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Wie du das Loslassen im Alltag umsetzen kannst

by Sascha Planert

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Du hast schon so viele Bücher gelesen und Videos gesehen… Dennoch kannst du immer noch nicht wirklich Loslassen? Das liegt meistens daran, dass sich nichts im Alltag ändert. Nur wenn dein alltägliches Leben vom Loslassen geprägt ist, merkst du eine tatsächliche Veränderung. Doch leider sind die friedlichen Momente nur auf den Urlaub und andere abgeschottete Zeiten beschränkt. In dieser Folge bekommst du Tipps, wie du deine Praxis in den Alltag einfließen lassen kannst.

Transkription

Dein Podcast für Selbsterkenntnis und inneres Wachstum Schön,

Dass du wieder dabei bist bei einer neuen Folge vom Podcast mit mir,

Mein Name ist Sascha,

Loslassen befreit.

Und heute tauchen wir nochmal ein bisschen in den Alltag ein,

Wir schauen uns an,

Wie du das Loslassen dort umsetzen kannst.

Denn das ist immer die Hauptfrage.

Wir können uns immer verschiedene Situationen einfach basteln,

Irgendwo abschneiden von der Realität,

Vom Alltag her und es uns dort dann ganz gut gehen lassen.

Doch dann kommen wir immer wieder in den Alltag zurück,

Nach dem Urlaub und sonst woher und dann ist immer wieder dieses Ding,

Du bist mittendrin und irgendwie klappen diese ganzen Übungen nicht mehr oder die Ruhe ist vorbei.

Also sprich,

Du kommst aus dem Urlaub wieder,

Ein,

Zwei Wochen später und dann sagen die meisten,

Mein ganzes Urlaubsfeeling ist schon wieder vorbei oder wir lesen irgendetwas in einem Buch,

Machen ein Seminar,

Sind ganz motiviert,

Die Übungen,

Alles ist schick und irgendwie klappt es auch,

Wenn man sich die Zeit dafür wirklich separat einteilt,

Sich ein bisschen abschottet,

Doch dann mit dem Arbeitskollegen oder mit den Kunden auf Arbeit,

Dann klappt es irgendwie nicht mehr.

Und warum ist das so?

Oder wie kannst du das generell erstmal verhindern,

Beziehungsweise da mehr Effektivität reinbringen in den Alltag,

Dass es auch dort funktioniert?

Denn verwirkliche dir nochmal gerade jetzt,

Du verbringst dort einfach die meiste Zeit.

Die meiste Zeit ist der Alltag und dabei kommt es nicht darauf an,

Ob du eine Art Traumberuf für dich gefunden hast oder eben eine Arbeit,

Die dir gerade nicht so viel Spaß macht.

Darauf kommt es nicht an,

Denn der Alltag findet überall Einkehr.

Selbst wenn du eine hochmotivierte Arbeit hast,

Abwechslungsreich,

Irgendwo gibt es trotzdem Themen,

Die in den Alltag reinfallen.

Und die Erfahrung,

Die ich wirklich gemacht habe,

Ist,

Dass man die Übung für sich immer regelmäßig macht.

Die Regelmäßigkeit ist wirklich durch nichts zu ersetzen.

Das merke ich immer wieder selber,

Wenn ich jetzt mal nicht so sehr an meinen Übungen dran bin.

Du kannst es einfach nicht verhindern,

Dann kommt irgendeine Situation,

Die nämlich schwierig ist.

Das ist ja der Punkt.

Das heißt,

Wir leben im Alltag mit unseren normalen Aufgaben,

Problematiken,

Herausforderungen und dann gibt es immer besondere Situationen,

Die besonders schwer,

Besonders herausfordernd sind.

Und die reißen einen dann immer so ein bisschen wieder rein und dann merkt man wieder,

Oh,

Irgendwie kann man das doch noch nicht so gut umsetzen.

Und genau hier ist der Punkt,

Um solche Situationen besser für sich zu überleben,

Nenne ich es jetzt mal,

Hilft es einfach regelmäßig zu üben.

Denn stell dir dieses Bildnis vor,

Wenn du jetzt den Ozean hast und die Wellen da drauf,

Es gibt manchmal etwas ruhigeres Gewässer und dann gibt es richtig große,

Brachiale Wellen.

Und das Bildnis nehmen wir jetzt für die Situation vom Alltag.

Überwiegend ist es vielleicht ruhig und dann kommen aber die Situationen,

Die richtig reinkrachen,

Die großen Wellen.

Und wenn du jetzt vorstellst,

Du hast ein Surfbrett oder bist ein Surfer,

Du kannst auf kleineren Wellen besser üben,

Als auf den großen.

Das heißt,

Nimm dir dort die Zeit,

Auch wenn die Gewässer gerade etwas ruhiger sind,

Zu üben.

Das Loslassen,

Welche Übungen und Techniken du dir auch immer gewählt hast und dann kannst du viel einfacher über diese schwierigen Gewässer und die großen Wellen kommen.

Und das ist meiner Meinung nach ein ganz großer Fehler,

Doch den viele machen.

Weil es ist immer erst,

Wenn etwas Schlimmes passiert,

Fällt auf,

Ich muss jetzt irgendetwas machen.

So kann es irgendwie nicht mehr weitergehen.

Dann liest man,

Macht irgendwas,

Übung und probiert die,

Aber vergisst sie dann komischerweise wieder und kann sie nicht wirklich integrieren.

Bis zur nächsten großen Welle,

Wo man wieder runterfällt von seinem Surfbrett und dann fällt dir das wieder auf.

Und so geht es immer weiter.

Stattdessen,

Hier wirklich der Tipp,

Nimm dir die Zeit,

Auch wenn im Außen oder gerade wenn im Außen gar nicht so viel passiert,

Wenn Ruhe ist,

Dann kannst du das immer noch für dich machen.

Oder gerade dann machst du es und so bist du dann vorbereitet auf die starken,

Auf die stürmischen Zeiten.

Das hier erst mal der Tipp,

Wie du das Loslassen grundsätzlich angehen solltest.

Übe regelmäßig,

Das ist wichtig.

Der zweite Tipp ist,

Du brauchst keine riesen Zeitintervalle für die Übung.

Es ist wirklich ein Unterschied,

Wenn man sich noch mal so ein bisschen hinsetzt für sich.

Einmal früh und einmal abends hilft mir persönlich auch sehr gut oder ich merke tatsächlich den Unterschied,

Wenn ich den Tag so kurz beginne mit der Übung und am Ende des Tages,

Also am Abend mich noch mal hinsetze und so noch mal alles loslassen kann,

Was am Tag auch immer so passiert ist,

Wenn sich danach irgendetwas angestaut hat.

Das ist definitiv ein Unterschied.

Über den Tag gesehen brauchst du trotzdem nicht 15,

20 Minuten.

Selbst zwei Minuten,

Glaub mir,

Wirklich zwei Minuten regelmäßig machen schon den Unterschied.

Also diese kurzen Zeitintervalle,

Man muss sich daran erinnern,

Man muss sich hinsetzen oder sich mal kurz die Zeit nehmen,

Diese zwei Minuten.

Das kann man in der Regel aber auch mal auf dem Bürostuhl,

Selbst mit Augen offen.

Das fällt jetzt gar nicht bei deinen Kollegen unbedingt auf,

Wenn du jetzt auf Arbeit bist.

Du machst jetzt keine Yoga-Übung oder Sonstiges,

Wo du gefragt wirst,

Was machst du jetzt.

Das kann man ganz ungestört machen und spätestens auf Toilette funktioniert es sowieso.

Der Tag hat immer mal solche Momente,

Wo man sich diese Zeit nehmen kann.

Selbst auf Hölle,

Also wenn deine Arbeit die Hölle sein sollte,

Vom Stress und so weiter,

Man kann sich ab und zu diese zwei Minuten nehmen.

Denn meistens,

Was man stattdessen macht,

Ist irgendetwas,

Was jetzt gar nicht sein müsste.

Man hängt wieder irgendeinen Gedankenfilm nach,

Macht sich zusätzlich Stress.

Also probiere wirklich diese kurzen Zeitintervalle einzubauen.

Wenn du anstatt von den zwei Minuten natürlich fünf Minuten hast,

Öfters am Tag,

Umso besser.

Der dritte Tipp ist,

Verfalle nicht in eine Art Übungswahn.

Das ist mir auch schon mal passiert.

Das heißt,

Diese beobachtende Funktion,

Die man da natürlich auch einnimmt,

Wenn man diese Übung macht,

Das reicht 10 Prozent am Tag.

Das ist schon ziemlich viel,

Wenn man das von der Zeit ausrechnet.

Das reicht schon.

Du musst jetzt nicht jede Minute tatsächlich irgendwie,

Was fühle ich jetzt und in dich reinhorchen und so weiter.

Es macht natürlich Sinn,

Das öfters zu machen.

Allerdings muss es nicht permanent sein.

Denn du lebst natürlich auch als Mensch und bist jetzt nicht ständig nur der Beobachter von allem und irgendwie abgeschottet.

Das ist sowieso der Punkt.

Wir sind immer der Beobachter von außen,

Aber auch innen.

Also das heißt,

Wir wollen auch fühlen und Mensch sein.

Das noch mal so nebenbei eingeschoben.

Und diese Übungszeit nimm sie dir,

Wenn du es machst,

Eher ernst,

Also auf eine konzentrierte Art und Weise,

Dass du die Übung durchführst.

Und nicht so hastig,

Mal kurz so,

Was fühle ich jetzt,

Mich reinhorchen und dann kommt plötzlich irgendein Gedanke oder irgendetwas passiert und dann ist es schon wieder weg,

Sodass du diese zwei Minuten gar nicht richtig durchgeführt hast.

Also mach es eher konzentriert,

Anstatt immer hastig und hintereinander weg,

Hintereinander weg.

Und komm vor allem in dieses Fühlen dieser Übung tatsächlich hinein.

Also wenn du jetzt es machst,

Dann spüre nach,

Anstatt schon wieder irgendwie zu fragen,

Ah,

Wie ist jetzt meine Atmung,

Was fühle ich jetzt und das so hintereinander weg,

Sondern spüre hinein in deinen Körper.

Du merkst zum Beispiel deinen Herzschlag und dann spüre es eine Weile,

Ohne dann wieder sofort auf das Nächste zu springen.

Also der dritte Tipp,

Mach die Übung konzentriert und sei nicht dabei hastig.

Fühle eher nach und vergiss nicht,

Du bist eben auch Mensch.

So,

Das waren unsere drei Tipps generell.

Wie kannst du dieses Loslassen im Alltag durchführen?

Und jetzt schauen wir uns das nochmal an,

Auf welchen Ebenen man denn überhaupt loslassen kann.

Ich unterscheide immer auf der mentalen Ebene,

Auf der emotionalen und auf der körperlichen.

Du wirst dich bei einer dieser drei Typen oder Ebenen eher zu Hause fühlen.

Das heißt,

Die Menschen haben die verschiedenen Typen.

Hier nochmal der Tipp zum NHL Gramm.

Das ist immer ganz gut,

Das einzuteilen.

Auf einer Ebene befindest du dich zu Hause,

Trotzdem haben wir alle drei diese Typen und Ebenen in uns.

Auf der mentalen Ebene sind die Gedanken zu Hause.

Das ist alles so,

Wenn wir unsere Filmchen schieben im Kopf.

Oh mein Gott,

Wie hast du das gemacht?

Und dieser Kritiker und diese Gedanken,

Soll ich das so und so machen?

Aber wenn ich das so mache,

Ist das vielleicht gar nicht so gut.

Das ist alles dieses innere Gespräch.

Alles kommt da mit hineingepackt auf diese Ebene.

Und natürlich auch die innerlichen Bilder,

Also sprich entweder Sprache oder Bilder,

Bildnisse,

Visuell,

Was man sich so sieht von Vorstellungen,

Wenn man eine Katastrophenfantasie beispielsweise hat.

Das ist alles auf der mentalen Ebene.

Auf der emotionalen,

Das sind die Gefühle.

Da ordnen wir das Herz ein.

Mental ist natürlich das Gehirn,

Noch so nebenbei erwähnt.

Zweite Ebene,

Emotional,

Das ist das Herz.

Das ist alles,

Was wir eben so fühlen.

Ob nun Freude,

Wut,

Hass,

Ärger,

Aber auch die leichteren Gefühle,

Die gar nicht immer so einfach wahrnehmbar sind.

Eine leichte Heiterkeit,

Etwas bedrückt sein,

Alles das,

Was gar nicht immer so klar ist.

Und die körperliche Ebene,

Das kann man mit dem Bauch verbinden.

Da sind dann eher so diese existenziellen Ängste.

Was meine ich damit?

Dort befindet sich ja auch in der Bauchgegend und darunter dieses Wurzelchakra,

Sagt man,

Wenn man mit diesem Chakra generell arbeitet.

Also das heißt zum Beispiel,

Wenn du aus der Horde ausgeschlossen wirst,

Das kommt aus der Überlieferung,

Aus der Steinzeit und Beginn der Menschen.

Wenn man dort aus der Horde ausgeschlossen wurde,

Hieß das,

Man wird sterben.

Und solche Selbsterhaltungsängste sind dort mit verankert und da geht es um grundlegendere Sachen.

Einmal das,

Also nicht diese oberflächlichen Gefühle,

Sondern wirklich etwas ganz Grundlegendes befindet sich dort.

Und natürlich körperlich auch alles,

Was mit der Atmung zu tun hat,

Mit den Körperfunktionen,

Also wie man seinen Körper generell spürt.

Der Unterschied spüren,

Meine ich immer etwas,

Was mit dem Körper zusammenhängt und fühlen ist das Herz fühlen.

Das ist nicht dasselbe.

Und diese drei Typen haben wir,

Die sich dort auch mehr befinden.

Das heißt,

In Deutschland ist es auch ganz oft so,

Dass wir uns im Kopf befinden,

Also dass wir viel diese mentalen Typen hier vertreten haben in Deutschland.

Das ist natürlich mit der ganzen Gesellschaft und Kultur so gewachsen,

Ist aber auch eher in den Industrieländern häufiger der Fall.

Dann haben wir diese Gefühlsmenschen eher.

Das heißt,

Die nehmen die Welt auch eher fühlend wahr.

Wenn die zum Beispiel einen Raum betreten,

Können die die Stimmung einfach viel einfacher einfangen,

Auf Gefühlsebene.

Das können die mentalen Typen eher nicht so.

Und dann gibt es die Bauchtypen,

Also die körperlichen.

Die können wirklich sehr stark in ihrem Körper sein.

Die haben einfach viele Körperempfindungen und fühlen sich in diesem Körper an sich sehr stark zu Hause.

Kein Typ ist besser als der andere,

Das schon mal vorweg.

Da hat jeder auf seine Art zu arbeiten,

Für sich und mit sich.

Und vielleicht willst du jetzt nochmal einen kleinen Test machen,

Wenn du wissen willst,

Welcher Typ ich denn bin,

Also für dich.

Dann kannst du dir auch einfach vorstellen,

Wenn du jetzt jemanden direkt in die Augen guckst,

Der vor dir steht,

Bist du dann eher so einer,

Wo der Gedankengang sofort anfängt.

Na,

Was wird er jetzt über mich denken,

Wenn ich das so und so mache,

Woher kommt der und so weiter.

Also sprich,

Dein Gehirn fängt sofort an zu arbeiten.

Das ist eher der Indikator,

Dass du der mentale Typ bist.

Emotional ist es so,

Wenn du die Person anschaust und stelle wirklich vor,

Sie steht vor dir.

Eine fremde Person,

Dass man so mit der Person richtig ins Schmelzen kommt.

Also man erfühlt die Person richtig und möchte mit ihr ja wirklich so verschmelzen einfach.

Die Umgebung wird weniger,

Die Distanz.

Man kann einfach so sich hineinfallen lassen und erfühlt das Ganze eher.

Das wäre ein Hinweis,

Dass du auf fühlender Basis mehr unterwegs bist.

Und auf der Bauchebene,

Also körperlich,

Ist es eher so,

Dass du merkst,

Wie der andere dir den Platz wegnimmt,

Deine Intimzone.

Das heißt,

Du fühlst dich körperlich nicht so ganz wohl.

Du kannst es merken,

Wie dir der Platz genommen wird,

Wie du vielleicht auch gegendrückst und du erspürst richtig die Distanz.

Also auf körperlicher Ebene.

Das wäre ein Indikator,

Dass du mehr der Körpermensch bist.

Warum das jetzt noch mal so ganz genau erklärt mit diesen drei Ebenen?

Weil auf diesen drei Ebenen kannst du loslassen.

Und wenn du jetzt weißt,

Auf welcher Ebene du mehr oder weniger zu Hause bist,

Weißt du auch,

Wo du besonders Wert drauflegen musst für dich,

Wo die Fallen im Alltag sind,

Wo es schwer wird für dich loszulassen.

Das heißt,

Du weißt,

Du bist der mentale Typ.

Jetzt kannst du hier besonders Obacht geben,

Wenn dein Gedankenkino anfängt zu arbeiten,

Dass du dort eingreifst und dir wieder vergegenwärtigst,

Was mache ich jetzt gerade und was soll mir das geben?

Da kommen wir aber gleich noch mal auf die Fragen zurück.

Also sprich,

Wie du dir diese Breaks,

Also diese Pausen im Alltag einfach einbaust für das Loslassen,

Also sprich die Übung an sich.

Hier erst wie gesagt,

Schau auf die Gedanken,

Wenn du weißt,

Du bist der gedankliche Typ,

Besonders Wert legen dort.

Oder wenn du merkst,

Irgendein Kollege sagt etwas zu dir und merkst,

Wie deine Gefühle hochkochen,

Besonders sofort,

Dass gar nicht so diese Gedanken sofort losgehen,

Sondern eher auf Gefühlsebene.

Du merkst,

Du wirst wütend,

Ärgerlich,

Dass die Gefühle eher wirklich im Vordergrund stehen bei all den Situationen,

Was passiert und gerade wenn besondere Herausforderungen heraustreten.

Dann hier Obacht,

Dann kannst du hier mehr daran arbeiten und dort den Fokus legen,

Weil du weißt,

Hier wird es besonders schwer für mich.

Und auf körperlicher Ebene ist es dann eher so,

Du merkst besonders deine Atmung sofort,

Deinen Herzschlag oder was ich auch vorhin erwähnt habe,

Wenn du eine Kritik bekommst,

Dann merkst du,

Dass du körperlich mehr verdrängt wirst vielleicht.

Du merkst die Distanz,

Wie die sich aufbaut für dich,

Fühlst dich weggeschoben,

Nicht fühlst,

Sondern du spürst dieses weggeschoben mehr oder minder auf körperlicher Ebene.

Dann ist hier dein Fokuspunkt und auf all diesen drei Ebenen können wir jetzt loslassen.

Und wie machst du das im Alltag am besten?

Stell dir Fragen,

Stell dir Fragen und dann komm ins Fühlen,

Das ist immer am besten.

Also,

Wenn du wieder einen Gedankenfilm merkst bei dir,

Stell erst mal fest,

Was du gerade tust und das kannst du dich wirklich innerlich fragen.

Was tue ich jetzt gerade?

Dann kommt vielleicht die Antwort,

Ich denke jetzt gerade,

Ich mache mir gerade irgendwie eine riesen Platte um alles.

Und dann die zweite Frage ist nach der Feststellung,

Was soll mir das jetzt geben?

Und du wirst feststellen,

Dass es meist total irrelevant ist,

Diese ganzen Gedanken,

Denn die Antwort wird am meisten sein,

Sowas wie,

Ich will mich eigentlich schützen,

Ich will Kontrolle behalten,

Ich will mich über den anderen stellen.

Und hier wird klar,

Du musst wirklich sehr ehrlich sein bei den Fragen für dich,

Denn es erfordert natürlich auch Mut,

Das zuzugeben,

Warum du das jetzt gerade wirklich machst.

Also,

Du machst nur irgendein Ich-Kram,

Den du gar nicht brauchst.

Und die dritte Frage ist dann,

Was fühle ich jetzt?

Da haben die Gefühlsmenschen natürlich eher Zugang.

Warum nehmen wir trotzdem das Gefühl?

Weil das Gefühl ist immer ein komplexes Ergebnis der Gesamtsituation.

Also Gefühle sind ein guter Indikator,

Um behaupten im Moment einschätzen zu können,

Wenn man auf die Gefühle achtet.

Außerdem,

Also sie nehmen den Fokus aus der Gedankenwelt weg und legen sie auf die Gefühlsebene drauf.

Und drittens,

Nach den Gefühlen kann man noch tiefer sinken in den Frieden,

Der da drunter liegt.

Also es heißt,

Es geht meistens von Gedanken zu Gefühlen auf die körperliche Ebene.

Also sprich,

Wenn man in dieses Körperliche dann reinfällt,

Dann kann man noch tiefer fallen,

Weil dort sich auch die Grundängste befinden.

Allerdings ist das noch wieder ein weiteres Thema.

Hier bleiben wir jetzt wirklich bei den Übungen.

Also sprich,

Die drei Fragen im Alltag.

Was tue ich gerade?

Stell das für dich fest.

Was soll mir das geben?

Und was fühle ich?

Und dann fühlst du einfach hinein und fühlst es aus.

Das ist immer das große Thema.

Erwähne ich immer ganz,

Ganz oft.

Gefühle ausfühlen.

Das heißt,

Loslassen auch per se an sich.

Loslassen auf jeder Ebene und vor allem auch auf der Gefühlsebene.

Das Gefühl sich austoben lassen innerlich,

Ohne den Impulsen zu folgen,

Was man auf die Gefühle machen will.

Beispielsweise sagt dir ein Kollege irgendetwas,

Du fühlst dich ärgerlich und dann springst du sofort drauf und sagst irgendetwas entgegen,

Aus deiner ärgerlichen Verfassung heraus,

Was du vielleicht auch wieder später bereust.

Das ist ja dann wieder der Kritiker.

Du fühlst es einfach aus,

Ohne mit dem Gefühl etwas zu machen.

Dadurch wird Energie verbrannt,

Das Gefühl wird verbrannt.

Das ist auch so ein Begriff.

Emotionen bzw.

Gefühle verbrennen und dann entsteht wieder Leichtigkeit und du handelst einfach besser,

Intelligenter,

Effektiver,

Smarter,

Wie auch immer du das nennen willst.

Es ist einfach etwas anderes,

Als wenn du nur auf diesen Impulsen handelst,

Blind oder mit einer Leichtigkeit und dem Moment einfach vertraust,

Dass das,

Was du daraufhin sagen wirst,

Das Richtige sein wird,

In dem Moment,

So wie es ist.

Und diese drei Fragen helfen im Alltag sehr stark.

Und hier mit den ersten Tipps,

Das nochmal generell verknüpft,

Wovon ich gesprochen hatte.

Übe das regelmäßig.

Es ist klar,

Man muss sich das erst angewöhnen,

Das ist wie eine Art Gewohnheit,

Was man macht.

Aber nur so kannst du das wirklich umsetzen,

Effektiv im Alltag,

Dass da etwas passieren wird.

Du kannst dir immer mal eine Auszeit nehmen und so weiter,

Urlaub und was,

Weiß ich nicht.

Aber es wird nichts helfen,

Wenn du das nicht regelmäßig so für dich umsetzt.

Wenn es eine Gewohnheit geworden ist,

Dann ist es immer wieder was anderes,

Wenn man das mal ein bisschen schleifen lässt.

Aber es entsteht sowieso automatisch eine Art Automatismus,

Weil du die Wirkung merkst.

Die Wirkung ist die Rückkopplung,

Dass du für dich das sowieso von alleine immer weiter implementieren willst,

Die Übung,

Das Loslassen,

Weil du einfach das Ergebnis davon siehst.

Immer wieder Fragen bei allen Situationen und vor allem auch,

Wenn das Gewässer ruhig ist,

Wie ich das am Anfang sagte.

Auch wenn du zum Beispiel auf Arbeit nur eine E-Mail schreibst,

Ist es gar nichts Besonderes.

Wenn du damals reinfragst,

Was tue ich jetzt gerade,

Dann können Antworten kommen,

Ich schreibe eine E-Mail.

Doch dann wirst du vielleicht auch bemerken,

Ich habe jetzt aber auch gerade noch zusätzlich gedacht,

Das ist blöd,

Wie derjenige mir das geschrieben hat.

Jetzt wäre ich immer eine richtige Antwort drauf,

Dass er so richtig sieht,

Mit wem er es hier zu tun hat.

Das klingt jetzt wirklich krass,

Aber meistens schwingen solche Gedanken bei allen Tätigkeiten mit,

Die wir tun.

Und dann ist diese Antwort der Frage,

Was tue ich jetzt gerade,

Auch das mit eingeschlossen.

Ich schreibe gerade die E-Mail,

Aber ich denke auch solche Gedanken.

Die zweite Frage,

Okay,

Was soll mir das denn jetzt geben?

Offensichtlich leidet mein Selbstwertgefühl gerade.

Offensichtlich bin ich anscheinend nicht genug,

Also ich schätze mich nicht als genug ein.

Und dann die dritte Frage,

Was fühle ich jetzt?

Weil,

Dass solche Gedanken entstehen,

Solche Gedankenfilme,

Setzt immer eine Art Gefühl voraus.

Das heißt,

Die Gedanken bauen auf dieser Gefühlsstimmung auf.

Und dann kann,

Gerade wenn wir uns in solchen Gedankenfilmen befinden,

Immer das Gefühl eigentlich nur sein,

Ich bin jetzt irgendwie gerade aufgeregt.

So eine Grundanspannung schwingt hier irgendwie mit.

Denn wenn du total ruhig,

Friedlich wärst oder dieses Gefühl der Heiterkeit hast,

Dann kommen solche Gedanken nicht.

Das greift ja wie Zahnräder alles ineinander.

Also diese drei Fragen,

Sehr wesentlich.

Als anderen Tipp,

Was ich dir auch immer noch mitgeben kann,

Im Alltag ist auch dieses Loslassen auf körperlicher Ebene zuerst,

Bevor man in die Gefühle reinkommt.

Du könntest jetzt vor diesen drei Fragen oder vor dem Gefühl an sich,

Weil die Hauptfrage ist immer noch,

Was fühle ich jetzt?

Die zwei anderen Fragen sind einfach zusätzlich,

Um dir zu zeigen,

Wo befindest du dich gerade oder wo befinde ich mich gerade in der Situation.

Das fördert nochmal so diesen Fluss in dieses Gefühl besser hinein.

Am wesentlichsten ist die Frage,

Was fühle ich jetzt gerade?

Und um das einzuleiten,

Kannst du auch stattdessen der zwei Fragen deine Atmung nehmen,

Aber nicht die Atmung in irgendeiner bestimmten Art verändern,

Sondern die Atmung frei fließen lassen.

Im Alltag verändern wir unsere Atmung immer der Situation entsprechen,

Das ist auch gut so.

Also sprich,

Wenn du jetzt Sport machst und so weiter,

Dann wird die Atmung schneller,

Flacher,

Aber auch wenn du ruhiger bist,

Wird sie tiefer,

Dann geht sie mehr in die Bauchatmung.

Und es ist aber so,

Dass wir im Alltag diese Atmung sehr stark blockieren.

Wir lassen sie nicht frei fließen.

Wenn du zum Beispiel eine Kritik bekommst,

Kannst du mal schauen,

Dann ist es so,

Haben wir unsere Atmung meist fest,

Wir halten sie an und lassen sie gar nicht fließen.

Frei fließen,

So wie es der Körper braucht.

Also das heißt,

Der Körper atmet dich in der Regel,

Doch wir verändern unsere Atmung immer und das geht einher mit Gefühlsblockierungen,

Weil wir Gefühle nicht blockieren,

Äh,

Gefühle nicht fühlen wollen,

Blockieren wir sie und das machen wir ganz oft auch natürlich auf der Ebene der Atmung.

Also es hilft meistens auch sehr schön,

Diese Rückkopplung lasse ich meiner Atmung gerade frei fließen und da hinein zu spüren.

Da immer mein großer Tipp,

Das hat mir sehr gut geholfen,

Den Kiefer entspannen und den Mund leicht geöffnet lassen.

Schon das hilft sehr gut,

Die Atmung viel freier fließen zu lassen.

Kannst du jetzt auch mal in dich hinein spüren,

Weil in den Kiefer oft ist da wirklich angespannt und man hält somit sehr viel fest,

Im wahrsten Sinne des Wortes.

Man beißt sich fest auf irgendetwas und allein schon diese Möglichkeit hilft,

Den Atem frei fließen zu lassen und dort auch nicht beeinflussen,

Ob Nase oder Mund,

Also die Einatmung und die Ausatmung.

Lass es einfach mal frei fließen und dann wirst du merken,

Fällt ein bisschen Oberflächenspannung ab von deinem Körper.

Wenn du es kannst,

Kannst du auch so einen kleinen Seufzer machen danach,

Dann merkst du schon,

Fällt so ein bisschen Anspannung einfach ab oberflächlich und dann kann man viel leichter in das Gefühl reinfallen,

Also wenn du dir danach die Frage stellst,

Was fühle ich jetzt,

Kann man viel leichter das erfühlen,

Wo man gerade steht.

Wenn du noch mehr Tipps haben möchtest,

Schreib mich einfach gerne an,

Wir werden das hier das ein oder andere Mal in dem Podcast natürlich auch noch weiter besprechen.

Ich hoffe,

Es hat dir erst soweit gefallen und freue mich natürlich immer über Feedback.

Bis dahin,

Tschüssi.

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Evelyn

September 7, 2023

Sehr schön erklärt! Danke

Juliane

June 22, 2021

Wunderbar zusammengefasst. Und die drei Fragen sind Gold wert 🌟 Danke dir!

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