
Lernen mit Veränderungen umzugehen
Es fällt Dir schwer mit Veränderungen umzugehen? Dann kann Dir dieses Audio helfen. In dieser Übung wirst Du Dir deiner Gedanken und Emotionen bewusst, um emotionale Distanz zu entwickeln und eine innere Stärke aufzubauen.
Transkription
Die folgende Achtsamkeitsübung soll dir helfen mit Veränderung umzugehen.
Sei es,
Dass die Kinder das Haus verlassen,
Du umziehen musst oder einen neuen Job anfängst.
Oder etwas Unerwartetes passiert,
Du zum Beispiel den Zug verpasst,
Eine Sportverletzung dir zuziehst oder du im Stau stehst.
Interessanterweise ist die einzige Konstante die Veränderung und Veränderungen fallen uns im ersten Moment oftmals schwer.
Achtsamkeit kann dir dabei helfen mit Veränderung einfacher umzugehen.
Hierfür möchte ich dich bitten,
Eine bequeme Position im Sitzen oder Liegen einzunehmen.
Nimm wahr,
Ob du es dir bequemer machen kannst.
Vielleicht möchtest du deine Schultern noch mal zurückziehen oder deine Beine aufstellen.
Und schließe deine Augen,
Wenn das angenehm für dich ist.
Du kannst auch deine Augen offen lassen und circa ein oder zwei Meter vor dir ruhen lassen.
Und ich möchte dich einladen,
Erstmal in dem Hier und im Jetzt anzukommen.
Der wohl bekannteste Weg dafür ist,
Sich einfach erstmal auf die Atemübungen zu konzentrieren.
Nimm wahr,
Wie sich deine Lunge mit Luft füllt.
Nimm wahr,
Wie sich beim Einatmen der Brustkorb hebt und wieder senkt.
Vielleicht hebt und senkt sich auch der Bauch.
Lass einfach den Atem fließen.
Und es kann sein,
Dass deine Gedanken davon dich tragen,
Dass du an irgendwelche To-Do's denkst oder E-Mails.
Und wenn immer das passiert,
Dann sei freundlich zu dir selbst und nimm das wahr und komm zurück in die Gegenwart zu deinem Atem.
Vielleicht kannst du wahrnehmen,
Wie kalte Luft in deine Lunge strömt und warme Luft wieder hinaus.
Alles was zählt ist,
Dass du hier sitzt oder liegst.
In diesem Moment gibt es nichts zu tun und auch nichts zu erreichen.
Lass die Atmung einfach fließen.
Und wenn du soweit bist,
Dann stell dir eine Veränderung vor,
Die dich momentan betrifft.
Eine Veränderung,
Die dich mitnimmt.
Es muss nichts Großes sein,
Es kann nur etwas Kleines sein,
Sei es auf der Arbeit oder privat.
Welche Veränderung beschäftigt dich momentan?
Welche Veränderungen kommen deinem Geiste auf?
Ist es eine bestimmte oder sind es viele oder ist es vielleicht auch keine?
Für die jetzige Übung möchte ich,
Dass du dich für eine entscheidest.
Entscheide dich für eine Veränderung,
Die momentan in deinem Leben präsent ist.
Und beschreibe diese.
Wie würdest du sie beschreiben?
Was für Gedanken kommen auf?
Würdest du sagen,
Die Veränderung ist groß oder klein?
Laut oder leise?
Angenehm oder unangenehm?
Und warum ist diese Veränderung für dich angenehm oder unangenehm?
Stell dir diese Frage.
Was für Antworten kommen dir auf,
Wenn du dir die Frage stellst,
Warum diese Veränderung für dich angenehm oder unangenehm ist?
Und wie fühlt sich diese Veränderung in deinem Körper an?
Wo spürst du etwas in deinem Körper,
Wenn du an diese Veränderung denkst?
Lass dir Zeit,
Wenn du durch deinen Körper gehst.
Wo in deinem Körper nimmst du etwas wahr?
Wo in deinem Körper nimmst du etwas wahr,
Wenn du an diese Veränderung denkst?
Vielleicht in den Zehen,
Den Füßen oder in den Beinen?
Oder ist es vielleicht im Bauch oder der Brust oder im Hals?
Oder spürst du vielleicht gar nichts?
Denn nimm einfach wahr,
Dass du nichts spürst.
Und bring deine Aufmerksamkeit zu dem Körperteil,
Wo du etwas spürst.
Und wie würdest du das Gefühl dort beschreiben?
Ist es eher weit oder eng?
Ist es vielleicht warm oder kalt?
Ist es vielleicht drückend oder befreiend?
Wie würdest du das Gefühl in diesem Körperteil beschreiben?
Und nimm das Gefühl einfach nur wahr.
Es geht nicht darum,
Etwas zu verändern,
Sondern es einfach nur wahrzunehmen,
Ob angenehm,
Unangenehm oder neutral.
Denn durch diese Wahrnehmung gelingt es uns,
Eine gewisse Distanz aufzubauen und ein gewisses Verständnis für unsere Gefühle,
Empfindungen,
Emotionen.
Und wenn wir wahrnehmen,
Dann lernen wir auch besser unsere Emotionen und Gefühle zu verstehen.
Und wenn wir wahrnehmen,
Dann lernen wir auch besser unsere Emotionen und Gefühle zu akzeptieren.
Bei der Achtsamkeit geht es darum,
Die Gedanken und Emotionen über die Veränderung anzunehmen.
Aber es geht nicht darum,
Die Veränderung an sich unbedingt zu akzeptieren.
Du hast immer die Wahlfreiheit,
Die externen Gegebenheiten zu verändern.
Aber das Annehmen und das Akzeptieren unserer oft negativen Gedanken hilft uns,
Ruhe und Gelassenheit zu kultivieren.
Denn häufig sind nur die Gedanken das,
Was uns Angst macht.
Und diese können wir loslassen.
Wir können lernen,
Die Gedanken besser loszulassen.
Und ein Weg,
Gedanken über Veränderung loszulassen,
Ist es,
Tief auszuatmen.
Und ich möchte dich einladen,
Tief einzuatmen.
Und wenn du ausatmest,
Lässt du los.
Atme tief ein.
Und wenn du ausatmest,
Dann lässt du alle Anspannungen los.
Wenn du ausatmest,
Lass alle Anspannungen los.
Vielleicht hast du Anspannungen im Gesicht.
Oder in den Schultern.
Versuch,
Deinen Beckenboden loszulassen.
Ganz bewusst.
Und lass auch deine Beine,
Jegliche Anspannungen in deinen Beinen los.
Ob in den Knien oder den Knöcheln.
Stell dir vor,
Wie du alle Anspannungen dort loslässt.
Das Loslassen aller Empfindungen durch den Atem ist ein guter Weg,
Vertrauen zu gewinnen.
Und zwar Vertrauen in deinen Körper.
In deine Lunge zum Beispiel.
In deine Muskeln.
In deine Organe.
Vertrauen in deine Fähigkeiten.
Denn wenn immer eine Veränderung passiert,
Hilft es uns zu vertrauen.
Uns selbst und anderen.
Doch es gibt Veränderungen.
Wir sind manchmal so stark und emotional so aufwirbelnd,
Dass wir keine Chance haben,
In irgendeiner Art und Weise damit umzugehen und wir einfach nur verloren sind.
Wenn immer solche Veränderungen passieren,
Dann kannst du immer zurück zu deinem Atem kehren.
Der Atem ist ein Anker.
Ein Anker in die Gegenwart,
Um Frust und Verzweiflung zu verhindern.
Um Ängste oder Trauer loszulassen.
Und festzustellen,
Dass Gedanken nur Gedanken sind und nicht unbedingt die Realität.
Nimm drei tiefe Atemzüge in deiner Geschwindigkeit und schau dir die Augen in die Augen.
Und wenn du soweit bist,
Dann möchte ich dich bitten,
Dass du langsam deine Zehen bewegst und deine Fingerspitzen und du ganz langsam und vorsichtig deine Augen in deiner Geschwindigkeit öffnest.
Und ich möchte dir noch einen sehr schönen Tag oder einen sehr schönen Abend wünschen.
Bis zum nächsten Mal.
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