34:32

destressU - Mehr Präsenz in virtuellen Meetings

by Nadine Horn

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
34

Was braucht es, damit uns virtuelle Meetings nicht auslaugen und wir gleichzeitig kreativ bleiben? Dazu habe ich Katharina Buchgeister eingeladen. Katharina ist Facilitor for New Ways of Working. Sie facilitiert Entwicklungsprozesse in Wirtschaft und Politik und hat zum Thema viele hilfreiche Tipps parat: Wie ein Meeting auch virtuell gute Ergebnisse bringt - Warum eine wirksame Meeting-Gestaltung nicht nur Methodik, sondern auch Haltung ist uvm.

Transkription

Was ich auch erlebt habe,

Ist,

Dass vielleicht Corona die Menschen noch ein bisschen milder gemacht hat,

Weil alle ja in so einer Experimentierrolle sind und man es durchaus verzeiht,

Wenn dann mal was nicht so klappt.

Herzlich willkommen bei Distressio,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

Ich bin Nadine Kurz und als Organisationspsychologin begleite ich Menschen und Unternehmen dabei,

Eine Balance zwischen Leistung und Gesundheit zu finden.

Und hier im Podcast spreche ich mit inspirierenden Menschen aus der Wirtschaft,

Die ihre Expertentipps für ein wirkungsvolleres und gesünderes Arbeiten mit uns teilen.

Heute habe ich dazu Katharina Buchgeister eingeladen.

Kathi,

Schön,

Dass du da bist.

Ganz herzlichen Dank für die Einladung.

Katharina ist,

Ganz kurz gesagt,

Facilitator for New Ways of Working und ich würde sagen eine absolute Expertin für virtuelle Mediengestaltung.

Doch bevor wir da tiefer einsteigen und erfahren,

Welche Tipps sie aus ihrer Arbeit für uns mitgebracht hat,

Kathi,

Erzähl doch mal,

Wie bist du heute hier?

Ja,

Vielen Dank erstmal für den Einstieg.

Total schön,

Das mal so zu hören von anderer Seite.

Und ja,

Wie bin ich heute hier?

Also mit ganz viel Sonne auf jeden Fall.

Es ist total schön,

Dass jetzt der Frühling so durchkommt und die Sonne wieder scheint.

Ja,

Genau.

Und das triffst du eigentlich ganz gut und total neugierig.

Ja,

Das ist auch schön.

Das ist genau das,

Was du ausstrahlst,

Was ich so toll an dir finde.

Ich habe ja eingangs gesagt,

Du bist Facilitator for New Ways of Working.

Wie würdest du denn den Begriff Facilitator abgrenzen zu einem Moderator zum Beispiel?

Was ist das genau?

Letztlich,

Glaube ich,

Ist der Facilitator jemand,

Der einen Raum bereitstellt,

In dem Menschen zusammenkommen,

Menschen sich verbinden können und in dem neue Dinge entstehen.

Und das können ganz unterschiedliche Dinge sein,

Je nachdem in welchem Kontext.

In der Organisationsentwicklung oder Teamentwicklung beispielsweise,

In der Prozessbegleitung in Unternehmen.

Da geht es ja dann ganz häufig darum,

Irgendwelche Fragestellungen zu erörtern oder vielleicht eine neue Richtung,

Eine neue Ausrichtung zu finden.

Oder manchmal sind es auch einfach ganz kleine Dinge.

Und da ist eben der große Unterschied,

Dass man als Moderator in der Regel eine klare Agenda hat,

Wo man sagt,

Wir machen A,

B,

C hintereinander weg und das dann im Grunde so durchmoderiert.

Und beim Facilitation ist es so,

Dass ein ganz starker Augenmerk wirklich auf den Menschen liegt und auf der Verbindung der Menschen,

Weil das letztlich so die Basis einfach dafür ist,

Dass auch in diesem vertrauensvollen Raum dann auch mal so außerhalb der Box gedacht und auch erlebt werden kann.

Und da kann es eben auch schon mal vorkommen.

Also natürlich hat man auch da eine gewisse Agenda oder so eine Art Regieplan,

Den man sich zurechtlegt.

Und gleichzeitig geht man aber eben auch mit der Gruppe.

Also manchmal stellt man dann einfach fest,

Dass so das,

Was man jetzt ursprünglich geplant hat,

Vielleicht gar nicht so sehr in den Rahmen passt und hat dann auch die notwendige Flexibilität,

Letztlich das anzupassen und zu verändern und zu gucken,

Was braucht es denn jetzt gerade wirklich.

Und vielleicht noch den Aspekt auch zu schauen.

Also wir sagen Community Building First,

Content Second,

Also genau das.

Die Basis erst mal zu schaffen zum einen und auch mal Dinge zu wagen und mal auszuprobieren und auch wirklich mehr ins Erleben zu kommen und eine positive Ausrichtung im Sinne von Wertschätzung.

Also es geht gar nicht darum zu sagen,

Es ist immer alles total super,

Auch in dem Team-Kontext,

Sondern darauf zu schauen,

Was ist,

Aber immer mit einer wertschätzenden Haltung auch den Menschen gegenüber.

Wie kann man dann Facilitation sozusagen anwenden?

Also gibt es da bestimmte Probleme oder Themenstellungen oder bestimmte Gruppengrößen?

Wir haben das mit auch Hunderten von Menschen schon gemacht.

Das ist möglich im virtuellen Raum genauso wie in Präsenz oder ursprünglich ist es ja meistens Präsenz gewesen.

Und wir haben jetzt einfach durch die Zeit erlebt oder auch vieles umstellen müssen und dann erlebt,

Dass das online,

Virtuell auch wunderbar funktionieren kann,

Wenn man einfach ein paar Dinge mit berücksichtigt und einfach schaut,

Da noch mehr eigentlich sogar den Fokus auf den Menschen liegt,

Dass auch das ganz wunderbar funktionieren kann.

Aber das können im Grunde,

Eigentlich ist es mehr eine Kombination aus Haltung,

Methoden,

Set und Kompetenz.

Und da ist es einfach so,

Dass es auch in einer klassischen Workshop-Gestaltung auch eine facilitative Haltung dahinter liegen kann.

Wenn ich eben sage,

Ich öffne da den Raum,

Damit Menschen zusammenkommen und Neues entstehen kann,

Dann können das auch Design-Thinking,

Fragestellungen sein oder eben wirklich ganz große Veranstaltungen,

Wo es darum geht,

Vielleicht auch neue Konzepte zum einen vorzustellen und dann zu gucken,

Okay,

Was machen wir denn daraus?

Und du hast gerade gesagt,

Das kommt ja so ein bisschen aus der Präsenz eigentlich und ist jetzt so ins Virtuelle geschwappt.

Kannst du uns dann mal so ein bisschen mitnehmen in die virtuelle Meeting-Welt,

Wie sich das jetzt so gestaltet?

Letztlich ist es so,

Dass auch so die Art oder die Auswahl der Methoden,

Die Vorgehensweise,

Da stellt sich immer erst mal die Frage nach dem Sinn und Zweck,

Warum kommen wir denn hier eigentlich zusammen?

Und ich merke immer wieder auch so gerade in der Meeting-Kultur ist das häufig was,

Was so,

Ich will nicht sagen vergessen wird,

Aber doch gar nicht so sehr erst mal primär im Fokus steht.

Also ich erlebe immer wieder,

Dass einfach unzählige Meetings gemacht werden.

Das ist so jetzt auch klar durch die Corona-Zeit,

Wo die meisten verteilten Teams separat jeder von zu Hause oder von wo auch immer eben digital zusammenarbeiten.

Und dass da einfach ein Meeting sich an das andere reiht und alle komplett erschöpft sind.

Und da wäre so mein Appell auch mal zu fragen,

Was ist denn jeweils der Sinn und Zweck?

Also warum bringe ich diese Menschen in dem Moment zusammen?

Und ist das der richtige Weg?

Weil ich kann mir gut vorstellen,

Zumindest auch so,

Wie Meetings dann häufig aufgebaut sind,

Wenn da jemand irgendwie eine Stunde etwas erzählt und es einfach um diese Informationsübergabe geht letztlich,

Dass dann andere Wege vielleicht viel sinnvoller sind.

Also zu gucken,

Braucht es wirklich diese synchrone Kommunikation,

Wo alle zur gleichen Zeit am mehr oder weniger gleichen Ort sind,

Auch wenn es virtuell passiert?

Oder macht nicht in dem Moment vielleicht eine asynchrone Kommunikation viel mehr Sinn?

Weil dann kann sich das jeder zu seiner Zeit anhören,

In seiner Geschwindigkeit anhören.

Also entweder als Videobotschaft,

Wenn man noch so ein bisschen was Persönliches dabei haben möchte oder eben als E-Mail oder über welche Kanäle auch sonst kommuniziert wird.

Und dann zu sagen,

Wenn ich die Menschen jetzt schon zusammenbringe und das ausgewählter dann mache,

Dass ich dann das Potenzial auch nutze,

Was in der Gruppe ist.

Also vielleicht zu sagen,

Je emotionaler die Botschaft ist,

Desto eher sollte man sowieso immer auf persönliche Kanäle gehen.

Das auf jeden Fall,

Um einfach die Menschen auch abzuholen,

Eine Interaktionsmöglichkeit auch zu schaffen.

Und dann nochmal zu gucken,

Wenn es wirklich was ist,

Wo entweder der Netzwerkgedanke im Vordergrund steht,

Die persönliche Verbindung auch jetzt total wichtig,

Dieser informelle Austausch,

Der ja eben nicht mehr in der Kaffeeküche stattfindet oder auf dem Flur.

Also da Möglichkeiten zu geben oder eben fürs Ko-Kreative.

Also wenn es darum geht,

Zusammenzuarbeiten und vielleicht etwas gemeinsam zu schaffen,

Dann macht es natürlich Sinn,

Die Menschen zusammenzubringen.

Hast du da mal ein Beispiel aus deiner Arbeit,

Wo das richtig gut geklappt hat und wo das wirklich sinnvoll war,

Die Menschen auch zusammenzubringen?

Ja,

Ganz viele.

Also ja,

Gerade die Rückmeldungen,

Die häufig kommen,

Sind immer wieder die,

Ach,

Ich wusste ja gar nicht,

Dass das online so möglich ist.

Also wir haben nach wie vor vielleicht wirklich auch durch das Erleben oder durch Beispiele,

Wo eben eine Stunde lang erzählt wird und man dann vielleicht noch eine kurze Fragerunde hat oder Ähnliches,

Ist ganz oft die Rückmeldung,

Das geht ja so online gar nicht,

Das können wir ja nur in Präsenz machen.

Und ich erlebe einfach immer wieder,

Wenn man das im Blick hat und wenn man sich wirklich auch erstmal Zeit lässt,

Das kostet natürlich auch Zeit,

Aber die Menschen erstmal gut zusammenzubringen und eine Basis zu schaffen,

Sodass jeder auch in dem virtuellen Raum das Gefühl hat,

Ich bin da gut aufgehoben,

Es gibt ein Vertrauen.

Und es sind jetzt nicht einfach irgendwelche Gesichter auf Kacheln,

Sondern es sind wirklich Menschen,

Die dahinter sind,

Dass dann ganz viel möglich ist.

Und das ist so das Schöne,

Wo ich total dankbar für bin,

Dass ich so ganz unterschiedliche Dinge da erleben und begleiten darf.

Das ist dann von dem Workshop,

Den wir jetzt gemacht haben mit Bestattungsunternehmen,

Wo es um eine Customer Journey ging beispielsweise.

Da war eben auch erst die Frage,

Wie geht das denn online überhaupt,

Das jetzt so zu machen.

Wir würden ja in Präsenz hingehen,

Metaplanwände aufbauen,

Das Ganze aufzeichnen mit Touchpoints und die Persona erstellen,

All diese Dinge und dann eben mit Post-its die Journey durchgehen und gucken,

Also ohne da jetzt tiefer einzusteigen.

Und letztlich gibt es aber mittlerweile so viele gute Möglichkeiten,

Das Ganze auch virtuell zu gestalten mit virtuellen Whiteboards beispielsweise.

Wir haben da ein Mural genutzt,

Es gibt ja viele weitere.

Und auch das klappt dann wunderbar,

Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt,

Eben nachdem man die Menschen zusammengebracht hat,

Auch die Technik näher zu bringen,

Weil das einfach manchmal dann so diese erste Hürde ist.

Und dann kann da genauso die Kreativität fließen,

Wie das auch in Präsenz der Fall ist.

Müssen die Menschen,

Die dann da zusammenkommen,

Sich denn mit der Technik vorher schon auskennen oder wird das dann im Rahmen des Prozesses erklärt?

Ja,

Das ist ganz unterschiedlich.

Also so ein Muralboard ist natürlich in einer gewissen Weise erklärungsbedürftig.

Wir haben den jetzt vorher in ein Testboard geschickt,

Das mache ich auch sonst bei meinen Seminaren ganz gerne,

Dass ich einfach vorab mal ein Testboard schicke,

Dass man ein bisschen warm werden kann.

Also ich würde immer erst hingehen und gucken,

Was machen wir?

Also erstmal,

Was ist Sinn und Zweck?

Wie wollen wir miteinander arbeiten?

Was soll am Ende bei rauskommen?

Also auch welche Art der Dokumentation ist denn erforderlich?

Und dann eigentlich erst hinzugehen und zu gucken,

Welches Tool eignet sich denn dafür am besten.

Und dann gibt es natürlich zahlreiche.

Und ich sage mal,

Bei Veranstaltungen,

Wo wir dann mit größeren Gruppen gearbeitet haben,

Ob es ein paar Dutzend sind oder dann auch bis zu mehreren Hundert,

Da kann man natürlich in der Regel sich nicht viel Zeit nehmen,

Jetzt irgendwelche Technik einzuführen.

Da macht man nochmal kurz,

In der Regel,

Oder viel arbeiten wir über Zoom oder eben auch Teams,

Da holt man da nochmal kurz alle ab,

Dass es da keine Hürden gibt.

Aber da würde man dann eigentlich eher,

Oder würde man hingehen und Tools wie Google Jamboard oder Padlet oder ähnliches nutzen,

Wo man wirklich mit einem Link einfach draufkommt und die einfach sehr selbsterklärend oder intuitiv dann sind.

Wie hält man denn 100 Leute bei der Stange?

Viele von uns sind ja im Moment auch viel in Videokonferenzen unterwegs und ich kenne auch die Ansicht von den Kacheln.

Und ich frage mich gerade,

Wie ist das mit 100 Leuten?

Haben die dann auch alle ihre Bildschirme oder ihre Kameras sozusagen eingeschaltet?

Und wenn nicht,

Wie kriegt man da die Verbindung?

Du sprachst ja davon,

Dass Facilitation wirklich so auch Menschen in Verbindung bringen.

Und ich finde,

Dazu muss man ja auch irgendwie Menschen sehen und hören und irgendwie einen Eindruck bekommen,

Wie schafft man das?

Ja,

Es ist immer die Einladung an die Menschen vorab,

Auf die Kamera einzuschreiten und dabei zu sein,

Weil das natürlich ganz was anderes ist,

Ob ich da,

Und wenn es nur Kacheln sind,

Aber ob ich da die Menschen sehe oder eben nicht.

Also wenn ich so komplett ins Leere hineinschaue,

Ist das natürlich eine ganz andere Atmosphäre auch.

Also wenn möglich,

Dazu einzuladen,

Die Kamera anzumachen,

Aber man kann es natürlich nicht vorschreiben.

Bei den meisten Settings gerade,

Wenn es jetzt so mehrere oder so große Gruppen sind.

Und da gibt es ja auch durchaus Möglichkeiten,

Das interaktiv zu gestalten.

Also ich würde immer dazu raten,

Zum einen es abwechslungsreich zu machen,

Natürlich inhaltlich sowieso,

Aber auch von der Vorgehensweise,

Also viel auch in Gruppen zu arbeiten.

Breakout-Möglichkeiten gibt es mittlerweile ja bei den meisten Videokonferenzanbietern.

Und ja,

Am besten schon direkt,

Also gerne auch schon direkt am Anfang zum Warmwerden mit einer guten Frage,

In Zweiergruppen zu schicken oder in Dreiergruppen und dann einfach die Menschen erstmal in Austausch zu bringen.

Also wie du auch gestartet bist,

Wie bist du heute hier,

Was hat dich zu dieser Veranstaltung gebracht,

Was ist meine brennendste Frage,

Was sind meine Wünsche,

Hoffnungen,

Befürchtungen,

Wie auch immer.

Also je nachdem,

Was auch der Kontext ist,

Gibt es da ganz viele Möglichkeiten,

Fragen zu stellen.

Oder auch,

Was ich schön finde,

Ist immer das Dreieck der Gemeinsamkeiten.

Kennt man vielleicht sonst aus Workshops,

Was man so physisch macht.

Aber man kann ja auch da sagen,

Ihr habt jetzt ein paar Minuten Zeit,

Gemeinsamkeiten zu finden.

Und darüber kommen die Menschen dann schon in den Austausch und lernen sich ein bisschen kennen.

Das geht natürlich nicht,

Dass man alle kennenlernt,

Aber das hat schon mal einen ganz anderen persönlichen Einstieg.

Und dann auch im weiteren Verlauf immer wieder zu wechseln zwischen Input,

Wenn es den eben braucht,

Und dann auch Gruppenarbeiten,

Gerne auch zwischendurch mal Einzelarbeit.

Also ich liebe auch Journaling,

Also Fragen zu stellen,

Mit denen jeder mal für sich in die Reflexion gehen kann.

Und dann zu variieren einfach.

Ist da auch schon mal was schief gelaufen?

Nein,

Niemals.

Ja,

Natürlich.

Das sind einfach immer ganz,

Ganz viele Learnings über die Zeit.

Ob es dann so Sachen sind,

Wo wir mit einer sehr großen Gruppe im virtuellen Raum dann die Breakouts nicht geklappt haben.

Also wo wir dann natürlich angekündigt haben,

Wir schicken sie jetzt in eine Gruppenarbeit mit der Hand der Frage und dann ging das nicht.

Weil es dann einfach,

Es gibt bestimmte Grenzen bei Zoom beispielsweise,

Bis zu wie vielen Menschen man wie viel Breakouts machen kann und all solche Dinge.

Und ja,

Das hatten wir dann in dem Moment nicht so auf dem Schirm.

Ist dann blöd,

Aber.

.

.

Und dann?

Dann muss man improvisieren.

Also dann gilt es natürlich,

Und das ist eben so das,

Was ich meinte.

Ich glaube,

Es ist generell wichtig,

Diese Grundhaltung einfach zu haben und zu sagen,

Also ob es jetzt ist,

Weil es schief geht oder ob es ist,

Weil die Gruppe auf einmal in eine andere Richtung abbiegt.

Da sich selber auch so den Freiraum zu geben und zu sagen,

Okay,

Doof.

Haben wir jetzt so nicht geplant,

Müssen wir irgendwie anders machen.

Und was ich auch erlebt habe,

Ist,

Dass vielleicht auch wirklich jetzt Corona die Menschen auch ein bisschen milder gemacht hat,

Weil alle ja in so einer Experimentierrolle sind und man es durchaus verzeiht,

Wenn dann mal was nicht so klappt.

Wie ließe sich das denn zum Beispiel auch übertragen auf jetzt so ein ganz klassisches Teammeeting?

Also was jetzt die Führungskraft leitet sozusagen,

Kein professioneller Facilitator,

Der sich auskennt mit den ganzen Methoden und Tools,

Sondern die klassischen Teamsitzungen,

Die wirklich irgendwie häufig dröge sind,

Wo Kameras auch zum Teil nicht eingeschaltet werden,

Wo am Ende vielleicht auch kein Ergebnis rauskommt,

Sondern einfach so die Dauerschleife von Meeting zu Meeting hättest man da im normalen Arbeitsalltag.

Was würdest du den Führungskräften mitgeben,

Was sie tun können,

Um ihre Mitarbeiter da auch mehr in so eine Verbindung ins Ko-Kreative,

Überhaupt in eine Kreativität zu bringen,

Dass das Meeting am Ende auch irgendwie einen Sinn gemacht hat?

Ja,

Das kommt natürlich sehr darauf an,

Die klassische Antwort,

Was auch so ein bisschen der Grund ist oder warum das jetzt aktuell so nicht stattfindet.

Also da einmal drauf zu schauen und mal zu gucken,

Erstens mal zu gucken,

Was sind das überhaupt für Meetings?

Also wieder bei Sinn und Zweck mal zu schauen,

Wofür machen wir denn diese Meetings?

Braucht es die wirklich?

Und was soll am Ende bei rauskommen?

Und das nochmal genauer zu hinterfragen und das vielleicht auch gemeinsam mal zu tun.

Das ist generell etwas,

Was,

Ich glaube,

Durchaus hilfreich sein kann,

Gemeinsam in solche Reflexionen zu gehen und da zu gucken und das auch aus der Rolle der Führungskraft heraus,

Sich das zu erlauben,

Zu sagen,

Ich frage auch mal ab,

Was ist denn das Bedürfnis?

Und das sind ganz unterschiedliche Dinge.

Also es gibt Menschen,

Die sagen,

Ich habe jetzt die Kamera aus,

Weil ich traue mich jetzt,

Ich habe es so früh morgens nicht geschafft,

Mich zu schminken,

Ich traue mich jetzt vor den Kollegen nicht,

Mich zu zeigen,

So Dinge.

Oder,

Ja,

Weil sich das irgendwie so eingeschliffen hat,

Das ist auch mal so ein bisschen die Frage,

Wie wird es ja auch vorgelebt von der Führungskraft?

Und das können unterschiedliche Gründe sein,

Das heißt auch einfach mal zu gucken,

Auch mal zu gucken,

Wie gesagt,

Braucht es dieses Meeting jetzt wirklich?

Oder was wäre vielleicht eine andere Form der Kommunikation,

Die da mehr Sinn machen würde?

Weil das zum Beispiel eben auch was ist,

Was manche sagen,

Ich habe jetzt die Kamera aus,

Weil das ist jetzt das fünfte Meeting hintereinander,

Was ich habe und ich will jetzt einfach in der Zeit mal die Füße auf den Tisch legen.

Verständlich auch.

Total,

Genau.

Also da mal ein bisschen drauf zu schauen und dann gibt es natürlich ganz viele Möglichkeiten,

Also mal locker einzusteigen,

Zu gucken,

Natürlich auch je nach Gruppengröße,

Einfach auch jeden Mal zu hören.

Ich finde es immer schön,

In Präsenz sowieso,

Im Kreis zu arbeiten,

Da ist es auch so,

Wir räumen immer erstmal alle Tische weg und setzen die Leute wirklich in den Kreis,

Weil das einfach eine ganz andere Atmosphäre schafft,

Also die Barrieren erstmal weg sind und auch eine gewisse Entspannung reinbringt,

Weil ich weiß,

Wann ich dran bin.

Also es ist ja häufig in Meetings auch so,

Dass entweder die Leute sich gar nicht beteiligen oder man irgendwie wartet,

Wann macht denn der andere eine Pause,

Damit ich auch meinen Punkt rüberbringen kann.

Und sobald man mehr damit arbeitet,

Zu sagen,

Es kommt eben jeder zu Wort,

Abwechselnd,

Wenn jetzt einer nichts sagen will,

Der kann einfach auch weitergeben.

Aber das bringt eine Entspannung rein und ein mehr Einlassen auf das Zuhören bei den anderen,

Weil man weiß,

Okay,

Jetzt reden da noch drei und dann kann ich meinen Punkt machen.

Also man gibt sich dann mehr in den Prozess,

Es werden alle auch mal gehört.

Da haben uns natürlich viel die Frage gestellt,

Wie mache ich das jetzt online?

Genau,

Wie macht man einen Online-Kranz?

Und da haben wir auch experimentiert mit verschiedenen Varianten.

Also ob es ist,

Dass man sagt,

Man macht es jetzt alphabetisch,

Dann weiß man ja auch schon immer,

Wann ist man dran.

Man kann ja mittlerweile auf jeden Fall in Zoom die Kacheln verschieben.

Das heißt,

Jeder hat die gleiche Anordnung,

Dass man sich das zurecht schiebt.

Oder man gibt einfach weiter,

Indem man einen benennt.

Das ist dann mehr dieses Zufallsprinzip,

Was dann trotzdem immer noch jeder wird gehört.

Aber die Variante,

Oder dass man eine Reihenfolge vorher festlegt,

In meinem Seminar zu mehr Verbindung und Lebendigkeit in virtuellen Workshops habe ich damit experimentiert,

Auch auf einem Muralboard einfach mal diesen Kreis zu machen.

Und da,

Dass jeder dann seinen Namen eingebettet sieht in diesem Kreis,

Ist eine Möglichkeit.

Also da kann man einfach auch mal so ein bisschen rumspielen.

Wir haben auch schon ein extra Video eingeschaltet für eine Blume,

Die man sonst in der Mitte hat,

Was irgendwie ganz nett war.

Oder irgendwer hat mir jetzt letztens davon erzählt,

Fand ich auch total lustig,

Man kann Alpakas virtuell mieten,

Um die in die Mitte zu setzen oder wohin auch immer.

Sehr witzig.

Genau,

Und dann kann man denen beim Kauen zugucken quasi.

Und die finden das total toll,

Weil endlich mal wieder Leben in der Bude ist.

Und man selber hat dann die Alpakas in der Runde.

Sehr witzig.

Also sowas,

Und wirklich eine Einstiegsrunde zu machen,

Dass jeder erstmal gehört wird,

Jeder ankommt.

Wenn man jetzt ganz große Runden hat,

Macht man das dann auf anderen Wegen.

Entweder in diesen Breakouts oder über den Chat oder über Handzeichen.

Oder Kamera zu und auf zu bestimmten Fragen.

Ah,

Okay,

Stimmt.

Also wenn man eine Frage stellt und jeder,

Der die mit Ja beantwortet,

Der gibt die Kamera wieder frei,

Die er vorher zugehalten oder zugeklebt hat.

Ach,

Spannend.

Genau.

Also das ist immer ganz schön,

Wenn die Gruppe unterschiedlich zusammengesetzt ist.

Dass man sieht,

Wer kommt denn aus der Abteilung und wer kommt aus der Abteilung.

Und jetzt bist du ja,

Wie du auch gerade beschrieben hast,

In deinem Job quasi nur virtuell noch im Facilitation-Business unterwegs.

Fast.

Wie schaffst du es denn für dich,

Da auch so in deiner Energie einfach zu bleiben?

Weil das ist ja für dich nicht minder anstrengend,

Als für andere,

Die jetzt von Meeting zu Meeting hetzen.

Und du bist ja dann auch häufig noch in der führenden Rolle,

Wenn du solche Prozesse gestaltest.

Wie sorgst du so für deine Energie hoch?

Also mal vorweg,

Ich bin ja auch nur ein Mensch und es gibt sich auch bei mir durchaus Schwankungen,

Total.

Gerade wenn sich das so aneinander reiht und man einfach sehr viele Dinge hintereinander habe.

Und gleichzeitig ist bei mir immer wieder der Fokus drauf zu gucken,

Also wirklich erstmal reinzuspüren,

Wie geht es mir denn jetzt gerade.

Das ganze Thema Achtsamkeit.

Ich bin auch mega stolz,

Dass ich jetzt seit Anfang des Jahres es wirklich morgens schaffe,

Eine Runde zu meditieren.

Und da auch ganz großen Dank an meinen Mann,

Der dann morgens,

Falls der Kleine früher wach wird,

Übernimmt.

Das ist total großartig.

Also da überhaupt erstmal das Bewusstsein dafür zu schaffen,

Zu merken,

Okay,

Jetzt merke ich,

Die Energie geht runter,

Es wird gerade viel.

Und dann auch vor allen Dingen den Körper mal reinzuspüren.

Also ich habe mittlerweile durch das Thema Embodiment,

Mit dem ich mich auseinandersetze,

Vielleicht kommen wir da noch zu,

Auch ein deutlich besseres Gespür für meinen Körper.

Und merke dann,

Okay,

Die Schultern,

Der Nacken,

Alles versteift sich wieder,

Um da dann gegen zu arbeiten.

Und also viel Bewegung einfach reinzubringen,

Einfach so als Kontrastprogramm zu diesem Sitzen vor dem Rechner.

Ich baue auch immer irgendwelche Arten von Bewegungen in meine Workshops und Interaktionen ein,

Weil ich das einfach auch während solcher Seminare,

Workshops,

Was auch immer,

Total wichtig finde.

Und ja,

Ganz banal,

Wirklich zwischendurch sich mal hinzustellen und mal den Raum wahrzunehmen.

Tief einzuatmen und sich mal vorzustellen,

Ich dehne mich in den Raum auf.

Das hilft mir supergut,

Bei mir selber anzukommen.

Und gleichzeitig so aus diesem Engen,

Also ich merke,

Wenn ich Stress habe oder es gerade irgendwie zu viel wird,

Dann wird es bei mir eng.

Und aus dieser Enge wieder rauszukommen.

Und wirklich mal sich selber gefühlt in alle Richtungen so ein bisschen auszudehnen.

Und das ist wirklich was,

Was ich jetzt in der Online-Zeit total schätzen gelernt habe.

Weil da sind wir ja noch viel mehr im Zweidimensionalen und viel mehr fokussiert immer auf diesen einen Punkt geradeaus.

Und erlauben uns ja viel weniger Bewegung,

Als wir das sonst eigentlich in Präsenzworkshops hätten.

Ja,

Genau.

Das ist auch wirklich ein großes Problem,

Glaube ich.

Magst du vielleicht nochmal kurz sagen,

Du hast jetzt ganz viel das Wort Embodiment in den Mund genommen,

Was das genau ist?

Unser Körper ist einfach immer einen Ticken schneller,

Als wir dann in der kognitiven Verarbeitung so wirklich bewusst reflektieren können.

So Dinge wie,

Das kennt jeder,

Prüfungsangst oder Aufregung vielleicht vor einem wichtigen Gespräch oder Ähnlichem.

Da kann ich mir ja kognitiv noch so oft sagen,

Ich bin gut vorbereitet,

Brauche ich gar nicht haben,

Alles total entspannt.

Und mein Körper meldet halt Alarm.

Ich bin aufgeregt,

Die Hände zittern oder sind schwitzig oder was auch immer.

Also der Kloß im Magen.

Und da ist einfach eine enge Wechselwirkung zwischen dem,

Was der Körper an Signalen gibt und was wir auf der geistigen Ebene verarbeiten.

Und das kann man sich immer auch zunutze machen.

Wenn ich im Grunde immer aufgeregt bin,

Wenn der Chef reinkommt,

Weil ich denke,

Oh Gott,

Wer weiß,

Was der jetzt wieder bringt.

So,

Da mal drauf zu achten,

Was macht denn eigentlich mein Körper?

Also ganz häufig ist es dann so,

Der sackt in sich zusammen oder ich werde kleiner und ich kann genau das nutzen.

Also ich kann mir natürlich auch sagen,

Ich brauche ja keine Angst haben,

Weil so der Chef,

Der kann mir nichts oder was auch immer und ich rede mir das ein.

Und da kann ich eben auch über den Körper gehen,

Indem ich einfach immer wieder übe und das kann ich sogar machen in einem gedanklichen Experiment,

Wenn der Chef jetzt gar nicht da ist.

Wenn ich mir vorstelle,

Der Chef kommt rein und ich setze mich erstmal gerade hin,

Ich nehme mal die Schultern zurück,

Ich richte mich auf innerlich und habe dann,

Also richte mich auf vom Körper und habe dann auch eine innerliche Aufrichtung.

Und ich kann es eben in beide Richtungen nutzen.

Und in den Meetings selber finde ich es immer ganz schön,

Direkt am Anfang einfach mal in das Wahrnehmen zu gehen.

Also zuerst mal wahrzunehmen,

Wer ist denn alles da und dann auch mal,

Das haben wir auch schon mit Menschen gemacht,

Die sonst jetzt mit Embodiment oder Ähnlichem überhaupt nichts zu tun haben,

Sondern einfach wirklich mal wahrzunehmen,

Wie sitze ich denn jetzt gerade vor diesem Rechner.

So.

Vorsicht in der Schildkrötenhaltung wahrscheinlich.

Absolut,

Absolut,

Genau.

Die meisten haben,

Also das kann man bei sich selber ja mal beobachten,

Die meisten haben wirklich die Hände so auf dem Tisch,

Als wenn sie jetzt schreiben würden,

Selbst wenn sie nicht schreiben.

So,

Das ist so und dann hat man automatisch die Schultern unter den Ohren,

Ist verkrampft,

Wie du sagst ja,

Der Rücken krumm und nach vorne übergebeugt.

Und da einfach das Bewusstsein erstmal für zu schärfen und dann sieht man schon,

Wie die meisten anfangen so zu ruckeln und sich anders hinzusetzen.

Und zu sagen,

Es gibt ja nicht die eine richtige Haltung,

Sondern immer wieder mal während des Meetings drauf zu gucken,

Wie sitze ich denn gerade da,

Möchte sich der Körper vielleicht irgendwie bewegen.

Und auch die Erlaubnis zu geben,

Nicht wie das Kaninchen vor der Schlange allerregungslos da zu sitzen die ganze Zeit,

Sondern sich auch mal zu regeln,

Mal zu bewegen,

Da auch wirklich zu einzuladen.

Weil das macht man in Präsenz sonst auch und ganz verrückter Weise hat man so den Eindruck,

In diesen virtuellen Meetings muss man die ganze Zeit permanent auf den Bildschirm starren und kann auch nicht mal zwischendurch rausgucken.

Und ich glaube,

Das ist,

Wenn man das offen anspricht und das ist so auch meine Erfahrung und dazu einlädt,

Das auch mal zu tun,

Dann darf das auch ganz normal werden.

Und dann,

Warum denn auch nicht zu gemeinsamen Bewegungen zwischendurch einladen?

Man muss immer ein bisschen gucken,

In welchem Kontext geht was gut.

Und wer möchte vielleicht auch die Kamera dann ausmachen?

Ah ja,

Stimmt,

Das kann man auch anbieten.

Genau,

Manchen ist es unangenehm,

Dann kann man ruhig da auch die Kamera ausmachen,

Aber einfach dazu einladen,

Wirklich mal aufzustehen,

Sich mal ein bisschen durchzubewegen,

Mal ein bisschen Lockerung reinzubringen und überhaupt mal wieder ein bisschen Blutsirkulation.

Genau,

Das hilft schon ganz viel letztlich.

Und den Raum wahrzunehmen,

Also auch da mal zu gucken,

Schaut euch mal um,

Was ist denn vor euch,

Hinter euch,

Neben euch.

Das erweitert einfach das Bewusstsein dafür auch,

Dann nicht nur im Zweidimensionalen zusammen zu sein.

Und wenn man dann dadurch wieder mehr Energie bekommt,

Dann steigt natürlich auch wieder das Kreativitätspotenzial.

Im besten Fall,

Ja.

Im besten Fall führt es vielleicht auch zu einem besseren Meetingergebnis.

Ja,

Also liebe Katy,

Ich danke dir für deine ganzen Tipps und Insights,

Die du geteilt hast.

Wir haben auch eine Reise unternommen von Facilitation,

Was ist das,

Wie ist das vielleicht auch abzugrenzen zur Moderation.

Wie ist das in Präsenz,

Wie ist es im virtuellen Raum,

Welche Möglichkeiten gibt es da,

Auch wirklich die Menschen in Verbindung zu bringen,

Eine Ko-Kreation zu bringen,

Aber auch irgendwie eine Lebendigkeit und auch ein gewisses Energielevel zu halten.

Das finde ich sehr,

Sehr interessant,

Was du da alles so erzählt hast.

Hast du denn vielleicht noch irgendwas,

Wo du sagst,

Das möchte ich noch ergänzen oder das ist mir noch wichtig zu sagen in dem Kontext?

Was mir gerade noch durch den Kopf ging ist,

Vielleicht auch nochmal zu sagen,

Embodiment ist auch nichts,

Was jetzt irgendwie abgehoben ist,

Sondern es ist etwas,

Was uns unmittelbar den ganzen Tag immer begleitet.

Habe ich von der Zeit noch gelesen,

Dass selbst unsere Wahrnehmung und Urteile,

Die wir über unsere Umwelt fällen,

Davon ganz stark beeinflusst sind.

Also beispielsweise,

Wenn ich eine Tasse mit warmen Tee in der Hand habe,

Dann bin ich auch offener eingestellt gegenüber Menschen,

Die in meinem Umfeld sind,

Als wenn ich jetzt ein Kaltgetränk habe,

Das fand ich ganz spannend.

Das klingt wirklich interessant.

Genau,

Weil das einfach so eng verbunden ist,

Also diese ganzen Biases oder auch Wahrnehmungsfehler,

Könnte man ja sagen,

Die so unterschwellig häufig mitlaufen,

Sind ganz oft einfach auch getriggert durch Körperempfindungen und dadurch auch dann beeinflusst grundsätzlich.

Und wenn ich dich jetzt nach einem Tipp fragen würde für die Zuhörerinnen und Zuhörer,

Die ab morgen ihre Meetings lebendiger,

Energievoller,

Verbindender gestalten wollen,

Was würdest du denen mitgeben als dein Top-Tipp,

Der ganz einfach umzusetzen ist?

Offenherzig experimentieren.

Also vor allen Dingen Fehlerfreude oder wirklich eine Offenheit,

Dinge auszuprobieren und zu schauen und manches klappt dann,

Manches klappt nicht.

Und es gibt da einfach nicht die eine Empfehlung zu sagen,

Das funktioniert jetzt immer,

Sondern da wirklich einfach gemeinsam zuzulassen und vielleicht abwechselnd auch mal Vorschläge zu machen,

Dass jeder mal irgendwas einbringen kann und sagen kann,

Ich probiere jetzt mal was aus und die anderen lassen sich dann drauf ein.

Ich glaube,

Das ist auch was,

Was uns so immer noch mehr begleiten darf in der Arbeitswelt,

So das Spielerische und die Neugier auf das,

Was sonst noch so möglich ist.

Ja,

Danke dir.

Vielen lieben Dank für deine Zeit.

Ich danke dir,

Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Ich habe mich sehr gefreut,

Dass Kathi im Podcast war.

Ich finde,

Sie hat unglaublich viele Tipps geteilt,

Die wirklich gut umzusetzen sind und die auch bei mir noch mal zu sehr vielen Einsichten geführt haben.

Besonders mitgenommen habe ich auch das Thema Offenherzigkeit und Experimentierfreudigkeit,

Was Kathi zum Schluss erwähnt hat,

Da einfach mal ins Tun zu kommen.

Das finde ich einen ganz spannenden Impuls.

Vielen Dank,

Dass du heute wieder reingehört hast in diese Folge bei Distress You,

Dem Podcast für weniger Stress im Job.

© 2026 Nadine Horn. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else