22:37

SOS Gefühlsübung

by Sarah Schwemin

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.6
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
557

Du hast ein starkes Gefühl? Deine Gedanken kreisen immer wieder und du kannst dich nicht davon lösen? Du bekommst zunehmend Angst, dass es dich überwältigt? Mit dieser Übung helfe ich dir in genau solchen Situationen hinzuschauen, dein Gefühl wahrzunehmen, anzunehmen, um es dann ganz von selbst wieder gehen zu lassen.

Transkription

Hallo.

Du hast ein starkes Gefühl und du weißt nicht,

Was du damit machen sollst.

Deine Gedanken kreisen und dein Gefühl wird immer schlimmer.

Dann sage ich dir jetzt mal Stopp.

Konzentrier dich auf die folgende Übung und nimm dir eine halbe Stunde,

Circa dafür Zeit.

Setz dich bequem hin.

Achte darauf,

Dass du einen guten Kontakt mit den Füßen zum Boden hast,

Dass nichts drückt.

Öffne ruhig deine Hose oder zieh noch mal was bequemes an.

Schau,

Dass du aufrecht sitzt,

Gut gestützt bist.

Wenn du möchtest,

Kannst du auch deine Meditationshaltung einnehmen.

Achte darauf,

Dass du dich wohl fühlst und schließe deine Augen.

Konzentriere dich nun auf den Kontakt deiner Füße zum Boden.

Nimm wahr,

Wie sich deine Füße anfühlen und dann wander mit deiner Aufmerksamkeit deine Waden,

Schienbeinen entlang und dann spüre auch hier den Kontakt deiner Beine zu deiner Hose,

Vielleicht auch zur Sitzfläche oder zum Boden.

Wander dann weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Oberschenkeln und deinem Gesäß und nimm auch hier den Kontakt zum Boden wahr oder auch zur Sitzfläche.

Wander dann weiter mit deiner Aufmerksamkeit den Rücken entlang und falls du eine Rückenlehne hast,

Nimm den Kontakt zur Rückenlehne wahr oder auch den Kontakt einer Kleidung an deinem Rücken auf deine Haut und dann wandere weiter mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Schultern und spüre deine Schultern,

Ob sie angespannt sind oder locker runterhängen und dann wandere weiter mit deiner Aufmerksamkeit deine Arme entlang,

Spüre auch hier hinein und spüre,

Wie sie an deinem Körper und vielleicht am Stuhl aufliegen.

Spüre auch hier den Kontakt und dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem,

Nimm wahr,

Wie die Luft durch deine Nase einströmt und in deinen Brust- und Bauchbereich wandert und wie sich dabei dein Oberkörper hebt und senkt.

Versuche es nicht zu verändern,

Sondern beobachte,

Nimm es wahr und nun spüre mal in deinen Körper hinein.

Fühlst du das Gefühl?

Wo spürst du dich?

Vielleicht spürst du etwas im Bauch,

In der Brust,

Vielleicht im Kopf.

Kenne deinen ganzen Körper,

Wenn es noch nicht so eindeutig ist und nimm das in den Fokus,

Was am deutlichsten zu spüren ist und dann versuche,

Diesem Gefühl,

Das du gerade in dir spürst,

Eine Form zu geben.

Ist es rund?

Ist es eckig?

Wie groß ist es?

Versuche es dir bildlich vorzustellen,

Wenn du das kannst oder auch einfach nur zu erspüren,

Welche Form dein Gefühl hat,

Wo auch immer es gerade sitzt.

Als nächstes bitte ich dich zu erspüren,

Zu visualisieren,

Welche Farbe dieses Gefühl hat.

Nimm die Farbe,

Die dir als erstes spontan in den Sinn kommt.

Als nächstes beobachte,

Ob diese Form in dieser Farbe sich bewegt oder ob es starr ist.

Beobachte,

Wie sich dieses Gefühl,

Dieses Gebilde verhält.

Und vielleicht hast du auch eine Eingebung bei der folgenden Frage.

Wenn dieses Gefühl eine Stimme hätte,

Was würde es dir sagen?

Denke auch hier nicht zu viel darüber nach.

Wenn etwas kommt,

Nimm es an und wenn nicht,

Dann eben nicht.

Es ist alles richtig.

Und nun möchte ich dich bitten,

Wenn es möglich ist und sich gut anfühlt,

Dass du deine Hand auf dein Gefühl drauf legst.

Und falls du bei der Beobachtung deines Gefühls festgestellt haben solltest,

Dass es dann noch ein zweites Gebilde in dir gibt,

Dann lege auch dort deine Hand drauf.

Und dann konzentriere dich darauf,

Wie dein Atem fließt.

Wie die Luft einströmt und wie sie wieder ausströmt.

Und dann stell dir vor,

Dass du den Atem diesem Gefühl zuführst.

Dass die wohltuende Luft zu dem Gefühl hinströmt und es versorgt.

Und dann spüre,

Wie sich deine Hand auf dem Gefühl anfühlt.

Und spüre die Wärme,

Die von deiner Hand auf deinen Körper abstrahlt.

Und stelle dir vor,

Wie diese Wärme dieses Gefühl erreicht.

Dieses Gefühl in dir möchte nichts anderes als von dir wahrgenommen und angenommen zu werden.

Durch die Wärme und die Luft,

Die du ihm zuführst,

Muss dein Gefühl nicht mehr nach dieser Aufmerksamkeit schreien.

Denn es bekommt sie ja.

Also,

Gebt euch beiden ein bisschen Zeit,

Euch aneinander zu gewöhnen und einander anzunehmen.

Ja,

Vielleicht sogar gern zu haben.

Konzentriere dich immer wieder auf dein Gefühl und wie es Luft bekommt,

Den Atem,

Den du ihm zuführst,

Die wohltuende Luft und die wohltuende Wärme.

Und dann beobachte dein Gefühl.

Schau dir noch mal an,

Wie die Form nun aussieht und welche Farbe es nun hat.

Ist es nun gleich geblieben?

Oder hat es sich vielleicht sogar verändert?

Beobachte es.

Und versuche nicht,

Es zu beurteilen,

Sondern bleibe beim Fühlen,

Beim Atmen und beim Spüren.

Nimm deinen Atem wahr und wie es sich anfühlt,

Wenn er dein Gefühl erreicht.

Und nimm die Wärme wahr,

Die von deiner Hand abstrahlt.

Und spüre auch den Einfluss dieser Wärme,

Dein Gefühl auf das Gebilde,

Das da in dir wohnt.

Nimm es wahr,

Noch einmal,

Wie das Gebilde in dir,

Die Form,

Die Farbe und vielleicht auch die Stimme sich verändert hat.

Wenn es nun eine Stimme hätte,

Was würde es dir sagen?

Aber auch hier,

Spontan.

Und wenn nichts kommt,

Dann ist das völlig in Ordnung.

Geh noch einmal zu deinem Atem.

Nimm wahr,

Wie die kalte Luft deine Nasenspitze berührt,

Deine Nasenflügel und in deine Nase einströmt.

Wie sie dann deine Lunge erreicht über die Luftröhre und wie der deinen Bauch fühlt und wie sie dann dein Gefühl erreicht und es nährt.

So nährt,

Dass das Gefühl sich nicht aufbäumen muss,

Um Aufmerksamkeit zu bekommen,

Sondern ruhig bleiben kann,

Weil es versorgt wird mit Luft,

Mit Sauerstoff,

Mit Aufmerksamkeit und ja,

Letztendlich mit Liebe.

Die Liebe,

Die es braucht,

Um loszulassen.

Denn Liebe schafft Vertrauen.

Und Liebe beseitigt die Angst.

Wenn du bis hierhin mitgemacht hast,

Dann machst du das ganz wunderbar.

Und du kannst sehr stolz auf dich sein.

Denn das,

Was du gerade für dich tust,

Ist Liebe.

Dir selbst Liebe zu schenken.

Auf einem sehr,

Sehr hohem Niveau.

Und dein Gefühl nimmt das auch wahr.

Beobachte noch einmal,

Wie das Gebilde in dir aussieht.

Welche Farbe hat es?

Welche Form hat es?

Und dann gehe noch einmal auf die Wärme deiner Hand.

Und dann spüre noch einmal die Wärme deiner Hand.

Und stell dir vor,

Wie die Wärme dieses Gefühl durchdringt,

Es umhüllt,

Es versorgt.

Und dann geh noch einmal zu deinem Atem.

Und spüre auch hier der Atem sich im Hier und Jetzt mit deinem Gefühl auf liebevolle Weise verbindet.

Und dann spüre noch einmal kurz in deinem ganzen Körper und spüre,

Wie er sich anfühlt.

Spüre,

Wie er sich wohlfühlt.

Wie er sich wohlfühlt.

Wie er sich wohlfühlt.

Und dann spüre,

Wie er sich wohlfühlt.

Wie er sich wohlfühlt.

Und dann spüre,

Wie er sich wohlfühlt.

Wie er sich wohlfühlt.

Und dann spüre,

Wie er sich wohlfühlt.

Und wenn du möchtest,

Kannst du diese Übung nun noch eine Weile fortführen.

Wenn du das Gefühl hast,

Dass du noch ein bisschen länger dort verweilen möchtest,

Dann mach das.

Du kannst dieses Audio auch noch einmal von vorne abspielen lassen,

Um noch ein bisschen tiefer zu gehen.

Du kannst es aber auch dabei belassen.

Und beim nächsten Mal noch ein bisschen länger dabei bleiben.

Aber vielleicht hat sich dein Gefühl auch schon so weit verändert,

Dass du es nicht mehr brauchst.

Und dann hoffe ich,

Dass du den Rest des Tages in liebevoller Achtsamkeit mit dir umgehst,

Freundlich zu dir bist und dir selbst gute Gefühle bereitest.

Denn das hast du verdient.

Also achte auf deine Gedanken.

Alles Liebe.

4.6 (34)

Neueste Bewertungen

Herbert

November 6, 2024

Liebe Sarah, vielen lieben ❤️ lichen Dank für diese Meditation. Ich danke Dir von Herzen. Liebe Grüße Herbert

Isabella

July 15, 2023

Danke 🫶🏽

Sanda

February 5, 2022

Unglaublich, wie sich das Gefühl nachdem ist sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat minimiert hat, nicht diese Präsenz in meinem Kopf hatte. Ich bin dankbar für diese sehr positive Erfahrung und sehr bewegt.

Sandra

January 19, 2022

Es hat mich durchaus sehr entspannt!

© 2026 Sarah Schwemin. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else