
Was ich in der Spiritualität Vermisse
In diesem Talk mit Impulsen sprechen wir über Spiritualität und vor allem darüber, was die moderne „Spiritualität-Bubble“ gern mal vergisst. Es gibt eine Sache, die im Zusammenhang mit der Spiritualität entweder ganz außen vor gelassen oder als weniger wichtig /weniger besonders angesehen wird. Wenn du dich als spirituelle Person verstehst, lade ich dich herzlich ein, dir diesen Talk anzuhören und am Ende gemeinsam mit mir eine kleine und wirkungsvolle Meditation zu machen. Bei diesem Talk ist mir besonders wichtig, dass du dir die Impulse nimmst, die für dich stimmig sind und den Rest kannst du einfach liegen lassen.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu diesem kurzen Talk mit mir.
Ich bin Christine Karel und ich freue mich so sehr,
Dass du hier bist und wir heute gemeinsam über das Thema Spiritualität sprechen.
Spiritualität heute und wir machen auch eine kleine Meditation,
Eine kleine Übung.
Warum möchte ich über Spiritualität sprechen?
Spiritualität ist ein wahnsinnig großes Thema.
Es gibt die unterschiedlichsten Ansätze.
Das macht es ja so wunderbar und gleichzeitig ist mir in den letzten,
Ich würde sagen in dem letzten Jahr so ein Trend aufgefallen.
Ich weiß nicht,
Ob der schon immer da war und ich habe nicht mitbekommen,
Ob er jetzt verstärkt ist.
Wie auch immer.
Und es kam in den letzten Wochen in meinen Veranstaltungen immer wieder mal hoch.
So und ich habe gemerkt,
Da habe ich viel zu sagen,
Da will ich viel sagen und ja,
Deshalb sind wir heute hier.
Und zwar möchte ich darüber sprechen,
Über das Thema sprechen,
Dass Spiritualität oder die Menschen,
Die sich mit Spiritualität beschäftigen,
Dass sie gern eine Sache vergessen,
Eine Sache außen vor lassen beziehungsweise,
Dass eine Sache so weniger wert ist als die Spiritualität.
Und das ist unser menschlicher Körper.
Der Körper kommt oftmals nicht gut weg,
Wenn wir uns mit Spiritualität beschäftigen.
Also es gibt ja auch dieses,
Wir sind divine beings,
Wie hieß das so von wegen?
Wir sind Seelen,
Wir sind Energie,
Die jetzt im Körper sind und dadurch eine körperliche Erfahrung machen.
Nur wir sind nicht unser Körper.
So oder in dieser Art habe ich das auch schon öfter gehört,
Dieses wir sind nicht unser Körper,
Wir sind Energie und wir sind in diesem Körper und durch diesen Körper machen wir diese Erfahrung,
Diese 3D-Erfahrung hier auf der Erde.
Und das ist mitunter bestimmt auch meine Interpretation,
Was ich daraus gemacht habe.
Nur ich habe da immer raus gehört,
Dieses wir sind nicht unser Körper,
Als wäre der Körper etwas,
Etwas Schlechtes oder etwas,
Was uns hindert.
Weil wenn wir eine Energie sind,
Dann wären wir ja unbegrenzt und können überall hin und dieser Körper begrenzt uns.
Oh,
Es donnert.
Vielleicht hörst du das auch.
Oh,
Das möchte ich nicht rausschneiden,
Den lasse ich drin,
Den Donner.
Ha,
Der klingt toll.
Ich spreche über Spiritualität und es donnert.
Was heißt das?
Egal.
Genau,
Also dass der Körper irgendwie weniger wert ist,
Dass er was Schlechtes ist.
Es ist natürlich auch,
Ich bin auch katholisch erzogen worden,
Da ist auch im Katholizismus,
Körper,
Auch Thema Sexualität oder Essen.
Diese Bedürfnisse,
Diese Sinnlichkeit,
Das hat alles immer so einen negativen Touch.
Es hat immer etwas,
Etwas Schlechtes.
Und deshalb,
Und ich möchte mich gar nicht außen vor nehmen,
Sondern ich habe das auch gemacht,
Habe ich mich viel,
Wenn ich mich mit Spiritualität beschäftigt habe,
Mit meiner Spiritualität,
Die übrigens auch ein Bedürfnis ein menschliches Bedürfnis,
Spiritualität,
Habe ich auch den Körper gerne mal außen vor gelassen oder auch in Meditationen bin ich irgendwo hingegangen,
Bin rausgegangen aus meinem Körper,
Was ja auch Spaß macht,
Ganz ehrlich.
Es macht ja auch Spaß,
Mal den Körper zu verlassen.
Nur tatsächlich oder vielleicht nicht tatsächlich,
Sondern ich bin zu dieser Überzeugung gekommen,
Dass unser Körper,
Dieser menschliche Körper ist per se an sich etwas sehr Spirituelles.
Dieser Körper ist uns nicht im Weg oder er beschränkt uns auch nicht auf den Körper und deshalb können wir nicht überall hin.
Dieser Körper.
Durch all seine Empfindungen,
Also wir können ja durch den Körper viele Gefühle empfinden oder die unterschiedlichsten Empfindungen haben,
Das könnten wir nicht,
Wenn wir nur Energie wären,
Das glaube ich nicht.
Also oder auf andere Art und Weise.
Und durch diese Empfindungen,
Die der Körper hat und uns zeigt,
Hat er so eine unfassbar,
Er hat ein unfassbar großes Wissen und eine unfassbar große tiefe Weisheit.
Und da gibt es natürlich auch die ganze Körper,
Das ganze Körperthema,
Selbstliebe für den Körper und das macht ja auch gleich wieder ein riesen Fass auf,
Da möchte ich gar nicht reingehen.
Ich möchte dir auch nicht sagen,
Du musst jetzt deinen Körper lieben und den Körper als spirituelles Mittel sehen.
Gar nicht,
Gar nicht,
Gar nicht.
Was ich möchte oder wozu ich dich einlade ist,
Deine Wahrnehmung mal zu öffnen und dich zu fragen.
Vielleicht kannst du dich darauf einlassen,
Dieses,
Vielleicht ist der Körper etwas Spirituelles,
Vielleicht ist der Körper genauso verbunden mit allem,
Was ist,
Wie meine Energie.
Vielleicht ist der Körper und ich finde so können wir es auch gut vergleichen,
Wie ein Baum,
Den wir von außen sehen,
Der Baumstamm,
Der so eine wahnsinnig tolle Ausstrahlung hat und Erdung hat und gleichzeitig ist er da und so ist auch unser Körper da und er möchte,
Er möchte genutzt werden mit all seinen Ressourcen,
Die er hat und mit all seiner Weisheit.
Also zum Beispiel ein kleines,
Kritzekleines Beispiel,
Wenn du etwas hörst,
Das dir gefällt oder was du für dich als stimmig erachtest,
Dann kann es sein,
Dass du tief ausatmest,
Es kann sein,
Dass dein Körper so leicht nach vorne geneigt ist,
Es kann sein,
Dass du auch mal die Gänsehaut hast,
Das alles sind Zeichen dafür,
Dass sich für dich etwas stimmig anhört,
Für dich etwas stimmig ist.
Wenn für dich etwas nicht stimmig ist,
Dann kann es sein,
Dass du wie so ein Kloß im Hals hast oder du spürst es im Magen,
Im Bauchraum oder vielleicht auch im Kopf.
Das sind alles Zeichen deines Körpers an dich,
Wie etwas für dich stimmig ist oder nicht und das ist nicht der Kopf,
Sondern es kommt vom Körper und es kommt vom Nervensystem.
Und während wir,
Jetzt kommen wir auch gleich schon zu dieser kleinen Meditation,
Die wir machen,
Und während wir in der Spiritualität oder wenn wir uns damit auseinandersetzen,
Damit beschäftigt sind,
Uns zu öffnen für das Allumfassende,
Für das Unendliche und überall hingehen wollen und in Energien sind und in Bewegung sind,
Während wir unserer Energie,
Unserem Geist,
Das schenken in all unserer Praxis,
Unserer spirituellen Praxis,
Wünscht sich unser Körper oder hat der Körper das Bedürfnis nach Stabilität.
Und das sind wie zwei Seiten einer Medaille oder wie zwei Pole.
Je stabiler sich dein Körper fühlt,
Je mehr Stabilität du in deinem Leben hast,
In deinem Körper spüren kannst,
Desto weiter,
Freier,
Umfangreicher,
Unendlich kann sich dein Geist und deine Energie bewegen.
Überall hin,
Wohin auch immer sie gehen möchte.
Und ich beschäftige mich jetzt seit über einem Jahr ganz intensiv und bewusst mit meinem Nervensystem und da passieren die erstaunlichsten Dinge,
Was mein Körper vorher schon weiß und dann passiert.
Es ist erstaunlich und ich weiß,
Ich spüre es,
Es liegt daran,
Weil ich Körper und Geist,
Die Energie,
Weil ich das verbunden habe,
Weil ich es nicht mehr als zwei verschiedene Dinge ansehe,
Sondern eben als zwei Pole auf einer Strecke,
Die miteinander arbeiten.
Und das ist das,
Was ich jetzt mit dir machen möchte,
Eine kleine Praxis für Stabilität,
Für die Stabilität deines Körpers.
Ich habe das tatsächlich auch in den letzten Meditationen auch am Anfang immer mit dabei und ich würde sagen,
Wir nehmen uns noch kurz Zeit dafür und machen so eine kleine Meditation.
Ich bitte dich,
Dass du dich bequem hinsetzt,
Falls du nicht schon bequem sitzt.
Du kannst entscheiden,
Was sich für dich angenehmer anfühlt,
Ob du die Augen schließen möchtest oder ob du den Blick senken möchtest.
Das,
Was jetzt für dich angenehm ist.
Und dann bitte ich dich,
Die Berührungspunkte wahrzunehmen zwischen Körper und Möbelstück und Körper und Boden.
Nimm nach und nach die Körperstellen wahr,
Die berührt werden.
Auch die Körperstellen,
Die du selbst berührst.
Vielleicht liegen deine Arme im Schoß.
Und diese Berührungspunkte sind der Beweis dafür,
Dass die Schwerkraft intakt ist hier auf der Erde.
Das bedeutet,
Dass der Körper und alles,
Was der Körper enthält,
Dass er gehalten wird.
Und wir bleiben bei dem,
Was sich stabil anfühlt.
Vielleicht findest du eine Körperstelle,
Wo es sich besonders angenehm anfühlt,
Jetzt gerade berührt zu werden.
Das muss auch keine große Körperstelle sein.
Es kann ganz was Kleines sein.
Etwas,
Das sich für dich in diesem Moment stabil anfühlt.
Und bleib gern mit dem Fokus genau da,
Diesem Punkt der Stabilität.
Vielleicht spürst du auch Veränderungen.
Vielleicht meldet sich dein Nervensystem mit Empfindungen.
Jetzt,
Wo du bei der Stabilität bist.
Und wenn es nicht funktioniert und wenn du dich jetzt gerade gar nicht darauf einlassen kannst,
Vollkommen in Ordnung,
Dann mach das,
Was für dich angenehm ist in diesem Moment.
Wenn sich das stimmig für dich anfühlt,
Mit der Stabilität,
Dann lade ich dich ein,
Mit mir noch einen kurzen Moment genau da zu bleiben.
Dann gehen wir mit der Aufmerksamkeit zu unserer Atmung.
Lassen den Atem kommen und gehen,
Wie er möchte.
Vielleicht hast du das Bedürfnis,
Jetzt ein bisschen tiefer ein- und auszuatmen.
Dann lade ich dich ein,
Deinen Körper ganz langsam zu bewegen.
Nur so,
Wie es sich angenehm für dich anfühlt.
Den Atem aufkommen und gehen lassen,
Wie er möchte,
Wie es dir gut tut.
Und wann immer du so weit bist,
Kannst du die Augen öffnen.
Langsam wieder mir jetzt ankommen.
Spür gerne nochmal nach,
Wie sich das für dich anfühlt.
Einfach mal,
Wie es ist,
Bei der Stabilität zu bleiben und beim Körper zu bleiben.
Ich lade dich ein,
Du kannst das gerne jederzeit wiederholen,
Auch im Alltag.
Und öffne dich für,
Vielleicht bist du da auch schon offen,
Vielleicht hast du einen ganz anderen Zugang als ich oder auch ein ganz anderes Verständnis von Spiritualität und Körper und wie du das in Einklang bringst.
Dann kannst du das jetzt hier als Bekräftigung sehen,
Als Erinnerung sehen,
Dass der Körper unserer Spiritualität nicht im Wege steht,
Sondern dass er einen ebenso großen Teil unserer Spiritualität ausmacht,
Wie unsere Energie und unser Geist.
Vielen,
Vielen Dank,
Dass du hier warst,
Dass du mir zugehört hast,
Dass du mit mir die Übung gemacht hast.
Vielen Dank für deine Bereitschaft und ich wünsche dir viele,
Viele Momente voller Stabilität und Unendlichkeit.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.7 (7)
