
Den Atem spüren und Gedanken benennen
In dieser Meditation verbinden wir uns mit unserem Atem und finden die Stelle, an der wir ihn am meisten spüren. Wenn Gedanken aufkommen – und das ist ganz normal – versehen wir diese mit der Notiz „Denken“ und kommen sanft zurück zu unserem Atem. Diese einfache und doch kraftvolle Methode führt uns in die Ruhe und Stille.
Transkription
Hallo,
Hier spricht Rabea von Sweet Return und ich freue mich,
Dass wir heute zusammen meditieren.
Nimm einen tiefen Atemzug.
Mach es dir gemütlich.
Finde einen bequemen Sitz oder lege dich hin.
Dein Körper darf sich entspannen.
Lockere deine Schultern,
Entspanne deinen Kiefer und deine Stirn.
Zusammen atme mir tief in den Bauch ein und wieder aus.
Noch einmal ein und aus.
Heute möchte ich dich an die Kraft deines Atems erinnern und dir eine einfache,
Aber zutiefst beruhigende Atemmeditation vorstelle.
Eine,
Die dir hilft,
Deine Gedanken zu erkennen,
Sie weiterziehen zu lassen und so zu mehr innerer Ruhe zu finden.
Denn eins ist ganz klar,
Wir alle haben Gedanken,
Egal wie lange wir bereits meditieren.
Es kann also gar nicht darum gehen,
Die Gedanken komplett auszuschalten.
Stattdessen bemerken wir unsere Gedanken und kommen dann zurück zu unserem Atem.
Denn unser Atem ist einfach immer für uns da,
Unser Anker,
Zu dem wir zurückkehren können.
Lass uns nun zusammen einige tiefe Atemzüge nehmen.
Falls du magst,
Schließe deine Augen.
Während du nun tief atmest,
Spül in dich hinein.
Wo kannst du deinen Atem am einfachsten wahrnehmen?
Vielleicht ist es der feine Luftstrom an deinen Nasenlöchern.
Das Heben deiner Brust.
Die Ausdehnung deines Bauches.
Oder eine ganz andere Stelle.
Finde deine Stelle.
Deine Atemstelle.
Spüre dort deinen Atem.
Lass nun dein Atem wieder ganz natürlich fließen.
Ohne dein Zutun.
Spüre auch dabei deine Atemstelle.
Um noch leichter bei deinem Atem zu bleiben,
Kannst du bei jeder Einatmung ein- und bei jeder Ausatmung aus- lautlos für dich hinzufügen.
Fühle deinen Atem in deinem Körper.
Ein- Aus.
Ein- Aus.
Probiere einmal,
Einen ganzen Atemzug bewusst wahrzunehmen.
Von der Einatmung bis zur Ausatmung.
Ein- Aus.
Es ist ganz normal,
Dass nach einer Zeit Gedanken aufkommen.
Wenn sie dich nicht von deinem Atem abbringen,
Prima,
Dann lass sie einfach weiterziehen.
Doch manchmal kommen Gedanken,
Die dich ablenken.
Deine Aufmerksamkeit komplett in Anspruch nehmen möchten.
Wenn du das bemerkst,
Kannst du diese Gedanken mit der mentalen Notiz Denken versehen und dann sanft wieder deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem lenken.
Du brauchst deine Gedanken nicht zu bewerten oder ihnen automatisch zu folgen.
Du kannst sie einfach als das wahrnehmen,
Was sie sind.
Denken.
Nicht gut,
Nicht schlecht,
Einfach nur denken.
Und dann spürst du wieder deinen Atem.
An deiner Atemstelle.
Ein- Aus.
Ein- Aus.
Das machen wir nun ein paar Minuten in Stille.
Sei sanft mit dir.
Falls du abschweifst,
Komm einfach zurück zu deinem Atem.
Du kannst deine Gedanken als solches benennen.
Denken.
Und zur Unterstützung beim Einatmen Ein- und beim Ausatmen Aus hinzufügen.
Was immer für dich stimmig ist.
Wenn du das Klangspiel hörst,
Dann bleib noch ruhig sitzen und halte die Augen noch geschlossen.
Lass uns beginnen.
Nimm noch ein paar tiefe,
Bewusste Atemzüge.
Spüre die Ruhe in dir.
Und wenn du magst,
Öffne sanft deine Augen.
Falls du heute an einer roten Ampel warten musst,
An einer Supermarktkasse,
Dann verbinde dich bewusst mit deinem Atem.
Oder wenn du eine Pause machst,
Nutze die Zeit für ein paar tiefe,
Bewusste Atemzüge.
Dein Atem ist immer für dich da.
Er ist der Schlüssel zu mehr Ruhe.
Ein Schlüssel,
Der nie verloren geht und immer passt.
Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.
Bis zum nächsten Mal.
Dein Rabea von Sweet Ritam
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