
Metta Meditation
by AWARE
Metta steht für Liebende Güte. In fünf angeleiteten Schritten übst du dich in Akzeptanz und Wohlwollen. Mitgefühl ist der entscheidende Faktor für emotionale Intelligenz und fördert eine liebevolle Beziehung zu dir selbst und deinem Umfeld. Stay Aware!
Transkription
Herzlich Willkommen,
Schön,
Dass du da bist.
LOKA SAMASTA SUKHINO BAVANTU Dieser Sanskrit-Segensspruch bedeutet,
Mögen alle Wesen auf dieser Welt verbunden sein,
Glück erfahren und in Harmonie leben.
Das Rezitieren oder Singen des Mantras öffnet dein Herz und stärkt dein Mitgefühl.
Zuhören,
Vergeben,
Trost spenden,
Umarmungen,
Spontanes Helfen,
Das sind alles Zeichen von Mitgefühl.
Um Mitgefühl geben zu können,
Musst du zuerst für dich selbst sorgen.
Aus einem leeren Brunnen können wir nicht schöpfen.
Um dein Mitgefühl zu aktivieren,
Musst du dein Bewusstsein für neue Perspektiven öffnen und dich auf das Wagnis einlassen,
Dich selbst bedingungslos zu lieben.
Genau jetzt,
Genau so,
Wie du in diesem Moment bist.
Bereite dich nun auf die gemeinsame Meditation vor.
Suche dir einen Ort,
An dem du ungestört bist.
Nimm bequem Platz und schließe deine Augen.
Lass deinen Atem tiefer gehen und langsamer werden.
Spüre nach,
Wie er in deine Nase einströmt,
Deine Brust und deinen Bauch füllt und wie er langsam wieder aus deiner Nase hinaus strömt.
Wenn du deine Luftröhre etwas zusammenziehst,
Machst du deinen Atem hörbar und er fließt automatisch langsamer.
Komme ganz in deinem Körper an.
Wenn du an deiner Position noch etwas verändern möchtest,
Dann tue das jetzt und bleib weiter mit deiner Aufmerksamkeit bei deiner Atmung.
In der Meditation arbeiten wir mit inneren Bildern.
Es ist ganz normal,
Wenn manche Bilder schnell und klar entstehen und andere eher schwach oder nur schemenhaft auftauchen.
Gemeinsam atmen wir nun ein.
Ich zähle dabei bis 5,
Halte den Atem und atme aus und zähle dabei bis 7.
Atme 1 bis 5.
1,
2,
3,
4,
5,
Halte den Atem und atme aus bis 7.
1,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Atme 1,
2,
3,
4,
5,
Halte,
Atme aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Atme 1,
2,
3,
4,
5,
Halte den Atem und atme aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Atme weiter,
2,
3,
4,
5,
Halten,
Aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
1,
2,
Halten,
Aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Spüre,
Wie beim Einatmen deine Brust und dein Bauch weit werden und wenn du magst,
Kannst du beim Ausatmen deinen Bauchnabel nach oben und innen ziehen.
Atme 1,
2,
3,
4,
5,
Halte den Atem und atme aus,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Einatmen,
2,
3,
4,
5,
Halten,
Ausatmen,
2,
3,
4,
5,
6,
7.
Lass deinen Atem nun wieder frei fließen.
Achte darauf,
Dass du weiter tief und langsam atmest.
Stell dir vor,
Du stehst dir selber gegenüber.
Lass das erste Bild zu,
Das in dir entsteht.
Werte es nicht.
Es darf genau so sein,
Wie du es jetzt gerade siehst.
Du kannst deine Hände auf dein Herz legen,
Auf die Mitte deiner Brust.
Spüre die Wärme,
Die davon ausgeht.
Atme tief ein und aus.
Sieh dich selbst mit den zärtlichen Augen einer Mutter.
Sprich zu dir,
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Wiederhole im Stillen für dich einen oder alle diese Wünsche.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Ich gebe dir einen Moment Zeit,
Wiederhole im Stillen für dich.
Nun lass dieses Bild von dir selbst wieder los.
Atme tief und langsam ein und wieder aus.
Stell dir nun jemanden vor,
Der dir sehr nahe steht.
Vielleicht ist es ein guter Freund oder ein Familienmitglied.
Stell dir diese Person vor.
Lass das Bild von ihr vor deinem geistigen Auge entstehen.
Sprich zu dieser nahestehenden Person,
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Wiederhole im Stillen für dich einen oder alle diese Wünsche.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Ich gebe dir einen Moment Zeit,
Wiederhole im Stillen für dich.
Lass dieses Bild nun wieder los.
Stell dir nun eine neutrale Person vor,
Zu der du kein besonderes Verhältnis hast.
Du solltest weder Abneigung noch Zuneigung für diese Person empfinden.
Lass das Bild dieser neutralen Person in dir aufsteigen.
Sprich zu ihr,
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Wiederhole im Stillen für dich einen oder alle diese Wünsche.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Ich gebe dir einen Moment Zeit,
Wiederhole im Stillen für dich.
Nun lass dieses Bild wieder los.
Atme tief und langsam ein und wieder aus.
Stell dir nun eine Person vor,
Die du nicht magst.
Das kann jemand aus deiner Vergangenheit sein oder jemand,
Mit dem du dich zurzeit in einem Konflikt oder sonst einer schwierigen Situation befindest.
Lass das Bild dieser Person aufsteigen.
Es ist okay und ganz normal,
Wenn du Widerstand oder Groll empfindest,
Sobald du diese Person siehst.
Sprich zu ihr,
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Wiederhole im Stillen für dich einen oder alle diese Wünsche.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Ich gebe dir einen Moment Zeit,
Wiederhole im Stillen für dich.
Lass nun das Bild dieser Person wieder los.
Atme tief und langsam ein und wieder aus.
Lass deine liebevollen und wohlwollenden Gefühle zu allen Personen fließen,
Zu dir selbst,
Der nahestehenden Person,
Der neutralen Person,
Der Person,
Die du nicht magst.
Atme tief und lang ein und aus.
Du kannst dein Wohlwollen nun frei fließen lassen.
Beziehe alle Menschen dieser Erde mit ein.
Du kannst deine Liebe auf alle Lebewesen richten,
Pflanzen und Tiere.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
Lass nun deine Segenswünsche los und komm mal wieder ganz bei dir selbst an.
Dein Atem darf jetzt frei fließen.
Bleibe noch einen Moment in diesem Gefühl.
Lass die folgenden Worte auf dich wirken.
Nachdem die Suche nach Liebe im Äußeren sich erschöpft hat,
Begreifen wir endlich,
Dass wir selbst die Quelle der Liebe sind,
Die wir so sehr gesucht haben.
Wir begreifen,
Dass Liebe immer aus der Ganzheit fließt,
Nicht aus Bedürftigkeit.
Wir erkennen,
Dass Liebe nicht durch das fließt,
Was wir bekommen,
Sondern durch das entsteht,
Was wir geben,
Dass sich das Licht unserer Liebe in der Welt spiegelt und erfüllt.
Wir begreifen,
Dass Liebe nicht etwas ist,
Was uns von außen gegeben wird,
Sondern etwas,
Das wir sind.
Je mehr wir dies erkennen,
Desto weniger suchen wir im Äußeren und desto tiefer öffnen wir uns nach innen und sinken in diese Liebe hinein.
Dort entdecken wir,
Dass die Quelle der Liebe ewig ist,
Dass sie nicht unterbrochen werden kann,
Dass sie immer fließt,
Wenn wir mit ihr in Kontakt treten.
Die Liebe und die Öffnung für den Raum der Einheit und Verbundenheit hinter der Geschichte unseres Lebens ermöglicht es auch erstmals,
Wirklich aus der Dualität von Opfer und Täter,
Von Schuld,
Groll und Verurteilung herauszutreten und uns selbst,
Den anderen und dem Leben wirklich in Liebe zu vergeben.
Durch das Transzendieren des mentalen Felles unseres Egos hört das Bedürfnis,
Recht zu haben,
Auf.
Wir erkennen die Relativität aller Konzepte und Wahrheiten.
Wir erkennen,
Dass wir selbst die Quelle dieser Liebe sind,
Mit allen und allem verbunden.
So lernen wir,
Das wahre Wunder des Lebens zu erkennen.
Es ist nun Zeit,
Die Meditation zu beenden.
Du kannst weiter entspannt sitzen oder liegen bleiben und das Gefühl von innerer Ruhe genießen.
Wenn du dich wieder deinem Tagesablauf wittern möchtest,
Komme mit deiner Aufmerksamkeit zurück in den Raum,
In dem du dich befindest.
Bewege langsam deine Zehen und Fingerspitzen.
Du bist wieder ganz im Hier und Jetzt.
Wenn du soweit bist,
Kannst du deine Augen wieder öffnen.
Du kannst jederzeit zu einem der Mantras zurückkehren.
Mögest du glücklich sein,
Mögest du in Harmonie leben,
Mögest du gesund und zufrieden sein.
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