
Dein höheres Selbst – Vipassana-Meditation
Gelange mit dieser wunderschönen Vipassana-Meditation auf eine höhere Bewusstseinsebene und begegne dort deinem höheren Selbst. Befreie dich von negativen Gedanken und finde tiefen inneren Frieden.
Transkription
Schön,
Dass du hier bist.
Mein Name ist Annika und ich lade dich heute dazu ein,
Mit mir gemeinsam in die Praxis der Vipassana-Meditation einzutauchen.
Vipassana ist eine der ältesten Meditationsformen Indiens und sie wird bereits seit über 2500 Jahren praktiziert.
Sie hat ihren Ursprung im Buddhismus und in der Sprache des Buddha,
Auch Pali genannt,
Bedeutet Vipassana klare Einsicht oder klares Sehen.
Diese Achtsamkeitspraxis kann dir dabei helfen,
Eventuellen inneren Spannungen und Herausforderungen des Lebens ruhiger und ausgeglichener zu begegnen.
Ich werde dich mit Worten durch diese Meditation leiten,
Dir aber auch immer wieder längere Momente der Stille schenken,
Damit du ausreichend Zeit hast,
Um in dich hineinzuspüren.
Nun wähle,
Wenn möglich,
Eine aufrechte,
Bequeme Sitzposition,
In der du gut entspannen kannst,
Aber gleichzeitig wach und aufmerksam bleibst.
Zum Beispiel mit dem Gesäß leicht erhöht auf einem Meditationskissen oder einer gefalteten Decke.
Schließe deine Augen,
Um deinen Blick nach innen zu richten.
Bringe für einen Moment deine Handflächen zusammen und verneige dich vor dir und deiner nun folgenden Meditationspraxis,
Vielleicht auch nur gedanklich.
Lächle in dein Herz hinein und freue dich nun auf eine wunderschöne Reise zu dir selbst.
Lasse nun deine Hände entspannt in deinem Schoß,
Auf deinen Beinen oder neben deinem Körper ruhen und nimm einmal deine Körperposition wahr.
Spüre die Kontaktpunkte zu deiner Unterlage.
Spüre,
Wo sich eventuell zwei Körperteile berühren.
Spüre die Luft auf deiner Haut.
Dann fokussiere dich auf deinen Scheitelpunkt ganz oben auf dem Kopf,
Um zu erforschen,
Was du hier in diesem Moment fühlst.
Eventuell ein leichtes Kribbeln,
Vielleicht etwas ganz anderes.
Dann wandere langsam zum Hinterkopf,
Zu den Seiten und nach vorne zu deiner Stirn.
Spüre dein gesamtes Gesicht.
Nimm wahr,
Wie es sich anfühlt.
Wandere hinunter zum Hals- und Nackenbereich,
In deine Schultern,
Zur Brust und zum Bauch.
Spüre deinen gesamten Rücken,
Oben bis nach unten.
Nimm deine Arme und Hände wahr.
Fokussiere dich nun auf dein Becken,
Auf dein Gesäß und deinen gesamten Unterleib.
Dann wandere hinunter in deine Beine und Füße.
Spüre deinen gesamten Körper gleichzeitig und nimm eventuelle Anspannung oder Entspannung wahr.
Alle Empfindungen sind willkommen.
Alles,
Was du wahrnimmst oder auch nicht wahrnimmst.
Löse dich von jeglichen Erwartungen an diese Meditationspraxis oder an dich selbst.
Verweile hier nun noch für zwei Minuten in Stille und beobachte sanft und ruhig alle körperlichen Wahrnehmungen.
Nun komme mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem.
Lasse ihn ganz natürlich kommen und wieder gehen.
Nimm das Gefühl wahr,
Wenn dein Atem in deinen Körper hinein und wieder hinaus fließt.
Beobachte,
Wo du ihn am besten wahrnehmen kannst.
Vielleicht an deiner Bauchdecke,
In deiner Nase,
In deiner Brust oder deinen Rippen.
Probier dich aus und beobachte,
Wo du jetzt am besten mit deinem Atem verbunden bleiben kannst.
Der Atem kommt und versorgt dich mit Neuem.
Der Atem geht und nimmt Altes mit sich,
Ganz von allein.
Beobachte,
Ob dein Atem lang oder kurz fließt,
Tief oder flach.
Spüre die Lufttemperatur,
Wenn er hineinströmt und wieder hinaus.
Spürst du einen Unterschied?
Lasse deinen Atem einfach genauso sein,
Wie er in diesem Moment ist.
Wenn es dir beim Fokussieren hilft,
Kannst du auch in Gedanken zu dir sagen,
Ich atme ab.
Verweile auch hier für zwei Minuten in Stille.
Bleibe mit deinem Atem verbunden und nimm mit liebevoller Achtsamkeit wahr,
Wie er fließt.
Wenn Gedanken kommen und dich ablenken möchten,
Ist das vollkommen natürlich und es geht jedem von uns so.
Gedanken kommen immer,
Doch du hast die Wahl,
Wie du mit ihnen umgehen möchtest.
Nimm auch sie wertfrei wahr,
Genauso wie du deine körperlichen Erfahrungen und deinen Atem ohne Bewertung,
Ohne Frust oder Ärger wahrgenommen hast.
Wenn ein Gedanke kommt,
Sage zu dir,
Okay,
Da ist ein Gedanke.
Dann versuche mal zu unterscheiden,
Ob du einen Gedanken nur von außen beobachtest oder ob du dich in ihm verlierst und demzufolge eventuell eine negative Emotion in dir entsteht.
Dies zu erkennen ist ein sehr großer und wertvoller Unterschied.
Dies ist ein großer und wertvoller Teil der Vipassana-Meditation.
Und was auch immer sich in dir zeigt,
Eventuelle Erinnerungen,
Gedanken an die Zukunft,
Stress oder etwas ganz anderes,
Erlaube allem das Objekt deiner Achtsamkeitspraxis zu sein.
Sei präsent,
Sei wach und aufmerksam und sieh dir deine gedankliche Ebene aus der Position eines neutralen Beobachters an,
So als würdest du oben aus der endlosen Weite des Himmels unter dir die vorbeiziehenden Wolken anschauen,
Wie sie kommen und wieder gehen.
Begrüße von hier aus jeden Gedanken und dann lasse ihn weiterziehen,
Indem du dich wieder sanft deinem Atem zuwendest.
Beobachte,
Wie es sich für dich anfühlt,
Deinen Gedanken ganz bewusst mit liebevoller Aufmerksamkeit zu begegnen.
Beobachte zwei Minuten lang,
Ob sich eventuell etwas verändert.
Genau in diesem Moment,
Wo du dir jegliche Gedanken,
Körperliche Empfindungen,
Emotionen und äußere Wahrnehmungen aus der neutralen Beobachterperspektive,
Aus der Stille heraus anschaust,
Bist du mit deinem höheren Selbst verbunden.
Dein Ego löst sich auf und du befindest dich auf einer höheren Bewusstseinsebene.
Das höhere oder auch wahre Selbst bewertet oder kämpft nicht.
Das wahre Selbst ist dein innerer Ort der Liebe und des Friedens.
Es ist der Ort in dir,
Der immer da ist und an den du jederzeit reisen kannst.
Genau hier befindest du dich außerhalb der physischen Ebene und außerhalb des Egos.
Hier kannst du einfach sein und dein Atem ist der Schlüssel zum Tor dieses Ortes.
Erholt dich,
Wann immer du dich dazu entscheidest,
Zurück in die Stille und Kraft der Gegenwart.
Die Stille kann eine der stärksten Heilquellen sein.
Sie lässt dich zur Ruhe kommen.
Sie hilft dir,
Den Blick nach innen zu richten und mit dir selbst in Kontakt zu treten.
Mit deiner Quelle.
Mit deinem höheren Selbst.
Und manchmal,
Wenn alles ruhig wird,
Kannst du hören,
Wie dein Herz zu dir spricht,
Wie es dir klare Antworten zuflüstert,
Denen du bisher vielleicht ausgewichen bist.
Gedanken sind nicht unser Feind.
Gedanken können ein wertvoller Wegweiser sein und das sanfte Beobachten unserer Gedanken reinigt und heilt unseren Geist.
Es lässt ihn klarer und ruhiger werden.
Verweile hier für zwei Minuten.
Begrüße von hier aus jeden Gedanken,
Körperliche Empfindungen,
Emotionen und äußere Wahrnehmungen.
Beobachte und akzeptiere alles,
Was hier und jetzt ist.
Und spüre die Verbindung mit deinem wahren Selbst.
Nun sind wir am Ende dieser Meditation angelangt.
Solange es dir möglich ist,
In diesem ruhigen und friedvollen Zustand.
Bringe langsam noch einmal deine Handflächen zusammen.
Verneige dich liebevoll vor dir und deiner Meditationspraxis.
Danke dir selbst für dieses große Geschenk,
Welches du dir gemacht hast.
Nimm einmal einen tiefen,
Bewussten Atemzug ein,
Und dann öffne wieder deine Augen.
Versuche gerne auch über diese wie passender Praxis hinaus täglich Achtsamkeit zu praktizieren.
Schärfe deine Sinne und sei der sanfte Beobachter von allem,
Was du denkst,
Fühlst,
Erlebst und tust.
Von allem,
Was im hier und jetzt ist.
Und wenn du dich nach einem bewussten Moment der Stille sehnst,
Schließe deine Augen und erinnere dich daran,
Dass du den Schlüssel zum Tor deiner inneren Quelle bereits in deinen Händen hältst.
Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste.
Namaste,
Deine Annika
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