
Erforschung einer schwierigen Situation
Schwierigkeiten sind Teil des Lebens. Wir können nicht verhindern, dass das Leben immer wieder unangenehme Emotionen, Gedanken oder Körperempfindungen in uns hervorruft. Diese Reflexion führt durch den Prozess der Erforschung der Situation und der Wahrnehmung von Widerstand. Es geht um Akzeptanz, um Erkennen, um Sein-Lassen und um Klarheit.
Transkription
Erforschung einer schwierigen Situation.
Sich bequem machen in einer Position,
Die würdevoll und wach ist.
Und nun Stabilität herstellen mit einem Anker.
Beispielsweise den Atem im Körper spüren.
Das Einatmen und das Ausatmen.
Und sich verbinden mit dem Atem.
Sich niederlassen auf den Wellen des Atems.
Und sich nun an eine Situation erinnern,
Heute oder aus der Vergangenheit,
Die schwierig war.
Eine Situation,
Die Reaktionen hervorgerufen hat.
Die schwierig zu ertragen waren.
Die vielleicht auch eine automatische Reaktion hervorgerufen hat.
Und diese Situation erinnern und sich überlegen,
Was ist der heiße Punkt?
Was hat mich getriggert?
Was hat mich herausgefordert an dieser Situation?
Vielleicht war es eine Äußerung oder eine Handlung.
Und dabei immer verankert bleiben.
Bei sich bleiben.
Bei mir bleiben.
Und sich nun anschauen,
Wie die Reaktion sich geäußert hat.
Zunächst im Körper.
Welche Körperempfindungen konnte ich wahrnehmen?
Und kann ich jetzt wahrnehmen,
Da ich mich erinnere?
Was spüre ich in meinem Körper?
Vielleicht gibt es Spannung oder eine Temperatur.
Vielleicht eine Enge.
Alles wahrnehmen,
Was im Körper zu spüren ist.
Und wenn ich mich an diese Situation erinnere,
Welche Gefühle,
Welche Emotionen sind präsent?
Was empfinde ich dabei?
Was habe ich damals empfunden in der Situation?
Ist da vielleicht Wut oder Frustration,
Traurigkeit oder Schmerz?
Und nun einmal betrachten,
Welche Gedanken durch meinen Kopf gingen.
Welche Haltungen,
Welche Ideen hatte ich in meinem Kopf?
Welche Geschichte wurde ausgelöst durch diese Situation?
Nun einmal versuchen,
In dieser Situation das Hadern zu erkennen.
Dieser Gedanken,
Ich will nicht,
Dass es so ist.
Oder wie kann sie nur?
Oder das ist falsch,
Das dürfte nicht so sein.
Und vielleicht ist es nun möglich,
Dieses Hadern zur Seite zu stellen.
Zu erkennen,
Dass Hadern keine Option ist.
Denn die Situation ist bereits passiert und indem ich mich entgegenstelle,
Widerstand empfinde,
Kann ich sie nicht ungeschehen machen.
Was passiert also,
Wenn ich den Widerstand weglasse?
Was passiert,
Wenn ich die Situation so annehme,
Wie sie ist?
Welche Gefühle kommen auf oder welche Gedanken?
Oft zeigen sich dann Herzgefühle,
Traurigkeit und Schmerz,
Ohnmacht,
Einsamkeit.
Und die Frage,
Die wichtig ist,
Ist die folgende.
Kann ich damit sein?
Einmal versuchen,
Diese tiefen Herzgefühle zuzulassen,
Anzunehmen,
Ihnen erlauben,
Da zu sein und durch meinen Körper zu gehen.
In dem Wissen,
Dass ich immer zu meinem Anker zurückkehren kann,
Wenn es mich zu überwältigen droht.
Und wenn die Zeit richtig ist,
Dann kann ich diese Reflexion beenden und noch kurz auf den Wellen meines Atems verweiden.
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