
Atemraum
by Michael
Die Atemraum-Meditation stammt aus dem MBSR-Programm. Sie eignet sich prima in allen Situationen, zum Beispiel als tägliche Praxis nach dem Aufstehen. Aber auch in stressigen oder vor unangenehmen Situationen kann Dich diese Übung stärken und in den gegenwärtigen Moment bringen.
Transkription
Komme zunächst in deiner jetzigen Position an.
Wir werden jetzt gemeinsam deine Sinne durchwandern und wir beginnen mit dem Sehsinn.
Blicke um dich herum und schau mal,
Welche Farben und Formen du da entdecken kannst.
Mach das gerne mit Offenheit und Neugier.
Es ist nicht wichtig,
Die erkannten Dinge zu benennen.
Schau,
Welche Farben und Formen kannst du sehen.
Und dann kannst du deine Augen schließen.
Immer darauf achten,
Was gerade zu hören ist.
Welche Geräusche sind vielleicht ganz nah?
Welche Geräusche kommen von weiter weg?
Und dass hier einfach alle Geräusche gerne zu dir kommen.
Wenn du abgelenkt bist oder Gedanken kommen,
Kein Problem.
Komm einfach zurück zu den Geräuschen.
Im Hier und Jetzt.
Und dann hör mal vom Außen mehr ins Innere hinein,
In deinen Körper.
Welche Körperempfindungen sind jetzt gerade in diesem Moment da?
Und dabei darf alles da sein,
Wie es ist.
Welche Gefühle und Emotionen kannst du gerade jetzt wahrnehmen?
Vielleicht sind auch keine Emotionen da,
Auch das ist gut.
Und gibt es vielleicht einen Ort im Körper,
Eine Stelle im Körper,
In der du die Emotionen besonders stark wahrnehmen kannst?
Und wenn Gedanken da sind,
Versuch mal zu erkennen,
Wie die Gedanken kommen.
Ich sehe Bilder oder Sätze,
Einzelne Wörter.
Versuch mal bewusst deine Gedanken wahrzunehmen für einen kleinen Moment.
Und dann kommen wir zur Atmung.
Schau mal,
Wo du die Atmung am markantesten spüren kannst.
Vielleicht ist das an der Nase,
Im Rachen,
Im Brust- oder im Bauchbereich.
Und es ist nicht wichtig,
Den Atem zu verändern,
Sondern nur zu spüren,
Wie es jetzt gerade im Moment ist.
Und schau mal,
Ob du vier Atemzüge ohne Ablenkung verfolgen kannst.
Bemerke,
Wie der Atem deinen Oberkörper bei jeder Einatmung dehnt,
Bei jeder Ausatmung wieder senkt.
Und dann spüre nochmal den gesamten Körper.
Ist es möglich,
Den ganzen Körper auf einmal zu spüren?
Und vielleicht kannst du sogar ein bisschen über die Körpergrenzen hinaus spüren,
Hinaus in den Raum oder die Umgebung,
In der du dich befindest.
Vielleicht sogar bis zu den Wänden deines Zimmers.
Vielleicht sogar über die Wände hinaus.
Schau mal,
Wie weit deine Aufmerksamkeit reichen kann.
Dann behalte dieses Gefühl bei dir.
Lächle leicht und öffne sanft die Augen.
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