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MBSR Yoga im Stehen

by Roger Straub

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Meditation
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Wie beim Yoga im Liegen, ist auch beim Yoga im Stehen das Spiel zwischen "Was ist noch OK ?" und "Was ist zuviel ?", eine zentrale Frage. Immer wieder von neuem diese Grenzen ertasten und spüren, wo wir uns wohl fühlen. Im Geist des Änfängers neugierig diese Grenzen bemerken.

Transkription

In den nun kommenden Körperbewegungen geht es wieder nicht so sehr um die Form und das Erreichen um das Tun,

Sondern wieder eher um das Nichttun,

Um das Beobachten und das Bemerken,

Um die Achtsamkeit selbst,

Die wir in Bewegung und in den Pausen zwischen Bewegung immer wieder schon,

Sie immer mehr erfahren und erleben,

Mit all den Aspekten die sie hält,

Mit den Körperempfindungen,

Dem Atem und dem Kommen und Gehen der Bewusstseins- und Geisteszustände.

Wir können den Körperempfindungen und dem Atem erlauben unser Anker zu sein durch die Bewegung hindurch.

Finde eine Haltung im Stehen in dem Wissen,

Dass du jederzeit dich auch auf einen Stuhl setzen kannst,

Wenn du das brauchst,

Um die Übung im Stehen einfach sitzend auf einen Stuhl vorzufahren.

Wenn du stehst,

Brachte es Raum zu den Seiten und nach vorne,

Um die Arme ausbreiten zu können.

In dieses Stehen hineinfühlen.

Stehen und wissen,

Dass der Körper steht.

Vielleicht den Kontakt zum Boden bemerken,

Die Zehen,

Fußsohlen und Fersen.

Den Boden berührend und gleichzeitig berührt werden vom Boden.

Und aus diesem berührt werden,

Berührt sein,

Wahrnehmen,

Bemerken,

Wie sich der Körper aufrichtet.

Weich in den Knien,

Wahrnehmen,

Wie sich die Wirbelsäule aus dem Becken heraus aufrichtet,

Nach oben strebt,

Nach oben wächst,

Das Brustbein,

Der Hinterkopf,

So dass die Schulterblätter ganz von alleine einfach sinken.

Loslassen.

Ja,

Ungeschlossen oder auch leicht geöffnet.

Immer wieder ausprobieren,

Was braucht es,

Um anwesend zu sein und auch um stabil und geerdet stehen zu können.

Körpergewicht gleichmäßig auf beiden Füßen verteilt.

Wie ist der Atem gerade jetzt?

Dich immer mehr willkommen heißen im Atem,

Willkommen fühlen im Körper mit all seinen Empfindungen,

Seien sie angenehm oder unangenehm oder neutral.

Und wann immer eine Übung für dich nicht stimmt,

Sie verändern oder nur in deiner Vorstellung ausführen.

Wenn du magst,

Wenn du soweit bist,

Mit der Aufmerksamkeit wandern,

In beide Arme und Hände gleichzeitig und schauen,

Wie viel Energie es braucht und den Impuls abwarten,

Die Hände über die Seite anheben zu wollen.

Vielleicht mit einem der nächsten Einatemzüge,

Beginnend,

So dass der Atem dich begleitet,

Aber dann weiter fließt,

Auf seine Weise,

Und die Arme sich einfach nach oben bewegen,

Wenn du soweit bist,

Bis sie vielleicht so gestreckt sind,

Dass die Fingerspitzen nach oben in den Raum über dir zeigen,

Zur Decke,

Und in dieser Dehnung,

In dieser Streckung hineinfühlen,

Diese Länge des ganzen Körpers.

Vielleicht gibt es auch Impulse,

Diese Dehnung noch zu verlängern,

Dich etwas mehr zu räkeln,

Lang zu machen,

Bis in die Fingerspitzen hinein,

Vielleicht erst nach rechts,

Dann nach links oder auch in beide Hände gleichzeitig.

Und wenn immer dein Körper soweit ist,

Mit einem der nächsten Ausatemzüge beide Hände und Arme wieder sinken lassen,

Während der Atem weiter fließt,

Bewusst den Raum wahrnehmen,

Durch den die Arme,

Hände sich bewegen,

Die Luft und alle Empfindungen im Innern,

Dann in den Ausgangsposition hineinfühlen,

Wie ist es jetzt,

Dieses Stehen nach dieser ganz kleinen Streckung,

Bewegung.

Und wenn du magst,

Nochmal,

Vielleicht mit dem Beginn einer der nächsten Einatmung,

Die Arme,

Hände über die Seite nach oben führen,

Vielleicht soweit,

Bis die Arme und Hände schulterbreit voneinander entfernt sind,

Fingerspitzen nach oben zeigend,

Mit der linken Hand das rechte Handgelenk umfassend und dich noch ein wenig mehr in die Länge ziehen,

So dass eine intensivere Dehnung entsteht in der linken Seite,

Schultern gelöst.

Was passiert mit dem Atem?

Lösen die linke Hand von der rechten Hand,

Mit der rechten Hand das linke Handgelenk umfassen und nach oben streben mit der linken Hand und in die Dehnung der rechten Seite hineinatmen,

Hineinfühlen und wenn immer dein Körper soweit ist,

Die Hände wieder öffnen und Arme,

Hände über die Seiten zum Körper zurückbringen.

Im Nachklang lauschen,

Wie sind die Schultern jetzt,

Wie ist das Stehen über die Füße und wenn du soweit bist,

Den rechten Arm über vorn nach oben bewegen,

So gebeugt oder gestreckt,

Wie du magst.

Wenn du magst,

Ihn vielleicht noch ein wenig länger werden lassen und bis in die Fingerspitzen hinein wieder dehnen,

Strecken,

So als ob du etwas fassen wollen würdest,

Was über dir,

Etwas oberhalb der rechten Hand ist,

Was du aber nicht erreichen kannst und gleichzeitig die linke Schulter vollkommen sinken lassen,

Loslassen und wenn du magst,

Noch die linke Ferse anheben von der Matte,

Vom Boden lösen und dann wieder sinken lassen,

Die Ferse und den rechten Arm über vorne zur Seite des Körpers zurückbringen,

Wieder dieses Innehalten kultivieren,

Was so wichtig ist für unseren Alltag und wenn du soweit bist,

Vielleicht wieder beginnend mit einem Einatmenzug,

Dieses Empowachsen,

Dieses Aufrichten,

Was schon im Einatmen liegt,

Den linken Arm über vorne nach oben bewegen,

Bis er in den Raum über dir zeigt,

Die Fingerspitze lang,

Die Finger und wieder so weit dehnen und reckeln,

Wie es für deinen Körper stimmt,

So als ob du vielleicht etwas erreichen wollen würdest,

Oberhalb von dir,

Was aber nicht zu erreichen ist und die rechte Schulter darf sinken,

Loslassen und wenn der Impuls da ist,

Kannst du auch gerne die rechte Ferse anheben,

Wahrnehmen,

Was das auslöst,

Die Ferse dann wieder absinken lassen,

Auch den linken Arm,

Bemerken,

In diesem Moment Bewusstsein,

Geisteszustände,

Reaktion und loslassen und immer wieder zurückkehren zum Fokus,

Jetzt zum Körper,

Zu den Körperempfindungen,

Zum Atem,

Knie weiterhin weich,

Leicht gebeugt,

Auch Becken leicht gekippt,

So dass der untere Rücken lang sein kann,

Das Steißbein ein wenig Richtung Boden strebt,

Füße verwurzelt über die Zehen,

Fußsohle und Fersen und wenn du so weit bist,

Jetzt beide Arme und Hände gleichzeitig nach oben bewegen,

Über vorne nach oben,

Bis sie ganz lang gestreckt sind,

Über dem Kopf,

Vielleicht schulterbreit voneinander entfernt und die linke Hüfte nach links außen bewegen,

Nach links drücken,

So dass der Oberkörper ganz von alleine schon fast sich nach rechts biegen kann,

Der Kopf geht mit,

Bleibt zwischen den Oberarmen,

So dass eine Haltung entsteht wie von einem Halbmond,

Arme Hände weiterhin schulterbreit voneinander entfernt und in diese Dehnung hineinfühlen,

Genau den Bereich finden,

Wo es für dein Körper jetzt stimmt und dort atmen,

Ruhen.

Was macht der Kiefer,

Die Stirn,

Das Gesicht und wenn immer dein Körper so weit ist,

Vielleicht wieder einen Impuls vom Einatmen aufgreifen,

In die Mitte nach oben zurückkommen und dann gleich zur linken Seite hinab,

Die rechte Hüfte nach rechts zur Seite bewegen und den Oberkörper,

Rumpf und die Arme nach links sinken lassen,

In eine Halbmond Form hinein.

Wenn du möchtest,

Könntest du auch die Daumen verschränken,

So dass die Hände etwas näher zusammen sind.

Du kannst auch die Hände schulterbreit geöffnet lassen.

Wenn du magst,

Den rechten Ellbogen ein wenig nach oben hinten ziehen.

Wo ist der Bereich,

Wo es für dich noch stimmt,

Diesen Grenzbereich,

Die Wachstumsmöglichkeit und nicht über diesen Bereich hinaus gehen,

Lieber wieder ein wenig zurück gehen und wenn es noch nicht geschehen ist,

Dann wieder aufrichten,

Den ganzen Körper,

Die Arme und die Arme dann wieder über die Seiten sinken lassen und bewusst dies Loslassen erleben,

Im Körper.

Was lässt los?

Die Aufmerksamkeit zu den Schultern bringen,

Zum Nacken,

Die Oberarme und ganz allmählich auf deine Weise Kreise entstehen lassen,

Mit den Schultern.

Vielleicht,

Indem du die Schultern erstmal nach oben hebst,

Dann über hinten unten,

Wieder über vorne und wieder nach oben und bemerken,

Wenn du wieder nach unten kommst mit den Schultern,

Wie die Schulterblätter sich aufeinander zu bewegen und nach unten weiter kreisen,

Dann nach vorne und da bemerken,

Wie die Schulterblätter sich ein wenig öffnen und dann wieder nach oben und dann auf deine Weise dein Tempo finden,

Bewegung,

Empfindung,

Atem und das Wissen darum,

Alles gleichzeitig.

Auch mal in die andere Richtung und wenn immer du soweit bist,

Noch mal nach oben und hinten kreisen und dann die Schultern einfach loslassen,

Nach hinten unten.

In die Aufrichtung der Wirbelsäule hineinspüren,

Brustkorb,

Brustbein,

Herzraum,

Den Hals,

Den Nacken,

Den Kopf wahrnehmen und während die Schultern ganz gelöst unten bleiben können,

Behutsam das linke Ohr Richtung linke Schulter bewegen,

Sinken lassen,

Nichts erreichen wollen,

Die Dehnung erleben,

Den Atem,

Was ermöglicht mir hier noch mehr zu sein,

Zu verweilen,

Welche Körbeempfindung zeigt mir,

Dass es genau hier jetzt stimmt,

In diesem Winkel,

Über die Mitte,

Dann zurückkehren und zur anderen Seite,

Rechtes Ohr Richtung rechte Schulter,

Während die Schulter unten bleiben,

Der Atem fließt,

Anwesend sein im Körper und dann über die Mitte langsam wieder nach oben zurückkehren und das Kinn Richtung Brustbein sinken lassen,

Nach vorne den Kopf und das Brustbein aufrichten Richtung Kinn,

Behutsam den Kopf wieder nach oben nehmen,

In die Mitte und dann ganz allmählich den Kopf in den Nacken sinken lassen,

Vielleicht Kiefer und Mund öffnen und allmählich behutsam wieder den Kopf aufrichten,

In die Mitte zurückbringen,

Wie ist das Stehen gerade,

Braucht es ein Lockern und Lösen der Füße,

Vielleicht sie einmal kurz vom Boden anheben,

Etwas bewegen,

Kreisen und dann wieder zurückkehren,

In dieses ganz stabile,

Verwurzelte Stehen,

Diese Verbindung zwischen Erde unter dir und dem Raum über dir und für die kommende Balancehaltung ist es hilfreich die Augen zu öffnen und ein Blick ruhen zu lassen,

Vor dir in ein bis zwei Meter Entfernung am Boden,

Das Körpergewicht auf den linken Fuß verlagern,

Wahrnehmen,

Was sich dabei verändert im Körper,

Im Innern und auch die Arme anheben zu den Seiten,

Bis sie parallel zum Boden sind,

Handfläche zeigen nach unten,

Schultern bleiben unten und vielleicht magst du auf die Zehenspitzen des rechten Fußes kommen und dort verweilen oder aber auch den rechten Fuß,

Das rechte Bein anheben zur Seite und in dieser Balancehaltung atmen,

Dich immer mehr hinein entspannen in dieses Ausgleichen,

Was jetzt im Körper geschieht,

Wahrnehmen des Fußgelenkes,

Den Oberschenkel und die Atmung,

Schauen,

Wie hoch mag der Fuß sein,

Welche Dehnung,

Welche Streckung tut dir gerade gut,

Wie hoch das Bein,

Wie gestreckt oder gebeugt und vielleicht mit einem der nächsten Ausatemzüge den rechten Fuß wieder aufstellen,

Die Arme,

Hände sinken lassen und in die Körpermitte zurückkehren,

Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt,

Den Nachklang erleben,

Vielleicht mit mehr Herzschlag oder Wärme,

Das Körpergewicht dann auf den rechten Fuß verlagern,

Die Arme wieder bewusst mit allen Aufmerksamkeit in den Armen anheben,

Bis sie parallel zum Boden sind,

Den linken Zehen aufstellen,

Den Fuß ein wenig abspreizen vom Körper,

So verweilen oder auch das linke Bein lösen vom Boden,

Von der Matte,

Den linken Fuß und hineinfühlen,

Welche Höhe stimmt jetzt für deinen Körper,

Was unterstützt dich in deinem Körper,

Wenn dein Körper soweit ist,

Zurückkehren in die Ausgangsposition,

Dieses Stehen und den Übergang bewusst erleben,

Innehalten,

Dir Zeit schenken in der Gegenwart,

Weiterhin verwurzelt stehen über die Füße,

Fußsohlen,

Zehen und Fersen,

Knie weich und die Hände aufstützen auf die Hüftgelenke und die Hüftknochen nach vorne ausgerichtet lassen,

Während du jetzt mit dem Rumpf,

Nur mit dem Rumpf eine Drehbewegung nach rechts ausführst,

Der Kopf geht mit,

Kann über die Schultern nach hinten,

Unten schauen und auch die rechte Schulter kann sinken,

Nach hinten,

Unten,

Hineinfühlen,

Hineinatmen in diese Drehung,

Was geschieht im Bauch,

Im Becken,

In der Wirbelsäule,

Was in den Schultern,

Im Gesicht,

Dann vielleicht mit einer der nächsten Ausatemzüge zurückkehren in die Mitte,

Mit dem Rumpf,

Mit dem Kopf und dann nach links drehen,

Nur vom Rumpf her,

Von der Brustwirbelsäule her,

Die Schultern gehen nach hinten,

Unten,

Der Kopf geht mit,

Der Blick schaut nach hinten,

Links unten und die Hüftknochen bleiben nach vorne ausgerichtet,

Mit einem der nächsten Ausatemzüge zurückkehren in die Mitte,

Mit der Aufmerksamkeit wandern zu den Fußgelenken und jetzt genau dieselbe Drehbewegung in die gleiche Richtung machen,

Aber mit dem ganzen Körper,

Aus den Fußgelenken heraus,

Nach rechts drehen,

So dass die Knie beteiligt sind,

Die Hüftgelenke,

Die Schultern gehen weiter nach hinten,

Unten,

Der Kopf geht mit und in dieser Drehung stehen und atmen,

Wenn du soweit bist,

Dann zurückkehren in die Mitte,

Nach links drehen,

Aus dem linken Fußgelenk heraus,

Mit dem ganzen Körper,

Hände weiterhin auf den Hüftgelenken,

Die Schultern unten,

Kann ich mich hier noch mehr anvertrauen in diese Dehnung,

In dieses Stehen und allmählich zurückkehren in die Mitte,

Die Hände,

Arme sinken lassen,

Einfach baumeln lassen an den Seiten des Körpers,

Während der Körper sich nochmal ganz bewusst aufrichtet und atmen,

Innehalten,

In den umkommenen Bewegungen ganz besonders auf deinen Rücken achten und wenn du intensivst gerade im Alltag mit dem Rücken zu tun hast,

Die Übung vielleicht nur in deiner Vorstellung ausführen,

Ansonsten die Knie immer mehr beugen,

Die Füße weiterhin hüftbreit voneinander entfernt,

Gewicht gleichmäßig verteilt und die Arme über die Seiten anheben,

Nach vorne bringen und ganz allmählich ein Sinken zulassen,

Vom Unterleib zu den Oberschenkeln,

Vom Bauch zu den Oberschenkeln,

Den Brustkorb sinken lassen,

Die Schultern,

Die Arme,

Die Hände,

Den Kopf,

Vielleicht nur ein paar Millimeter,

Vielleicht mehr,

Vielleicht nur in deiner Vorstellung,

Auf deine Körpergrenzen achten,

Sie wertschätzen und wenn auch immer die Haltung sich für dich nicht mehr stimmig anfühlt,

Dann aufrollen,

Zurückkehren in das Stehen,

Ansonsten,

Wenn du magst,

In dieser Vorbeuge mit gebeugten Knien den rechten Arm nach rechts zur Seite ausstrecken,

Bis er parallel zum Boden ist,

Handfläche zeigen nach unten,

Schultern unten lassen und den Arm sinken lassen,

Wenn du soweit bist,

Den anderen Arm,

Die andere Hand nach oben zur Seite ausstrecken,

Bis der Arm parallel zum Boden ist oder in einer Höhe,

Die für dich jetzt stimmt.

Immer wieder erinnern,

Es geht nicht um die Form,

Es geht nicht um die richtige Haltung,

Es geht vor allem um deine innere Haltung.

Diese Geistesgegenwart und die Fürsorge,

Dieses dich selbst liebevoll berühren und mit dem Sein,

Was gerade ist,

Dann wieder sinken lassen und Wirbel für Wirbel,

Ganz bewusst und anwesend in den Beinen,

In der Wirbelsäule,

Im Körper aufrollen.

Erst die Lendenwirbelsäule,

Dann die Brust und die Halswirbelsäule und ganz zum Schluss den Kopf.

Nachklang erleben,

Füße nach wie vor parallel zueinander,

Hüftbreit voneinander entfernt und die Arme,

Nochmal bewusst die Arme wahrnehmen.

Von innen her den Impuls abwarten,

Erleben sie anzuheben,

Über vorne,

Bis sie parallel zum Boden sind.

Handflächen zeigen nach unten und dir vorstellen,

Dass hinter dir ein Stuhl steht,

Ein imaginärer Stuhl und dich versuchen auf diesen Stuhl zu setzen,

Indem du die Knie weiter beugst und das Gesäß nach unten schiebst.

Oberkörper geht ein wenig schräg nach vorne,

Kopf in einer Linie mit der Wirbelsäule und dem Rücken.

Und ausprobieren,

Wieder ausprobieren,

Wo ist es genug,

Wo ist genau der Bereich,

Wo ist es für mich stimmig.

Dann ganz allmählich lösen,

Dich wieder aufrechten,

Arme,

Hände sinken lassen und stehen.

Stehen und Wissen und dieses Stehen des Körpers.

Die nächste Haltung ist wieder eine Balancehaltung und dafür ist es vielleicht wieder hilfreich,

Die Augen geöffnet zu lassen.

Den Blick dann vor dir ruhend,

So dass der Kopf aufrecht bleiben kann.

Das ganze Körpergewicht auf den linken Fuß verlagern und aus der rechten Hüfte heraus das rechte Knie nach rechts außen drehen und die rechte Fußsohle auf den linken Fußrücken setzen.

So,

Dass die rechten Zehen weiterhin Kontakt haben mit der Matte,

Mit dem Boden.

Der Blick gibt dir Halt.

Und wenn du magst,

Auch die Hände aneinander gelegt,

Vor der Brustmitte oder mit den Armen nach oben wachsen,

So dass die Handflächen aneinander gelegt sind über dem Kopf.

Oder die Hände auch geöffnet und die Arme weit ausgebreitet zu den Seiten,

So dass du stehen kannst wie ein Baum,

Wie ein atmender Baum.

Mit einem der nächsten Ausatmen-Züge lösen,

Die Arme,

Die Hände,

Den rechten Fuß wieder aufstellen,

Das Körpergewicht wieder mittig,

Gleichmäßig verteilen.

Die Körperhälften wahrnehmen,

Die linke und die rechte.

Das Körpergewicht dann auf den rechten Fuß verlagern und aus der linken Hüfte heraus das linke Knie nach links außen drehen und die linke Fußsohle auf den rechten Fußrücken setzen.

So,

Dass die linken Zehen noch Kontakt haben zum Boden und nach links zeigen.

Der Blick gibt dir Halt.

Und die Hände wieder wie du magst,

Vor der Brust aneinander gelegt oder über dem Kopf oder die Arme auch weit geöffnet nach oben ausgebreitet.

So stehen,

So hier sein.

Noch mehr hineingehen.

Ist es möglich,

Sich noch mehr zu öffnen?

Offen zu sein für diese Erfahrung.

So zu stehen.

Lösen,

Wenn du soweit bist.

Körpergewicht mittig,

Gleichmäßig verteilen.

Ihn erhalten.

Und dich bereit machen für einen Übergang und um dieses Geschehen und diese Kussbarkeit dieses Überganges dir bewusst sein,

Weil er Neuronenpfade verändern kann,

Wenn wir bei den Körperbewegungen beim Yoga mehr Bewusstheit hineingeben in diesen Übergang.

So,

Dass auch im Alltag Übergänge bewusster geschehen können.

Vielleicht begleitet werden können vom Atem.

Und schauen,

Wie es sich jetzt anfühlt und was es braucht und wie der Atem fließt,

Wenn du jetzt vom Stehen zum Sitzen kommst.

Die Beine erstmal gestreckt nach vorne.

Vielleicht prüfen,

Ob du gut auf den Sitzbeinhöckern sitzt.

Vielleicht den Körper nach links bewegen,

Richtiges Gesäß nach hinten ziehen.

Körper nach rechts bewegen,

Linkes Gesäß nach hinten ziehen.

Und die Beine mit beiden Händen allmählich zum Körper ziehen.

Die Fußsohlen relativ weit vom Körper entfernt aneinander legen.

Schauen,

Ob es möglich ist,

Den Rücken aufgerichtet zu lassen.

Und nur so weit,

Wie es für dich möglich ist,

Die aneinander gelegenen Füße noch weiter zum Körper heranziehen.

Und dann hier loslassen,

Atmend,

Sitzend,

Beobachten,

Erforschen.

Die Dehnung in den Hüftgelenken,

Der Leißenregion,

In den Oberschenkern.

Wach und gegenwärtig im Rücken sein.

Ihn immer wieder aufrichten.

Die Schultern immer wieder sinken lassen.

Hände die beiden Füße umfassend oder die Fußgelenke umfassend.

Oder auch an den Schienbeinen oder die Knie umfassend.

Was stimmt für dich?

Und dann,

Wenn es soweit ist,

Das rechte Bein schräg nach außen ausstrecken und die linke Fußsohle an die Innenseite des rechten Oberschenkels legen.

Oder in die Nähe des rechten Knies.

Mit einem der nächsten Einatmenzüge den Rücken nochmals bewusst aufrichten und die Arme über die Seite nach oben führen,

Bis die Schulterbreite voneinander entfernt sind und du die ganze Wirbelsäule nochmal in die Länge ziehst.

Und dann die Arme,

Hände einfach sinken lassen.

Und vom Bauch die Bewegung,

Den Bewegungsfluss aufnehmen und sinken Richtung rechter Oberschenkel.

Hände einfach loslassen,

Wo sie ankommen,

Wenn die Arme weich oder gestreckt sein können.

Die Schultern,

Den Kopf loslassen,

Vielleicht nur eine ganz kleine Dehnung nach rechts vom Bauch zum Oberschenkel.

Mit einem der nächsten Einatmenzüge dann wieder dich aufrichten.

Den Kopf,

Mit den Schultern,

Mit dem Rumpf,

Im ganzen Rücken in die Mitte zurückkehren.

Die Arme nochmal über die Seite nach oben führen,

Dich langziehen,

Räkeln,

Recken,

Strecken.

Dann vielleicht ausatmend die Arme,

Hände über die Seiten wieder zum Körper zurückführen und die Beine wechseln.

Das linke Bein nach vorne ausstrecken,

Den rechten Fuß zum Damm,

Zum Rumpf heranziehen.

Die rechte Fußsohle an den linken Oberschenkel legen oder Richtung Knie.

Und die Arme über die Seiten wieder nach oben führen und den Rücken nochmal ganz lang werden lassen.

Und dann vielleicht ausatmend einfach sinken,

Vom Bauch zum linken Oberschenkel.

Dann folgt der Oberkörper,

Die Schultern,

Dann erster Kopf.

Wenn es überhaupt einen Impuls gibt,

Dann nur vom Bauch zum Oberschenkel.

Schultern ganz loslassen.

Die Hände,

Wo auch immer sie ankommen.

Den Atem,

Wie auch immer er fließt.

Mit einem der nächsten Einatemzüge,

Wenn du magst,

Allmählich dich wieder aufrichten.

Kopf,

Schultern,

Rumpf,

Oberkörper.

Aufricht sitzen,

Einatmend nochmal die Arme über die Seite nach oben bewegen.

Langziehen,

Recken,

Strecken und ausatmend,

Wenn du magst,

Arme,

Hände wieder zu den Seiten zurückführen.

Die Beine lang ausstrecken,

Beide gleichzeitig nebeneinander und bewusst wieder einen Übergang erfahren.

Neugierig sein,

Wie du ihn erlebst.

Jetzt vom Sitzen in die Rückenlage kommen und einfach liegen und wissen,

Dass der Körper liegt.

Auf seine Weise.

Einfach hier sein,

So wie du bist.

Dich willkommen heißen,

Dich willkommen heißen fühlen,

Im Körper,

Im Atem.

Diese innere Haltung,

Die du jetzt Dreiviertelstunde praktiziert hast,

Dieses dich dir selbst liebevoll zuwenden,

Immer wieder loslassen und all die Geschichten zum Atmen zurückkehren,

Mit hineinnehmen,

Jetzt in den nächsten paar Augenblicke und deinen Alltag,

Wenn du jetzt vielleicht nochmal hinein fühlst,

Was der Körper braucht.

Kleine oder größere Bewegung,

Tiefere Atemzüge und dann weiter gehst,

Atemzug für Atemzug,

Schritt für Schritt durch dieses Leben.

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Tom

November 24, 2022

Für mich präzise und zielführend - vielen Dank 🙏🏻

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