
Stressreduktion bei der Arbeit
Ein schlauer Mensch hat mal gesagt: Wenn du vor lauter Stress keine 5 Minuten Zeit hast, nimm dir 10! Und genau das darfst du dir zu Herzen nehmen. Was dich erwartet: - Stressreduktion - Puls senken - Nervensystem beruhigen
Transkription
Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.
Ich bin Nadine von EccoMind und ich freue mich,
Dich bei dieser Meditation zu begleiten.
Diese Meditation ist für dich gemacht,
Wenn der Arbeitstag dich fordert,
Wenn die To-Do-Liste kein Ende nimmt und wenn der Kopf brummt und der Körper eine Pause verlangt.
Die nächsten Minuten gehören nur dir.
Finde eine aufrechte und bequeme Haltung.
Du kannst an deinem Schreibtisch sitzen,
Auf einem Stuhl oder auf dem Boden,
Ganz wie es sich für dich in diesem Moment richtig anfühlt.
Lass deinen Rücken lang werden,
Ohne ihn zu verkrampfen und lege deine Hände locker auf deine Oberschenkel oder in deinem Schoß ab.
Schließe dann sanft deine Augen oder senke deinen Blick nach unten.
Nimm jetzt einen tiefen Atemzug durch deine Nase und lass die Luft langsam durch deinen Mund ausströmen.
Spüre,
Wie dein Körper mit der Ausatmung ein bisschen schwerer wird.
Noch einmal tief einatmen und loslassen.
Deine Schultern dürfen nach unten sinken,
Dein Kiefer darf sich lösen und deine Hände dürfen weich werden.
Du bist jetzt hier,
In diesem Moment,
Ganz in deinem Körper.
Nun lade ich dich ein,
Ehrlich wahrzunehmen,
Was du gerade mit dir rumträgst.
Der Morgen war vielleicht schon vollgepackt.
Es warten Dinge auf dich,
Die noch nicht erledigt sind.
Es gibt Gespräche,
Die Energie gekostet haben und Entscheidungen,
Die noch ausstehen.
All das darf jetzt einfach da sein,
Ohne dass du es sofort lösen oder verändern müsstest.
Stell dir vor,
Du legst diesen Rucksack für einen Moment neben dich ab.
Er ist noch da,
Aber du trägst sein Gewicht gerade nicht.
Nimm also an,
Was gerade da ist und wisse,
Es ist nicht für immer.
Richte deine Aufmerksamkeit dann auf deinen Atem.
Beobachte einfach nur,
Was gerade mit deinem Atem passiert.
Die Luft strömt ein und sie strömt wieder aus.
Spüre,
Wie sich dein Bauch beim Einatmen leicht hebt und beim Ausatmen wieder senkt.
Spüre auch die kleine Pause zwischen Ein- und Ausatmung,
Diesen winzigen Moment der Stille zwischen dem Kommen und dem Gehen des Atems.
Beginne nun,
Deine Ausatmung ganz bewusst zu verlängern.
Atme durch die Nase ein und lass die Luft dann langsam,
Ruhig und kontrolliert durch deinen Mund ausströmen.
Wichtig dabei ist,
Dass du länger ausatmest,
Als du einatmest.
Diese verlängerte Ausatmung sendet ein Signal an dein Nervensystem.
Es ist sicher,
Du kannst dich entspannen.
Atme weiter so,
Ganz in deinem eigenen Tempo.
Wenn Gedanken auftauchen und dich in den Arbeitstag zurückziehen wollen,
Nimm sie kurz wahr und kehre dann sanft zu deinem Atem zurück.
Dein Atem ist dein Anker,
Er ist immer für dich da.
Lass dein Atem dann wieder ganz natürlich fließen und bemerke,
Wie er insgesamt ruhiger geworden ist.
Stell dir nun vor,
Du stehst an einem einsamen Strand.
Es ist früher Nachmittag und die Sonne steht noch hoch,
Aber ihre Wärme ist bereits sanft und angenehm.
Der Sand unter deinen Füßen ist fein und warm und du spürst,
Wie er weich unter deinem Gewicht nachgibt.
Du gehst langsam am Wasser entlang,
Und mit jedem Schritt bist du ein bisschen leichter.
Das Meer liegt ruhig vor dir.
Die Wellen kommen in einem gleichmäßigen,
Ruhigen Rhythmus ans Ufer,
Rollen über den Sand und ziehen sich dann wieder zurück.
Du hörst das leise Rauschen,
Das Knistern der kleinen Steine,
Die die Welle mit sich zieht,
Und dann die Stille,
Bevor die nächste Welle kommt.
Dieser Rhythmus war schon da lange,
Bevor du geboren wurdest,
Und er wird noch da sein,
Lange nachdem dieser Tag vergessen ist.
Du setzt dich an den Rand des Wassers,
Gerade so weit,
Dass die Wellen manchmal sanft deine Füße berühren.
Das Wasser ist kühl und erfrischt dich bei jeder Berührung.
Du schaust auf den Horizont,
Wo das Blau des Meeres in das Blau des Himmels übergeht,
Und spürst,
Wie weit dieser Raum eigentlich ist,
Wie viel Platz es hier gibt.
Dieser Ort hat keine Erwartungen an dich.
Hier bist du einfach ein Mensch,
Der am Wasser sitzt und atmet.
Lass diese Weite in dich einströmen.
Mit jedem Einatmen nimmst du die frische Meeresluft auf,
Und mit jedem Ausatmen lässt du etwas los,
Das du gerade nicht mehr brauchst.
Bleibe noch eine Weile hier am Ufer dieses Meeres.
Spüre den Sand,
Die Sonne und das kühle Wasser an deinen Füßen.
Atme den weiten Raum ein,
Der dich umgibt.
Du hast nichts zu tun.
Du darfst einfach nur sein.
Es ist nun an der Zeit,
Langsam zurückzukehren.
Aber die Ruhe,
Die du dir gerade geschenkt hast,
Darf mit dir kommen.
Beginne,
Deinen Körper wieder etwas bewusster wahrzunehmen.
Spüre deinen Körper auf dem Stuhl oder auf dem Boden und lass dich von der Unterlage tragen.
Bewege sanft deine Finger und Zehen.
Rolle die Schultern einmal langsam nach hinten und nimm einen tiefen Atemzug.
Und wenn du bereit bist,
Öffne langsam deine Augen und komm zurück in deinen Tag.
Schön,
Dass du bei dieser Meditation dabei warst.
Bis zum nächsten Mal.
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