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Atemraum am Arbeitsplatz

by Berenice Boxler

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Meditation
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Achtsamkeit kann dabei helfen, dem Arbeitsalltag immer wieder Momente der Ruhe, des Loslassens und der bewussten Ausrichtung zu geben. Kleine achtsame Pausen sind immer förderlich, um zu sehen: „Was ist gerade los? Wie geht es mir? Worauf muss ich jetzt meinen Fokus richten? Und was brauche ich jetzt, um das tun zu können, was ich tun muss?“ Hier ist ein kurzer Atemraum, eine ganz wunderbare Übung, um innezuhalten und sich neu auszurichten.

Transkription

Ein Atemraum als Pause im Alltag.

Kurz innehalten,

Ankommen,

Sitzen,

Hier sein.

Es gibt nichts zu erreichen,

Nichts richtig oder falsch zu machen.

Sich einfach kurz eine Pause vom Tun erlauben.

Schritt 1.

Achtsamkeit.

Einen kurzen Check-in machen,

Eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Zustands.

Wie geht es mir?

Körperempfindungen,

Stimmung?

Welche Gedanken sind präsent?

In welcher Situation bin ich gerade?

Alles darf sein.

Nichts verändern oder bewerten,

Einfach neugierig wahrnehmen.

So ist es jetzt.

Auch wenn dieser Moment oder diese Situation gerade unangenehm,

Herausfordernd,

Anstrengend ist.

So ist es jetzt.

Schritt 2.

Der Atem.

Mit der Aufmerksamkeit auf die Stelle im Körper gehen,

An der der Atem gerade besonders deutlich zu spüren ist.

Das mag der Brustkorb sein,

Der sich weitet und zusammenzieht,

Die Bauchdecke oder auch der Lufthauch an den Nasenflügeln.

Für ein paar Momente nur einatmen und ausatmen,

Sonst nichts.

Den Atem nicht kontrollieren,

Sondern einfach den Körper atmen lassen.

Bei Ablenkung durch Geräusche oder Gedanken ganz bewusst die Aufmerksamkeit zurück zum Atem lenken.

Ein,

Aus,

Sonst nichts.

Schritt 3.

Die Aufmerksamkeit auf den Körper ausweiten.

Den ganzen Körper spüren,

Wie er hier sitzt,

Atmet,

Lebendig ist.

Mit dem Körper und seinem Zustand hier und jetzt sein,

So wie er sich gerade anfühlt.

Die Kontakte zum Sitz spüren,

Müdigkeit oder Wachheit,

Hunger oder Sättigung.

Einfach wahrnehmen,

Was ist.

Vielleicht gibt es starke Signale aus dem Körper,

Konkrete Empfindungen oder ein allgemeines Körpergefühl.

Und auch hier nicht bewerten.

Alles darf sein.

Und nun zum Abschluss die Frage stellen,

Was brauche ich jetzt?

Oder was ist jetzt notwendig?

Was würde mir jetzt gut tun?

Nun weitermachen mit der Arbeit oder im Alltag mit etwas mehr Klarheit und Bewusstsein über den Zustand und über die gegenwärtige Situation.

© 2026 Berenice Boxler. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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