
Am Meer: für innere Sicherheit, Regulation, Selbstberuhigung
Diese Meditation nimmt dich mit auf eine wohltuende Reise ans Meer und lädt dein Nervensystem ein, zur Ruhe zu kommen. Über bewusste Sinneswahrnehmungen, sanfte Atmung und kleine körperliche Impulse findest du zurück ins Hier und Jetzt. Das Spüren von Sand, Wasser, Wind und Weite unterstützt dich dabei, innere Unruhe loszulassen und wieder mehr Sicherheit in deinem Körper wahrzunehmen. Du lernst einen einfachen körperlichen Anker kennen, den du auch in herausfordernden Momenten deines Alltags nutzen kannst. Eine Meditation zum Ankommen, Loslassen und für das Gefühl: Hier. Jetzt. Ich bin hier. Liebe geht raus! Deine Tara Bild: Claudia Mannheims
Transkription
Herzlich willkommen zu dieser Meditation für innere Sicherheit,
Regulation deines Nervensystems und zur Selbstberuhigung.
Mach es dir für die nächsten Minuten so bequem wie möglich.
Kannst sitzen oder liegen.
Und vielleicht erlaubst du dir für einen Moment nichts erreichen zu müssen.
Du musst jetzt nicht ruhig werden.
Du musst nicht entspannen.
Du musst nichts verändern.
Du darfst einfach hier sein.
Genauso wie du jetzt eben hier bist.
Nimm zunächst wahr,
Dass dein Körper getragen wird.
Spüre die Fläche unter dir.
Den Stuhl.
Die Unterlage.
Den Boden.
Und vielleicht magst du ganz sanft mit den Füßen einmal gegen den Boden drücken.
Nur so ein bisschen.
Und dann wieder lösen.
Und noch einmal ganz leicht drücken.
Und wieder lösen.
Und jetzt spüre mal nach.
Der Boden ist da.
Du musst dich nicht selbst halten.
Sondern du wirst gehalten.
Und bevor du die Augen jetzt vielleicht gleich schließen magst,
Wenn sich das für dich angenehm anfühlt,
Lass doch bitte nochmal deinen Blick langsam durch den Raum wandern,
In dem du dich gerade befindest.
Ganz ohne etwas bestimmtes zu suchen.
Sondern vielleicht entdeckst du eine Farbe.
Eine Form.
Etwas Helles.
Etwas Dunkles.
Und vielleicht fällt ein Blick auf etwas,
Das dir angenehm oder vertraut erscheint.
Dann lass deine Augen dort einen Moment ruhen.
Dein Körper ist hier.
In diesem Raum.
In diesem Augenblick.
Und vielleicht kannst du deinem Nervensystem damit eine ganz einfache Information geben.
Im Moment muss ich nirgendwo hin.
Wenn es angenehm ist.
Dürfen sich jetzt deine Augen schließen.
Oder du lässt sie einfach so halb geöffnet.
Denke nun deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Du brauchst ihn nicht zu verändern.
Spüre nur,
Da kommt ein Atemzug.
Und da geht ein Atemzug.
Vielleicht bemerkst du nach einigen Atemzügen,
Dass du die Ausatmung ein kleines bisschen länger werden lassen kannst.
Nicht viel.
Ganz mühelos.
Immer wieder einatmen.
Und etwas länger ausatmen.
Vielleicht entsteht am Ende der Ausatmung sogar ein winziger Moment der Stille.
Erzwinge nichts.
Nimm einfach nur wahr.
Ein.
Und aus.
Mit jeder Ausatmung darf dein Körper ein kleines bisschen mehr loslassen und Gewicht abgeben an den Untergrund.
Und wenn du möchtest,
Dann lass beim nächsten Ausatmen einen ganz leisen Ton entstehen.
Zum Beispiel ein sanftes.
Spüre vielleicht die feine Vibration in deinen Lippen.
Im Gesicht.
Im Hals.
Vielleicht sogar ein wenig im Brustraum.
Immer wieder noch einmal einatmen.
Und beim Ausatmen Tönen,
Summen oder Brummen.
Nicht laut.
Es ist schön einfach nur diese sanfte Vibration entstehen zu lassen.
Ja,
Und dann lass deinen Atem wieder ganz von selbst kommen und gehen und lasse auch das Tönen wieder los.
Ich mag dich gerne einladen,
Mit mir auf eine innere Reise zu gehen.
Stell dir gerne vor,
Du bist an einem Meer.
Vielleicht kennst du diesen Ort.
Vielleicht entsteht er aber auch jetzt erst in deiner Vorstellung.
Vor dir liegt ein weiter Strand.
Der Himmel spannt sich wie ein blaues Zelt über dir.
Irgendwo dort draußen am Horizont treffen Himmel und Wasser aufeinander.
Du musst gerade nirgendwo hin.
Du hast Zeit.
Schau dich gerne zunächst einfach mal nur um.
Welche Farbe hat das Meer heute?
Ist es tiefblau?
Oder eher türkis.
Oder silberig.
Vielleicht glitzert das Sonnenlicht auf dem Wasser.
Vielleicht sehen ein paar Wolken langsam über den Himmel.
Und hoch über dir hörst du die Möwen rufen.
Du beobachtest fasziniert,
Wie sie sich vom Wind tragen lassen.
Ganz schwere Los.
Für einen Moment müssen auch sie nichts tun.
Sie breiten einfach ihre Flügel aus.
Und lassen sich tragen.
Dann hörst du das mehr.
Eine Welle kommt.
Und zieht sich wieder zurück.
Eine weitere Welle kommt.
Und zieht sich wieder zurück.
Fast wieder ein Atem.
1 und aus.
Kommen.
Und gehen.
Du musst die Wellen nicht bewegen.
Und du musst deinen Atem nicht machen.
Beides geschieht.
Ganz von allein.
Voller Leichtigkeit.
Einem natürlichen Rhythmus folgend.
Und vielleicht kannst du dich für einen Augenblick diesem Rhythmus anvertrauen.
Welle für Welle.
Atemzug für Atemzug.
Du spürst die Luft auf deiner Haut.
Vielleicht streicht ein leichter Wind über dein Gesicht.
Durch deine Haare.
Über deine Arme.
Du atmest die salzige Meeresluft ein.
Vielleicht kannst du das Salz sogar beinahe auf deinen Lippen schmecken.
Du riechst das Meer.
Diese besondere Mischung aus Wasser.
Salz.
Wind.
Und weiter.
Und während du hörst.
Sieh's!
Ries.
Schmeckst.
Und fühlst.
Wird deine Aufmerksamkeit immer mehr hierher eingeladen.
Genau in diesen Augenblick.
In deinem Sinne.
Kennen nur das Jetzt.
Wenn du magst,
Ziehe gerne deine Schuhe aus.
Und setze nackt einen Fuß in den Sand.
Dann den anderen.
Spüre einmal ganz genau.
Ist der Sand warm?
Oder eher kühl.
Trocken Und fein.
Vielleicht gibt er unter deinen Füßen ein wenig nach.
Du bewegst deine Zehen.
Und kleine Sahnkörner schieben sich zwischen sie hindurch.
Du spürst die Erde unter deinen Füßen.
Mutter Erde,
Die dich trägt.
Und mit jedem Schritt kannst du innerlich denken.
Hier.
Noch ein Schritt.
Jetzt.
Und noch einer.
Ich bin hier.
Hier.
Jetzt.
Ich bin hier.
Langsam gehst du Richtung Wasser.
Und so hörst du die Wellen etwas deutlicher.
Und schließlich umspült eine kleine Welle deine Füße.
Das Wasser berührt deine Zehen.
Deine Füße,
Deine Knöchel.
Vielleicht ist es im ersten Moment überraschend kühl.
Dann spüre diese Kühle ganz bewusst.
Das Wasser kommen.
Umspül deine Füße.
Fließt wieder zurück.
Und noch eine Welle.
Vielleicht senken deine Füße ein kleines Stück tiefer in den feuchten Sand.
Und du spürst.
Ich habe Boden unter den Füßen.
Ich bin hier.
Und jetzt möchte ich dir gerne eine kleine Geste zeigen,
Die du von diesem Strand mitnehmen kannst.
Eine Geste,
Die so klein ist,
Dass sie später kaum jemand bemerken wird.
Hierzu lege zwei oder drei Fingerspitzen ganz sanft auf dein oberes Brustbein.
Kein Reiben,
Kein Drücken,
Nur Kontakt.
Höre unter deinen Fingerspitzen.
Hier ist mein Körper.
Und gleichzeitig spüre deine Füße.
Hier ist der Boden.
Zwei Punkte.
Die Fingerspitzen an deinem Körper.
Und die Füße auf der Erde.
Hier bin ich.
Und dort ist der Boden,
Der mich trägt.
Halt mal ein.
Und etwas länger wieder aus.
Vielleicht magst du dir beim Ausatmen innerlich sagen.
Jetzt gerade bin ich hier.
Noch einmal Fingerspitzen.
Füße.
Ausatmen.
Jetzt gerade bin ich hier.
Du musst deinem Körper nicht versprechen,
Dass niemals etwas Schwieriges geschehen wird.
Du musst ihm nur zeigen,
Was jetzt gerade da ist.
Boden.
Atmen.
Berührung.
Dieser Augenblick.
Und während du dort am Wasser stehst.
Schau noch einmal hinaus aufs Meer.
Vielleicht bemerkst du,
Wie weit dein Blick werden kann.
Du musst nicht immer nur auf das schauen,
Was schwierig ist.
Da ist mehr.
Der Himmel ist größer.
Das Meer ist weiter.
Und auch in dir gibt es mehr als diesen einen Gedanken,
Diese eine Sorge oder diesen einen Moment der Unruhe.
Gedanken dürfen kommen wie Wellen.
Und Sie dürfen wieder gehen.
Du musst nicht jeder Welle hinterherlaufen.
Du kannst am Ufer stehen und beobachten.
Da kommt ein Gedanke.
Da ist eine Empfindung.
Da ist vielleicht Unruhe.
Und dann.
.
.
Eine Welle.
Einatemzug.
Ein Möwen ruft.
Sand unter deinen Füßen.
Wind.
Auf deiner Haut.
Zurück.
Ins Jetzt und Hier.
Vielleicht möchtest du dich nun für einen Moment in den Sand setzen.
Du schaust aufs Meer.
Und du erlaubst deinem Körper genau so zu sein,
Wie er jetzt ist.
Vielleicht ist er inzwischen ruhiger geworden.
Vielleicht auch nur ein kleines bisschen.
Und auch das genügt.
Denn Regulation bedeutet nicht,
Niemals Unruhe zu erleben.
Es bedeutet,
Einen Weg zurück zu kennen.
Und diesen Weg kennst du jetzt.
Du kannst dich orientieren.
Du kannst deine Füße spüren.
Du kannst länger ausatmen.
Du kannst summen.
Du kannst deine Fingerspitzen an dein Brustbein legen.
Du kannst deine Sinne fragen.
Was sehe ich gerade?
Was höre ich gerade?
Was spüre ich gerade?
Und damit holst du dich zurück.
Aus dem Gedanken an gestern.
Aus der Sorge um morgen.
In diesen einen Augenblick.
Vielleicht nimmst du jetzt noch einmal einen etwas tieferen Atemzug.
Und beim Ausatmen ein letztes leises.
Untertitel der Amara.
Org-Community Untertitel der Amara.
Org-Community Ich spüre die Vibration.
Spüre deinen Körper.
Spüre den Boden.
Und vielleicht entsteht irgendwo in dir.
.
.
Noch einmal der Satz.
Ich bin hier.
Ich bin getragen.
Für diesen Augenblick darf ich loslassen.
Schau in deiner Vorstellung noch einmal hinaus aufs Meer.
Vielleicht nimmst du ein letztes Bild mit.
Das Glätzern des Wassers.
Eine Möwe,
Die über den Himmel zieht.
Eine Welle,
Die deine Füße berührt.
Oder einfach diese Weite.
Du musst diesen Ort nicht festhalten.
Du kannst zu ihm zurückkehren.
Und was noch viel wichtiger ist.
Das,
Was du dort erfahren hast,
Kannst du mitnehmen.
Denn der Anker liegt nicht am Meer.
Er liegt in dir.
Fingerspitzen.
Füße.
Atmen.
Sinne.
Hier.
Jetzt.
Ich bin hier.
Und dann beginne langsam wieder den Raum um dich herum wahrzunehmen.
Vielleicht sogar bevor du deine Augen öffnest.
Welche Geräusche kannst du hören?
Spüre wieder die Unterlage unter deinem Körper.
Bewege ganz langsam deine Finger.
Keine Zehen.
Vielleicht magst du ein wenig mit deinen Schultern kreisen.
Oder strecke dich,
Wenn dein Körper danach verlangt.
Und bevor du deine Augen wieder öffnest.
Nimm noch einen ruhigen Atemzug.
Atme ein.
Und ganz langsam wieder aus.
Und wenn du soweit bist.
Öffne deine Augen.
Dann lass deinen Blick einen Moment durch den Raum wandern.
Orientiere dich.
Hier bist du.
Jetzt.
Und vielleicht nimmst du ein kleines Stück mehr mit zurück in deinen Tag.
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag.
Oder eine entspannte Nacht.
Fühl dich von Herzen umarmt.
Deine Claudia.
Namaste.
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