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Spiritus Vitae – Mehr Energie Mit Der Bauchatmung Plus

by Arjen Ligtvoet

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Die unterstützte Bauchatmung ist eine aktivere Variante der bewussten, verlangsamten Bauchatmung, bei der die Einatmung mit etwas Muskelkraft der Beckenboden- und Bauchmuskulatur unterstützt wird. Diese Atemweise verstärkt die positiven Effekte der bewussten, verlangsamten Bauchatmung – also: Bauchatmung Plus. Sie „knetet“ die Bauchorgane und bringt sie mehr in Bewegung. Das fördert nicht nur die Verdauung, sondern aktiviert auch den Parasympathikus, den Entspannungsnerv, was die Entspannung fördert und Stress abbaut. Außerdem steigert die aktive Atmung deine Energie und hilft dir, dich besser zu konzentrieren. Sie ist auch sehr hilfreich, wenn du während der Meditation unruhig bist. Schon einige Atemzüge mit „Bauchatmung Plus“ bringen dir mehr Ruhe und Klarheit im Kopf.

Transkription

Sitze gerade,

Der Rücken ist lang,

Ziehe das Kinn leicht ein,

So dass der Nacken lang ist.

Lege die Hände so ab,

Dass deine Arme und Schultern entspannt sind,

Kiefergelenke entspannt,

Gesicht entspannt,

Atme tief ein,

Gib die Wirbelsäule länger,

Atme tief aus und gefühlt um deine Wirbelsäule herum entspanne dich,

Komme im Sitzen an,

Mit dem Rücken gerade ausgerichtet.

Richte deine Aufmerksamkeit völlig auf den Körper,

Auf die Empfindungen in deinem Körper.

Bemerke,

Wie dein Körper sich anfühlt,

Was sich im Körper alles bemerkbar macht.

Richte deine Aufmerksamkeit nun auf deine Gedanken und Emotionen.

Bemerke,

Woran du gerade denkst,

Womit dein Kopf und dein Herz momentan beschäftigt sind.

Erlaube dich,

Deine Erfahrungen,

Deine Empfindungen nur wahrzunehmen.

Du brauchst nichts zu tun,

Nichts zu beurteilen,

Nichts zu ändern.

Nur registrieren,

Nur beobachten.

Körper,

Gedanken,

Emotionen.

Richte nun deine Aufmerksamkeit freundlich,

Aber entschlossen,

Auf deinen Atem,

Auf den natürlichen Fluss des Atems in deinem Körper.

Spüre,

Wie der Atem in dein Körper hineinfließt und wieder herausfließt.

Atme dabei durch die Nase ein und aus.

Ruhig,

Kontrolliert,

Entspannt.

Dann verlangsame deine Atemzüge,

Atme langsam etwas vertieft ein,

Atme ruhig,

Kontrolliert aus.

Komme so in der bewussten,

Verlangsamten Bauchatmung an.

Atme ruhig und vollkommen bewusst ein,

Bauch hinaus,

Aus,

Bauch hinein.

Wenn du möchtest,

Gehe einen Schritt weiter mit der Übung,

Indem du während der Einatmung ganz sanft,

Gleichmäßig die Beckenbodenmuskeln und untere Bauchmuskeln anspannst und ausatmend diese Muskeln wieder gleichmäßig entspannst.

Alles andere bleibt gleich.

Nur einatmend die Beckenbodenmuskeln,

Untere Bauchmuskeln sanft anspannen,

So dass ein erhöhter Druck auf den Bauchvulkan entsteht.

Ausatmend entspannen.

So gibst du die Bauchvulkane eine gute Massage und unterstützt deine Verdauung.

Auch regst du den Entspannungsmodus der Parasympathikus an.

Mit jeder Bauchatmung plus Muskelunterstützung baust du Stress ab und kommst mehr und mehr zur Ruhe.

Sowohl körperlich als auch geistig.

Langsame,

Kontrollierte und sehr bewusste Atemzüge,

Einatmend Beckenbodenmuskeln und Bauchmuskeln sanft anspannen,

Ausatmend wieder entspannen.

Die Aufmerksamkeit ruht bei dem Atmen und bei diesem Anspannen und Loslassen der Beckenboden und Bauchmuskeln.

Atme ein und aus,

Ein und aus.

Bleibe dabei vollkommen entspannt.

Ohne Atemnot.

Es ist nicht so wichtig wie langsam du jetzt atmest,

Aber für dein Gespür atme langsamer als dein natürlicher Atemrhythmus.

Sitze mit der Absicht jede Einatmung und jede Ausatmung in deinem Körper wahrzunehmen.

Immer wieder langsam bewusst atme.

Ein zum Bauch,

Aus weg vom Bauch.

Ein Bauch hinaus,

Aus Bauch hinein.

Bewusst entspannt.

Atme so noch einige Atemzüge in der Stille.

Bewusst entspannt.

Wach.

Alert.

Kehre zurück zu deinem natürlichen Atemfluss und dehne die Aufmerksamkeit von deinem Atem ausgehend langsam und bewusst aus.

Werde dich bewusst von deinem ganzen Körper,

Von deinem atmenden Körper,

So wie du hier sitzt,

So wie der Körper sie jetzt anfühlt.

Bleibe noch einen Moment im Sitzen.

Spüre und atme in deinen sitzenden Körper hinein.

Dann öffne langsam die Augen und strecke deine Beine aus.

Bewege,

Regle,

Strecke dich,

So wie es dir gut tut.

Und nimm das Körper- und Atembewusstsein dieser Übung mit in deinem Tag und in den Sachen,

Die du noch zu erledigen hast.

© 2026 Arjen Ligtvoet. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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