
Erdung und achtsames Atmen
Finde einen aufgerichteten Sitz und lass uns Erdung und Achtsamkeit im Körper und im Atem finden. Diese geführte Praxis unterstützt Dich in 8 Minuten Dein Nervensystem herunterzufahren und bewusst den Körper und den Atem wahrzunehmen. Sie ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.
Transkription
Nimm eine aufrechte Sitzhaltung ein.
Schau,
Dass deine Schultern parallel zu deinem Becken sind.
Kreise gerne ein-,
Zweimal deine Schultern.
Und noch ein wenig Spannung vom Tag oder vielleicht auch,
Wenn du frühmorgens jetzt hier diese Atemübung mit mir machst,
Vom längeren Liegen heute.
Bewege dich gerne auch etwas intuitiv,
Mal nach links,
Mal nach rechts drehen.
Lass deinen Nacken kreisen.
Und wenn du merkst,
Dass du alle Bewegungen gemacht hast,
Die sich gut anfühlen,
Schau,
Dass du einen ganz ruhigen Sitz findest,
Die Schultern parallel zum Becken hast,
Die Wirbelsäule ganz natürlich nach oben aufgerichtet ist.
Ohne Druck,
Ohne dass du das Gefühl hast,
Du musst dich ganz steif nach oben bringen.
Finde eine für dich bequeme Mischung.
Atme tief durch.
Lockere bewusst deinen Kiefer.
Vielleicht magst du Platz zwischen deinen Zahnen reinhalten.
Schließe deine Augen,
Spätestens jetzt.
Und nimm ein paar tiefe Atemzüge durch die Nase ein und aus.
Nimm ganz bewusst wahr,
Wie es dir gerade geht.
Wie dein Körper sich gerade anfühlt.
Wo es sich vielleicht fest und steif anfühlt.
Wo es vielleicht weich und ganz warm und flexibel ist.
Und schau mal,
Welche Körperbereiche dir sofort auffallen,
Die dich sofort bemerkbar machen.
Und löse dann deine Aufmerksamkeit und geh zu den Körperteilen,
Die dir nicht sofort aufgefallen sind.
Vielleicht sind es deine Ohren,
Dein kleiner Finger,
Deine mittleren Zehen,
Vielleicht auch deine Oberschenkel.
Und atme weiter ganz bewusst durch die Nase ein und aus.
Und nimm auch immer wieder wahr,
Wenn deine Aufmerksamkeit von deinem Körper woanders hingeht.
Ohne dich zu verurteilen oder es zu bewerten.
Hol deinen inneren Fokus immer wieder zurück zu deiner Atmung und deinem Körper.
Und es kann auch sein,
Dass es dir heute richtig schwerfällt.
Tausende Gedanken,
Bilder,
Ideen,
Geräusche,
Gerüche immer wieder hochkommen und deine Aufmerksamkeit nach außen ziehen.
Und auch hier ärgere dich nicht.
Versuche es einfach nur wahrzunehmen.
Ah,
Ich bin wieder woanders.
Und komm wieder zurück zu deiner Atmung.
Und vielleicht bist du auch richtig geübt.
Und du spürst oder hörst eine schöne Stille in dir drin.
Und merkst diese Ruhe,
Die sich nach und nach in dir ausbreitet.
Nimm auch das wahr,
Ohne es zu bewerten.
Und fokussiere dich immer wieder auf die Luftströme,
Die über deine Nasenspitze einströmen.
Über deinen Rachenkehlraum die Luftröhre in deine Lungen kommen.
Und wie ganz aktiv dein Zwerchfell und alle weiteren Hilfsmuskulaturen dabei sind.
Ohne,
Dass du was dazu tun musst zu atmen.
Und versuche jetzt einmal ganz bewusst wahrzunehmen,
Wie du atmest.
Wie flach oder tief dein Atem fließt.
Wie wahr,
Ob dein Bauch sich bewegt oder ob es eher dein Brustkorb ist,
Der sich hebt und senkt.
Versuche erstmal nichts zu verändern,
Sondern nur wie ein neugieriger Wissenschaftler nachzuforschen,
Was gerade mit deinem Atem passiert.
In der nächsten Einatmung atme durch die Nase ein,
Schiebe deinen Bauch nach vorne.
Und in der Ausatmung ziehe den Bauchnabel nach hinten.
Atme ein durch die Nase,
Fülle deinen Körper mit Luft und schiebe deinen Bauch vor.
Und in der Ausatmung ziehe den Bauchnabel nach hinten.
Noch einmal bewusst durch die Nase einatmen,
Schaffe Platz für deinen Zwerchfell,
Schiebe deinen Bauch vor.
Und in der Ausatmung werde ganz leer.
Einatmen,
Bauch vorschieben.
Und in der Ausatmung den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen.
Atme nochmal bewusst ein,
Fülle dich mit Luft und spüre auch wie deine Wirbelsäule sich nach oben reckt,
Um noch mehr Platz zu schaffen.
Und in der Ausatmung ganz leer werden,
Versuche die aufgerichtete Wirbelsäule beizubehalten.
Ein letztes Mal atme durch die Nase ein,
Schiebe deinen Bauch vor.
Und atme ein,
Bis nichts mehr geht.
Lass deinen Brustkorb sich zusätzlich heben.
Und in der Ausatmung sanft durch die Nase ziehe den Bauchnabel nach hinten und werde ganz leer.
Atme nun natürlich weiter.
Und nimm einmal den Unterschied wahr,
Den du jetzt gerade spürst.
Vielleicht hörst du dein Herz schlagen.
Vielleicht fällt es dir leichter,
Deinen Rücken nach oben aufzurichten.
Vielleicht merkst du aber auch was ganz anderes.
Und ganz langsam senke deinen Kinn Richtung Brustbein.
Spüre diese erste Dehnung in deinem Nacken und vielleicht auch zwischen deinen Schulterblättern.
Lass die Schultern unten und hinten.
Kiefer ist entspannt,
Zunge weg vom Gauch.
Und beginne ganz langsam deine Augen aufzublinzeln.
Den Boden,
Deine Beine wahrzunehmen.
Und dir auch hier einen Moment in dieser gebeugten Haltung Zeit zu geben.
Atme jetzt nochmal ein,
Heb deinen Blick,
Komm im Raum an.
Willkommen zurück.
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