
Metta-Meditation (mit Atembetrachtung)
In dieser Meditation wird zunächst die Achtsamkeit auf den Atem gelegt. Auf dieser Basis können die Metta-Sätze (oder der Satz) im Stillen gesprochen werden. Die Sätze sind nicht vorgegeben. Es ist bewusst offen gehalten, damit sich jede und jeder darin wiederfinden kann. Passagen von Stille ermöglichen ein tieferes Spüren der Resonanz im Körper/Herzen.
Transkription
Mein Name ist Viola Ebbighausen und dies ist eine Einladung zu einer 25 minütigen Meditation mit Achtsamkeit auf den Atem und Metta.
Wir beginnen damit uns selbst einmal nicht als jemanden zu sehen,
Den wir herumkommandieren können und kritisieren,
Sondern als jemanden,
Dem oder der wir mit Wohlwollen und Freundlichkeit begegnen,
Mit Verständnis und Interesse.
Vielleicht so als säßen wir hier mit einer guten Freundin oder einem guten Freund.
Selbst wenn wir jetzt feststellen sollten,
Dass wir uns nicht freundlich und wohlgesonnen sind,
So versuchen wir auch dieses Gefühl mit Wohlwollen zu halten,
Ohne etwas zu erzwingen und auch ohne zu versuchen uns selbst zu optimieren,
Zu verbessern oder etwas zu leisten.
Wenn wir möchten,
Können wir eine oder beide Hände auf den Bauch oder auf den Brustbereich oder ineinander legen,
Um unsere Haltung von Freundlichkeit und Wohlwollen zu unterstützen.
Innerlich einen Satz oder mehrere Sätze oder einzelne Worte wiederholen,
Die Ausdruck dieser Zugeneigtheit,
Dieses freundlichen Interesses sind.
Diese Worte oder dieser Satz sollten einen Herzenswunsch ausdrücken,
Einen universell gültigen Wunsch,
Der für alle Wesen angewendet werden kann und den wir jetzt auf uns selbst richten.
Zum Beispiel möge ich wissen,
Dass ich geliebt bin.
Möge ich frei sein von innerem und äußerem Leid.
Ich wünsche mir Zufriedenheit und während wir diese Sätze oder Worte im Stillen wiederholen,
Hören wir in den Körper hinein,
Welche Resonanz sie auslösen.
Und auch wenn wir die Worte so meinen,
Wie wir sie sagen,
Muss das nicht heißen,
Dass wir sie auch fühlen.
Es ist nicht nötig,
Damit sie ihre Wirkung entfalten können.
Es geht um die Absicht hinter den Worten und den Wunsch,
Dass es uns und anderen gut gehen möge.
Wie fühlt es sich an,
Diese Sätze zu denken,
Sie im Körper nachhallen zu lassen,
Dann dazu übergehen,
Die Aufmerksamkeit zum Atem im ganzen Körper zu bringen,
So wie der Atem jetzt zu spüren ist.
Das Erleben des Atems im ganzen Körper,
Verbunden mit der Haltung von Wohlwollen und Interesse,
So als sei der Atem eine gute Freundin oder ein guter Freund und wir hörten ihm zu.
Wenn wir zwischendrin abschweifen,
Den Gedanken woanders sind,
In Vergangenheit oder Zukunft,
Ist es jederzeit möglich,
Sobald wir es bemerken,
Zurückzukehren und dem Atem wieder unsere ganze Aufmerksamkeit zuzuwenden,
Während wir die Vergangenheits- und Zukunftsgedanken immer wieder,
Sobald sie auftauchen,
Fallen lassen oder beiseite legen.
Uns erlauben,
Ganz im gegenwärtigen Moment anzukommen,
Mit Hilfe des Atems,
Dem Geist die einfache Aufgabe geben,
Beim Atem zu verweilen,
Statt den verwirrenden Gedanken zu folgen.
Bemerken,
Wie gut das tun kann,
Wie erleichternd es ist.
Die aus der Erleichterung heraus sich zeigende,
Innere,
Feine Freude wahrnehmen.
Eine stille Freude darüber,
Dass allein dadurch,
Dass wir uns hier die Zeit nehmen und Wohlwollen und Verweilen im gegenwärtigen Moment üben,
Ein inneres Loslassen und Erleichtertsein entstehen kann.
Und wie diese stille Freude vielleicht so etwas mehr innere Ruhe führen kann,
Wenn wir einfach nur der Aufgabe folgen,
Beim Atem zu verweilen,
Ohne Erwartungen,
Ohne Druck,
Geduldig und wohlwollend.
Nur dieses Einatmen,
Den Beginn,
Das sich verändern und das Aufhören dieses Einatems,
Die kleine Pause,
Bevor dann das Ausatmen beginnt,
Eine Weile anhält,
Sich verändert und wieder verschwindet.
Nur dieser eine Atemzug.
Und dieser.
Und dieser.
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
