
Atemmeditation
Finde durch deine Atmung in den gegenwärtigen Moment. Diese Meditation ist eine achtsame Atemmeditation und hilft dir im JETZT anzukommen. Die Atmung dient dir als Anker um den Geist ruhig werden zulassen. Diese Meditation kann als begleitende Atemmeditation zu deinem MBSR Kurs dienen.
Transkription
Willkommen.
Schön,
Dass du da bist.
Mein Name ist Katharina und ich begleite dich heute in deiner Meditationspraxis.
Ich bin klinische Psychologin,
Meditations- und Yogalehrerin.
Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit und in diesem Sinne,
Lass uns direkt anfangen.
Namaste.
Schön,
Dass du da bist.
Zehnminütige Atemmeditation.
Nehme dir einen Moment Zeit,
Eine aufrechte und gerade Sitzposition einzunehmen.
Das kann bedeuten,
Dass du auf einem Stuhl dich setzt oder in einem Schneidersitz beziehungsweise Lotus-Sitz auf dem Boden deinen Platz einnimmst.
Schau mal,
Wie es dir gerade wirklich geht und frage deine Wirbelsäule,
Was jetzt gerade das Stimmige und das Richtige ist für deinen Körper.
Falls du heute ein wenig Unterstützung brauchst für die Wirbelsäule,
Hals-Nacken-Bereich,
Lehne deine Wirbelsäule an.
Es geht in der Meditation nicht um die perfekte Sitzposition,
Es geht darum,
Dass du eine Position einnimmst,
Wo du deine Füße erden kannst,
Wo du dich sicher und getragen fühlst,
Sodass du deine ganze Aufmerksamkeit nach innen lenken kannst hin zu deiner Atmung.
Vielleicht möchtest du auch noch mal deinen Kiefer auslockern und von links nach rechts schieben.
Löse die Zunge,
Vielleicht rümpfe auch noch ein,
Zweimal deine Nase.
Lass die Schulterblätter und die Schultern einmal nach oben wandern und nach hinten unten wieder fallen.
Du beginnst,
Dich langsam in deinem Sitz wohler zu fühlen.
Die Bauchdecke,
Ein Bereich,
Der sehr häufig verspannt ist,
Lasse los.
Es gibt keinen Grund,
Die Bauchdecke nun festzuhalten.
Wenn du möchtest,
Atme einmal tief ein und sanft über den Mund aus.
Gehe diesem Atemrhythmus noch ein,
Zweimal nach.
Entscheide dann für dich,
Ob du deine Augen sanft schließen möchtest oder ob du sie offen hältst und einen Punkt anfixierst,
Wo sich dein Blick unscharf stellen kann.
Finde für dich heraus,
Was für dich heute stimmiger ist.
Auch hierbei gibt es keine richtig oder falsch.
Werde dir nun bewusst,
Dass deine Füße und Beine eine Verbindung mit dem Untergrund eingenommen haben und du so über deine Beine und deine Füße Anspannung,
Die sich jetzt leicht lösen lässt,
Nach unten abgeben kannst.
Beginne nun deine Aufmerksamkeit wie eine Taschenlampe,
Die durch deinen Körper wandert und bestimmte Bereiche anleuchtet.
Diese Aufmerksamkeit,
Das Licht der Taschenlampe auf deine Atmung zu richten.
Falls du Probleme hast mit der Atmung,
Falls dir die Atmung heute besonders schwerfällt durch eine Erkältung oder vielleicht auch eine Erkrankung,
Dann stoppe jetzt die Aufnahme und diese Meditation und wähle für diesen Moment eine andere Meditation.
Achte auf deinen Körper.
Nicht für jeden ist die Atem- Meditation die richtige Form der Meditation.
Beginne nun die Atmung wahrzunehmen.
Hierfür gibt es drei Punkte,
An denen du deine Atmung gut spüren kannst.
Erster Punkt ist deine Nase,
Wo du wahrnimmst,
Wie die Luft die Nasenlöcher nach innen dringt und über die Nasenlöcher auch wieder die Luft nach außen entweicht.
Zweiter Punkt ist der Hals-Rachen-Bereich.
Auch hier kann man die Atmung gut spüren.
Dritter Punkt ist deine Bauchdecke,
Die sich hebt und senkt.
Probiere jeden Punkt einmal aus und entscheide dich dann für einen.
Wähle den Punkt,
Der dir heute am leichtesten fällt.
Beginne die Atmung zu beobachten,
Ohne die Atmung zu verändern.
Es gibt nun keinen Grund einzugreifen und zu sagen,
Ich möchte aber,
Dass die Atmung langsamer ist oder ich möchte tiefer atmen oder ich möchte schneller atmen.
Versuche die Taschenlampe zu werden,
Die die Atmung beobachtet.
Die Einatmung kommt,
Die Ausatmung geht.
Ganz gleich,
Ob schnell oder langsam,
Ob tief oder flach.
Übe dich im Vertrauen in deine Atmung.
Die macht es gerade richtig.
Beobachte die Luft,
Die in dich fließt und wieder aus dir fließt.
Die Bewegung deines Bauches,
Vielleicht ganz sanft,
Vielleicht tief.
Kein Manipulieren.
Vertraue auf die Weisheit deines Körpers.
Vielleicht bemerkst du,
Wie der Atem die Brust beim Einatmen ausdehnt und sich beim Ausatmen wieder zusammenzieht.
Nehme bewusst das Heben und Senken wahr.
Dieser Atemzug und dieser Atemzug.
Versuche,
Dich selbst immer wieder an die Hand zu nehmen und zurück zur Atmung zu finden.
Falls dein Geist woanders hin wandert,
Werde dir bewusst,
Dass der Geist gewandert ist und sage vielleicht zu dir,
Komm lieber Geist,
Wir gehen wieder zurück zur Atmung,
In den jetzigen Moment.
Der einzige Moment,
Der je existiert hat.
Jetzt.
Dieses Heben und Senken der Atmung ist völlig vertraut.
Ein verlässlicher Anker im gegenwärtigen Augenblick.
Genau hier,
Genau jetzt,
Dieser Atemzug.
Verweile hier nun für eine Minute nur du und deine Atmung.
Nehme nun einen tieferen Atemzug und dann beginne langsam deine Zehenspitzen und Fingerspitzen wieder aufzuwecken.
Wenn du möchtest,
Dehne dich,
Recke und strecke dich.
Vielleicht möchtest du auch seufzen.
Sich des Atems bewusst zu werden,
Ist eine Möglichkeit im gegenwärtigen Augenblick anzukommen.
Ein Zitat von Thich Nhat Hanh,
Vietnamesischer Mönch.
Danke,
Dass du mit mir meditiert hast.
Falls dir die Meditation gefallen hat,
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Vielleicht können so auch noch mehr Menschen von der Meditation profitieren.
Ich freue mich auf unsere nächste Einheit,
Auf unsere nächste Session.
Bis dahin,
Alles Liebe und Gute,
Deine Katharina.
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