
Motivierende Selbstmitgefühlspause
Der Aufbaukurs „Fierce Self-Compassion“ (FSC) erforscht die kraftvolle, handlungsorientierte Seite des Selbstmitgefühls. Es geht es um diese drei kraftvollen Aspekte von FSC: Sich selbst schützen, versorgen und motivieren, um Leiden zu lindern und zu wachsen. Zu jedem Aspekt gibt es praktische Übungen und eine Selbstmitgefühlspause. Hier kannst du die Motivierende Selbstmitgefühlspause ausprobieren.
Transkription
Motivierende Selbstmitgefühlspause.
Das ist eine Praxis,
Eine informelle Praxis aus dem Programm Fear Self-Compassion.
Bitte denke an ein Ziel,
Das du gerne erreichen würdest.
Vielleicht möchtest du gerne mehr Sport treiben und bekommst es einfach nicht hin.
Oder willst dich gesund ernähren,
Eine Meditationsroutine einführen oder eine neue Sprache lernen.
Aber du kannst die Energie dafür nicht aufbringen.
Oder vielleicht gibt es ein berufliches Ziel,
Das sich gerade einfach nicht verwirklichen lässt.
Welche Gefühle tauchen auf,
Wenn du daran denkst,
Dass du dieses Ziel nicht erreichst.
Vielleicht Frustration,
Enttäuschung,
Angst oder Scham.
Bitte nimm Kontakt mit den Gefühlen auf und erspüre die körperlichen Empfindungen.
Jetzt lade ich dich ein,
Eine angenehme Position einzunehmen,
Im Sitzen oder im Stehen.
Bitte achte darauf,
Dass sich deine Haltung energiegeladen und aufrecht anfühlt und dass du nicht zusammengesunken bist.
Ich lade dich gleich ein,
Im Stillen oder laut eine Reihe von Sätzen zu dir selbst zu sagen,
Die darauf ausgerichtet sind,
Die drei Komponenten des Selbstmitgefühls einzubringen.
Damit du versuchen kannst,
Dich mit Ermutigung und Unterstützung zu motivieren,
Dieses Ziel zu erreichen.
Und natürlich wie immer geht es darum,
Eine Sprache zu finden,
Die für dich Sinn macht und sich ganz natürlich anfühlt.
Der erste Satz bringt die Achtsamkeit ins Spiel.
Hier geht es darum,
Dass du eine klare Vorstellung davon bekommst,
Was du erreichen willst und auch von den positiven Auswirkungen,
Die das auf dich haben würde.
Bitte sag ganz langsam und mit Überzeugung zu dir selbst,
Das ist es,
Was ich für mich möchte.
Oder dieses Ziel ist mir wirklich wichtig.
Das ist möglich für mich.
Oder das würde mich glücklich machen,
Wenn ich das erreiche.
Der zweite Satz beruft sich auf die Verbundenheit,
Also auf die Erfahrung des gemeinsamen Menschseins.
Wir erinnern uns daran,
Dass alle Menschen einmal blockiert sein können,
Vielleicht scheitern,
Fehler machen.
Und wir erinnern uns auch daran,
Dass wir aus unseren Erfahrungen lernen.
Du kannst zu dir sagen,
Aus Misserfolgen oder Fehlern zu lernen,
Das gehört zum Menschsein dazu.
Oder andere Möglichkeiten sind,
Ganz oft machen wir erst mal was falsch,
Bevor wir das richtig machen.
Oder Wachstum ist ganz oft chaotisch.
Ich bin nicht die einzige Person,
Die vor einer solchen Herausforderung steht.
Anderen geht es ähnlich.
Jetzt lade ich dich ein,
Dir selbst eine unterstützende Geste zu schenken.
Du kannst zum Beispiel eine Hand auf die gegenüberliegende Schulter legen oder dir ganz leicht auf die Schulter klopfen,
Um dir Ermutigung zu vermitteln.
Oder vielleicht kommt dir eine andere Geste in den Sinn.
Wir wollen uns selbst mit Freundlichkeit unterstützen,
Um unsere Ziele zu erreichen.
Nicht,
Weil wir so,
Wie wir sind,
Unzulänglich sind,
Sondern weil wir uns gut um uns kümmern und glücklich sein wollen.
Stell dir nun bitte vor,
In dir ist ein weiser,
Unterstützender,
Effektiver Coach,
Meine Coachin,
Die dir ein paar ermutigende Worte mit auf den Weg gibt.
Was würde diese Person zu dir sagen?
Sag dir nun selbst,
Mit Wärme und Nachdruck,
Ich glaube an dich.
Ich bin für dich da und ich unterstütze dich.
Gib einfach dein Bestes und schau,
Was passiert.
Gibt es vielleicht ein nützliches Feedback oder eine konstruktive Kritik,
Die dein innerer Coach,
Die innere Coachin geben würde.
Und manchmal ist es schwierig,
Die richtigen Worte zu finden.
Dann stell dir jemanden vor,
Den du begleitest und der ein ähnliches Ziel,
Wie du verfolgst,
Verfolgt.
Ja,
Du möchtest diesen Menschen ermutigen und unterstützen,
Sein Ziel zu erreichen.
Was würdest du zu dieser Person sagen?
Wie ist dein Tonfall?
Gibt es irgendein konstruktives Feedback,
Das du anbieten könntest?
Kannst du dir nun selbst die gleiche Botschaft schenken?
Erlaube dir jetzt,
Dass sich die kraftvolle Energie des ermutigenden,
Verständnisvollen Weitblicks mit der sanften Energie der bedingungslosen Selbstannahme verbindet.
Wir geben alles,
Um unsere Ziele zu erreichen.
Aber im Grunde genommen sind wir auch in Ordnung,
So wie wir sind.
Es ist okay,
Unvollkommen zu sein.
Das sind wir alle.
Wir versuchen alles zu tun,
Was wir können,
Um glücklich zu sein,
Weil uns das wichtig ist.
Und vielleicht können wir jetzt das Bedürfnis loslassen,
Uns verbessern zu wollen.
Einfach nur in diesem Moment.
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