
Schweizerdeutsch - Sitzmeditation Achtsamkeit
In dieser geführten Sitzmeditation mit vielen stillen Momenten ist die Wahrnehmung deines Atems die Basis. Im Verlauf geht es darum, mehr und mehr auch deinen Körperempfindungen, Gedanken und Gefühlen achtsam zu begegnen.
Transkription
Sitzmeditation.
An deinem Platz ankommen.
Eine angenehme Sitzposition finden.
Bequem.
In einer entspannten Aufgerichtetheit.
Deinem Körper Raum geben.
Was auch immer das für deinen Körper in diesem Moment heisst.
Und vielleicht braucht er jetzt auch einfach eine andere Haltung.
Vielleicht eine liegende Position.
Spüre,
Was für dich Stimmung ist.
Wenn es dir angenehm ist,
Kannst du deine Augen schliessen.
Verbinde dich mit deinem Atem,
Indem du ein paar bewusste,
Tiefe Atemzüge nimmst.
Dein Körper als Atemraum wahrnehmend.
Die Nase,
Die gefüllt wird mit einströmender Luft und ausströmender Luft.
Der Brustkorb,
Der sich weitet beim Einschnaufen und entspannt zurücksinkt beim Ausschnaufen.
Der Bauchraum,
Der sich ausdehnt beim Einschnaufen und kleiner wird beim Ausschnaufen.
Einschnaufen.
Ausschnaufen.
Ausdehnen.
Zurücksinken.
Fülle.
Leere.
Einen stetigen Rhythmus.
Deinem Atem jetzt seinen natürlichen Rhythmus lassen.
Einfach sein mit dem Schnaufen.
Die Atemzüge empfangen wie ein Strand die Wellen,
Die kommen und gehen.
Ein müheloses Einschnaufen.
Ein müheloses Ausschnaufen.
Einfach sein mit dem Gefühl vom Schnaufen.
Am besten lässt du dazu deine Aufmerksamkeit an einer Stelle im Körper ruhen.
Da,
Wo du den Atem gut wahrnehmen kannst.
Wenn etwas anderes deine Aufmerksamkeit auf sich zieht,
Dir bewusst sein,
Was es ist.
Vielleicht sind es Gedanken,
Pläne oder Sorgen über die Zukunft.
Gedanken an vergangene Ereignisse.
Was auch immer auftaucht,
Nimm es wahr und löse dich davon.
In dem du dir wieder deinem Atem und den damit zusammenhängenden Empfindungen im Körper gewahr wirst.
Deinem jetzigen Sein.
Und schon bist du wieder da.
Im Jetzt.
Im Moment.
Wenn andere Körperempfindungen auftauchen,
Wirst du sofort bemerken,
Ob sie sich angenehm,
Unangenehm oder neutral anfühlen.
Du kannst es dabei belassen,
Ohne mit Ablehnen oder daran festhalten wollen zu reagieren.
Empfindungen kommen und gehen.
Einfach präsent sein mit diesen Empfindungen.
Während der Atem weiterhin ein- und ausströmt.
In freundlicher,
Gleichmütiger Haltung mit dir und all diesen verschiedenen Empfindungen sein,
Die von Zeit zu Zeit auftauchen.
Auch dir bewusst sein,
Wenn Gefühle und Stimmungen deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Ihnen so gut es geht akzeptierend und dir mitfühlend begegnen.
Geräusche kommen und gehen.
Alles kommt und geht.
Empfindungen.
Gedanken.
Emotionen.
Geräusche.
Atemzüge.
Beobachte sie vor allem.
Raum sie in liebevoller,
Gleichmütiger Präsenz.
Erscheinungen tauchen auf und lösen sich wieder auf.
Dich nicht an ihnen festhalten.
Sie nicht wegstossen.
Ein offener Raum sein.
Und auch die Stille und Leere warnen.
Langsam deine Aufmerksamkeit zu deiner Haltung bringen.
All die Körperstellen in deinen Fokus bringen,
Die in Berührung zum Boden sind.
Spüren,
Wie sich die Berührung jetzt anfühlt.
Und nochmal ganz bewusst Kontakt aufnehmen mit deinem Atem.
Das Einatmen spüren.
Und das Ausatmen spüren.
Und mit ein paar bewussten,
Tiefen Atemzügen langsam einen Abschluss finden für dich.
Jeder bewusste Atemzug ermöglicht dir,
Mit deinem Inneren in Kontakt zu kommen.
Mit dieser freundlichen,
Gleichmütigen Haltung.
So kann sie dich auch im Alltag begleiten und leiten.
Die Augen wieder öffnen.
Und mehr und mehr die Umwelt um dich herum wahrnehmen.
Vielleicht ist das Bedürfnis da,
Dich zu strecken und zu dehnen.
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