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Yoga Nidra für den Frühling - Gelassenheit und Ruhe

by Martina Honecker (Yoga mit Martina)

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Yoga Nidra für den Frühling: diese geführte Meditation soll Dir mehr Energie und Gelassenheit für den Frühling bringen. In dieser knapp 30minütigen Übung nehme ich Dich mit auf eine kleine Yoga Nidra Reise für den Frühling.

Transkription

Willkommen zur Yoga Nidra für den Frühling.

Finde eine für dich angenehme Position im Sitzen oder im Liegen und schau,

Dass du dich wirklich ganz unterstützt getragen fühlen kannst,

Um in einen tiefen Zustand von Entspannung,

Von Ruhe und Selbsterforschung zu gehen.

Vielleicht magst du es dir noch so ein wenig bequemer machen,

So fünf bis zehn Prozent.

Nun richte dich so ein,

Dass du wirklich Ruhe und Wohlbefinden in deinen Körper und in deinen Geist bringen kannst.

Fühle dich vollkommen unterstützt und getragen von der Erde.

Lasse gerne deine Augen geschlossen und spüre den sanften Fluss deines Atems.

Atme tief ein und aus.

Wenn du noch irgendwo Spannung spürst in deinem Körper,

Dann lass alle Anspannung los und lasse einfach meine Stimme und meine Worte deine Yoga Nidra Praxis unterstützen.

Alles ist eine Einladung an dich.

Es gibt kein richtig oder falsch.

Nimm einfach nur wahr,

Was du während dieser Praxis erfährst.

Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinen Sinnen.

Nimm den Geschmack in deinem Mund wahr.

Geräusche um dich herum,

Gerüche,

Bilder oder Farben hinter deinen Augenlidern,

Die Berührung von Luft auf deiner Haut.

Deine Sinne sind weit offen und lebendig.

Und wenn es sich für dich stimmig anfühlt,

Dann finde eine Intention,

Ein Sankalpa,

Eine Absicht für die heutige Praxis.

Vielleicht um wach und aufmerksam zu bleiben,

Vielleicht um dich ganz entspannt und erfrisch zu fühlen oder vielleicht um einfach nur im Raum deines Herzens,

In der Freude,

Im Wohlbefinden zu ruhen.

Was auch immer deine Intention für deine heutige Praxis ist,

Nimm sie mit all deinen Sinnen wahr,

Deinem ganzen Körper und mit deinem Geist.

Dann lasse deine Absicht,

Dein Sankalpa wieder gehen und erlaube es nun deinem Bewusstsein auf eine Reise der Sinneswahrnehmung durch deinen Körper zu gehen.

Begrüße alle Empfindungen so wie sie sind,

Mit Neugier und Offenheit.

Bringe deine Aufmerksamkeit auf die Empfindungen deinem Mund und deinem Kiefer und heiße alle Empfindungen willkommen.

Wandere weiter zu deinen Ohren und nimm beide Ohren gleichzeitig wahr als Empfindung.

Deine Gesichtshaut,

Die Empfindung,

Die du spürst.

Deine Nase,

Vielleicht nimmst du sanft den Atem wahr,

Der durch deine Nasenlöcher strömt.

Nimm beide Augen wahr,

Beide Augen gleichzeitig als reine Empfindung.

Begrüße Empfindungen deiner Stirn,

Kopfhaut,

Hinterkopf,

Nacken.

Nimm deine linke Schulter wahr,

Den linken Arm,

Die Hand,

Die Finger,

Der ganze linke Arm als Empfindung.

Nimm deine rechte Schulter wahr,

Den Arm,

Die Hand,

Die Finger,

Dein ganzer rechter Arm als Empfindung.

Und dann nimm beide Arme,

Schultern,

Hände,

Finger gleichzeitig wahr als Empfindung.

Nimm deine Brust wahr und den oberen Rücken,

Den Bauch und den unteren Rücken,

Der gesamte Rumpf als Empfindung,

Als Schwingung.

Pulsieren und ohne nachzudenken,

Einfach zu fühlen,

Die Empfindungen wahrzunehmen,

So wie sie jetzt gerade sind.

Wach und aufmerksam für die Empfindung unter dem Becken,

Im Gesäß,

Im linken Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fuß und Zehen,

Die rechte Seite,

Rechte Hüfte,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fuß und Zehen.

Nimm beide Beine gleichzeitig wahr als reine pulsierende Empfindung.

Nimm den ganzen Körper wahr,

Den ganzen Körper,

Die rechte und die linke Seite,

Die Vorder- und die Rückseite,

Oben und unten,

Innen und außen als Empfindung,

Als pulsierende Empfindung.

Und nimm wahr,

Wie dein Körper ganz von selbst atmet,

Ohne nachzudenken,

Einfach fühlen.

Nimm den natürlichen Fluss der Empfindung wahr,

Wenn dein Atem in den Körper einströmt und wenn er ihn wieder verlässt.

Den Atem in den Nasenlöchern,

An deiner Kehle,

Das sanfte Heben und Senken von Brust und Bauch.

Begrüße die Empfindung,

Dass dein Körper sich ganz von selbst atmet.

Vielleicht so spüren,

Wie du in dieses Geatmetwerden noch ein wenig mehr loslassen kannst,

Diesen Fluss des Geatmetwerdens wahrzunehmen und spüre,

Wie diese Wahrnehmung es dir erlaubt,

Dich noch tiefer zu entspannen.

Dein Nacken weich werden lässt,

Deine Kehle,

Deine Haut,

Deine Muskeln,

Dein ganzer Körper erlaube es auch,

Deinen Knochen sich zu entspannen und spüre die Energie unter all diesen Empfindungen und spüre,

Wie jeder Atemzug sich mit dem Nächsten verbindet und wie er sich mit deinem Leben verbindet.

Unser Tag ist zusammengesetzt aus unseren Atemzügen.

Der Tag fließt in die Nacht,

Die Nacht fließt in den Tag.

Die Tage werden zu unseren Jahreszeiten.

Die Kälte des Winters fließt in die Kälte des Frühlings.

Die Frühlingskälte in die Wärme.

Die Frühlingswärme fließt in die Hitze des Sommers.

Die Wärme des Sommers fließt in die Wärme des Herbstes.

Die Wärme des Herbstes wird zu einer klaren Kühle.

Die Kühle des Herbstes fließt wieder in die Kälte des Winters.

Die Kälte des Winters in den Frühling.

Und so wiederholt sich der Kreislauf der Jahreszeiten,

Wie sich auch der Kreislauf der Atemzüge wiederholt.

Und das geschieht ganz von selbst.

Entspanne in das Geatmetwerden deines Körpers hinein und begrüße auch Empfindungen deinem ganzen Körper.

Begrüße Empfindungen in der linken Körperseite.

Begrüße Empfindungen der rechten Körperseite.

Und dann beginne deine Aufmerksamkeit von einer Körperseite zur anderen zu bewegen.

Und dann nimm am Ende der Einatmung für einen Moment die Fülle des Atems wahr und verschiebe deine Aufmerksamkeit dann zur anderen Seite deines Körpers.

Atme auf der anderen Körperseite aus und spüre die andere Seite des Körpers.

Atme dann über diese Seite wieder ein.

Nimm für einen Moment die Pause wahr,

Den Moment der Fülle deines Atems und verschiebe dann deine Ausatmung auf die andere Seite des Körpers.

Atme dort wieder ein.

Nimm kurz die Pause wahr und atme auf der anderen Seite wieder aus.

Wiederhole diesen Rhythmus auf deine Weise in deinem Atemzyklus,

In deinem Atemfluss für einige Atemzüge.

Nimm deinen Ein- und deinen Ausatem wahr durch die Kühle des Einatems und die Wärme des Ausatems.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun auf das Gefühl der Kühle,

Wie ein frischer,

Kühler Morgenwind im Frühling und begrüße dieses Gefühl.

Lasse es sanft über deinen Körper streichen und dann bringe deine Aufmerksamkeit nun auf ein Gefühl der Wärme,

Einen warmen Frühlingstag.

Du spürst die Wärme der Sonne auf deiner Haut.

Lasse die Bilder kommen und lass sie vorbeifließen und bewege dich zwischen diesen Gefühlen hin und her,

Indem du deine Aufmerksamkeit erst auf die Kühle des Morgenwindes lenkst,

Dann zurück zum Gefühl der Wärme.

Du spürst die Wärme der Sonne an deiner Haut,

Dann zurück zum Wind.

Deine Gliedmaßen werden kühl,

Dann dein Gesicht warm,

Hin und her.

Und dann spüre jetzt gleichzeitig Kühle und Wärme,

Ohne darüber nachzudenken.

Kühl und warm mischen sich gegenseitig.

Fühle es einfach.

Kühle und Wärme,

Wie sie ineinander aufgehen.

Und dann bringe deine Aufmerksamkeit zu einem Gefühl einer Empfindung von Müdigkeit,

Von Schwere,

Die Schwere des Winters.

Und begrüße dieses Gefühl von Müdigkeit,

Von Schwere in einigen oder in allen Teilen deines Körpers und entspanne in dieses Gefühl hinein.

Fühle deinen Körper schwer werden,

So als wäre er eins mit der Erde,

Als gäbe es keine Trennung zwischen dir und dem Ort,

An dem du dich befindest.

Und dann bringe deine Aufmerksamkeit auf ein Gefühl der Wachheit,

Der Frische,

Des Erwachens,

Wie eine Pflanze,

Die aus dem Winterschlaf erwacht und sanft erblüht.

Lasse die Bilder kommen und lasse sie vorbeifließen.

Erwachen,

Wachheit,

Öffnung,

Wachstum,

Frische.

Spüre die Kraft und die Energie des Frühlings.

Gehe vor und zurück,

Gehe zurück zum Gefühl von Müdigkeit und Schwere und gebe dich ganz diesem Gefühl der Müdigkeit und Schwere hin.

Entspanne in die Schwere hinein.

Und dann gehe zurück zum Gefühl von Frische,

Von Erwachen und gebe dich ganz diesem Gefühl der Frische,

Der Energie hin und lasse dich hineinfließen in das Gefühl der Frische.

Gehe zurück zum Gefühl der Müdigkeit und Schwere.

Deine Arme und Beine sind schwer,

Kopf und Körper sind schwer.

Du fühlst dich frisch,

Leicht und voller Energie.

Und dann fühle nun beides gleichzeitig.

Fühle gleichzeitig die Müdigkeit und die Frische und versuche nicht darüber nachzudenken.

Fühle es einfach,

Müdigkeit und Frische,

Wie sie ineinander aufgehen.

Und dann bringe nun deine Aufmerksamkeit zu Gefühlen von Gelassenheit,

Von Ruhe,

Frieden und Entspannung.

Gelassenheit,

Ruhe,

Frieden,

Entspannung breiten sich in deinem ganzen Körper aus.

In jeder Zelle deines Körpers begrüße dieses Gefühl von Gelassenheit,

Von Ruhe,

Frieden,

Entspannung und Wohlbefinden.

Nun lasse alle Absichten gehen hin zum Gefühl einfach zu sein,

Nur zu sein.

Du brauchst nichts zu tun,

Nichts zu wissen oder zu bekommen oder zu wollen.

Einfach nur sein.

Mache dich frei von Identität,

Von Zeit und Raum.

Nimm wahr,

Was bleibt.

Und dann lasse dich selbst zurückfallen in den Raum deines Seins.

Deinen Kopf frei machen von Bildern,

Gedanken,

Gefühlen,

Geschichten.

Gehe komplett in diesen Raum deines Seins auf.

In eine tiefe,

Tiefe Entspannung.

Dann erinnere dich wieder an deine Intention,

Deinen Sankalpa vom Anfang.

Verbinde dich wieder mit deiner Intention oder vielleicht bemerkst du auch das Entstehen einer Intention für deine nächste Praxis.

Und dann bring deine Aufmerksamkeit langsam wieder zu deinem Körper zurück,

Zur Umgebung in dich herum,

Deinen Atem.

Nimm dir Zeit beim Übergang deinen Wachzustand.

Wenn es sich für dich stimmig anfühlt,

Dann öffne und schließe deine Augen mehrmals und komme langsam in den Zustand des Wachbewusstseins zurück.

Wach und aufmerksam.

Und wenn du magst,

Beginne langsam Bewegung in deinen Körper zu bringen,

Deine Finger,

Deine Zehen zu bewegen,

Dich in deinem ganzen Körper auszustrecken,

Langzumachen.

Und wenn du bereit bist,

Öffne langsam wieder deine Augen.

Wach,

Aufmerksam und dankbar dafür,

Dass du dir die Zeit genommen hast für dich und deine Praxis von Yoga Nidra.

4.7 (119)

Neueste Bewertungen

Anselm

May 3, 2025

Sehr schöne Übung, herrlich entspannend mit freundlicher, angehmer Anleitung. Herzlichen Dank dafür. Eine Anregung noch (nach mehrfacher Wiederholung der Praxis): Etwas mehr Zeit für die Stille wäre gut, dann ist die Meditation perfekt.

Daniela

March 10, 2024

Wow, sehr entspannend und erfrischend gleichzeitig!! Danke!!

Jenny

October 1, 2023

Sehr, sehr schön. Vielen Dank 🙏

Simon

May 3, 2023

Wow! Meine Stimmung hat sich 180 Grad gedreht. Dankeschön!

Lulu

April 19, 2023

Wie immer perfekt. Die Herbstversion mag ich auch ganz gerne. Danke für diese Meditation.

Tanja

March 13, 2023

Vielen Dank für die schöne Erfahrung 🙏

Tobias

March 23, 2022

Eine sehr inspirierende Meditation! Die Verbindung von Atem, Körperempfindungen und den Jahreszeiten war für mich sehr stimmig. Vielen Dank für diese wunderbare Meditation 🙏🏻

Sandra

March 21, 2022

Wunderschöne Stimme!

Gabi

January 20, 2022

Wunderschön entspannend und ruhig.

Juliane

March 24, 2021

Deine Stimme ist ideal dafür 😍🎧🙌

© 2026 Martina Honecker (Yoga mit Martina). All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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