
Im-Moment-Sein (Achtsamkeit)
Zentriert und achtsam im Moment sein, immer wieder bemerken was jetzt gerade ist: Schritt für Schritt zunächst den Körper wahrnehmen, Gedanken, Gefühle und schließlich den Atem. Danach den Fokus weiter werden lassen und neugierig beobachten was sich zeigt - von Moment zu Moment.
Transkription
Um mit dieser Übung zu beginnen,
Richte deine Aufmerksamkeit zunächst auf die Art und Weise,
Wie du gerade sitzt und dann spüre die Füße im Kontakt mit dem Boden,
Die Unterschenkel,
Die Oberschenkel spüren,
Bis du zu den Hüften kommst und von hier lenke deine Aufmerksamkeit zum Oberkörper,
Nimm den Rücken wahr und dann kannst du mit einer Ausatmung die Schultern sanft nach hinten unten sinken lassen.
Spüre die Vorderseite des Oberkörpers,
Den Bauch und den Brustkorb,
Beide Arme spüren,
Die Hände,
Die entspannt im Schoß liegen oder einzeln auf den Oberschenkeln,
Nimm den Hals wahr und den Kopf,
Der auf dem Hals ruht,
Wenn du noch etwas ändern möchtest an deiner Haltung,
Dann ändere das und lenke nun von hier deine Aufmerksamkeit auf deine Gedanken.
Du kannst dich fragen,
Was denke ich gerade und versuchen den Fluss der Gedanken zu beobachten,
Wahrnehmen,
Wie sie entstehen,
Sich entwickeln und verändern und wie sie wieder verschwinden,
Wie neue Gedanken entstehen und immer wenn du merkst,
Dass du dich in den Gedanken verfängst,
Schau,
Ob du ein bisschen Abstand entstehen lassen kannst und eine Beobachterrolle einnehmen kannst.
Von den Gedanken lenke deine Aufmerksamkeit zu deinen Gefühlen,
Zu deiner inneren Atmosphäre und du kannst dich fragen,
Was fühle ich gerade und wenn da gerade nichts Konkretes ist,
Wie fühlt es sich an,
Das zu beobachten,
Vielleicht darauf zu warten,
Etwas zu fühlen.
Von den Gefühlen lenke nun deine Aufmerksamkeit zu den Körperempfindungen,
Gibt es gerade Bereiche im Körper,
Die du gut spüren kannst,
Bereiche,
Wo es eine Empfindung von Wärme gibt,
Von Kälte,
Druck,
Schwere oder Leichtigkeit oder etwas ganz anderes und dann lasse das Feld deiner Aufmerksamkeit kleiner werden und richte es von den Körperempfindungen nur noch auf die Empfindung des Atems und du brauchst den Atem dafür nicht zu verändern,
Einfach nur den natürlichen Fluss des Atems spüren,
So wie er jetzt gerade ist,
Jede Einatmung wahrnehmen,
Jede Ausatmung spüren und auch den Raum zwischen Ein- und Ausatmung wahrnehmen,
Nur der Atem und während deine Aufmerksamkeit weiterhin beim Atem ist,
Lasse das Feld der Aufmerksamkeit wieder weiter werden,
So dass du neben dem Atem auch wieder Körperempfindungen,
Gefühle,
Gedanken wahrnimmst und von Moment zu Moment beobachten,
Was ich jetzt gerade zeigen möchte.
Vielleicht ist es in einem Moment ein Gedanke,
Im nächsten eine Körperempfindung,
Der Atem,
Ein Gefühl.
Was zeigt sich in diesem Moment?
Nimm hier noch drei bewusste Atemzüge und am Ende deiner dritten Ausatmung,
Wenn du die Augen geschlossen hast,
Öffne sie langsam wieder.
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