
Liebevolle Güte für uns selbst
by Jörg Mangold
2. Kernmeditation des MSC-(Mindful Self-Compassion)-Kurses. Mit einer Meditation mit liebevollen Wünschen für uns selbst in den Tag starten kann hilfreich sein.
Transkription
Es folgt die zweite Kernmeditation des MSC Kurses Liebevolle Güte als Variante für uns selbst.
Auf Dauer ist es hier sicher sinnvoll,
Seine eigenen Sätze zu finden.
Manche werden immer wieder kommen.
Manchmal ist es gut,
Neue Sätze zu finden,
Die genau zur jeweiligen Situation passen.
Es ist die Einladung,
Diese Meditation für sich selbst durchzuführen,
Wie es gut für dich ist.
Nimm eine angenehme Haltung im Sitzen oder im Liegen ein,
Wie es gerade für dich im Moment passt und dir gut tut.
Schließe deine Augen oder lasse sie leicht geöffnet,
So wie es angenehm für dich ist.
Nimm ein paar tiefe,
Ruhige,
Wohlige Atemzüge,
Um in deinem Körper und im gegenwärtigen Moment anzukommen.
Und dann lasse deinen Atem wieder in seinem eigenen Rhythmus rein- und ausströmen.
Wenn du möchtest,
Kannst du eine Hand auf dein Herz legen oder dorthin,
Wo es eine beruhigende und wohltuende Wirkung auf dich hat und dich daran erinnert,
Dass du jetzt mit einem liebevollen Gewahrsein dir selbst gegenüber und deiner Erfahrung gegenüber verweilst.
Und du kannst die Hand dort belassen oder wieder so ablegen,
Wie es sich angenehm anfühlt im Lauf der Übung.
Du kannst sie jederzeit wieder zur Verstärkung auf dein Herz legen,
Wenn du es brauchen kannst.
Nimm dir ein wenig Zeit,
Um in deinen Körper hineinzuspüren,
Um zu fühlen,
Was jetzt dort ist.
Und lasse dabei alle Empfindungen,
Alle Gedanken oder Gefühle einfach kommen und gehen.
Nach einer Weile fühle deinen Atem dort,
Wo du ihn am deutlichsten spürst.
Bleibe dort mit deiner Aufmerksamkeit.
Wenn deine Aufmerksamkeit abschweift,
Achte wieder auf deine sanften Bewegungen,
Die dein Atem hervorruft,
Und kehre zu diesen zurück.
Während du dich von deinem Atem tragen lässt,
Erlaube dir selbst,
Sanft gewahr zu werden,
Wie es sich anfühlt,
Genau jetzt in diesem Körper zu sein.
Nimm es wahr,
Ohne es zu bewerten,
Wenn es sich leicht und ruhig oder auch wenn es sich gerade schwer.
Und angespannt anfühlt.
Lasse den Moment so sein,
Wie er gerade ist.
Und dann biete dir selbst Wörter oder Sätze an,
Die zu deinen Bedürfnissen genau in diesem Moment passen.
Wörter,
Die für dich einfach stimmig sind,
Einfach,
Klar,
Aufrichtig und freundlich.
Wenn du bereits Sätze hast,
Die dir etwas bedeuten,
Und jetzt passen,
Dann nutze diese.
Wenn du dich gerade gut fühlst und dir gerne etwas mehr liebevolle Güte entgegenbringen willst,
Dann sind es vielleicht die traditionellen Sätze,
Wie Möge ich sicher und geborgen sein.
Möge ich glücklich und zufrieden sein.
Möge ich gesund und frei von Beschwerden sein.
Möge ich mit Leichtigkeit leben.
Wenn du gerade zu kämpfen hast und etwas Mitgefühl brauchst,
Sind es vielleicht Sätze wie Möge ich frei von Leid sein.
Möge ich frei von Angst sein.
Möge ich mir verzeihen.
Möge ich mich so annehmen,
Wie ich bin.
Oder Möge ich freundlich zu mir sein.
Versuche die Worte zu finden,
Die dir genau jetzt gut tun,
Und wiederhole sie einige Male für dich in deiner eigenen Geschwindigkeit.
Und wenn du bemerkst,
Dass deine Aufmerksamkeit abschweift und sich auf Gefühle,
Auf Bilder und Geschichten richtet,
Dann kehre zurück zu deinen Sätzen.
Lege die Hand auf dein Herz oder auf eine andere Stelle,
Wenn du sie nicht dort schon liegen hast,
Und spüre die Wärme deiner Hand,
Die du dir selber gibst,
Wenn du diese Worte zu dir sprichst.
Und schließlich richte deine Aufmerksamkeit jetzt ganz weit auf alles,
Was in dein Gewahrsam kommt.
Deine Körperempfindungen,
Geräusche,
Gedanken und Gefühle verweile einfach in diesem Moment,
Im Hier und Jetzt,
Einfach nur sein.
Und dann bereite dich vor,
In deiner Geschwindigkeit wieder die Augen zu öffnen.
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