
Tag am Meer - bei Sehnsucht nach Sonne, Licht und Wärme.
Wenn Dir der Winter zu lang ist. Oder in Deinem Herzen Winter ist. Wenn Du ganz bewusst mal nicht im Hier und Jetzt, sondern an (D)einem Sehnsuchtsort sein möchtest. Dort, wo es warm ist. Dort, wo Farben strahlen. Und Sonne alles streichelt. 20 Minuten für die Seele. Auftauen, weich werden, warm werden. Musik: Chris Collins/Indiemusicbox.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Für diese kleine Fantasiereise,
Diese kleine Flucht,
Dieses heute tatsächlich mal ganz bewusste Nicht im Hier und Jetzt Sein,
Such dir zunächst eine ganz gemütliche Position.
Du kannst sitzen oder liegen.
Mach es dir so bequem und komfortabel wie möglich.
Gib dir jede Möglichkeit in den nächsten 10-15 Minuten gedanklich und emotional abzudrehen.
Stell sicher,
Dass dich dabei nichts stören wird,
Weder eine Unterbrechung von außen,
Noch irgendetwas,
Das piekst oder drückt oder unbequem ist.
Und wenn du dich jetzt ganz gemütlich eingerichtet hast,
Dann empfehle ich dir,
Wenn es sich für dich heute gut anfühlt,
Deine Augen zu schließen.
Und nun versetz dich gedanklich einmal an deinen Lieblingsstrand.
Das kann ein Strand sein,
Den du bisher vielleicht nur einmal besucht hast und der dir seitdem immer noch in Erinnerung ist.
Oder ein Strand,
An dem du regelmäßig bist,
Weil er bei dir in der Nähe ist oder weil du immer wieder im Urlaub dorthin fährst.
Schau dich mal um an deinem Lieblingsstrand.
Lass alles gegenwärtig werden.
Was spürst du unter deinen Füßen?
Ist das Sand an diesem Strand?
Oder Kiesel?
Steine?
Fels?
Was spürst du unter deinen nackten Fußsohlen?
Und ist dieser Strand breit oder schmal?
Wie weit ist der Weg zum Wasser?
Und wie weitläufig ist der Strand insgesamt?
Was siehst du,
Wenn du dich umdrehst,
Vom Wasser weg schaust,
In die andere Richtung?
Gibt es da eine Strandpromenade?
Vielleicht mit Buden,
Kiosken,
Restaurants?
Oder ist da nur Natur?
Wald?
Oder Dünen?
Du bist hier heute ganz früh.
Der Tag ist noch ganz frisch.
Du bist allein,
Noch regt sich hier so gut wie nichts.
Die Wellen plätschern und das aufgehende Sonnenlicht zeigt sich in Nuancen von rosa,
Orange und gelb.
Färbt die Wasseroberfläche und du spürst die warme Luft,
Die erste Andeutung des warmen sonnigen Tages,
Der vor dir liegt,
Auf deiner Haut und gehst einige Schritte weiter,
Richtung Wasser,
Bis ganz nach vorn,
Bis deine Zehen,
Deine Füße von den Wellen umspült werden.
Welche Temperatur hat das Wasser?
Und kannst du Tiere im Meer sehen?
Fische?
Krebse?
Quallen?
Welche Farbe hat das Wasser?
Und wie kräftig sind die Wellen?
Und während du hier so stehst und die warme Luft auf deiner Haut spürst,
Das Wasser deine Füße umspült,
Geht dein Atem immer ruhiger und immer gleichmäßiger im Einklang mit den Wellen ganz ruhig ein und ganz ruhig wieder aus.
Und so ganz langsam,
Während die Sonne höher und höher steigt,
Fühlt sich dein Strand mit Leben.
Was heißt das an deinem Lieblingsstrand?
Heißt das vereinzelt,
Ein paar Menschen hier und da in weiter Ferne?
Oder heißt das Handtuch an Handtuch,
Volle Strandkörbe?
Du hörst fröhliche Stimmen im Hintergrund,
Kinder lachen und die Wärme auf deiner Haut wird angenehm,
Intensiv,
Wohlig.
Und du entschließt dich ein kleines Mittagsnickerchen zu machen und begibst dich zu dem Platz,
Den du dir heute Morgen eingerichtet hast,
Deiner Liege oder deinem Strandlaken,
Deinem Strandkorb und begibst dich in eine ganz gemütliche Position,
Sitzend oder liegend.
Lässt dich von der Sonne bescheinen,
Auffüllen durch Wärmen und während du ganz langsam davon schlummerst,
Eindößt.
Entspannen sich all deine Muskeln,
Deine Schultern werden ganz weich,
Dein Nacken locker,
Dein Kiefer entspannt sich,
Deine Arme und Beine sind ganz locker und gelöst und deine Stirn wird glatt und weich,
Dein Atem fließt ganz ruhig und gleichmäßig,
Die Wellen kommen an und verschwinden wieder,
Der Himmel strahlend blau und auf deiner Haut ganz angenehme Wärme.
Und du kannst so tief entspannen und loslassen,
Weil du weißt,
Auch morgen ist ein freier Tag.
Und als du deine Augen wieder öffnest,
Hat sich das Licht verändert.
Ein warmes,
Sattes Nachmittagslicht und auch die Geräuschkulisse ist eine andere.
Es wird langsam wieder ruhiger,
Es wird eingepackt,
Gefahren,
Aufgebrochen,
Aber dich treibt nichts.
Über dir kreisen ein paar Möwen und je mehr Menschen gehen,
Umso intensiver kannst du die Natur wahrnehmen.
Diese Umgebung um dich herum,
Das Weitläufige,
Den Blick über das Wasser,
Das,
Was du da unter deinen Füßen spürst,
Den Sand oder die Steine,
Kiesel,
Die Felsplatten.
Und umso intensiver saugst du die Stimmung,
Die Atmosphäre dieses Ortes auf.
Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu,
Die Sonne ein orange-roter Ball,
Gespiegelt in der Wasseroberfläche.
Und du setzt dich mit deinem Klappstuhl ganz weit vorne ans Wasser,
Sodass die ankommenden Wellen deine Füße umspülen.
So,
Dass du den Blick auf diese endlose Weite hast.
Und heute ist gar nichts mehr zu tun,
Als der Sonne beim Sinken zuzusehen und den Wellen beim Kommen und Gehen und nachzuspüren,
Wie befüllt,
Wie aufgefüllt.
Du nach diesem Tag am Meer mit Wärme bist,
Mit Licht,
Mit Energie,
Mit Farben und Schönheit.
Und was auch immer da draußen jetzt gerade wirklich vor deinem Fenster ist,
Oder was auch immer da jetzt wirklich in deinem Herzen ist,
Denn vielleicht sitzt das Kalte und Graue und Trostlose gerade nicht im Außen,
Sondern im Innen.
Du kannst etwas von diesen Eindrücken,
Dieser Schönheit,
Diesen Farben,
Dieser Wärme und diesem Licht aus dieser Übung mitnehmen.
Und wann immer du in dieses Gefühl eines sonnenbeschienenen Tages am Meer eintauchen möchtest,
Kehrst du einfach zu dieser Übung zurück.
Ich wünsche dir ganz viel Licht und Wärme im Herzen.
Danke,
Dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal.
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