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Meditation: Wo Bin Ich?

by Christine Karall

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Meditation
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Diese geführte Meditation hab' ich mit der Intention aufgenommen, präsent zu werden/ zu sein. Was meine ich damit? Vor allem wir Frauen sind gedanklich bei allen Anderen und deren Sorgen und Bedürfnissen. Oder wir sind damit beschäftigt uns anzupassen, eine Situation zu entschärfen, oder Trilliarden Dinge für Kinder oder andere Familienmitglieder zu organisieren. Mit diesen 15 Minuten hast du die Möglichkeit wahrzunehmen, wo du gerade bist. Und du darfst dich da sein lassen! Wir machen jetzt keinen auf Selbstoptimierung, jetzt nicht und am besten NIE WIEDER. Weil du großartig bist, so wie du bist und genau da, WO DU BIST.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen bei dieser Meditation.

Ich bin Christine Karel und ich freue mich sehr,

Dass wir nun die nächsten Minuten 10,

15,

20 mal gucken,

Miteinander verbringen werden.

Ich lade dich ein,

Dass du es dir so gemütlich wie möglich machst.

Ich habe das hier schon gemacht,

Mir auch ein Tuch geholt.

Ich brauche heute ein wenig Wärme,

Bisschen mehr Wärme.

Genau,

Mach es dir gemütlich.

Du kannst dich hinlegen,

Du kannst dich hinsetzen und zuallererst deine Augen schließen.

Wenn du merkst,

Das klappt nicht sofort,

Das mit den Augen schließen,

Dann kannst du erst mal deinen Blick senken,

Nach unten gucken und vielleicht kommt dann die Ruhe,

Um die Augen schließen zu können.

Und wenn nicht,

Ist es okay.

Dann darfst du mit gesenktem Blick sitzen.

Alles,

Was ich hier in dieser Meditation sage,

Ist eine Einladung,

Eine Einladung an dich.

Du darfst entscheiden,

Ob das für dich möglich ist,

Wie das für dich möglich ist und ich lade dich herzlich ein,

Diese Vorgehensweise auch in deinen Alltag mitzunehmen.

Dinge als eine Einladung zu betrachten,

Wo du mitentscheiden kannst,

Ob du das machst,

Wie du das machst,

Wann du das machst.

Genau,

Jetzt hier in diesem Moment hast du eine für dich bequeme Position gefunden.

Du hast deine Augen geschlossen oder deinen Blick gesenkt.

Das wird schon etwas mit deinem Körper machen.

Dann gehen wir dieses Mal zuerst zu unserer Atembewegung.

Nimm wahr,

Wie du ein- und ausatmest,

Wie sich beim Einatmen alles ganz mühelos ausdehnt,

Größer wird,

Traum einnimmt und beim Ausatmen der ganz natürlich zurückzieht.

Du brauchst nichts an deinem Atem zu verändern.

Wenn du den Eindruck hast,

Du bist alles andere als ruhig oder du kannst dich nicht auf die Meditation einlassen.

Völlig in Ordnung,

Lass dich da sein,

Wo du bist.

Das ist schon so viel wert.

Nimm wahr,

Was Präsentes,

Ob du dich einlassen kannst oder willst,

Wie dein Atem ist.

Lass zu,

Dass die Atembewegung deine Position verändert.

Es ist nicht wichtig und das ist nicht mal Ziel,

Dass du eine Position einnimmst und die die gesamte Meditation durchhältst.

Vielleicht rundet sich dein Rücken beim Sitzen.

Vielleicht wird er aufrechter.

Vielleicht kippt dein Kopf auf eine Seite.

Vielleicht möchtest du ihn auch senken.

Und falls du nicht weißt,

Wie du sitzen möchtest oder was dein Körper braucht,

Ist es okay.

Kannst du auch ein paar mal denken,

Ich weiß nicht,

Ich weiß nicht,

Ich weiß das doch nicht.

Dann kannst du gucken,

Wo dich deine Gedanken hinführen.

Ich verrate dir jetzt die Intention,

Meine Intention für diese Meditation.

Präsenz.

Dass du für dich präsent bist.

Dass du wahrnimmst,

Was gerade passiert.

Und wenn du ausschließlich in deinem Kopf bleibst,

Bei deinen Gedanken,

Wunderbar.

Nimm wahr,

Was du denkst.

In welcher Geschwindigkeit.

Falls du müde bist und du einschläfst oder du mir nicht folgen kannst,

Wunderbar.

Nimm die Müdigkeit wahr.

Vielleicht findest du noch heraus,

Ob es eine Müdigkeit ist oder eine Erkröpfung.

Ob sie rein körperlich ist oder auch mental und seelisch.

Und wenn du auf all das überhaupt keinen Bock hast,

Gerade überhaupt nicht hingucken willst,

Auch das ist fein.

Dann kannst du ja atmen,

Wahrnehmen,

Dass du nicht hingucken willst oder nicht tiefer gehen möchtest.

Brauchst du auch nicht.

Ist auch nicht Ziel.

Die Intention ist,

Präsent zu sein.

Wahrzunehmen,

Wo du dich jetzt,

In diesem Moment,

An diesem Tag,

Wo du diese Meditation hörst.

Du brauchst es übrigens auch nicht gut finden,

Wo du gerade bist.

Kannst du auch vollkommen scheiße finden.

Ziel ist jetzt auch nicht die Selbstliebe.

Die Intention ist,

Präsenz wahrzunehmen,

Was jetzt für dich präsent ist.

Vielleicht nimmst du auch ganz viele Außengeräusche wahr.

Denkst du,

Kann diese Frau gerade gar nicht zuhören,

Das sind so viele Außengeräusche.

Nur ich will ja meditieren,

Das soll ja so gesund sein oder ich mache das ja immer.

Nimm das wahr.

Vielleicht entdeckst du ein Gefühl dahinter.

Du unruhig bist.

Die Intention ist,

Präsenz wahrzunehmen,

Was jetzt für dich gerade präsent ist,

Was deine Wahrheit ist,

Was dich beschäftigt.

Und wenn du im Widerstand bist und das alles nicht möchtest,

Dann lass dich genau da,

Sei im Widerstand.

Du darfst aufhören,

Gegen dich zu kämpfen.

Dagegen zu gehen,

Was für dich präsent ist.

Das ist jetzt deine Wahrheit und die ist genauso wunderschön und wertvoll wie jede andere Wahrheit eines jeden anderen Menschen.

Du darfst exakt hier sein,

Wo du jetzt bist.

Vielleicht ist das auch etwas,

Was du noch nicht annehmen kannst,

Was du nicht glauben kannst,

Weil niemand von uns wurde so erzogen.

Gleichzeitig bist du jetzt Erwachsener,

Darfst selbst entscheiden.

Du darfst exakt hier sein,

Wo du jetzt bist.

Nimm wahr,

Ob dieser Satz irgendetwas in dir verändert.

Du darfst exakt hier sein,

Wo du jetzt bist.

Du bist sogar herzlich eingeladen,

Genau da zu sein,

Wo du jetzt bist.

Dieser Moment ist für dich,

Ganz allein für dich.

Zum Abschluss lade ich dich ein,

Die Berührungspunkte wahrzunehmen,

Zwischen deinem Körper und dem Möbelstück,

Körper und Möbelstück.

Nimm wahr,

Wo du dich selbst berührst.

Wenn du möchtest,

Kannst du nun gemeinsam mit mir tief durch die Nase einatmen und den Atem kurz anhalten und durch den Mund ausatmen.

Da kannst du den Atem wieder fließen lassen.

Bei mir kommt ein Gähnen und ein Strecken merke ich.

Schau mal,

Was bei dir kommt.

Und damit finden wir einen Weg raus aus der Meditation.

Ich kreise meine Schultern,

Öffne die Augen.

Wann immer du soweit bist,

Darfst du auch gern deine Augen öffnen und nimm das gerne mit.

Nimm das mit,

Dass das Leben aus Einladungen besteht.

Dass du die Möglichkeit hast,

Mit zu entscheiden,

Zu entscheiden und vor allem,

Dass du genau da sein darfst,

Wo du jetzt bist.

Vielen Dank,

Dass du mit mir meditiert hast und ich freue mich schon aufs nächste Mal.

© 2026 Christine Karall. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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