
Freundliche Aufmerksamkeit für deine Gedanken
Hier üben wir, Gedanken bewusst wahrzunehmen, ohne uns von ihnen mitreißen zu lassen. Mit einer sanften Technik benennst du deine Gedanken (z. B. „Planen“, „Erinnern“, „Sorgen“) und kehrst anschließend liebevoll zum Atem zurück. Hilft dir, Abstand zu deinen Gedanken zu gewinnen und einen freundlichen, entspannten Umgang mit deinem Geist zu entwickeln. Empfohlen: Täglich üben, um die Fähigkeit zu stärken, im Alltag schneller aus Gedankenschleifen auszusteigen. Musik von Chris Collins
Transkription
In dieser Meditation lernst du,
Deine Gedanken liebevoll zu bemerken,
Ohne dich in ihnen zu verlieren.
Du übst,
Gedanken zu benennen und sanft wieder zu deinem Atem zurückzukehren.
Finde für die Meditation eine bequeme Sitzhaltung.
Dein Rücken ist aufrecht und gleichzeitig entspannt.
Die Hände liegen locker in deinem Schoß oder auf deinen Oberschenkeln,
So wie es für dich am gemütlichsten ist.
Und wenn du möchtest,
Dann schließe sanft deine Augen,
So dürfen sich auch deine Augen einmal erholen.
Atme einmal tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus und dann spüre,
Wie dein Körper hier langsam ankommt.
Lass deine Stirn weich werden,
Entspanne den Punkt zwischen deinen Augenbrauen,
Löse die Kiefer und die Zunge und mit jedem Ausatmen dürfen Hals,
Nacken und Schultern loslassen.
Spüre einmal die Unterlage unter dir,
Wie du getragen wirst.
Es gibt gerade nichts weiter zu tun.
Diese Zeit ist nur für dich.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Beobachte,
Wie sich deine Bauchdecke mit jeder Einatmung sanft hebt und mit der Ausatmung wieder senkt.
Du musst die Atmung nicht verändern,
Einfach nur wahrnehmen.
Wenn du möchtest,
Dann sage dir bei jedem Atemzug leise in Gedanken,
Einatmen,
Ausatmen.
Mit jedem Atemzug sinkst du ein Stück mehr in diesen Moment und früher oder später tauchen Gedanken auf.
Vielleicht planst du schon deinen Tag,
Vielleicht erinnerst du dich an ein Gespräch von vor zwei Wochen oder du sorgst dich um irgendetwas.
Wenn ein Gedanke auftaucht,
Versuche einmal,
Ihn zu benennen.
Planen,
Erinnern,
Sorgen,
Angst und dann kehre ganz freundlich zurück zu deinem Atem,
Zu deinem Anker,
Der dich zuverlässig immer wieder zurück in den Moment holt,
Wenn die Gedanken zu überfordert werden.
Gedanken bemerken,
Sie benennen und zum Atem zurückkehren.
Das ist die ganze Übung.
Gedanken sind keine Feinde,
Sie sind einfach nur Erscheinungen in deinem Geist.
Sie kommen und sie gehen und du musst ihnen nicht unbedingt folgen,
Du darfst sie einfach vorbeiziehen lassen,
Wie Wolken am Himmel und indem du deine Gedanken benennst,
Schaffst du automatisch Abstand,
Weil du erkennst,
Dass es nur ein Gedanke ist,
Nicht unbedingt eine Tatsache.
Und jedes Mal,
Wenn du zum Atem zurückkehrst,
Stärkst du deine Fähigkeit,
Im Moment zu bleiben.
Spüre noch einmal bewusst deinen Atem.
Wie geht es dir jetzt nach diesen Minuten,
Denen du dir selbst zugehört hast?
Deine Gedanken dürfen da sein und du darfst wählen,
Welchen du folgst und welchen du nicht folgst.
Bringe nun deine Handflächen vor deine Stirn für klare Gedanken und vor deinen Mund für liebevolle Worte und vor dein Herz für Mitgefühl und Verbundenheit.
Und dann bedanke dich bei dir selbst,
Dass du dir diese Zeit geschenkt hast.
Löse deine Hände und atme noch einmal tief ein und langsam wieder aus und dann bringe wieder etwas Bewegung in deinen Körper,
Wenn dir danach ist,
Dann strecke dich,
Lass deinen Kopf ein bisschen kreisen.
Und wenn du soweit bist,
Dann öffne sanft wieder deine Augen und kehre mit Ruhe und Klarheit zurück in den Raum.
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