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Achtsamkeitsmeditation - Gedanken beobachten

by Alina Schmeing

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4.3
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Aktivität
Meditation
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Gedanken sind wie ein Kompass, der uns hilft, uns in der Welt zu orientieren. Indem wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf sie lenken, beginnen wir, unsere Gedanken klarer wahrzunehmen. Wir treten aus dem automatischen Denken heraus und nehmen die Rolle des stillen Beobachters ein. Dadurch lernen wir, uns nicht von unseren Gedanken mitreißen zu lassen, sondern ihnen mit mehr Gelassenheit zu begegnen. So können wir nach und nach mehr innere Ruhe in unseren Alltag einfließen lassen.

Transkription

Schön,

Dass du da bist.

Wir wollen heute unsere Aufmerksamkeit auf unsere Gedanken richten und nimm dafür gerne eine aufrechte und würdevolle Haltung ein und schließt deine Augen,

Sofern sich das heute gut anfühlt oder lass deinen Blick weich werden.

Nimm den Kontakt zu deiner Unterlage wahr.

Spür,

Wo dein Körper den Boden berührt und nimm den Raum wahr,

In dem du dich gerade befindest und dann richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.

Mach sie zum Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit.

Wie fühlt sich dein Atem heute an?

Ist er kurz oder lang,

Hart oder weich,

Stark oder schwach?

Versuch deinen Atem so wahrzunehmen,

Wie er ist,

Ohne ihn verändern zu wollen.

Dann finde in deinen ganz natürlichen Atemrhythmus.

Wenn du merkst,

Dass deine Gedanken wandern,

Dann lass es dieses Mal zu und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Gedanken.

Das können Bilder sein,

Erinnerungen oder auch Pläne.

Benenne sie und mach sie dadurch bewusst.

Vielleicht kannst du wahrnehmen,

Dass sich deine Gedanken auflösen,

Sobald du deine Aufmerksamkeit auf sie richtest,

Wie Sonnenlicht auf Nebel.

Und dann komm mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem.

Wo in deinem Körper kannst du deinen Atem spüren?

Ist es an deinen Nasenflügeln,

In deiner Brust oder in deinem Bauch?

Versuch auch das wahrzunehmen,

Ohne es verändern zu wollen.

Und wenn deine Gedanken wieder abschweifen,

Dann lass es zu.

Benenne sie weiterhin und mach sie dir dadurch bewusst.

Wenn du einen hartnäckigen Gedanken wahrnimmst,

Dann höre nicht auf,

Ihn zu benennen,

Bis er wieder verschwindet.

Nimm wahr,

Wie ein Gedanke entsteht und wie er wieder verschwindet.

Vielleicht kannst du auch den Raum wahrnehmen zwischen zwei Gedanken oder Emotionen,

Die zu dem jeweiligen Gedanken gehören.

Nimm bewusst wahr,

Was jetzt in diesem Moment passiert,

Was gerade da ist.

Und wenn etwas deine Aufmerksamkeit einnimmt,

Dann benenne es.

Und dann lass deine Gedanken ganz langsam weiterziehen,

Wie Wolken am Himmel.

Komm mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem.

Spüre deine Ein- und Ausatmung.

Und spüre auch nochmal in den Kontakt zu deiner Unterlage rein.

Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?

Nimm langsam die Geräusche um dich herum wieder wahr.

Und dann schließe deine Meditation mit ein paar ganz tiefen Atemzügen ab.

Stell dir vor,

Dass du bei deiner Einatmung ganz viel Kraft einatmest und bei der Ausatmung ganz viel Ruhe ausströmst.

Und wenn du soweit bist,

Komm gerne wieder im Raum an.

4.3 (6)

Neueste Bewertungen

Tom

July 8, 2025

Sehr gute Meditation. Eine der wenigen deutschen Stimmen die mir gefallen.

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