
Schritt für Schritt Gehmeditation für selbstbewusste Entscheidungen
by Denise
Wenn man sie auf den Weg macht, dann gehören dazu auch immer Entscheidungen. Bleib ich noch einen Moment? Gehe ich eventuell zurück? Oder setze ich meinen Weg fort. Die Entscheidung fällt uns häufig nicht so leicht. Genau in diesen Momenten ist es gut Inne zu halten, den festen Boden unter den Füssen zu spüren, um dann von hier aus mit dieser wunderschönen Erdung einen Entschluss zu fassen. Freudvoll und ganz bewusst kannst du dich auf den Weg machen. Love & peace, Denise
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Denise und ich freue mich,
Dass du mir dein Vertrauen schenkst und mit mir meditierst.
Heute gehen wir und du brauchst nicht unendlich viel Platz,
Um diese Gehemeditation zu praktizieren.
Eine Wiese reicht,
Vielleicht bist du in einem Park oder auch in deinem Garten,
Vielleicht bist du aber auch im Wald oder an einem anderen Platz.
Wenn möglich,
Gehe gern barfuß,
Gehe bewusst und achtsam.
In unserem Leben kommen wir immer wieder an diese Crossroads,
An Gabelungen,
Scheidewege,
Es gibt viele tolle Wörter dafür,
Abzweigungen und können oder müssen uns entscheiden.
Die Entscheidung fällt uns häufig nicht ganz so leicht,
Genau in diesen Momenten ist es ganz gut,
Für einen Moment innezuhalten und den festen Boden unter deinen Füßen zu spüren,
Um dann von hier aus mit einer wunderschönen Erdung einen Entschluss zu fassen und dann ganz ohne Reue und ganz bewusst unserem Weg zu folgen,
In welche Richtung auch immer.
Dass diese Gehemeditation also auch Hilfestellung sein kann,
Wirst du vielleicht merken,
Hilfestellung,
Wenn man zum Beispiel an einen solchen Scheideweg gelangt,
An einem solchen Punkt im Leben steht.
Gehe also bewusst und halte auch bewusst inne.
Treffe deine Entscheidung voller Zuversicht und genieße jeden einzelnen Schritt.
Komm jetzt erstmal zum Stehen,
Komme ganz bewusst auf beiden Füßen an.
Spüre deinen festen Stand hier,
Fest,
Aber leicht,
Zehen sind entspannt.
Spüre den Untergrund,
Auf dem du stehst,
Den Boden,
Der dich trägt und von hier aus nimm wahr,
Schau dich gern einmal um,
Nimm wahr,
Was um dich herum ist,
Mit all deinen Sinnen.
Was hörst du,
Was siehst du,
Wie riecht es,
Spürst du die Luft auf deiner Haut,
Nimm wahr.
Bevor du deinen Weg beschreitest,
Heb einmal all deine Zehen an,
In deinem Schuhwerk so weit wie möglich,
Eventuell bist du barfuß und dann spreiz die Zehen,
Nutze den Raum,
Den du jetzt hast,
Bring sie so weit auseinander wie möglich und dann senke langsam jeden einzelnen Zeh wieder ab,
Lange,
Entspannte Zehen.
Komm gern für einen Moment auf deine Zehenspitzen,
Mach dich ganz lang und dann senk die Fersen langsam wieder ab.
Wenn dein nächster Einatmen kommt,
Streck dich gern nochmal,
Komm nochmal auf die Zehenspitzen,
Werd ganz groß und ausatmend komm mit dem ganzen,
Kompletten Fuß auf dem Boden an.
Spüre,
Wie du von hier aus mit diesem festen Grund unter den Füßen,
Der dich gewissenhaft trägt,
Deinen Weg begehen kannst.
Und dann entscheide dich für den ersten Schritt.
Spüre,
Wie langsam ein Fuß vom Boden abhebt,
Um gleich wieder auf dem Untergrund anzukommen.
Du den linken und den rechten Fuß ganz bewusst abrollen kannst.
Die Füße langsam hebst und senkst,
Schritt für Schritt.
Jedes Mal,
Wenn du einen Fuß auf dem Boden aufkommen lässt,
Kannst du dich ein bisschen mehr erden.
Genieß das Ankommen hier.
Und jedes Mal,
Wenn du einen Fuß anhebst,
Finde noch ein bisschen mehr Leichtigkeit,
Weite.
Und in aller Ruhe entscheidest du dich jederzeit,
In welche Richtung du deinen Weg fortsetzen möchtest.
Nutze all deine Sinne,
Lass dich von ihnen leiten.
Gehe bewusst,
Schritt für Schritt,
Welche Himmelsrichtung zieht dich an,
Jederzeit darfst du dich neu entscheiden.
Ist es die Richtung,
Aus der du gerade kommst,
Vielleicht eine neue Richtung,
Dann setze ganz bewusst einen Fuß vor den anderen,
Freudvoll,
Als wäre es das erste Mal.
Spüre,
Wie die Füße abheben,
Du sie bedacht abrollst,
Sobald sie wieder aufkommen.
Spüre den Boden unter den Füßen,
Die Erde,
Die dich trägt,
Eventuell den Asphalt,
Vielleicht auch einen weichen Waldboden,
Vielleicht bist du sogar barfuß am Strand,
Wo auch immer du bist.
Nimm wahr,
Wie dein Fuß auf diesem Untergrund ankommt,
Dort sanft abrollt,
Gibt es Unebenheiten,
Ist der Boden hart,
Weich,
Gibt er sanft nach,
Fühle dich bei jedem Schritt getragen und eventuell kannst du nun jeden einzelnen Schritt noch ein wenig bewusster mit deinem Atem verbinden.
Ein- und ausatmend,
Ganz in Ruhe hebt und senkt sich der eine und dann der andere Fuß.
Lass nun deinen Atemimpuls für die Bewegung sein.
Ganz ruhig kommt und geht der Atem.
Ganz ruhig nimmst du jeden einzelnen Schritt wahr,
Verbindest ihn bewusst mit deinem Atem.
Und dieser Atem lässt dich weiter voranschreiten.
Falls du merkst,
Dass die Zehen sich anspannen oder krallen,
Halt gern nochmal inne,
Entspann die Zehen.
Bei dieser Gelegenheit auch dein Kiefer,
Deine Stirn darf glatt sein.
Mit jedem weiteren Schritt nimm wahr,
Entdecke,
Spüre deinen eigenen Körper,
Deinen Atem.
Und sobald du soweit bist,
Entscheide dich eventuell nochmal für eine neue Richtung oder schreite ganz selbstbewusst voran,
Bewusst und selbstbewusst.
Gehe in deinem eigenen Tempo,
Schritt für Schritt,
Dein Atem bestimmt deinen Rhythmus,
Dein Atem bestimmt das Tempo.
Wenn man sich auf den Weg macht,
Dann gehören dazu auch immer Entscheidungen.
Bleibe ich noch einen Moment,
Gehe ich eventuell zurück oder setze ich meinen Weg fort,
Entscheide ich mich für eine ganz neue Richtung.
Jeder Schritt,
Den du hier tust,
Ist ein ganz bewusster Schritt.
Und jeder einzelne Schritt kann ein Erlebnis sein.
Genieße das gern noch ein paar Minuten,
Gehe gern noch ein paar Minuten weiter oder wenn du magst,
Komm jetzt mit mir langsam zum Stehen,
Denn ich verabschiede mich schon mal von dir und hoffe,
Du hast diesen kurzen Weg genossen oder genießt ihn noch ein bisschen länger.
Und er wird dich auf langen Wegen im Leben daran erinnern,
Dass du die richtigen Entscheidungen treffen kannst und auch ganz gewiss an ein Ziel kommst.
Love and Peace,
Denise
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