
Atem Meditation
Diese Atem-Meditation ist für alle Level geeignet. Sie hilft Dir, durch Achtsamkeit auf Deine Atmung deutlich mehr Ruhe, Verbindung zu Dir selbst und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sie ist sehr gut geeignet, wenn Du vor einem herausfordernden Tag stehst - oder diesen am Abend auch loslassen möchtest. Du brauchst keine Vorkenntnisse in Atemarbeit.
Transkription
Finde einen aufrichtigen Sitz und setze Dich so,
Dass Du wirklich bequem und ohne Mühe Deine Wirbelsäule aufrichten kannst,
Gerne angelehnt,
Gerne auf einem Stuhl.
Lass Deine Augen noch einen Moment offen und lass Deinen Blick mit geöffneten Augen weich werden.
Entspanne Dein Gesicht.
Schaue ohne Ziel geradeaus und nimm den ganzen Raum um Dich bewusst wahr.
Leg Deine Hände auf die Oberschenkel,
Handflächen nach oben oder nach unten und spür das Gewicht Deiner Handflächen einen Moment ganz bewusst.
Atme durch die Nase tief ein,
Halte einen Moment und während Du durch den Mund entspannt und ausatmest,
Schließe langsam Deine Augen,
Wenn das für Dich nicht angenehm sein sollte,
Lässt Du den Blick leicht geöffnet.
Schenk Dir noch ein,
Zwei tiefe Atemzüge,
Gerne durch die Nase ein und durch den geöffneten Mund aus.
Lass Deine Atmung dann ganz natürlich fließen,
Ohne sie zu beeinflussen.
Nimm Deine Atembewegungen wahr.
Was an Deinem Körper bewegt sich durch und mit Deiner Atmung?
Spür die physischen Bewegungen Deiner Atmung,
Im Brustkorb,
Seitlichen Rippen,
Sicher auch im Bauchraum,
Vielleicht ganz sanft,
Dann wende Dich an Dich selbst und bitte Dich,
Mehr von Deiner Atmung wahrnehmen zu können,
Genauer hinschauen zu dürfen.
Erlebst Du eine unterschiedliche Qualität in der Ein- und in der Ausatmung.
Die Einatmung könnte sich aufsteigend,
Füllend,
Nährend,
Energetisierend anfühlen.
Die Ausatmung könnte sich entlastend,
Lehrend,
Reinigend,
Entspannend und absteigend anfühlen.
Betrachte die Qualität Deiner Atemzüge tiefergehend,
Einfach nur wahrnehmen,
Nicht bewerten.
Dann bitte Dich,
Noch ein bisschen tiefer gehen zu dürfen.
Wende Dich mit dieser Bitte an Dich selbst.
Kannst Du eine innere Atmung wahrnehmen,
Die Atmung Deiner Zellen gar spüren?
Deine Atmung ist jetzt vielleicht ganz,
Ganz,
Ganz fein,
Ganz subtil,
Das ist wunderbar.
Ich gestatte Dir,
Mehr wahrzunehmen.
Innere Atmung.
Löse Dich von dem Fokus auf die innere Atmung und sitze einen Moment in der Erfahrung,
Die Du gemacht hast.
Sanft und mühelos beginne Deine Atmung wieder spürbarer werden zu lassen und nimm erneut die körperlichen Bewegungen Deiner Atmung wahr.
Dann vertiefe Deine Atmung weiter,
Sodass Du sie selber wieder hören kannst.
Nimm das Gewicht Deiner Hände auf Deinen Oberschenkeln wahr.
Bleib bei der tieferen Atmung und bewege Deine Zehen,
Deine Finger und nimm Deinen Körper wieder ganz,
Ganz deutlich wahr.
Langsam und ruhig öffne Deine Augen und bleib noch einen Moment mit einem weichen,
Weiten Blick sitzen und schenke Dir die Achtsamkeit wahrzunehmen,
Was Deine Meditation verändert hat.
Schenk Dir selbst zum Abschluss Deiner Meditation ein Lächeln und bedanke Dich bei Dir selbst,
Dass Du Dir diese Zeit geschenkt hast.
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