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Jahresrückblick zu zweit: Reflexion, Dyaden & Journaling

by ZenHealth

Aktivität
Meditation
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Dieser zweistündige Jahresrückblick zu zweit ist für euch, wenn ihr als Paar, Familie oder Freund:innen innehalten, zurückschauen und euch bewusster miteinander ausrichten möchtet. Ihr werdet durch acht Fragenblöcke geführt: Zuerst reflektiert und schreibt jede:r für sich, anschließend teilt ihr eure Gedanken und Einsichten in zwei Dyaden‑Übungen – eine Person spricht, die andere hört in voller, stiller Präsenz zu. So übt ihr neugieriges Zuhören, ohne zu bewerten, und es entsteht ein Raum, in dem ihr euch selbst klarer spürt, euch gesehen fühlt und euch gleichzeitig einander tiefer zeigt. Gongs strukturieren die Schreibphasen und die Dyaden‑Sequenzen. Eine Meditation zum Ankommen sowie eine abschließende Visualisierung runden eure Erfahrung ab. Diese Praxis kann eure Verbindung vertiefen und euch dabei unterstützen, das neue Jahr bewusst und herzverbunden gemeinsam zu gestalten – und das alte Jahr achtsam zu würdigen.

Transkription

Willkommen zu eurer gemeinsamen Jahresrückschau und schön,

Dass ihr euch diese Zeit zusammen nehmt,

Zeit zum Innehalten,

Zurückschauen,

Verstehen und Neuausrichten und auch Zeit um Einsichten,

Gedanken und Gefühle miteinander zu teilen.

Zeit um euer vergangenes Jahr ganz bewusst zu würdigen,

Mit all seinen Höhen,

Tiefen,

Wendepunkten und auch den ganz leisen Momenten dazwischen und dem kommenden Jahr eine liebevolle,

Klare Richtung zu geben.

In dieser Sitzung erwartet euch zuerst eine Meditation zum Ankommen,

Dann begleiten dich acht Blöcke von Fragen durch euer vergangenes und euer zukünftiges Jahr,

Mit Fokus auf das,

Was wirklich wesentlich ist und mit viel Raum zum Reflektieren und Schreiben.

In jedem Block habt ihr circa fünf Minuten Zeit,

Um in Ruhe für euch zu reflektieren und Gedanken niederzuschreiben und wenn diese fünf Minuten vorbei sind,

Hört ihr an Gong,

Das ist das Zeichen,

Dass der nächste Block mit einem neuen Thema beginnt.

Wenn ihr merkt,

Dass euch die Zeit einmal nicht reicht oder einer von euch bei einer Frage länger bleiben möchte,

Könnt ihr jederzeit den Pausenknopf drücken und euch so viel Raum nehmen,

Wie ihr braucht und dann fahrt ihr einfach wieder fort,

Wenn es sich für euch stimmig anfühlt.

Zwischen den acht Blöcken wird es zwei Dyadenübungen geben,

Zeit um Einsichten,

Gedanken und Gefühle miteinander zu teilen und euer Zuhören zu vertiefen und zu einer ganz besonderen Praxis zu machen.

Und zum Schluss gibt es eine Visualisierung,

Die alles in euch integriert.

Am besten habt ihr ein Notizbuch oder Papier und Stift in der Nähe,

Vielleicht auch eine gute,

Schöne,

Warme Tasse Tee,

Da diese Übung länger sein wird als eine normale Meditation.

Und wenn ihr beide soweit seid,

Mit mir gemeinsam in eure Jahresrückschau einzutauchen,

Setzt euch bequem,

Aber aufrecht hin und der einfache Halber bleibe ich jetzt in der Du-Form während des Anleitens so,

Dass du dich ganz auf dich selbst während dieser Übung ausrichten kannst.

Du kannst die Augen samt schließen oder gerne auch leicht offen lassen und richte deine Aufmerksamkeit einmal auf das,

Was du gerade in diesem Moment wahrnimmst.

Gleich,

Was du siehst,

Hörst oder fühlst,

Die Berührung der Kleidung mit deiner Haut,

Die Temperatur der Luft,

Vielleicht nimmst du auch Geräusche wahr,

Vielleicht die Auflageflächen,

An denen dein Körper die Unterlage berührt,

Das Gewicht des Beckens,

Der Kontakt deines Rückens,

Die Füße auf dem Boden oder der Unterlage und verlagere deine Aufmerksamkeit immer mehr von der Außenwelt in deine innere Welt.

Und ein einfacher Weg,

Dies zu tun ist,

Deinen Atem wahrzunehmen.

Atme ein und spüre,

Wie dein Körper sich sanft hebt und atme aus,

Lass los und entspanne dich.

Vielleicht kannst du mit jeder Ein- und Ausatmung auch etwas mehr Anspannung und Gewicht im Körper loslassen,

Indem du freundlich und aufmerksam einmal durch deinen Körper scannst,

Schaust,

Wo vielleicht noch unnötige Anspannung festgehalten wird und losgelassen werden kann.

Vielleicht im Kopf,

Stirn,

Im Augenbereich,

Kiefer,

Vielleicht in den Schultern,

Die die Last des Jahres mit sich herumgetragen haben,

Die Arme,

Der Brustraum,

Das Becken und die Beine,

Den ganzen Körper nochmal spüren in seiner Ganzheit.

Mit einer Wertschätzung für all das,

Was er für uns getan hat,

Dass er jeden Tag funktioniert,

Auch wenn wir ihn wenig beachten und Aufmerksamkeit schenken,

Er jeden Tag das ganze letzte Jahr über für uns gesorgt hat.

Und einfach hier sitzen und spüren,

Wie du atmest.

Vielleicht die Bewegung des Luftstroms,

Die Bewegung deines Brustkorbes und dich so immer wieder in deinem Atem verankern.

Der Fluss deines Atems,

Die Bewegung deines Körpers,

Die Kostbarkeit des Moments,

Dieses Geschenk des Lebens zu spüren,

Zu würdigen.

Und diese Wertschätzung hilft dir auch,

Dich mehr mit deinem Herzen zu verbinden.

Eine andere Möglichkeit,

Dies zu tun,

Ist,

In den Herzraum hineinzuatmen und deine Aufmerksamkeit ganz sanft dorthin zu richten.

Oder einfach eine Hand draufzulegen.

Und während dieser Rückschau werden Gedanken und Gefühle entstehen.

Vielleicht Traurigkeit,

Freude,

Wehmut,

Dankbarkeit.

Und schau mal,

Ob du sie einfach als Gäste willkommen heißen kannst.

Ihn erlauben,

Für eine Weile Platz zu nehmen,

Da zu sein.

Während die Fragen auf dich wirken.

Du ehrlich auf dein Ja schaust,

Ohne Bewertung,

Mit Freundlichkeit und Neugier.

Nimm noch zwei,

Drei tiefe Atemzüge in deinen Herzraum hinein.

Du kannst die Augen weiterhin geschlossen lassen oder langsam wieder öffnen.

Und wir beginnen mit der Reflexion deines vergangenen Jahres.

Mit dem ersten Block zum Thema Dankbarkeit und Freude.

Und die ersten beiden Fragen lauten,

Wofür bin ich in diesem Jahr dankbar?

Und worüber freue ich mich oder habe ich mich gefreut?

Und nimm dir jetzt einmal Zeit,

Um dein Jahr innerlich durch zu blättern.

Monat für Monat oder in Bildern und Szenen,

Die vielleicht auftauchen.

Und du musst dich hier nicht beeilen.

Du kannst jederzeit den Pausenknopf drücken und dir Zeit nehmen,

Das Jahr Revue passieren lassen.

Vielleicht einfach rückwärts gehen oder durch die Monate springen.

Mit den Fragen,

Wofür bin ich in diesem Jahr dankbar?

Worüber freue ich mich oder habe ich mich gefreut?

Denke vielleicht an Menschen,

Die da waren oder neu in dein Leben gekommen sind.

Vielleicht Momente,

In denen du gelacht hast oder Situationen,

In denen du stolz auf dich warst.

Zeiten vielleicht,

In denen du dich gehalten gefühlt hast,

Auch mitten in Herausforderungen.

Und ohne groß nachzudenken,

Einfach mal aufschreiben,

Was dir dazu einfällt.

Das dürfen kleine und große Dinge sein.

Alltägliches oder auch Außergewöhnliches.

Und nimm dir jetzt fünf Minuten dafür Zeit.

Beende nun langsam deinen Satz oder deine Gedanken.

Leg vielleicht den Stift kurz ab.

Schließe noch mal kurz deine Augen.

Spüre den Atem.

Vielleicht Gedanken und Gefühle,

Die etwas aufgewirbelt wurden.

Sie gekommen heißen,

Sich setzen lassen.

Vielleicht möchtest du im Stillen ein leises Dankesprechen an dieses Jahr,

An die Menschen in deinem Leben,

Auch an dich selbst.

Und wir starten mit dem zweiten Block zum Thema Inspiration.

Und die Frage dazu lautet,

Was hat mich dieses Jahr inspiriert oder was inspiriert mich oder fühlt sich lebendig und aufregend an?

Inspiration im Sinne von,

Wo sind die Funken,

Der Sparkel in meinem Leben?

Wo ist etwas,

Was mich lebendig macht,

Was mich inspiriert?

Was hat in diesem Jahr in dir Neugier oder Begeisterung oder so ein leises Ja ausgelöst?

Was gibt dir Kraft?

Was lässt dich lebendig fühlen?

Und auch hier wieder nimm dir Zeit.

Lass die Fragen auch gerne weile auf dich wirken.

Einfach in dich hineinhorchen,

Was vielleicht auch von ganz alleine entstehen will.

Und dann gerne wieder niederschreiben,

Was gerade so aufkommt.

Lass den Stift wieder ruhen.

Nimm vielleicht ein paar tiefe Atemzüge.

Auch wahrnehmen,

Wie du dich jetzt fühlst.

Und wenn du soweit bist,

Starten wir mit dem dritten Block zum Thema Erkenntnisse und Klarheit.

Und die Frage dazu lautet,

Was ist mir in diesem Jahr klar geworden?

Was ist mir klar geworden,

Was mir vorher vielleicht nicht so klar war?

Oder was mir gerade hier in diesem Moment wieder klar wird,

Jetzt wo ich mir Zeit nehme,

Darüber nachzudenken.

Schau mal auf dieses Jahr zurück.

Welche Muster hast du bei dir vielleicht erkannt?

Welche Themen sind immer wieder aufgetaucht oder Fragen,

Unklarheiten?

Vielleicht auch,

Wo hast du gemerkt,

So möchte ich nicht weitermachen?

Was hat vielleicht Begeisterung ausgelöst?

Was war vielleicht hilfreich oder eher eine Belastung?

Wo steckst du gleich auch fest oder benötigst Hilfe?

Was hast du gelernt?

Was ist dir klar geworden?

Ja,

Das können so Sätze sein wie,

Mir ist klar geworden,

Dass .

.

.

Ich habe gelernt,

Dass .

.

.

Und wieder frei und ehrlich aufschreiben,

Was dir dazu einfällt.

Beende nun langsam wieder diesen Satz oder Gedanken.

Oder falls die Zeit nicht gereicht hat,

Drücke gerne wieder die Pause-Taste.

Lege den Stift nochmals kurz ab.

Und wenn du magst,

Schließe nochmal deine Augen.

Verankere dich vielleicht für ein paar Momente im Herzraum oder im Atem.

Mit dieser Möglichkeit,

Dich dort immer wieder niederzulassen.

Anzukommen,

Wenn es schwer wird.

Und auch anzuerkennen,

Wenn es schwer wird,

Dass dies menschlich ist.

Dich vielleicht auch selbst etwas trösten,

In den Arm nehmen,

Eine Hand aufs Herz,

Falls das hilfreich ist.

Und wir starten mit dem vierten Block und schauen uns an,

Was das für deinen Weg nun bedeutet.

Das heißt,

Wir verknüpfen die Vergangenheit mit der Zukunft und die Reflexionsfrage dazu lautet,

Was bedeutet all das für mich?

Mit Blick nach vorne.

Mit Blick in das kommende Jahr.

Schau vielleicht nochmals auf deine bisherigen Notizen,

Deine Dankbarkeit,

Deine Erkenntnisse und Inspirationen.

Gibt es da etwas,

Was dich so ganz spezifisch anspricht oder sagt,

Ah ja,

Das bedeutet dieses oder jenes für mich.

Zum Beispiel,

Wenn es mir immer so gut tut,

Draußen zu sein.

Bedeutet das,

Dass ich mir vielleicht einfach noch mehr Zeit nehme,

Draußen zu sein.

Nimm dir auch je wieder Zeit,

Durch deine Notizen zu gehen,

Nachzudenken,

Zu reflektieren und zu erkennen,

Was folgt daraus für mich.

Welche Konsequenzen,

Auch wenn sie klein sind,

Zeichnen sich ab?

Wo spürst du vielleicht ein klares mehr davon oder wo ein deutliches weniger davon?

Und vervollständige dann wieder Sätze wie,

Mit Blick nach vorne,

Bedeutet das für mich … Ich möchte im nächsten Jahr mehr … oder weniger … und schreibe wieder auf,

Ohne zu viel nachzudenken,

Was gerade auf dein Papier gebracht werden möchte,

Was von ganz allein entsteht.

Ja,

Dann komm langsam wieder zum Ende mit dem Schreiben.

Oder wenn die Zeit nicht gereicht hat,

Drück gern wieder den Pausenknopf.

Und nimm dir wieder etwas Zeit,

Kurz innezuhalten.

Deinen Körper zu spüren.

Spüren,

Wie du hier sitzt und atmest.

Und nimm dir auch ein paar Momente,

Um das Geschriebene nachwirken zu lassen.

Ja,

Und da dieser Jahresrückschau eine Partnerübung ist,

Bitte ich euch einmal,

Dass ihr euch mal gegenüber setzt.

Und ihr werdet jetzt eine Dyadenübung gemeinsam durchführen.

Entstanden sind Dyadenübungen in den 68er Jahren als Selbsterfahrungsarbeit zu zweit.

Daher Dyade.

Und das wichtigste Merkmal ist,

Dass eine Person zum Beispiel eine Frage stellt und dann nur zuhört und die andere Person erzählt.

Ihr habt dafür insgesamt 15 Minuten Zeit.

Das heißt circa sieben bis acht Minuten pro Person.

Und in diesen sieben Minuten teilt ihr genau das,

Was ihr gerade niedergeschrieben habt,

In diesen ersten vier Blöcken mit der anderen Person.

Ihr dürft selbst entscheiden,

Wie viel und was ihr davon erzählt und auch wer zuerst anfängt zu erzählen.

Und die andere Person hat keine andere Aufgabe als mit allen Sinnen nur zuzuhören.

Mit einem offenen,

Nicht wertenden und nicht kommentierenden Geist.

Auf allen Ebenen,

Das heißt,

Was ich höre,

Was ich sehe,

Beobachte,

Was ich vielleicht spüre,

Was ich fühle.

Mit einer ganz bewussten Absicht nur zuzuhören und mich dabei mit meinem Partner zu verbinden.

Ja und schau auch,

Ob du als zuhörende Person innerlich zuhörst.

Das heißt auch zu bemerken,

Was passiert in deinem Inneren,

Was dich vom Zuhören abhält und was es auslöst.

Zum Beispiel Reaktivität,

Vielleicht Ungeduld,

Bewertung,

Vielleicht eigene Bedürfnisse,

Die mitgeteilt werden möchten oder Gefühle,

Die aufkommen.

Es geht darum,

Euch mit einer empfangenden Präsenz füreinander zu öffnen,

Mit euren Ohren des Herzens zuzuhören und das Gesagte wirklich auch hineinzulassen und zu fühlen,

Was die Person,

Der gerade sagt.

Und was wir damit üben,

Sind zwei Dinge.

Auf Seiten des Zuhörenden und Sprechenden.

Als Zuhörer diese Fähigkeit,

Nur zuzuhören und auch mal entbunden zu sein von dieser sozialen Konvention oder Gewohnheit,

Verbal und nonverbal immer etwas sagen zu müssen.

Sei es an Kopf nicken,

Trösten,

Rat geben,

Gleich mich rechtfertigen,

Kommentieren.

Das Problem ist,

Wenn wir überlegen,

Was wir sagen wollen,

Geben wir anderen nicht mehr die vollständige Aufmerksamkeit und die andere Person spürt das,

Dass wir auch gleich irgendetwas sagen wollen und nicht mehr ganz präsent sind.

Und mit dieser Übung geben wir der sprechenden Person vielleicht sogar zum ersten Mal die Erfahrung,

Nicht unterbrochen oder kommentiert zu werden,

Was sehr befreiend sein kann.

Das ist der erste Aspekt,

Den wir als zuhörende Person üben.

Den zweiten Aspekt,

Den wir als sprechende Person üben,

Ist das Innehalten und achtsam für sich sein,

Das heißt wahrzunehmen,

Was ist meine Absicht,

Was will ich überhaupt sagen und was sind meine Bedürfnisse.

Und sich während des Sprechens mit dem Körper,

Den Gefühlen dabei verbinden und auch in Kontakt sein.

Das heißt,

Sich spüren und auch die Resonanz spüren während des Sprechens.

Und die Person,

Die erzählt,

Kann auch zwischendurch schweigen oder nur in Stille da sitzen,

Wenn es nichts mehr zu sagen gibt.

Na,

Ihr müsst diese sieben Minuten nicht völlig ausfüllen.

Ja,

Dann hört ihr nach sieben Minuten einen Gong und dann ist die andere Person dran.

Die,

Die zuerst erzählt hat,

Hört jetzt zu und die andere Person erzählt.

Und während ihr zuhört,

Werdet ihr bemerken,

Das ist total normal,

Dass dieser Impuls aufkommen wird,

Etwas zu sagen.

Vielleicht auch,

Wenn etwas mit euch resoniert oder ihr in so ein Problemlösungsmodus übergeht.

Und ich bitte euch dann,

Diesen Impuls wirklich zu widerstehen und einfach wirklich nur zuzuhören.

Es geht in einer Dyadenübung nicht darum,

Ein Problem zu lösen,

Zu coachen,

Ratschläge zu erteilen,

Sondern mit allen Sinnen offen zuzuhören.

Und wenn etwas mit euch resoniert,

Euch vielleicht berührt,

Was ihr gerade hört,

Dann schreibt es nieder.

Und wenn ihr an der Reihe seid,

Könnt ihr in euren sieben Minuten darüber auch sprechen.

Ja,

Und wenn euch die Zeit nicht reicht,

Könnt ihr wieder,

Wie immer,

Jederzeit die Pausetaste drücken.

Ja,

Und jetzt habt ihr noch mal zwei Minuten oder so lange ihr wollt,

Wo gern die Person,

Die als Letztes zugehört hat,

Auch noch mal ihre Erfahrung während des Zuhörens mit der anderen Person teilen kann.

Vielleicht das,

Was besonders resoniert hat oder was ihr aufgefallen ist.

Und anschließend fahren wir mit der Jahresrückschau gemeinsam fort.

Ja,

Dann dürft ihr euch gerne wieder so zurückdrehen,

Dass ihr wieder für euch Raum habt zum Reflektieren und auch zum Niederschreiben.

Und bevor wir mit dem nächsten Plöcken an Fragen fortfahren,

Werde dir jetzt nochmals bewusst,

Dass dieses Jahr fast vorbei ist.

Vielleicht ist es für den einen oder anderen schon vorbei,

Die diese Audio im Januar hören.

Und dieses Jahr wird nicht wieder kommen.

Du hast es erlebt,

Es erfahren,

Mit all seinen Tiefen und Höhen.

Das neue Jahr hat noch nicht begonnen und genau dazwischen befinden wir uns jetzt.

Und wir haben die Wahl,

Wie wir das vergangene Jahr betrachten.

Als anstrengend,

Nicht so richtig abgeschlossen wegen all den unerfüllten Ideen oder Wünschen oder unfertigen To-dos,

Die noch erledigt werden müssen.

Oder wir betrachten es wie Markus Aurelius,

Der so schön sagte,

Was vergangen ist,

Entzieht sich unserer Macht.

Doch wir können wählen,

Welche Bedeutung wir ihm geben und ihm mit Dankbarkeit statt mit Bitterkeit begegnen.

Ja,

Und genau das hast du jetzt gemacht,

Dein Jahr in einer anderen Perspektive wahrgenommen und dadurch auch deine Beziehung zu all den Ereignissen verändert.

Und somit auch aus deinem gelebten Jahr heraus eine innere Neuausrichtung begonnen,

Mit der wir nun auf das Jahr,

Was vor dir liegt,

Gemeinsam schauen.

Dein neues Jahr,

Was wie so eine leere Leinwand nun vor dir liegt.

Ja,

Und du sitzt jetzt hier mit all deinen Farben und Pinseln und im nächsten und fünften Block an Fragen,

Wo du dein kommendes Jahr aus der Zukunft betrachtest,

Bringen wir all das zusammen und schauen mal,

Was wir auf diese Leinwand so drauf malen wollen.

Und dafür lade ich dich zu einem Perspektivwechsel ein,

Indem du mal innerlich in die Zukunft wanderst,

Hin zum letzten Monat des kommenden Jahres.

Stell dir vielleicht vor,

Es ist ein verschneiter Dezembertag des kommenden Jahres.

Du sitzt vielleicht wie heute an so einem ruhigen Ort,

Vielleicht mit einer Tasse Tee und schaust zurück.

Und die Frage lautet,

Das kommende Jahr ist so richtig gut gelaufen,

Weil.

.

.

Wie möchtest du dich am Ende dieses kommenden Jahres fühlen?

Woran würdest du merken,

Dass es ein stimmiges Jahr war?

Gleich nicht perfekt,

Aber sinnvoll,

Gut,

Erfolgreich,

Was auch immer das für dich meint.

Schreibe mal aus dieser Zukunftsperspektive.

Dieses Jahr ist gut gelaufen,

Weil.

.

.

Ich vielleicht diese Person getroffen habe oder dort hingegangen oder geflogen bin,

Mir vielleicht Zeit für Bestimmtes genommen habe.

Was auch immer es für dich ist,

Was macht das kommende Jahr zu einem guten Jahr?

Und wieder unzensiert aus dieser guten Energie heraus mal niederschreiben,

Was dir durch den Kopf geht,

Was aus deinem Herzen von alleine sprudelt.

Und es geht nicht darum,

Dass es realistisch sein muss.

Gerne auch auf eure Themen,

Projekte schauen,

Die ihr gerade angeht oder angehen wollt,

Begegnungen,

Die stattfinden oder du dir wünschst,

Dass sie stattfinden.

Und immer wieder auch wahrnehmen,

Was das Niedergeschriebene mit dir macht,

Was es vielleicht auslöst.

Vielleicht auch pausieren,

Ab und zu die Augen schließen und schauen,

Was so im Geist entsteht.

Und dann ganz langsam wieder mit dieser Frage zum Ende kommen oder die Pausetaste drücken.

Und nochmals nachspüren,

Während du den Stift kurz ablegst.

Vielleicht kommt so ein leises Gefühl von Hoffnung oder Klarheit auf,

Vielleicht auch Widerstand.

Auch das darf sein.

Alles,

Was auftaucht,

Gehört zu diesem Prozess.

Und im nächsten,

Im sechsten Block dieser Übung schauen wir darauf,

Was du tun kannst mit dem,

Was schon da ist.

Das heißt,

Wir schauen mal ganz gezielt auf deine Ressourcen,

Die du hast.

Und die Frage dafür lautet,

Was kann ich im kommenden Jahr Sinnvolles tun mit dem,

Was bereits da ist.

Vielleicht mit Ressourcen,

Mit einem Netzwerk,

Was vielleicht schon da ist,

Mit Skills,

Mit Ideen.

Wir schauen also nicht,

Was sowieso nicht geht,

Selbst wenn wir es gern hätten oder tun würden,

Sondern wirklich mal sagen,

Okay,

Mit dem,

Was mir zur Verfügung steht,

Was kann ich denn damit machen.

Und schau dabei auch auf dein jetziges Leben.

Was ist da?

Welche Fähigkeiten hast du vielleicht?

Welche Menschen stehen an deiner Seite?

Welche Erfahrungen bringen dich weiter?

Das einfach mal anschauen.

Und dann statt zu warten,

Bis alles perfekt ist,

Was wir viel zu oft machen,

Frag dich wirklich mal,

Was kann ich mit dem,

Was ich heute schon habe,

Beginnen.

Und dann wieder alles aufschreiben,

Was dir in den Sinn kommt,

Was aus dem Herzen sprudeln möchte.

Auch diese kleinen,

Scheinbar unspektakulären Schritte.

Und nimm dir auch hier wieder einige Minuten Zeit.

Wieder kurz innehalten,

Das Geschriebene auf dich wirken lassen.

Auch hier gern wieder die Pause-Taste drücken,

Wenn die Zeit nicht gereicht hat.

Und im vorletzten und siebten Block geht es um das Thema innere Frieden.

Und ich möchte,

Dass du einmal über die Frage reflektierst,

Welche ein bis drei Themen,

Projekte oder Lebensbereiche bekommen im nächsten Jahr meine besondere Aufmerksamkeit?

Für mehr inneren Frieden und weniger Stress.

Wenn du dich nicht mehr verzetteln würdest,

Sondern deine Energie bündeln könntest in drei Dinge,

Die dir mehr inneren Frieden und weniger Stress bringen,

Welche drei Dinge wären das?

Gehe vielleicht nochmals über alle bisherigen Notizen und dann wähle ganz bewusst maximal drei Schwerpunkte.

Und im allerletzten,

Im achten Block dieser Jahresreflexion geht es darum,

Tiefer herauszufinden,

Was dich nährt.

Und die Frage lautet,

Was gönne ich mir im nächsten Jahr,

Damit es leichter oder freudvoller werden darf?

Wir sind oft sehr hart zu uns und auch manchmal zu anderen,

Insbesondere auch wenn es um Zielerreichung geht.

Und jetzt schauen wir mal drauf,

Was uns das Leben einfacher,

Leichter,

Freudvoller macht.

Und was können wir selbst dafür tun?

Was möchtest du dir erlauben?

Vielleicht mehr Pausen,

Mehr Natur,

Mehr Kreativität,

Mehr ehrliche Gespräche,

Vielleicht mehr Schlaf.

Und schreibe mal ganz gezielt auf,

Was dir gut tut.

Dinge,

Die vielleicht deinen Geist beruhigen,

Dein Herz weiten,

Deinen Körper stärken.

Und es geht nicht um Luxus im äußeren Sinne,

Sondern vielmehr um diese innere Großzügigkeit dir selbst gegenüber.

Lege dann wieder den Stift beiseite und ihr werdet jetzt ein letztes Mal in eine Dyadenübung gehen.

Der Ablauf ist genau gleich wie in der ersten Dyade.

Das heißt,

Ihr habt wieder sieben Minuten Zeit,

Um eure Erfahrung aus den letzten vier Blöcken an Fragen miteinander zu teilen,

Wobei wieder eine Person nur erzählt und die andere Person nur zuhört.

Und dann tauscht ihr wieder.

Und wenn die Zeit zu knapp ist,

Könnt ihr jederzeit wieder die Pause-Taste drücken.

Dann nehmt gern wieder eure alte Position ein.

Ihr dürft auch gerne so sitzen bleiben,

Wie ihr gerade sitzt,

Mit dem Wissen,

Dass wir jetzt schon fast am Ende dieser Jahresreflexion sind.

Und bereite dich auf eine kleine Abschlussvisualisierung vor,

Die dir die Möglichkeit gibt,

All das Reflektierte,

Was du niedergeschrieben hast,

Nochmals in deinem Geist zu verankern und zu aktivieren.

Und wenn du magst,

Lass gerne deine Aufzeichnung vor dir,

Damit du dich während dieser klaren Meditation damit nochmals verbinden kannst.

Du kannst deine Augen wieder schließen,

Wenn du magst,

Oder leicht offen lassen,

Die Hände locker in den Schoß legen oder auf deinen Herzraum,

Wenn sich das stimmig anfühlt.

Nimm nochmals einen tiefen Atemzug und langsam wieder aus.

Und auch nochmals nachspüren,

Wie du dich jetzt fühlst.

Die Energie wahrnehmen.

Vielleicht fühlst du dich gerade etwas lebendiger oder aufgewühlter.

Und stell dir nun eine Art inneren Weg vor.

Hinter dir in sanfter Entfernung liegt das vergangene Jahr.

Vor dir in hellerem Licht das kommende Jahr.

Und wende dich innerlich erstmal dem vergangenen Jahr zu.

Vielleicht siehst du es als Landschaft,

Vielleicht als eine Collage aus Bildern,

Vielleicht nur als ein Gefühl,

Als bestimmte Farben.

Einfach wahrnehmen,

Was sich jetzt zeigt.

Und dann sag innerlich so etwas wie Danke,

Dass du da warst.

Danke für alles,

Was ich durch dich lernen durfte.

Auch wenn nicht alles immer leicht war.

Du bist jetzt hier,

Du atmest.

Du bist weitergegangen.

Du hast etwas gelernt.

Du hast Schwierigkeiten gemeistert.

Und dann wende dich innerlich dem kommenden Jahr zu.

Stell dir vor,

Es liegt vor dir wie eine weite Leinwand mit einigen klaren Linien.

Vielleicht deine ein bis drei Fokusthemen,

Die du aufgeschrieben hast.

Das,

Was du dir gönnen möchtest.

Vielleicht die Qualitäten,

Die du leben willst.

Und gehe mal gedanklich durch das kommende Jahr.

Und fühle einmal,

Wie das ist,

Durch dieses Jahr zu gehen.

Mit all den Dingen,

Die du niedergeschrieben hast und die nun vor dir auftauchen.

Einige Dinge passieren vielleicht.

Einige etwas anders.

Und du auf diesem Weg bist.

Du dich jetzt bereits darauf ausrichtest.

Dinge,

Die für uns gut sind und uns helfen.

Uns Kraft geben.

Auf uns zukommen.

Die Richtung klarer wird.

Der Weg vor dir erkennbar und nicht mehr ganz so diffus ist.

Wie fühlt sich das an,

Wenn du in diese Richtung gehst?

Welche Gefühle oder Gedanken entstehen dabei?

Dir vielleicht auch vorstellen,

Wie du ganz selbstverständlich an den aufgeschriebenen Projekten arbeitest.

Bestimmte Ziele,

Werte verfolgst,

Die nun mehr Priorität bekommen oder wieder wichtig erscheinen.

Und auch zu wissen,

Dass allein mit dieser neuen Ausrichtung du schon das Richtige tust.

Den ersten Schritt in die richtige Richtung gegangen bist.

Egal,

Wie der Weg sich letztlich vor dir entfalten wird.

Und du weißt einfach durch diese Verbindung zu dir selbst,

Die du heute aufgebaut hast,

Diese Verbindung zu deinem Herzen,

Du dich wieder mehr mit dem Fluss des Lebens,

Mit deinen Wünschen und Werten synchronisiert hast.

Einen Samen gesät hast,

Dem du vertrauen kannst und der in dir wächst und wirkt.

Und stell dir vor,

Aus diesem kleinen Samen entsteht ein feiner,

Klarer Lichtfaden.

Dieser Faden zieht sich von deinem Herzen hinüber in dieses kommende Jahr und verbindet sich mit deinen wichtigsten Themen.

Und du darfst vertrauen,

Dass du mit dieser Ausrichtung immer wieder den nächsten stimmigen Schritt erkennst.

Verweile noch einen Moment in dieser Verbindung zwischen Dankbarkeit für das Vergangene und Vertrauen in das Kommende.

Spüre zum Abschluss nochmals deinen Körper,

Wie er jetzt hier sitzt und atmet,

Deine Füße,

Dein Becken,

Dein Brustkorb,

Schultern und Nacken.

Nimm deine Umgebung wahr,

Den Raum,

In dem du sitzt,

Die Geräusche um dich herum und beginne dann langsam,

Dich wieder etwas zu bewegen.

Schau,

Was dir jetzt gut tut.

Gleich dann gerne anstrecken und räkeln und öffne in deinem eigenen Tempo die Augen.

Und was ich dir zum Schluss ans Herz lege,

Ist,

Dass du dir einen Reminder von den wichtigsten Sachen machst,

Die du dir heute notiert hast.

Du kannst dir das zum Beispiel in deinem Handy als Erinnerung speichern,

Was vielleicht einmal am Tag aufpoppt oder auch als Sprachmemo aufnehmen und dir am Abend als Erinnerung abspielen.

Oder du schreibst dir das auf einem Zettel,

Den du sichtbar irgendwo hinhängst oder hinlegst,

Sodass du die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Jahresreflexion für dich immer im Auge behalten kannst.

Vielleicht gibt es auch für euch zusammen Erkenntnisse,

Die ihr gemeinsam gewonnen habt,

Die ihr vielleicht gemeinsam aufnehmen wollt,

Vielleicht euch gegenseitig am Abend abspielen.

Findet da kreative Lösungen,

Dass ihr euch an das Niedergeschriebene erinnern könnt.

Zum Schluss möchte ich gern Danke sagen,

Dass du dir diese Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt hast und möge das,

Was du heute erkannt hast und du gerne umsetzen möchtest,

Dich liebevoll und klar durch dein kommendes Jahr begleiten.

Gesundes neues Jahr dir gewünscht und bis bald.

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