
10 Minuten Atemmeditation
by Sven Sordon
Die Meditation fördert deine Konzentration. Der Fokus auf den Atem lässt dich deinen Körper wahrnehmen, dich langsam zur Ruhe kommen. Der Atem wird ruhiger. Sicherlich werden Gedanken und Gefühle auftauchen. Sie dürfen da sein, lass sie da sein, nimm sie achtsam wahr, aber lass sie auch gleich wieder weiterziehen ohne ihnen nachzuhängen. Nach der kurzen Einführung, um dich bei dir ankommen zu lassen, werde ich außer einigen Remindern wenig anleiten um dich nicht bei der Konzentration zu stören.
Transkription
Hi!
Schön,
Dass du dich heute für diese Session entschieden hast.
Wir machen heute eine klassische Atemmeditation.
Ich werde heute nur ganz wenig einleiten und du versuchst in der Zeit mit deiner Aufmerksamkeit ausschließlich auf deinem Atem zu bleiben.
Du bleibst bitte ganz konzentriert,
Aber auch zeitgleich offen für jegliche Gedanken und Gefühle,
Die da sonst noch aufkommen.
Diese aber bitte nur wahrnehmen,
Nicht nachdenken.
Bleib ganz konzentriert bei deinem Atem.
Ready?
Okay,
Dann geht's los.
Viel Spaß dabei!
Setze dich nun aufrecht hin.
Lege deine Hände bequem auf deine Oberschenkel oder auf deine Knie und schließe die Augen.
Mache dir zunächst kurz bewusst,
Wie es dir geht.
Wie fühlt sich dein Körper an?
Gibt es Körperteile,
In denen du Anspannung verspürst?
Welche Gedanken wollen dir momentan keine Ruhe lassen?
Welche Gefühle sind momentan bei dir total präsent?
Nimm dies zunächst einfach nur wahr.
Und weil du dir jetzt in diesem Augenblick Zeit für dich genommen hast,
Zeit um ein bisschen zur Ruhe zu kommen,
Stelle dir vor,
Dass neben dir ein leerer Karton steht.
In diesen Karton packst du nun alle deine Gefühle,
Gedanken und körperliche Anspannungen rein,
Die in dir gerade präsent sind.
Pack da alles rein und stelle dir vor,
Wie du diesen vollgepackten Karton außerhalb dieses Raumes vor deine Tür platzierst.
All das,
Was sich gerade von deiner Ruhe abhält,
Darf in diesem Augenblick erstmal warten.
Wenn es davon Dinge gibt,
Die dich partout nicht loslassen möchten,
Dann sage ihnen,
Dass du sie nach der Meditation sofort wieder abholen wirst.
Und nun atme mal dreimal tief in den Bauchraum ein.
Es darf ruhig etwas geräuschvoller sein.
Und nun lege bitte deine Aufmerksamkeit auf den Atemvorgang.
Spüre,
Wie die Luft die Naseninnenwände deiner Nase streift,
Wie sie durch die Kehle zieht,
Den Brustraum passiert und den Bauch komplett füllt.
Atme aus und begleite die Luft,
Wie sie vom Bauchraum den Brustraum passiert,
Durch die Kehle zieht und aus der Nase wieder hinaus strömt.
Nimm diesen Atemvorgang erneut wahr und bleibe dabei,
Immer und immer wieder,
Wie die Luft durch die Nase einströmt,
Über die Kehle,
Über den Brustraum bis tief in den Bauchraum rein,
Wie der Bauchraum sich ausdehnt und verfolge auch wieder den Weg zurück.
Bleibe bei deinem Atem.
Bleibe bei deinem Atem.
Beobachte dabei unbedingt,
Welche Gefühle und Gedanken in dir währenddessen hochkommen.
Folge ihnen jedoch nicht.
Bleibe bei deinem Atem.
Solltest du feststellen,
Dass du dich doch in Gedanken verstrickt wiederfinden solltest,
Unterbricht diesen Gedanken ganz sanft und komm wieder zurück zu deinem Atem.
Einatmen durch die Nase,
Über die Kehle,
Durch den Brustraum bis wieder tief in den Bauchraum rein.
Lass den Bauch richtig vollfüllen mit Luft und lass die Luft wieder hinausströmen.
Bleibe bei deinem Atem.
Bleibe bei deinem Atem.
Gönne dir noch drei bewusste Atemzüge auf diese Art und Weise,
Bevor wir dann gleich die Meditation beenden.
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