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Selbstzweifel bekämpfen mit Mantras und Journaling

by Doris Müllner

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Meditation
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Wenn du grade (mal wieder) an dir selbst zweifelst, dann ist diese Übung genau das Richtige für dich. Ich lade dich erst in ein Journaling ein, wo du deine Zweifel einmal aufschreiben kannst. Sobald wir sie vor uns haben, können wir besser damit arbeiten. Der zweite Teil besteht aus einem inneren Monolog, wo du dich mit deiner Stimme der Empathie verbindest, und dann verschiedene Mantras aufsagst. Damit kannst du zukünftige Zweifel besser bekämpfen.

Transkription

Hallo,

Schön dass du da bist.

Heute widmen wir uns dem Thema Selbstzweifel.

Diese Meditation beziehungsweise Achtsamkeitsübung ist so aufgebaut,

Dass wir zuerst in ein Journal gehen und dann in eine Meditation.

Und zuerst dient das Journaling dem,

Dass du erst mal die Zweifel aus dir sozusagen rauslässt,

Aufschreibst,

Was manchmal auch wirklich eine sehr starke Übung ist.

Und dann haben wir das schriftlich und dann kann man damit viel besser arbeiten.

Das heißt,

Das ist der erste Teil und im zweiten Teil werden wir dann mit Mantren meditieren und versuchen da diese Zweifel aufzulösen,

Beziehungsweise sie zu ersetzen mit anderen Glaubenssätzen.

Das heißt,

Der erste Teil,

Gerne mit Schreiben,

Sei das am PC,

Auf einem Notizblock,

Wie auch immer du schreiben möchtest.

Und ich gebe dir dafür ein bisschen Zeit,

Aber du kannst sehr gerne auch einfach sonst pausieren und dir noch mehr Zeit nehmen.

Also für den ersten Teil schnapp dir was zum Schreiben und ich würde dir wirklich empfehlen,

Das aufzuschreiben.

Und lass es erst mal wie so aus dir raus fallen.

Was sind Selbstzweifel?

Was passiert gerade in dir?

Was hast du für Gedanken?

Du kannst die Zweifel selber aufschreiben,

Aber auch vielleicht andere Gedanken,

Die damit verknüpft sind,

Die Sorgen,

Also einfach mal frei für dich aufschreiben.

Und für den nächsten Teil drückst du uns auf Pause,

Wenn du noch ein bisschen mehr Zeit brauchst,

Dann lies dir das jetzt mal aufmerksam durch.

Wirklich,

Vielleicht aus so einer dritten-Personen-Perspektive.

Was hörst du daraus?

Was kannst du erkennen?

Was kannst du lesen?

Auch hier nimm dir noch einen Moment,

Wenn du ihn brauchst.

Und vielleicht kannst du dann aus diesem Text ein bisschen was erkennen,

Vielleicht gewisse Glaubenssätze,

Wie ich bin nicht gut genug,

Oder einfach konkrete Sorgen daraus ziehen.

Nimm dir ruhig erstmal einen Moment,

Um da so ein bisschen mit dem Text wie zu arbeiten.

Vielleicht auch nochmal unten was rausschreiben,

So Erkenntnisse,

Die du gewonnen hast.

Und dann leg dein Notizbuch beiseite und mach es dir bequem,

Sei es im Sitzen,

Im Liegen,

Wie auch immer.

Mach es dir bequem.

Du kannst deine Hände auf den Körper legen.

Und wenn du möchtest,

Die Augen schließen oder den Blick weich halten und dir überlegen,

Was würdest du dieser Person sagen,

Wenn sie dein Gegenüber wäre,

Also wenn du dir selbst gegenüber säßt.

Was würdest du zu dieser Person sagen?

Wie würdest du ihr gut zureden?

Bleib noch ein wenig bei dir,

Vielleicht wiederholst du nochmal zentrale Punkte,

Die dabei rausgekommen sind.

Und dann gehen wir jetzt in die Mantra-Meditation.

Das heißt,

Von diesem Gespräch löse dich und widme dich deiner Atmung.

Vielleicht spürst du die Bewegung im Körper,

Wie sich die Bauchdecke oder der Brustkorb heben und senken.

Und wir werden verschiedene Mantren mit dem Atem verbinden.

Manche werden vielleicht mehr Resonanz bei dir finden und andere weniger.

Das ist auch völlig in Ordnung.

Entspanne den Körper gerne noch ein wenig.

Und dann ist unser erstes Mantra.

Ich bin genug.

Vielleicht einatmend ich bin und ausatmend genug.

Innerlich aufsagen.

Bleib noch ein wenig bei diesem Mantra.

Ein- und ausatmen.

Ich bin genug.

Unser nächstes Mantra lautet,

Ich weiß was ich kann.

Vielleicht einatmend ich weiß,

Ausatmend was ich kann.

Ich weiß was ich kann.

Widme dich gerne diesem Mantra.

Der Atem fließt,

Das Mantra fließt mit.

Und dann lass dieses Mantra langsam ziehen.

Bleib noch mal bei deinem Atem.

Und unser nächstes Mantra lautet,

Ich bin nicht meine Zweifel.

Vielleicht einatmend ich bin nicht,

Ausatmend meine Zweifel.

Hier ein- und ausatmen.

Bleib noch ein wenig dabei.

Und dann als letztes hier unser Mantra,

Ich bin großartig.

Einatmend ich bin,

Ausatmend,

Großartig.

Und das ist ein großes Wort und das ist auch völlig gerechtfertigt.

Ich bin großartig.

Und dann lass das Mantra langsam ziehen.

Halte gerne noch den Anker deines Atems fest.

Und nimm wahr,

Wie es dir gerade geht.

Ganz erwartungsfrei,

Es muss sich jetzt nichts geändert haben.

Es kann sein,

Aber vielleicht braucht dieser Samen,

Den wir gepflanzt haben,

Noch ein wenig,

Um zu wachsen.

Vielleicht ziehen die Mundwinkel langsam nach oben,

Deuten ein Lächeln an.

Vielleicht magst du dich noch mal kurz in den Arm nehmen,

Dich ein bisschen wiegen,

Schaukeln,

Streicheln.

Dir trotz vielleicht Momente der Selbstzweifel zuvor,

So einen Moment der Wertschätzung auch auf körperlicher Basis schenken.

Vielleicht werden die Bewegungen ein bisschen größer,

Vielleicht magst du mal ausatmen,

Langsam in den Raum zurückkommen,

Dich umsehen,

Vielleicht drei Dinge vor dem innerlichen Auge aufzählen,

Die du siehst.

Dich rekeln und strecken.

Du kannst gerne jetzt noch mal aufschreiben,

Wenn irgendwas gekommen ist.

Und sonst vielleicht mit dieser Praxis den Samen,

Den wir gesetzt haben,

Regelmäßig gießen.

Und auch wenn vielleicht von so Mantren-Praktiken das Ergebnis vielleicht nicht so greifbar ist,

Wie bei einer körperlichen Übung,

Dann lass dir versichert sein,

Dass wir trotzdem hier einen wichtigen Schritt gemacht haben und manchmal,

Um in der Botanik zu bleiben,

Ernten wir die Früchte unserer Arbeit eben ein bisschen später.

Aber dein zukünftiges Ich wird auf jeden Fall dir dankbar für diese Praxis sein.

Ich hoffe,

Sie hatte einen Mehrwert für dich und ich wünsche dir noch einen ganz schönen Tag.

Bis bald!

5.0 (1)

Neueste Bewertungen

Gabriel

August 4, 2025

Super gemacht!

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