannst.
Und ich möchte und wollte,
Das wollte ich sagen,
Mit dieser ganzen Einleitung einmal deutlich machen,
Wie wichtig und essenziell Schlaf ist.
Denn ohne Schlaf sind wir einfach aufgeschmissen.
Wir können es nicht anders sagen.
Wenn uns der gute und ausreichend anhaltende Schlaf fehlt,
Dann können wir alle anderen Lebensbereiche so ein bisschen knicken.
Was sehr schade ist,
Denn,
Ja,
Denn der Schlaf ist die Power,
Die wir brauchen für den Tag,
Für all die Dinge,
Die wir angehen.
Und ich wiederhole mich jetzt gerade,
Schlaf ist keine langweilige,
Unnötige Auszeit.
Schlaf ist essenziell und super,
Super,
Super wichtig.
Gut,
So viel dazu.
Jetzt möchte ich mal so ein bisschen mehr auf das Thema Einschlafen hinleiten.
Gerade so dieses Thema Gedankenkarussell,
Das kann schon mal überwältigend sein und uns in so eine Art Schleife bringen,
Die uns dann mehr und mehr vom Einschlafen und vom Gutschlafen abhält.
Ihr habt Fragen dazu gestellt,
Die ich an der Stelle auch gerne beantworten möchte.
Oft beginnt das Gedankenkarussell,
Wenn wir versuchen,
Zur Ruhe zu kommen.
Dann sind wir nämlich abgeschrottet von allen äußeren Reizen und müssen uns plötzlich notgedrungen mit uns selbst beschäftigen.
Das Einzige,
Was präsent ist in dem Moment,
Sind unsere eigenen Gedanken,
Denn wir haben ja in der Regel auch die Augen geschlossen beim Einschlafen.
In diesem Zustand sind wir oft von Gedanken überflutet.
Sorgen,
Aufgaben,
Pläne,
Doch die Frage ist,
Wie erkennen wir frühzeitig,
Dass wir uns im Grübeln verlieren und können es womöglich auch rechtzeitig stoppen.
Ein erster Schritt ist die Achtsamkeit.
Achtsamkeit,
Super wichtiges Thema und auch in allen anderen Lebensbereichen relevant,
Ist eine bewusste Aufmerksamkeit.
Du nimmst bewusst etwas wahr,
Ganz egal,
Ob du es jetzt in erster Linie steuerst oder nicht.
Du beobachtest,
Du bemerkst und kannst auch benennen,
Was da gerade passiert.
An der Stelle in deinem Kopf,
In deinen Gedanken oder aber auch in deinem Körper.
Achte zum Beispiel beim Einschlafen mal ganz bewusst auf körperliche Zeichen,
Wie zum Beispiel angespannte Muskeln oder einen schnellen Puls.
Sobald du diese Anzeichen bemerkst,
Dann mach bewusst mal eine Pause,
Auch gerne im Alltag,
Also wahrscheinlich eher im Alltag jetzt als beim Einschlafen.
Wenn du diese Verspannung merkst,
Dann gönn dir mal kurze Atempausen oder einen Spaziergang,
Um deine Gedanken zu ordnen.
Und auch wenn du das beim Einschlafen merkst,
Können das erste Anzeichen dafür sein,
Dass dein Geist sich gerade mit etwas beschäftigt,
Das in dir Stress auslöst.
Und selbst wenn du es über die Gedanken nicht merkst,
Kannst du vielleicht schneller merken,
Dass du irgendwo Verspannungen oder Schmerzen hast und so mal hinterfragen,
Was denke ich eigentlich gerade,
Was beschäftigt mich,
Welche Sorgen plagen mich und verliere ich mich gerade in diesem Gedankenkarussell.
Das kannst du anhand deiner körperlichen Reaktionen ganz gut erkennen in der Regel.
So viel zum Thema Achtsamkeit.
Es begleitet uns auch oft der Gedanke,
Was wäre,
Wenn,
Wenn wir erstmal in dieses ganze Grübeln kommen.
Diese berüchtigten Gedanken,
Was wäre,
Wenn,
Können das Grübeln außerdem vertiefen,
Uns in diese Endlosschleife ziehen.
Und hier kann es helfen,
Aktiv einzugreifen.
Wenn dir das auffällt,
Dann halte ganz bewusst inner und frage dich,
Ist dieses Szenario,
Was ich gerade denke,
Realistisch oder nur eine Vorstellung?
Fokussiere dich mal ganz bewusst auf das Hier und Jetzt,
Um dein Gedankenkarussell zu bremsen.
Du kannst auch laut sagen oder in Gedanken,
Halt,
Stopp!
Alles,
Was mich jetzt gerade beschäftigt,
Ist entweder irrelevant,
Entspricht nicht der Wahrheit,
Ist vielleicht das Worst-Case-Szenario,
Was im Zweifel gar nicht eintritt,
Weil so schlimm ist das Ganze ja doch gar nicht.
Und wenn all das nicht zutrifft,
Dann kannst du dir immer noch sagen,
Halt,
Stopp!
Jetzt ist meine Zeit,
Jetzt darf ich mich ausruhen,
Jetzt darf ich mich erholen,
Jetzt darf ich schlafen.
Ich kann jetzt gerade keins dieser Probleme lösen,
Denn jetzt hat der Schlaf,
Mein guter und erholsamer Schlaf,
Priorität.
Der ist wichtig und essenziell,
Damit ich all diese Themen,
Die mich im Zweifel plagen,
Auch angehen kann,
Mit voller Kraft,
Mit voller Leistungsfähigkeit.
Und wenn dir das nicht reicht,
Das aus deinem Kopf zu bekommen,
Dann mach kurz das Licht an,
Hol dir was zu schreiben,
Schreib deine Sorgen und Ängste auf einen Zettel und Papier und steck's in eine Box,
In eine Schublade,
In einen Brief,
Leg's beiseite,
Am besten in einem anderen Raum,
In der Küche,
Raus aus dem Schlafzimmer und erlaube dir durch diese Geste,
Durch dieses bewusste Raus aus dem Kopf,
Rauf auf das Papier,
Erlaube dadurch deinem Kopf abzuschalten und am nächsten Tag weiter zu grübeln,
Wenn er will.
Versuch's einfach mal,
Vielleicht musst du gar nicht das Grübeln an sich stoppen,
Vielleicht ist es für dich auch schon eine gute Lösung,
Dir bewusste Grübelzeiten einzurichten.
Probiere das mal,
Das kann wahre Wunder bewirken.
Überlegt dir einen Zeitpunkt am Tag,
Vielleicht dir morgens nach dem Aufwachen,
Wenn du dich fertig gemacht hast oder ja,
Vielleicht sogar abends vorm Schlafen gehen oder im Laufe des Tages geknüpft an andere Routinen und Gewohnheiten,
Nach dem Zähneputzen,
Nach dem Kaffee.
Nimm dir zehn Minuten Zeit,
Setz dich hin,
Beobachte deine Gedanken und erlaube dir zu grübeln,
Erlaube den ganzen Sorgen und Ängsten einmal aufzukloppen und präsent zu sein.
Grübel,
Grübel,
Grübel,
Was das Zeug hält und nach zehn Minuten sagst du dir,
Stopp,
Jetzt ist meine Grübelzeit vorbei,
Morgen beschäftige ich mich weiter mit den Themen und vielleicht bemerkst du dadurch ja sogar,
Dass du gar nicht konstruktiv,
Dass du gar nicht,
Ja,
So nachdenkst,
Dass du zu einer Lösungsfindung kommst,
Sondern dass du eher,
Ja,
Überdenkst,
Dass du grübelst,
Denn grübeln ist wie schaukeln,
Es geht vor und zurück,
Vor und zurück,
Aber du kommst kein Stück voran.
Wenn du das bemerkst durch diese aktiven Grübelpausen,
Durch das Aufschreiben,
Dann darfst du dir auch mal bewusst machen,
Wie viel Zeit und Energie du überhaupt darin verschwendest,
Mit deinen Gedanken dem Ganzen nachzugehen.
Das Problem ist an der Stelle natürlich immer noch nicht gelöst,
Aber du hast es zumindest alles schon einmal im Bewusstsein.
Wenn du dich dann beim Einschlafen befindest und dir bewusst gemacht hast,
Hey,
All diese Probleme kann ich jetzt gerade nicht lösen,
Du hast sie vielleicht sogar auch schon aufgeschrieben,
Dann fokussiere dich mal ganz bewusst auf das hier und jetzt.
Öffne gerne auch nochmal deine Augen,
Schau dich um im Raum,
Auch wenn er dunkel ist.
Was siehst du?
Siehst du nur Dunkelheit?
Kannst du deine Umgebung wahrnehmen?
Riechst du etwas?
Hörst du etwas?
Wie fühlt sich deine Decke an?
Ist sie kuschelig oder kratzt sie?
Wenn ja,
Dann darfst du sie vielleicht zum nächsten Tag einmal wechseln,
Damit du dich ganz gemütlich und wohl in deinem Bett fühlst.
Mach dir einmal bewusst,
Dass dir jetzt gerade nichts passieren kann.
Alles ist gut in diesem Moment und du darfst schlafen.
Entspannungstechniken können dich auch dabei unterstützen,
Zu einem ruhigen Schlaf zu finden und genau dieses Gedankenchaos zu unterbrechen.
Dabei können dir helfen zum Beispiel Atemübungen,
Die progressive Muskelentspannung,
Autogenes Training,
Der Bodyscan.
Das sind alles Methoden,
Die dir dabei helfen können,
Deinen Geist zu beruhigen und eine friedliche Atmosphäre für deinen Schlaf zu schaffen.
Du findest hier auf meinem Podcast dazu auch ähnliche Übungen,
Die dich dabei unterstützen können,
Einen guten Schlaf zu kommen.
Ich bin auch auf anderen Apps unterwegs,
Die ich dir hier gegebenenfalls gerne verlinke,
Wo du all diese Entspannungsübungen finden kannst.
Aber natürlich nicht nur von mir,
Sondern auch von ganz vielen anderen Entspannungstrainern gibt es da draußen etwas,
Was dich zu einem ruhigen Schlaf in einen ruhigen Schlaf begleiten kann.
Ja,
Meditationsszenen natürlich auch zu und Fantasiereisen können auch sehr,
Sehr schön sein.
Auch teilweise nicht angeleitet kannst du mal selber in Gedanken überlegen,
Wo wäre ich denn jetzt gerade und wie würde sich das anfühlen?
Wie würde ich mich fühlen?
Und einfach mal dich so ein bisschen mit diesen schönen Gedanken treiben zu lassen,
Das kann auch einen ganz schönen Effekt auf das Einschlafen haben.
Ich wurde von euch auch gefragt,
Ob das Gedankenkarussell etwas mit Overthinking zu tun hat und ob sensible Menschen davon eher betroffen sind.
An der Stelle kann ich sagen ja,
Das Gedankenkarussell ist oft eng mit dem sogenannten Overthinking oder übermäßigen Denken verbunden.
Das Overthinking bezieht sich darauf,
Dass jemand sich intensiv und häufig über Gedankensituationen oder Entscheidungen Gedanken macht,
Oft über das hinaus,
Was notwendig oder produktiv ist.
Es kann zu einem endlosen Kreisen von Gedanken führen,
Ohne zu klaren Schlussfolgerungen zu kommen,
Letztendlich genau das,
Was ich über das Grübeln auch schon erzählt habe.
Sensible Menschen können davon ganz besonders betroffen sein.
Sensibilität bedeutet meist,
Dass man tiefer über Dinge nachdenkt,
Emotional stärker auf Reize reagiert und sich intensiver mit seinem eigenen Inneren beschäftigt.
Das kann dazu führen,
Dass Gedanken tiefer verwurzelt werden und auch länger anhalten.
Es ist wichtig zu beachten,
Dass dieses Grübeln,
Gedankenkarussell,
Overthinking,
Wie auch immer wir das jetzt an der Stelle benennen wollen,
Unabhängig von der Persönlichkeit jeden betreffen kann.
Aber Menschen,
Die besonders einfühlsame oder sensibel sind,
Die neigen meist eher dazu,
Sich im Gedankenschleifen zu verlieren,
Weil sie sich unter Umständen auch nicht so gut abgrenzen können.
So viel zu dem Thema noch einmal.
Was kannst du nun noch tun,
Um gut in den Schlaf zu finden,
Um am Morgen erholt aufzuwachen?
Es kann helfen,
Deine Lebensgewohnheiten,
Deine Schlafgewohnheiten zu verändern.
Generell spielen auch die Themen eine ausgewogene Ernährung,
Bewegung,
Entspannung hatten wir schon und Stressbewältigung da mit rein.
All das kann Auswirkungen auf deinen guten und erholsamen Schlaf haben.
Und da schauen wir jetzt noch einmal genauer hin.
Was kannst du machen,
Wenn du unter Einschlafstörungen leidest?
Du kannst dir einmal bewusst machen,
Indem du deine Gedanken beobachtest,
Welche Gefühle werden mit deinen Schlafstörungen verknüpft.
Hast du vielleicht sogar Angst vorm Einschlafen oder hast du Angst vor der Angst,
Weil vor dem Einschlafen Ängste aufploppen,
Mit denen du dich gar nicht beschäftigen möchtest?
Bist du verärgert oder unruhig oder gibt es da andere Gefühle,
Die mit diesem Einschlafen verknüpft sind?
Schreib sie auch gerne auf,
Denn aufschreiben kann immer ganz viel bewusst machen und dabei teilweise auch schon einiges in unserem Kopf verändern.
Wichtig ist auch zu wissen,
Dass es eine ganz natürlich bedingte,
Kürzere Schlafdauer in einem höheren Alter gibt.
Also je nachdem,
In welchem Alter du dich befindest,
Kann es sein,
Dass du auch da mehr oder weniger Schlaf brauchst oder einfach merkst,
Dass mit der Zeit dein Schlafbedürfnis abnimmt.
Das muss gar nichts Schlimmes sein.
Das kann tatsächlich auch ganz natürlich,
Eine ganz natürliche Entwicklung sein.
Du kannst,
Wie schon gesagt,
Ein Entspannungstraining als Einschlafhilfe nutzen,
Indem du dir Entspannungsübungen zum Beispiel anhörst,
Kurz vor dem Einschlafen.
Aber auch deine Schlafgewohnheiten können einen ganz großen Unterschied machen.
Überprüfe zum Beispiel mal deine Schlafhygiene vorm Einschlafen.
Ist dein Zimmer gut gelüftet?
Ist es kühl genug?
Ist es eine angenehme Luft?
Ist dein Magen nicht überbelastet?
Nochmal,
Um auf das Thema Ernährung zurückzukommen,
Achte mal darauf,
Dass du dich nicht vollstopfst kurz vorm Schlafen gehen,
Denn dann ist dein Körper mit dem Verdauen beschäftigt und das kann auch zu Einschlafschwierigkeiten führen.
Hast du dich den Tag über gut bewegt und fühlst du dich ausgelastet?
Wenn nicht,
Könnte es schon helfen,
Wenn du den Tag über mal zehn Minuten einen Spaziergang machst oder eine Runde um den Block gehst.
Auf der anderen Seite kann Sport und Bewegung kurz vorm Einschlafen,
Also wirklich kurz vorher auch einen negativen Effekt haben,
Indem dein Körper noch zu aufgeputscht ist und es ihm dadurch schwieriger fällt,
Wieder in die Ruhe zu kommen.
Also kann es auch helfen,
Sport ein wenig früher anzusetzen.
Es kann manchmal auch schon helfen,
So blöd es klingt,
Die Schlaflage mal zu überdenken und ein wenig zu experimentieren,
Sich vielleicht auch mal verkehrt herum ins Bett zu legen oder die Seiten zu wechseln.
Einfach mal ausprobieren.
Du hast nichts zu verlieren.
Wenn du merkst,
Du kannst nicht einschlafen,
Dann leg dich einfach mal auf die andere Seite.
Wenn du nachts nicht einschlafen kannst,
Dann kann es auch daran liegen,
Dass du mittags gern einen Nachmittagsschlaf machst und es könnte schon helfen,
Auf diesen vielleicht zu verzichten.
Wenn du bemerkst,
Dass du wirklich nicht einschlafen kannst,
Wenn die Zeit vergeht und du verlierst dich immer mehr am Grübeln,
Dann stehe im Zweifel auch einfach mal auf und geh in ein anderes Zimmer.
Und da bricht dein Einschlafen.
Mach kurz was anderes,
Was dich beruhigt,
Was dich entspannt und versuch dann zu einem späteren Zeitpunkt noch mal schlafen zu gehen.
Das muss auch gar nicht lange sein,
Vielleicht für eine Viertelstunde.
Probier es einfach mal aus.
All das ist,
Wie schon gesagt,
Super individuell.
Wir ticken da alle unterschiedlich und all das hier sind nur Anregungen,
Inspirationen,
Ideen,
Wie du herausfinden kannst,
Was dir tatsächlich gut tut,
Wie du deinen Schlaf verbessern kannst.
Es kann auch sein,
Dass du dich in einer Lebenslage,
In einer Situation befindest,
Die dir so viele Sorgen bereitet,
Wo du schon so viel probiert hast bezüglich Stressmanagement,
Dir Hilfe geholt hast,
Drüber gesprochen hast und du da einfach nicht weiterkommst.
Dann kann das tatsächlich ein Lebensumstand sein,
Wo vielleicht auch mal eine große Veränderung ansteht,
Wo du den Mut fassen darfst,
Diesen Schritt zu gehen zur Veränderung und dein Leben ein Stück weit umkrempeln darfst,
Um dann im Endeffekt auch wieder einen ruhigeren Schlaf zu haben.
Da ist der Schlaf dann,
Ja ich sag mal zweitrangig,
Wobei er natürlich irgendwo immer ganz oben steht,
Damit wir gute Entscheidungen treffen können.
Aber manchmal ist es so,
Dass Veränderungen im Leben anstehen,
Die durch Stressmanagement nicht wegzukriegen sind,
Nicht zu lindern sind,
Weil einfach große,
Bewusste Entscheidungen betroffen werden müssen.
Es gibt so vieles,
Was du ausprobieren kannst.
Also wie schon bei den paar Beispielen genannt,
Kann die Schlafroutine einen sehr großen Unterschied machen.
Guck,
Dass du vielleicht auch dein Handy in den Flugmodus startest,
Zumindest 20 Minuten bevor du schlafen gehst.
Das mache ich tatsächlich ganz gerne.
Oder auch,
Dass du dein Handy bis zu 20 Minuten nach dem Aufwachen im Schlafmodus,
Im Flugmodus,
Wollte ich sagen,
Lässt,
Damit du überhaupt erst mal mit einem klaren Kopf in den neuen Tag starten kannst.
Es kann auch helfen,
Wenn du dir zum Beispiel einen Aromadiffusor holst,
Wo du dann ätherische Öle reintröpfelst und ja,
Lavendel zum Beispiel ist so ein ganz beliebter Geruch kurz vorm Einschlafen,
Den gibt es manchmal auch als Spray,
Den kannst du dann aufs Kopfkissen oder ähnliches sprühen,
Der deinen Körper direkt in so einen ruhigen Zustand versetzt.
Also probier da gerne mal aus.
Probier aus,
Was dir hilft.
Versuch vielleicht auch wirklich mal so ein Einschlafritual zu etablieren.
Eine halbe Stunde vorm Schlafen gehen.
Mach den Fernseher aus,
Schalte dein Telefon aus,
Lenk dich nicht durch irgendwelche aufploppenden Nachrichten ab.
Beschäftige mal nur,
Dich mal nur mit dir selbst.
Ob das jetzt durch Musik machen ist,
Durch Lesen,
Durch Schreiben,
Durch Häkeln,
Ich weiß nicht,
Es gibt ja so viele Möglichkeiten.
Tu dir selbst etwas Gutes.
Schalte äußere Nachrichten,
Reize,
Ablenkung aus.
Stell dadurch eine Verbindung zu dir selbst und deinem Körper her und einem Bewusstsein,
Was du brauchst.
Du wirst ganz bestimmt merken,
Dass du viel besser zur Ruhe kommst,
Wenn du dann zu Bett gehst und dass du viel,
Viel entspannter bist,
Was ganz viel wert ist.
Und wenn du dann immer noch nicht einschlafen kannst,
Probier es mit den Übungen,
Die ich dir ans Herz gelegt habe.
Und ja,
Wenn du dazu noch mehr Fragen hast,
Dann kannst du mich gerne jederzeit kontaktieren.
Also wir können uns deine individuelle Situation einmal anschauen.
Wir können schauen,
Was fehlt dir,
Damit du dich gut in den Schlaf wiegen kannst,
Damit du gute Schlafbedingungen schaffen kannst.
Was sind vielleicht auch deine Herausforderungen und wie kannst du dich denen stellen,
Wie kannst du die meistern,
Damit du am nächsten Tag ausgeruht wieder aufwachst.
Es gibt so viel mehr Tipps noch.
Ich möchte diese Folge aber gar nicht mehr unnötig lang ziehen.
Lass es dir gut gehen.
Mich interessiert auch sehr,
Sehr doll,
Wie du damit zurechtkommst,
Ob du Tipps und Tricks hast,
Die du mit anderen teilen möchtest.
Dann kontaktiere mich gerne auf allen Social-Media-Kanälen,
Die ich dir hier gerne verlinke und dann freue ich mich,
Von dir zu hören.
Wünsche dir alles Liebe.
Ich möchte noch mal ganz kurz erzählen,
Dass wenn du gerade gar nicht weißt,
Wo du im Leben stehst und wo du hin sollst,
Ich tatsächlich für den 8.
Februar 2024 einen Workshop um 19 Uhr für anderthalb Stunden geplant habe.
Da schauen wir uns das genau an.
Wie du fokussiert und mit Gelassenheit deine Ziele im neuen Jahr erreichen kannst und vielleicht zählt ja auch das Thema Schlaf mit dazu.
Vielleicht plagen dich gerade so viele Unklarheiten in Gedanken,
Dass du dich so im Grübeln verlierst und dadurch auch dein Schlaf darunter neidet.
Dann sichere dir gerne bis zum 14.
Januar 2024 noch den Frühbucher-Rabatt.
Den Link zum Workshop packe ich dir gerne mit rein.
Das Ganze findet online statt und wir schauen uns an,
Welche Ziele möchtest du dir für das Jahr setzen.
Wie kannst du für Klarheit sorgen,
Wie kannst du deine Zeit managen und den Mut fassen,
Wirklich deine Ziele anzugehen,
Das für dich in die Tat umzusetzen,
Was dir gut tut und vor allen Dingen da auch am Ball zu bleiben.
Ich freue mich auf dich und ich freue mich,
Von dir zu hören und bis dann.
Deine Franzi.
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