
Wenn es kein guter Morgen ist.
Eine Atemübung für diese Tagesanfänge, die Dich lähmen. An denen Unlust, Pessimismus und Müdigkeit es schon schwer machen, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Alles Schwere, Hemmende, Blockierende ausatmen. Vitalität, Energie und Zuversicht einatmen. Dieser Tag kann vielleicht nicht der schönste Deines Lebens werden. Aber vielleicht doch ein ganz guter. Musik: Chris Collins/Indiemusicbox
Transkription
Eine Atem- und Visualisierungsübung für die weniger guten Tagesanfänge,
Für die Morgende,
An denen du gar keine Lust hast,
Das Haus zu verlassen,
In deinen Alltag zu starten,
In denen es dir an Optimismus,
Vitalität und Energie fehlt,
An denen du das Gefühl hast,
Da heute irgendwie durchzumüssen,
Aber überhaupt nicht zu wissen,
Wie.
Setz oder leg dich ganz gemütlich hin,
Ruckel dich in Ruhe zurecht,
Du darfst dich gern anlehnen,
Es darf gemütlich und bequem sein.
Und während du dich so zurecht ruckelst,
Dürfen deine Schultern noch mal ganz locker und weich werden.
Darf dein Kiefer sich lösen.
Und wenn du magst,
Dann schließ jetzt deine Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Nimm wahr,
Wie du einatmest und wie du ausatmest.
Und sollte deine Atmung heute,
An diesem weniger guten Morgen,
Schon relativ schnell,
Kurz,
Oberflächlich und hektisch sein,
Dann darf dein Atem jetzt noch mal ein ganzes Stück ruhiger,
Länger und langsamer werden.
Und dann sage dir bei deiner nächsten Einatmung innerlich,
Ich atme Energie ein.
Und bei deiner Ausatmung,
Ich atme Müdigkeit aus.
Energie ein,
Müdigkeit aus.
Energie ein und Müdigkeit aus.
Du kannst den Effekt dieser Übung und dieser Visualisierung,
Dieser Vorstellung unterstützen,
Indem du dir vorstellst,
Deine Einatmung wäre ein Licht,
Vielleicht auch ein farbiges Licht,
In genau der Farbe,
Die dir heute gut tut.
Und mit jeder Einatmung breitet sich dieses farbige Licht mehr und mehr in deinem ganzen Körper aus.
Energie ein und Müdigkeit aus.
Und dann sage dir bei deiner nächsten Einatmung,
Ich atme Tatkraft ein und ich atme Lustlosigkeit aus.
Tatkraft ein und Lustlosigkeit lasse ich ausatmend los.
Lustlosigkeit aus.
Eine weitere Variante,
Wie du dich selbst in dieser Übung unterstützen kannst,
Ist,
Indem du in der Einatmung deine Handflächen in einer aufnehmenden,
Geöffneten Geste nach oben wendest,
So dass du etwas in deine Hände empfangen könntest und beim Ausatmen die Handflächen nach unten zeigen lässt,
So dass etwas,
Das sich in deinen Händen befinden würde,
Aus ihnen hinausgleiten könnte.
Tatkraft ein,
Lustlosigkeit aus.
Ich atme ein dickes Fell ein oder atme mir ein dickes Fell an und atme Dünnhäutigkeit aus.
Ich atme mir nur für heute ein ganz dickes Fell an und Dünnhäutigkeit aus.
Mit jeder Einatmung wird das Fell,
Wird die Schutzschicht um mich herum stärker und stabiler und mit jeder Ausatmung lasse ich Dünnhäutigkeit los.
Dickes Fell ein,
Dünnhäutigkeit aus.
Ich atme Zuversicht ein und ich atme Pessimismus aus.
Zuversicht ein,
Pessimismus aus.
Zuversicht ein,
Pessimismus aus.
Ich atme Licht und Farben ein.
Licht und Farben.
Dunkelheit aus.
Ich atme Weite und Raum ein und ich atme Enge und Beklommenheit aus.
Weite und Raum ein.
Enge und Beklommenheit.
Und spüre jetzt zum Ende dieser Übung ganz einfach nochmal deine ganz ruhige Einatmung bis tief in den Bauch hinein und eine lange und langsame Ausatmung.
Dieses Werkzeug,
Dieses Hilfsmittel hast du heute,
Egal was kommt,
Den ganzen Tag dabei.
Kostenlos,
Unsichtbar.
Und wenn es zwischendurch geht und oder nötig ist,
Dann nimm dir zwei,
Drei oder fünf Minuten und kehre zurück zu deiner ganz ruhigen Einatmung und deiner ganz langen und langsamen Ausatmung.
Ich wünsche dir,
Dass du gut durch diesen Tag kommst.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.3 (3)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
