
Ausgleich: stelle mit Deiner Atmung innere Balance her
by Maria Böhme
Die Atemübung hat eine zweifache Wirkung auf Deinen Stoffwechsel: sowohl auf den Abbau von körpereigenen Stoffen als auch den Aufbau Deiner Zellen. Diese Übung wird Deine Anpassungsvorgänge im Körper trainieren, sowie damit Deine physiologische Balance verbessern. Im folgenden wirst Du sowohl leicht Überatmen (plus kurze Atempausen) als auch reduziert Atmen. Dies wird Deine körperliche Regeneration fördern und Dich in geistige Ruhe führen! Die Atemübung gehört zu den sogenannten hormetischen Atemübungen und zielt darauf ab, die Homöostase zu stören. Damit fördert sie Anpassungsvorgänge in Deinem Körper, welche wiederum Deine physiologische Balance verbessern .
Transkription
Wenn du einen Ort gefunden hast,
An dem du für die nächsten 15 Minuten ungestört sein kannst,
Dann können wir beginnen.
Du kannst auf dem Boden oder einem Stuhl sitzen oder auch flach auf deinem Bett liegen,
Ganz wie du möchtest.
Und jetzt geht's los.
Wir starten mit 5 tiefen Atemzügen.
Ein und wieder aus,
Völlig unangestrengt.
Ein in Bauch und Brust und wieder aus.
Lass deinen Atem fließen.
Ein und wieder aus und aus.
Einatmen und den Atem für 5 Sekunden halten.
4,
3,
1.
Atme aus,
So langsam es dir möglich ist und halte deinen Atem erneut für 15 Sekunden.
Einatmen und nochmals für 10 Sekunden und wieder aus.
Bleibe für 2 Minuten ganz ruhig in deinem eigenen sanften Atemrhythmus,
Bevor wir die nächste Runde beginnen.
Beobachte deinen Atem,
Wie er fließt,
Wie die Luft durch deine Nase ein- und ausströmt.
Kalte Luft fließt in deine Nase und warme Luft tritt wieder aus.
Lass deinen Atem so,
Wie er jetzt gerade ist.
Atmest du länger aus als ein?
Entspanne dich in die Ausatmung.
Entspanne dich.
Bleib in der Konzentration auf deinen Atem.
Und wir starten die nächste Runde mit einem tiefen Atemzug.
Ein und wieder aus.
Atme ein in Bauch und Brust und wieder aus.
Atme ein,
Nutze dein ganzes Lungenvolumen und aus.
Ein und aus.
Ein und aus.
Atme ein und halte deinen Atem oben für 5 Sekunden.
Atme aus,
So langsam es dir möglich ist.
10,
4,
3,
Atme ein und nochmals für 10 Sekunden deinen Atem halten.
Wieder aus.
Für die nächsten 2 Minuten in deinem eigenen ganz ruhigen und sanften Atemrhythmus.
Und nutze diese Zeit,
Um etwas weniger zu atmen.
Reduziere deinen Atemfluss.
Versuche etwas weniger zu atmen,
Als du es sonst gewohnt bist.
Und bleibe etwas in diesem Gefühl,
Etwas mehr Luft zu brauchen.
Verweile in dem Gefühl des Lufthungers.
Versuche dich in diesen leichten Lufthunger hinein zu entspannen.
Und wenn du etwas zu viel Lufthunger spürst und du das Gefühl hast,
Einmal tiefer zu atmen,
Dann gebe diesem Gefühl Raum und atme etwas mehr.
Im Gefühl des Lufthungers befindest du dich in dem Moment,
Wo in dir drin ganz viel Heilsames passieren kann.
Denn durch mehr Kohlendioxid erweitern sich deine Blutgefäße.
Du entspannst und der Sauerstoff gelangt in jede deiner Zellen.
Bleib entspannt.
Und wir starten die nächste Runde wieder mit fünf tiefenvollen Atemzügen.
Atme ein und wieder aus.
Atme ein und wieder aus.
Atme ein in Bauch und Brust.
Und wieder aus.
Lass deinen Atem fließen.
Ein.
Den Atem für fünf Sekunden.
So langsam es dir möglich ist.
Halte den Atem erneut für 15 Sekunden.
Einatmen.
Nochmals für 10 Sekunden.
Und wieder aus.
Bleibe für die nächsten zwei Minuten ganz ruhig in deinem Atem.
Stell dir einmal eine Kerze vor deinem inneren geistigen Auge vor.
Wie die Flamme sich mit jeder Ausatmung ein wenig in deinem Luftstrom hin und her bewegt.
Und jetzt versuche es so zu atmen,
Dass sich die Kerze ein wenig weniger bewegt.
Schaffst du es auch vielleicht so ruhig und reduziert zu atmen,
Dass sich die Flamme der Kerze kaum oder gar nicht mehr bewegt?
Und spürst du,
Wie sich eine warme Decke über dich legt?
Das erhöhte Kohlendioxid spendet dir ein angenehmes Wärmegefühl in deinem ganzen Körper.
Und vielleicht spürst du jetzt genauso viel Ruhe in dir,
Wie die stille Kerzenflamme ausstrahlt.
In dir.
Entspannt.
Und wir starten die vierte Runde mit fünf vollen Atemzügen.
Atme ein.
Und aus.
Ein.
In Brust und Bauch.
Und wieder aus.
Lass deinen Atem fließen.
Atme ein.
In Bauch und Brust.
Und wieder aus.
Atme ein.
Für fünf Sekunden halten.
So langsam es dir möglich ist.
Für 15 Sekunden halten.
Einatmen.
Und nochmals für zehn Sekunden.
Und wieder aus.
Bleibe für die nächsten zwei Minuten ganz ruhig in deinem eigenen sanften Atemrhythmus.
Und verlangsame nun mit jedem Atemzug ein wenig die Geschwindigkeit,
Mit der die Luft in deine Nase strömt.
Deine Atmung bleibt dabei leicht und geräuschlos.
Völlig unangestrengt.
Entspanne dich in deine Ausatmung hinein.
Versuche am Ende jeder Einatmung komplett zu entspannen.
Entspanne dich.
Dämpfe deine Atmung ganz sanft,
Bis du gern einen etwas größeren Atemzug nehmen würdest.
Je langsamer deine Atmung wird,
Desto ruhiger und langsamer wird dein Geist.
Der nun nach deinem vielleicht unruhigen Tag auch zur Ruhe kommen darf.
Und wir starten die letzte Runde mit einem tiefen Atemzug.
Atme ein.
Und wieder aus.
Ein.
Bauch und Brust.
Und wieder aus.
Lass deinen Atem fließen.
Ein.
Ein.
Einatmen und den Atem für fünf Sekunden halten.
Atme aus,
So langsam es dir möglich ist.
Und erneut für 15 Sekunden halten.
Einatmen.
Nochmals für 10 Sekunden deinen Atem halten.
Und wieder aus.
Einen ganz ruhigen und sanften Atemrhythmus.
Ganz nach deinen Wünschen.
Ganz so wie du dich jetzt fühlst.
Nutze diese letzte Phase dieser Atmung in Stille.
Bleib bei dir.
Komme langsam wieder zurück in deine Welt.
Und ich bedanke mich bei dir und freue mich von Herzen,
Dass du heute wieder mit mir geatmet hast.
Deine Maria
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