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Einschlafen im Mondschein - Qigong Meditation

by Isolde Schwarz

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4.7
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Aktivität
Meditation
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Eine Qigong-Übung im Liegen, die mit wohltuenden Vorstellungsbildern die Anspannungen des Tages löst und sich vom gewöhnlichen Ausruhen durch die regulierende Wirkung auf das Nervensystem unterscheidet. Der Atem wird tief und gleichmäßig, die Gedankenbewegung langsam. Dieser Ruhezustand von Körper, Atmung und geistiger Aktivität erleichtert dir den Übergang in den Schlafmodus. Musik: Merrin Karras|Chymera.

Transkription

Liege auf dem Rücken.

Entspannt.

Die Arme ruhen an den Körperseiten.

Nimm einige tiefe Atemzüge und lass dich mit jedem Ausatmen mehr und mehr auf deiner Unterlage nieder.

Stell dir vor,

Auf weichen,

Weißen Wolken zu liegen und spüre die ganze Rückseite deines Körpers wie von diesen Wolken getragen,

Gehalten.

Einatmen und ausatmen.

Während dein Kopf weich auf diesen Wolken ruht,

Stell dir über dir den nachtdunklen Sternenhimmel vor.

Umgeben,

Beschützt vom unendlichen Firmament,

Lass dich vom zarten Mondschein berühren.

Ausatmend,

Entspanne dein Gesicht und lass das silberne Mondlicht dein Gesicht zart streicheln.

Zuerst die Mitte der Stirn,

Dann sanft zwischen den Augenbrauen.

Lass ein Gefühl von Weite und Leichtigkeit entstehen.

So als würde jemand ganz fein mit zwei Fingern dir von der Mitte der Stirn zwischen den Augenbrauen entlang nach außen streichen.

Und als nächstes wandere zu den Ohren und lausche einen Moment lang auf Geräusche und Stille in der Nähe und in der Ferne.

Geräusche und Stille innen und außen.

Spür deine Ohren und dann geh weiter zu deinem Mund.

Lass auf deinen Lippen ein ganz kindliches Lächeln erscheinen,

Auch wenn du dich jetzt eigentlich nicht danach fühlst.

Spür wie die Mundwinkel sich heben und Lachfältchen um die Augen entstehen.

Nimm dir Zeit und lass dieses Lächeln über dein ganzes Gesicht ausstrahlen.

Lass es sich ausdehnen in den Brustkorb,

In den Bauch und schließlich in den ganzen Körper bis zu den Händen,

Bis zu den Füßen.

Dann lass das Lächeln dein Herz erreichen und spüre oder stell dir vor wie dein Herz von dieser Energie erwärmt,

Genährt wird.

Spüre noch einen Moment dein Gesicht,

Dein ganzer Körper unter dem Sternenhimmel im Mondlicht liegend,

Getragen,

Umhüllt,

Geborgen.

Lass das Licht des Mondes durch deine geschlossenen Augen nach und nach in deinen Körper hineinfließen und beobachte wie es sich allmählich über vier Bahnen ausbreitet.

Wohltuend und sanft,

Liebkosend,

Beginne auf der Vorderseite deines Körpers.

Vom Scheitelpunkt,

Dem höchsten Punkt des Kopfes ausstreicht das Licht,

Zart über Gesicht,

Stirn,

Augenbrauen,

Nase und Mund.

Deine Gesichtszüge werden ganz weich unter dieser wohltuenden Berührung.

Dann wird auch die Brust weit und frei unter der Berührung.

Magen und Bauch entspannen sich mit dem Atem.

Weiter gleitet der wohltuende Schein des Mondlichts über die Vorderseite beider Oberschenkel,

Der Unterschenkel bis hin zu den beiden großen Zehen.

Und von dort,

Von den großen Zehen,

Bringen die Aufmerksamkeit dann langsam wieder zurück zum Scheitelpunkt für die nächste Bahn der Entspannung.

Und wieder vom Scheitelpunkt gleitet die streichelnde Berührung des Mondlichts nun den Hinterkopf abwärts,

Den Hals entlang,

Den Nacken entlang,

Den Rücken.

Und auch der sanfte Fluss des Atems ist nun im Rücken spürbar.

Erinnere dich noch einmal daran,

Auf Wolken zu liegen,

Von ihnen getragen zu werden.

Im unteren Rücken spürst du das sanfte Gehaltenwerden,

Das sanfte Wiegen der Wolken.

Auch Gesäß und Rückseiten der Beine werden zart gehalten.

Oberschenkelrückseiten,

Kniekehlen,

Waden,

Die Fersen.

Und die Aufmerksamkeit fließt bis zu den kleinen Zehen und kehrt dann wieder zum Scheitelpunkt zurück.

Und von hier,

Vom höchsten Punkt des Kopfes,

Vom Scheitelpunkt,

Streicht das Mondlicht nun an beiden Seiten entlang.

Lass es die Ohren sanft berühren,

Die Wangen,

Kiefergelenke,

Kinn,

Die Seiten des Halses,

Schultern,

An den Armen entlang streichen,

Bis hinein zu den Händen,

Zu den Spitzen der Mittelfinger und verweile hier drei Atemzüge lang.

Dann hebe leicht die Schultern,

Um die Achselhöhlen zu lösen und entspanne die Seiten des Brustkorbs.

Den ganzen Brustkorb entlang weiter bis zu den Hüften.

Vielleicht kannst du dabei den Atem im seitlichen Brustbereich spüren.

Über die Hüften lenke das Mondlicht weiter zum Unterbauch und an den Außenseiten der Beine,

An den Außenseiten der Oberschenkel entlang,

An den Außenseiten der Unterschenkel entlang,

Hinab bis zum vierten Zeh.

Und von hier kehre wieder zur Kopfkrone,

Zum Scheitelpunkt zurück.

Vom Scheitelpunkt aus lass das Mondlicht nun dein Körperinneres erreichen und beruhigen.

Den Kopf sanftes fließen durch das Innere des Halses,

Durch den Brustkorb mit dem Atemraum,

Hinein in den Bauchraum mit all seinen Organen und weiter hinunter bis zum Dammpunkt.

Dann weiter durch das Innere beider Beine,

Durch beide Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

In die Füße,

Bis zu den sprudelnden Quellen in der Mitte der Fußsohlen und verweile dort einen Moment,

Beobachte deinen Atem.

Warte bis das Mondlicht an den Fußsohlen ankommt und die Fußsohlen liebevoll streichelt.

Genieße diese liebevolle Berührung des Mondlichts an deinen Fußsohlen,

Kreisend,

Streichelnd.

Und zum Abschluss der Übung lege deine Hände flach übereinander auf den Bauch.

Spüre die Hände dort liegen,

Die Wärme,

Den sanften Druck vielleicht der Hände,

Die liebevolle Berührung deiner eigenen Hände.

Und spüre den Bauchraum,

Die Bewegung des Atems dort,

Das Ein und Aus unter deinen Händen.

Und wenn du gut dort angekommen bist,

Deine Aufmerksamkeit gut unter deinen Händen liegt,

Stell dir einen stillen See vor,

Der den gesamten Bauchraum ausfüllt.

Ein See,

Von Bäumen beschützt,

Seit tausend Jahren unberührt,

Auch nicht dem leisesten Hauch ausgesetzt.

Es ist tiefe,

Stille Nacht und der Mond spiegelt sich auf der glänzenden Oberfläche des Sees.

Nimm die ganz feinen Bewegungen der Wasseroberfläche wahr und das Glitzern des silbernen Mondlichts darin.

Spüre diese Stille in dir.

4.7 (64)

Neueste Bewertungen

Monika

February 4, 2026

Wie wunderschön...Seelenbalsam und Seelentröster zugleich, die schöne Musik und die wunderbaren Bilder, haben mich liebevoll eingeladen, mich umsorgen, trösten zu lassen... Danke liebe Isolde🥰🙏🥰

Beate

February 18, 2025

Wunderbar und gut zum einschlafen. Herzlichen Dank. Beate

Anna

February 6, 2025

Eine wundervolle Meditation, mit schönen Bildern und einer angenehmen ruhigen Stimme von Isolde! :)

Christiane

December 17, 2024

✨️✨️✨️🙏✨️✨️✨️

Antje

December 4, 2023

Sehr, sehr gut. Vielen Dank 🙏

Sari

September 21, 2023

Sehr schön

Nicola

August 17, 2023

Sehr schön. Zum Einschlafen würde für mich ein gleichmäßigerer sanfterer Sprachduktus besser funktionieren aber vllt ist auch das Ziel, zu entspannen und erst am Ende wirklich einzuschlafen. Das hat sehr gut funktioniert 🙂

Maryam

November 24, 2022

Wunderschön gesprochen. Dankeschön 💚

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