
15-Minuten Mittagspause: Stress runterfahren, mehr Ruhe
Diese geführte Mittagspause hilft dir, Stress runterzufahren und in wenigen Minuten wieder bei dir anzukommen – auch wenn es um dich herum nicht völlig ruhig ist. Mit sanfter Atmung, Körperkontakt und einer klaren inneren Grenze, darf es in dir stiller werden. Gedanken dürfen da sein und ziehen weiter, während du mehr Raum, Weichheit und Stabilität spürst. Am Ende orientierst du dich bewusst im Raum und nimmst Klarheit und Fokus mit in den Nachmittag. Ideal für den Arbeitsalltag, Homeoffice oder jede Situation, in der du eine kurze, sichere Pause brauchst.
Transkription
Bevor wir beginnen,
Lade ich dich ein,
Deinen Raum für diese Minuten ein kleines Stück geschützter zu machen.
Wenn es möglich ist,
Schalte dein Handy auf lautlos oder ganz aus.
Vielleicht legst du es außer Sichtweite,
Nicht aus Ablehnung,
Sondern aus Fürsorge für dich.
Wenn du an einem Bildschirm sitzt,
Dann kannst du ihn jetzt ausschalten oder die Fenster zumindest minimieren.
Vielleicht schließt du die Tür oder ziehst sie ein Stück zu oder informierst,
Wenn nötig,
Dass du für etwa 15 Minuten nicht erreichbar bist.
Du musst nichts perfekt machen.
Es reicht,
Wenn du dir das Signal gibst,
Für diese Zeit darf es ruhig sein.
Wenn äußere Ruhe nicht vollständig möglich ist,
Ist das auch in Ordnung,
Dann ist das so.
Du kannst die Geräusche dann einfach als Teil deiner Umgebung wahrnehmen.
Nichts muss jetzt anders sein,
Damit du eine Pause haben darfst.
Nimm dir einen Moment,
Um wahrzunehmen,
Was kann ich jetzt konkret tun,
Um mir diese Minuten zu schützen.
Vielleicht ist es nur ein Klick,
Vielleicht ein tiefer Atemzug,
Vielleicht eine klare innere Entscheidung und dann beginne.
Mach es dir so bequem wie möglich.
Vielleicht sitzt du aufrecht auf einem Stuhl,
Die Füße am Boden oder du lehnst dich zurück.
Du kannst die Augen schließen oder offen lassen und einen ruhigen Punkt im Raum wählen.
Nimm dir einen Moment,
Um wahrzunehmen,
Du bist hier.
Jetzt ist Mittag,
Dieser Moment gehört dir.
Wenn es hilfreich ist,
Dann schau dich kurz im Raum um,
Nimm drei Dinge wahr,
Die du sehen kannst,
Vielleicht Farben,
Formen,
Licht.
Spüre nun den Kontakt deiner Füße mit dem Boden und spüre,
Wie dich die Sitzfläche trägt.
Du musst nichts leisten,
Du musst nichts erreichen,
Du musst einfach nur da sein.
Richte nun deine Aufmerksamkeit ganz weich auf deinen Atem,
Du musst ihn nicht verändern,
Nur bemerken,
Dass er von selbst fließt,
Einatmen,
Ausatmen,
Einatmen,
Ausatmen.
Vielleicht spürst du die Luft an der Nase oder die Bewegung im Brustkorb oder im Bauch.
Wenn es angenehm ist,
Kannst du die Ausatmung ein kleines bisschen länger werden lassen,
Nicht erzwungen,
Sondern nur wie ein leises Seufzen.
Diese Ausatmung darf ein Signal sein,
Diesen Moment lasse ich los.
Der Vormittag war vielleicht gefüllt mit Gesprächen,
Aufgaben,
Eindrücken,
Vielleicht auch mit Anspannung,
Du musst nichts davon jetzt analysieren.
Stell dir nur vor,
Alles,
Was bis jetzt war,
Darf für eine Weile neben dir liegen,
Vielleicht wie eine Tasche,
Rein Stapelunterlagen.
Du kannst dir innerlich sagen,
Danke,
Ich kümmere mich später wieder darum.
Und dann stell dir vor,
Du stellst diese Tasche sanft neben dich,
Nicht wegwerfen,
Nicht verdrängen,
Nur für diesen Moment ablegen.
Spüre,
Wie es sich anfühlt,
Wenn du gerade nichts tragen musst.
Wenn du heute viel erlebt hast,
Dann darfst du jetzt in einem kleinen sicheren Raum ankommen.
Leicht legst du eine Hand auf deinen Bauch oder auf dein Herz,
Oder du berührst einfach deine Oberschenkel.
Spüre die Wärme deiner eigenen Hand,
Spüre Druck,
Kontakt,
Realität.
Sage dir,
Wenn es sich stimmig für dich anfühlt,
Im Moment bin ich sicher genug.
Oder,
Jetzt gerade ist nichts zu lösen.
Wenn Gedanken auftauchen,
Ist das völlig normal.
Gedanken sind wie Wolken.
Du musst sie nicht vertreiben,
Du kannst sie ziehen lassen.
Vielleicht nimmst du wahr,
Wie dein Körper sich jetzt anfühlt.
Gibt es irgendwo Spannung?
Wenn ja,
Musst du die nicht wegmachen.
Du könntest nur ein kleines bisschen Raum um sie herum entstehen lassen.
Wie wenn Spannung in einem größeren Feld von Weite liegt.
Einatmen,
Raum geben,
Ausatmen,
Weichheit.
Einatmen,
Raum geben,
Ausatmen,
Weichheit.
Wenn du lieber wach bleiben möchtest,
Dann kannst du deine Augen einen Moment öffnen,
Deinen Blick im Raum schweifen lassen und dich wieder orientieren.
Du bestimmst die Intensität,
Immer.
Vielleicht möchtest du jetzt eine Position finden,
Die sich gut genug anfühlt.
Vielleicht etwas aufrechter,
Vielleicht etwas entspannter.
Du darfst jederzeit die Haltung verändern.
Nimm noch einmal deinen Atem warm.
Einatmen,
Ausatmen.
Vielleicht spürst du jetzt schon innerlich etwas mehr Raum.
Wenn es sich für dich angenehm anfühlt,
Stell dir einen Ort vor,
Der sich ruhig anfühlt.
Das kann ein realer Ort sein oder ein einfacher innerer Raum.
Vielleicht ist es ein Waldstück,
Eine gesonnige Fensterbank,
Ein leerer Strand am Mittag oder einfach nur weiches Licht,
Das dich umgibt.
Es muss nichts Besonderes sein.
Es reicht,
Wenn es neutral bis angenehm ist.
Du kannst dich innerlich dorthin setzen oder hinstellen.
Du musst nichts tun.
Du musst nur sein.
Wenn Bilder nicht so gut funktionieren,
Dann ist das völlig in Ordnung.
Dann bleib einfach beim Gefühl von Atem und Kontakt.
Stell dir nun vor,
Dass mit jedem Einatmen etwas Frisches in dich hineinfließt.
Keine große Energie,
Eher wie klare Luft.
Einatmen,
Klarheit.
Ausatmen,
Schwere abgeben.
Einatmen,
Klarheit.
Ausatmen,
Schwere abgeben.
Spüre,
Wie du wieder Kraft sammelst.
Wie du wieder Energie sammelst an diesem heilsamen Ort.
Ganz realistisch,
Ganz sanft.
Du musst dich jetzt nicht gut fühlen.
Es reicht,
Wenn du ein kleines bisschen stabiler wirst.
Vielleicht spürst du diese Kraft in der Wärme deiner Hände,
In der Ruhe und in der Entspannung im Bauch,
In etwas mehr Platz im Brustkorb oder einfach in der Neutralität.
Neutral ist wunderbar.
Neutral ist reguliert.
Frag dich leise,
Was tut mir gerade gut.
Vielleicht ist es Stille.
Vielleicht Atem.
Vielleicht das Sitzen.
Vielleicht der Gedanke,
Dass diese Pause dir gehört.
Wähle eine Sache davon und bleib für ein paar Atemzüge bewusst dabei.
Du kannst innerlich sagen,
Das nehme ich mit.
Langsam beginnen wir wieder etwas wacher zu werden.
Vertiefe deinen Atem minimal.
Spüre vielleicht deine Füße deutlicher.
Bewege vielleicht deine Finger oder rolle deine Schultern.
Wenn deine Augen geschlossen waren,
Dann blinzle vielleicht leicht.
Schau dich wieder im Raum um.
Nenne innerlich drei Dinge,
Die du siehst.
Vielleicht zwei Geräusche,
Die du hörst.
Und spüre den Kontaktpunkt deines Körpers mit der Oberfläche oder dem Boden.
Du bist wieder hier.
Und du hast dir eine Pause geschenkt.
Bevor du nun ganz zurück gehst,
Frage dich,
Mit welcher Qualität möchte ich jetzt in den Nachmittag gehen?
Vielleicht ruhiger,
Klarer,
Freundlicher mit mir selbst?
Schritt für Schritt.
Du musst nichts erzwingen,
Ein kleiner Hauch reicht.
Atme noch einmal tief ein und langsam aus.
Deine Pause ist nicht verloren.
Sie wirkt weiter in dir.
Schön,
Dass es dich gibt.
Mein Name ist Alexander Trost.
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