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Mentaltraining: Offenes Gewahrsein (inkl. Intro)

by Yana

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Aktivität
Meditation
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Alle
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Hier nutzen wir die von den Neurowissenschaftlern Lorenzo et al. (2015) getestete Methode des Offenen Gewahrseins: Unsere Sinne und Gedanken wahrnehmen ohne zu reagieren. Die Studie zeigte, dass eine einziges Training von 17min die Wahrnehmungsfähigkeit signifikant erhöht. Mit der erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit legen wir eine gute Grundlage, Dinge gut zu verstehen, zu durchdenken und gut zu reagieren - sei es auf eine Email, ein Konzept oder etwas Gesagtes.

Transkription

Willkommen!

Wir trainieren wieder grundlegende Fähigkeiten,

Die uns dazu befähigen,

Die komplexen Aufgaben und Herausforderungen unserer Zeit besser gemeinsam anzugehen und unsere Gruppenintelligenz wirklich zu nutzen.

Dafür werden wir heute die Fähigkeit des Wahrnehmens noch weiter trainieren und die Methode des offenen Gewahrseins anwenden.

Erstmal ein recht kryptischer Begriff,

Aber eine ganz alte Technik,

Die es uns erlaubt,

Wirklich das wahrzunehmen,

Was gerade ist.

Das ist großartig von Vorteil,

Wenn wir eine komplexe Situation erstmal wirklich so in ihrer Größe wahrnehmen können,

Ohne schon in den Aktionsmodus zu gehen.

Weil nur wenn wir alles gut erfassen,

Die E-Mail richtig lesen,

Richtig in ihren Auswirkungen und Implikationen erfassen oder das Konzept,

Was wir gerade lesen oder das,

Was gerade gesagt wurde und das durchdenken können,

Was wir dort wahrnehmen,

Können wir auch gute Schritte,

Lösungen und Gedanken entwickeln.

Gleichzeitig nutzt diese Methode auch wieder unserem Stresslevel.

Wir werden es reduzieren können,

Dadurch unserem Präfrontalkortex wieder in der Aktivität verhelfen,

Weil wir das Neuroanalymen-Level reduzieren.

Und genau dort im Präfrontalkortex sitzen Hirnregionen,

Die uns stark darin unterstützen,

Reality-Testing durchzuführen,

Also die Realität so wahrzunehmen,

Wie sie sich eigentlich uns zeigt und der Schleier des Stresses uns manchmal nicht leicht macht,

Sie wahrzunehmen.

Finde also nun eine Position,

Die dir wieder erlaubt,

Aufmerksam und entspannt zugleich zu sein.

Ich empfehle dir,

Dich hinzusetzen und es dir gemütlich zu machen.

Du kannst dazu noch mal einen tiefen Atemzug nehmen und alle Anspannungen ziehen lassen,

Die womöglich da sind.

Einrecken und strecken und so möglich noch.

Nehmen eine würdevolle Haltung ein,

Innerlich wie äußerlich.

Lassen offensichtliche Anspannungen ziehen im Gesicht,

Um die Augen herum,

Womöglich im Kiefer,

Schultern und Händen.

Gehen mit der Aufmerksamkeit weiter in den Körper.

Finden eine Balance für unsere Wirbelsäule,

Von weit nach vorne zu weit nach hinten,

Weit nach rechts,

Weit nach links.

Eine Position,

Die sich gut anfühlt und unseren Schultern erlaubt,

Zu entspannen.

Konzentrieren uns auf unseren Atem mit Leichtigkeit,

Neugierde.

Woran erkenne ich eigentlich,

Dass ich atme?

Mit diesem leicht erhöhten Level an Aufmerksamkeit erinnern wir uns,

Bevor wir jetzt in dieser Praxis weiter einsteigen,

Daran,

Dass unser Geist von Natur aus immer wieder springen wird.

Also auch wenn wir jetzt die nächsten Schritte nehmen,

Werden wir immer wieder beobachten,

Dass Erinnerungen kommen,

Gedanken von Planen rekapitulieren und dann gilt es,

Sobald wir das merken,

Uns selbst zu gratulieren und wieder zurück zu dem zu kommen,

Worauf wir uns eigentlich konzentrieren wollten.

Das zweite ist,

Der Geist hat auch von Natur aus den Negativity Bias.

Es werden auch kritische Stimmen kommen,

Immer wieder.

Oder die Gedanken springen direkt auf Dinge,

Die gerade schwierig sind.

Das ist auch wieder wichtig,

Uns zu detektieren,

Sich zu gratulieren,

Dass du es wahrgenommen hast und ziehen lassen,

Einfach annehmen,

Verständnisvoll,

Dass das eben gerade passiert.

Wieder eine klare Entscheidung treffen,

In Richtung worauf will ich mich mit welcher Haltung.

Das dritte ist,

Wir erzählen uns immer Geschichten,

Die wir auch noch glauben.

Auch aufmerksam sein,

Beobachten,

Welche Geschichte erzähle ich mir jetzt gerade,

Warum ist es jetzt wichtig,

Sich auf den Atem zu konzentrieren.

Nicht einfach beobachten und machen,

Im Training bleiben.

Diese Geschichten sind dann auch gerne welche,

Die dann sagen,

Es ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt,

Um zu trainieren.

Ich muss noch dieses oder jenes machen.

Sie fühlen sich immer sehr wichtig,

Real und überzeugend an dieser Geschichte und bleib auch da,

Du hast aus gutem Grund dich dazu entschlossen,

Die nächsten Minuten gemeinsam zu trainieren.

Überprüf also,

Ob die Geschichte eine Geschichte ist,

Die du dir erzählst oder ob es wirklich gute Anlässe gibt von einem geschmiedeten Plan gerade abzusehen.

Dafür gibt es auch Gründe,

Bewusst in der Entscheidung.

Wir gehen jetzt mit der Aufmerksamkeit auf den Körper.

Das war das Druckempfinden und Wärmempfinden.

Woran kannst du erkennen,

Dass du sitzt?

Bleibt man nur an dem Bereich der Füße.

Woran kannst du erkennen,

Dass der Boden nicht mehr den Grenzen deiner Körper berührt?

Woran kannst du erkennen,

Dass er dich noch berührt?

Übergang.

Ist es da wärmer?

Ist es da mehr Druck oder weniger?

Ist es dort kühler?

Ganz neugierig und entspannt.

Gehen wir über zum Hören.

Was ist gerade in deiner Umgebung zu hören?

Achte gleichzeitig auf deine körperliche Haltung,

Die entspannt sein darf.

Wir gehen also eher beim Hören auch in eine Haltung des Empfangens und nicht des Suchens.

Welche Töne sind kontinuierlich?

Welche sind unregelmäßig wie meine Stimme?

Vielleicht ist auch gar nichts zu hören.

Noch das Wahrnehmen,

Akzeptieren.

Die letzten Töne und laden dann unsere Aufmerksamkeit auf das Schmecken sich zu konzentrieren.

Vielleicht ist da noch eine Note von Kaffee oder Tee zu schmecken.

Vielleicht ist es aber auch total neutral.

Bleib aufmerksam.

Wie reagiere ich innerlich,

Wenn ich nichts wahrnehmen kann?

Bleib neugierig und aufmerksam,

Wenn du möchtest.

Wieder auf einen Sinn,

Der auf die Entfernung gerichtet ist.

Das Riechen.

Riechst du?

Noch hier sehr aufmerksam auf diese innere Stimme,

Diesen Dialog,

Den Tonfall.

Kann ich noch ein bisschen neugieriger diesen inneren Dialog gestalten?

Noch ein bisschen offener,

Verständnisvoller.

Nach dem Riechen kommen wir auf den Sehsinn und auch durch die vielleicht geschlossenen Augen wieder,

Wenn du die Augen offen hattest,

Mit den offenen Augen.

Einfach wahrnehmen und auch hier wieder ganz spannend beobachten die Haltung.

Nicht etwas suchen,

Sondern empfangen.

Ruhe,

Zurückgelehnt innerlich,

Neugierig,

Wahrnehmen.

Nach dem Sehen,

Wenn wir uns noch einem anderen Sinn zu,

Und zwar den Gedanken,

Was beobachtest du da gerade?

Dieser Sinn läuft immer parallel.

Nimmst du schneller Gedanken wahr,

Langsamer,

So eine Qualität haben,

Kritisch,

Ruhig,

Gestresst,

Entspannt.

Einfach nur wahrnehmen.

Wenn es dir hilft,

Kannst du auch immer auf den Atem,

Spüren des Atems,

Um da auch zu nehmen.

Einen der letzten Schritte.

Experimentiere,

Wenn du möchtest,

Mal damit.

Wechselnd,

Mal den einen oder den anderen Sinn zu nutzen,

Um deine komplette Situation gerade wahrzunehmen.

Sieh,

Was du durch deine Augen wahrnehmen kannst,

Ob geschlossen oder geöffnet.

Wechsel im Ruhe zum Hören.

Nimm in Ruhe deine Sitzfläche wahr und riech mal.

Schmecke.

Nimm die Gedanken wahr,

Die du dabei befindest.

Die nächste Minute in deinem eigenen Rhythmus,

Deiner eigenen Abfolge.

Dabei neugierig,

Offen und entspannt.

Zum Abschluss,

Finde eine Geste,

Um dich bei dir selber für das Training zu bedanken und experimentiere damit,

Dieser erhöhte Radar,

Diese erhöhte Aufmerksamkeit auch in den nächsten Momente und in den Tag mitzunehmen.

Die E-Mail richtig zu lesen,

Das Gespräch so weit wahrzunehmen,

Wie es wirklich wahrnehmbar ist.

Lad wieder Bewegungen in den Körper ein und die Augen,

Wenn du sie geschlossen hattest und komm wieder in den Moment.

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