
Die friedvolle Tiefe
Deine eigene friedvolle Tiefe ist das Beste was du entdecken kannst. Wenn dein Körper gelöst ist und du alle energiegeladenen Gefühle gefühlt hast, zieht dich die Stille in sich hinein. Wenn du dir erlaubst dich fallen zu lassen, kannst du einen unendlichen Frieden erleben. Dafür gebe ich dir in dieser geführten Meditation die passenden Hinweise. Viel Spaß!
Transkription
Dann kommen wir jetzt zu unserer Meditation,
Zu unserer Entspannung.
Ich lade dich heute ein,
Dich einfach mal hinzulegen auf eine Matte.
Das ist ganz besonders bequem,
Sodass du hier und heute richtig loslassen kannst,
Dass keine Muskeln mehr angespannt werden müssen,
Dass du dich also richtig fallen lassen kannst.
Dann schaue,
Dass die Arme neben dir liegen,
Ein bisschen abgespreizt vom Körper.
Im Idealfall zeigen die Handflächen nach oben und die Füße klappen entspannt einfach nach außen,
Dass du da wirklich loslässt und auch nicht mehr die Füße festhältst.
Und so kannst du ein bisschen in dieser Haltung deinen Körper zunächst etwas abscannen,
Einfach um noch mehr hineinzukommen in den Moment.
Spüre noch mal deine Füße rein.
Spüre,
Wie sie getragen werden vom Boden und auch deine Beine werden gehalten.
Vertraue darauf,
Du kannst dir loslassen,
Dich fallen lassen.
Und genauso liegt der Po und der Rücken ganz entspannt auf der Matte,
Auf dem tragenden Boden.
Genieße das,
Alles kann abfallen,
Nirgends brauchst du mehr festzuhalten.
Und auch die Arme liegen ganz entspannt auf dem Boden,
Ganz locker,
Keine Anspannung ist nötig,
Lass dich fallen.
Und so kannst du auch merken,
Dass die Schulterblätter und der Hinterkopf auf dem Boden ganz sanft liegen,
Ganz wohl,
Ganz warm,
Ganz entspannt.
Und bleibe hier noch ein bisschen aktiv,
Dass du nicht in den Schlafmodus kommst.
Das heißt,
Scanne noch mal aktiv den unteren Körper durch,
Also überall dort,
Wo dein Körper aufliegt auf der Matte,
Ganz achtsam.
Und so gib auch noch mal ein paar kr��ftige Entspannungsempulse,
Indem du noch mal ausatmest.
Genau,
Mit einem Seufzen,
Wenn dir das gefällt.
Kein Wort,
Kein Gedanke wird hier mehr gebraucht.
Alles ergibt sich automatisch,
Denn alles Wesentliche ist schon da.
Und so lass die Atmung frei fließen.
Und jetzt frage dich innerlich wirklich noch mal,
Was du jetzt fühlst.
Einfach mit der Frage,
Was fühle ich jetzt?
Und falls da noch ein bisschen Unruhe sein sollte,
Sei es nun Freude oder ein unangenehmeres Gefühl,
Gib dem Ganzen hier Raum.
Du brauchst auch dieses Gefühl nicht mehr festzuhalten.
Gerne kannst du es auch noch mal benennen,
Wenn du sagst,
Du hast noch ein bisschen Wut,
Aufregung innerlich,
Vielleicht auch ein bisschen Schmerz oder vielleicht auch Freude.
Ganz egal,
Du brauchst keinen Widerstand mehr aufrecht zu erhalten.
Du kannst dir wirklich dich dem Moment ergeben,
Also hingeben.
Du hast ja nirgendwo mehr zu ziehen,
Zu drücken,
Zu blockieren.
Und gib ganz innerlich Obacht,
Du brauchst auch hier nichts zu wollen,
Nichts mehr tun wollen.
Auch kein Warten auf irgendetwas Besonderes,
Auch dieses Warten ist ein Wollen.
All diese inneren Willensakte ziehen dich nur von deiner Entspannung weg und deswegen brauchst du sie nicht.
Du kannst dir einfach nichts tun und einfach erkennen und wahrnehmen,
Aber nicht als Akt,
Wie gesagt,
Nicht als Tun,
Nicht als Machen.
Einfach indem du Aufmerksamkeit auf das richtest,
Was ist,
Vor allem auch innerlich zunächst.
Und wenn immer noch etwas Unruhe sein sollte,
Dann kannst du dich auch gern noch mal fragen und du etwas fühlst.
Und falls keine innere Bewegung mehr ist,
Dann kannst du in diese Gelassenheit,
In diesen Frieden weiter hinabgleiten und du kannst das genießen.
Einfach indem du dir nicht sagst,
Ich muss das jetzt genießen,
Sondern einfach indem du dem ganzen Aufmerksamkeit schenkst.
Dadurch passiert dieses Genießen wie von alleine.
Der Körper liebt es,
Wenn er Aufmerksamkeit bekommt aus sich heraus,
Wenn alles in ihm strömt und wir dort an keiner Stelle mehr festhalten.
Die Atmung fließt weiterhin frei.
Leicht ist der Mund leicht geöffnet für die maximale Entspannung.
Und sei trotzdem ganz aufmerksam,
Falls sich ein Schlafimpuls breit macht in dir.
Merke,
Dass du auch diesen Schlafimpuls letztendlich beobachten kannst,
Dass du ihm nicht folgen brauchst.
Der Impuls kann vor dir einfach wie da sein.
Die Gedanken und auch alle anderen Impulse ziehen wie Wolken an dir vorbei.
Du verbleibst als Himmel,
Grenzenlos,
Unabhängig,
Ganz sicher.
Und lass dich durch meine Worte nur hinweisen.
Glaub diesen Worten auch nicht.
Erforsche das innerlich für dich,
Wie du es erfährst.
Wie es ist,
Wenn die Gedanken einfach nur weiterziehen.
Ab und zu vielleicht in dein Aufmerksamkeitsfeld noch der Körper kommt.
Aber wie all das einfach weiterzieht.
Selbst diese kurze Aufmerksamkeit auf deinen Körper.
Oder wenn du ein Geräusch wahrnehmen kannst.
Schau,
Was passiert,
Wenn du da nicht andockst.
Und schau,
Wie das ist,
Wie weit du innerlich dabei bleibst.
Und nicht,
Weil du irgendetwas blockierst,
Sondern einfach indem du es sein lässt.
Indem du loslässt diese Stille,
In der alles gut ist.
Wo nichts passieren kann.
Und wenn sich da noch ein Gedanke einnisten will,
Wie das ist nicht wahr,
Das kann nicht sein.
Dann sieh ganz genau,
Dass das nur ein weiterer Gedanke ist.
Wie dieser Gedanke nichts mit dir zu tun hat.
Denn er ist austauschbar.
Lass dich auf dieses Spiel nicht ein.
Lass hier konstant los.
Lass konstant alles fließen.
Und so richtet sich die Aufmerksamkeit wie automatisch auf die Aufmerksamkeit selbst.
Hier gibt es nichts zu verstehen.
Lass dich einfach hinweisen von meinen Worten.
Es ist so,
Als wenn sich die Aufmerksamkeit selbst erkennt.
Als sich selbst.
Schau,
Wie weit es werden kann.
Beziehungsweise schau,
Ob es da irgendwelche Grenzen gibt.
In dieser Istheit des Moments,
In dieser Stille,
Kannst du wirklich sagen,
Ob es nur in deinem Kopf ist.
Du weißt es nicht.
Und es gibt keine Antworten darauf.
Trau deiner eigenen Erfahrung,
Wie du es wahrnimmst.
Lass alles ganz konstant weiterziehen und gib dich immer mehr hin.
Ohne ein Wollen,
Ohne ein Ziehen,
Ohne ein Machen.
Einfach,
Indem du da bist.
Lass uns gemeinsam noch ein bisschen tiefer gehen.
Vertrau dir,
Dass du getragen bist.
Richte dich innerlich in die Tiefe aus.
Lass dich einfach von deinem Herz folgen.
Richte dich wie innerlich nach unten aus und schau,
Ob dich vielleicht wie etwas zieht.
So,
Als wenn du innerlich fallen würdest.
Dir kann nichts passieren.
Wenn es unangenehm wirkt,
Lass dich die Atmung einfach beschleunigen.
Dir passiert gar nichts.
Es ist nur ein Gefühl ausgelöst durch Gedanken.
Du kannst dich ziehen lassen,
Fallen lassen,
Mit jedem Atemzug.
Lass dich darauf ein,
Egal wo du landen wirst.
Und so fall hinab,
Um dich zu ankern in dieser Stille.
So,
Als wenn die Wahrnehmung immer weiter in sich selbst hineinfällt.
Atmung fließt frei,
Egal ob sie schneller oder langsamer sein möchte.
Gefühle dürfen auftauchen.
Raum,
Freiheit.
Steig hinab in diese Bodenlosigkeit und so sieh,
Wie es für dich keine Grenzen gibt.
Wie dir nichts etwas anhaben kann.
Wie geborgen du bist.
Wie du selbst tiefer,
Unendlicher Frieden bist.
So,
Gib etwas Aufmerksamkeit auf die Atmung und sei dir gewiss,
Diese Stille,
Die du letztendlich bist,
Ist immer da.
Alles andere kommt dazu.
Dieser Ort ist nie weg und ist letztendlich auch überhaupt kein Ort,
Sondern einfach nur das,
Was die ganze Zeit am konstantesten überhaupt ist.
Der Rest ist vergänglich.
Und so kannst du langsam etwas Bewegung in deine Hände und Füße bringen und dann einfach auf deine Art und Weise ganz langsam wieder ankommen.
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