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Metta Meditation

by Lina Escherhaus

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Meditation
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Metta bedeutet so viel wie liebende Güte und Wohlwollen. In der Metta-Meditation wollen wir eine liebevolle und aufgeschlossene Haltung uns selbst gegenüber aber auch anderen Menschen und Wesen kultivieren.

Transkription

Plasmeint Metta-Meditation Metta ist Pali und bedeutet in etwa Freundschaft,

Wohlwollen oder liebende Güte.

Während der Meditation regen wir diese Qualitäten in uns an.

Diese Meditation hilft uns auch dabei Konflikte zu lösen.

Wir erlernen eine Haltung,

In der wir lernen,

Dass unsere eigenen Wünsche auch für andere Menschen von Bedeutung sind und kreieren so eine zwischenmenschliche Verbindung statt einer Abneigung.

Biologisch gesprochen bedeutet es,

Dass wir unser Fürsorgesystem anregen.

Also das System biologischer Prozesse,

Welches für die Fürsorge für uns selbst und für andere zuständig ist.

Während der Metta-Meditation können wir dieses Fürsorgesystem anregen.

Allerdings ist es nicht ganz so einfach,

Wie einen Schalter umzulegen.

Vielmehr wirkt die Meditation wie ein Echo.

Wir benutzen bestimmte Vorstellungen und Sätze,

Um das System in uns zum Klingen zu bringen.

Es kann sein,

Dass angenehme Gefühle zurückkommen,

Aber auch etwas unangenehme.

Sei sorgsam mit dir und überfordere dich nicht mit der Meditation.

Auf Dauer kann sie sehr heilsam sein,

Sich mit der Haltung von Wohlwollen für uns selbst und andere auseinanderzusetzen.

Damit es uns einfacher fällt,

In die Meditation einzusteigen,

Benutzen wir den sogenannten Herzöffner.

Wir benutzen unsere Vorstellungskraft,

Um uns mit den Gefühlen von Liebe,

Wohlwollen und Freundschaft in Kontakt zu bringen.

Das können Bilder von einem Baby sein,

Einem niedlichen Tier oder etwas,

Was sich in Entspannung versetzt.

Eine Tasse Tee am Kamin oder ein warmes Bad.

Dann konzentrieren wir uns immer auf bestimmte Sätze.

Diese beginnen immer mit Möge.

Zum Beispiel Möge ich glücklich sein.

Diese Formulierung drückt aus,

Dass es sich um eine Möglichkeit handelt,

Die wir herbeisehnen.

Wir sind uns aber auch gleichzeitig bewusst,

Dass die Realität gerade anders sein mag.

Vielleicht sind wir gerade nicht glücklich.

Um unserem Geist etwas Abwechslung zu geben,

Konzentrieren wir uns auf drei bis vier Sätze.

Zum Beispiel Möge ich glücklich sein.

Möge ich gesund sein.

Möge ich sicher und geborgen sein.

Möge ich leichten Herzens leben.

Du kannst diese oder auch deine eigenen Sätze verwenden.

Ich empfehle nur,

Während der Meditation die Sätze nicht zu ändern,

Damit du immer wieder auf die gleichen Sätze zurückkommen kannst,

Wenn du mal von deinen Gedanken mitgerissen wirst.

Finde einen Sitz,

In dem du gerade und aufrecht sitzen kannst.

Wenn du deinen Sitz gefunden hast,

Dann schließe langsam deine Augen.

Führe deinen Körper wahr und spüre die Unterlage,

Auf der du sitzt.

Was kannst du sonst noch im Körper fühlen?

Atme einmal tief in deinen Bauch hinein und dann langsam und vollständig wieder aus.

Nimm noch ein paar dieser Atemzüge.

Schau,

Dass du bei jeder Ausatmung noch etwas Anspannung loslassen kannst.

Vielleicht in deinen Schultern,

Stirn oder Kiefer.

Vielleicht um deine Augen herum.

Lass deine Zunge locker und entspanne deinen Bauch.

Überlasse der Atmung ihren natürlichen Fluss und spüre deinen Körper.

Lass deine Aufmerksamkeit einmal von Kopf zu den Füßen wandern.

Nimm wahr,

Wie sich dein Körper anfühlt.

Nimm wahr,

Wie dein Körper vom Atmen bewegt wird.

Spüre Bauch und Brustkorb,

Wie sie sich heben und senken.

Wie kannst du dir selber helfen,

Dein Herz zu öffnen?

Vielleicht hilft dir eine bestimmte Vorstellung,

Eine Erinnerung,

Eine Geste,

Der Gedanke an ein geliebtes Wesen oder an eine Situation,

In der du dich wohlgefühlt hast,

In der du dich offen,

Frei und liebevoll gefühlt hast.

Spüre deinen Körper,

Wie du jetzt hier sitzt und atmest.

Wende dich dir selbst mit Wohlwollen zu,

Mit den Wünschen,

Möge ich glücklich sein,

Möge ich gesund sein,

Möge ich sicher und geborgen sein,

Möge ich leichten Herzens leben.

Verwende diese oder deine eigenen Sätze.

Wiederhole sie in einem Tempo,

Was dir angenehm ist,

Und nimm dir die Zeit,

Ihre Bedeutung zu spüren.

Spüre die Resonanz der Sätze in deinem Körper.

Wenn du dich in Gedanken verloren hast,

Komm einfach immer wieder zu den Sätzen zurück.

Vielleicht entstehen angenehme Gefühle.

Vielleicht kannst du gar keine Gefühle wahrnehmen.

Vielleicht gibt es auch schwierige Gefühle.

Nimm sie einfach wahr und komm wieder zu den Sätzen zurück.

Alle Gedanken und Empfindungen dürfen da sein.

Du sitzt hier und sammelst deine Aufmerksamkeit.

Sie geht immer wieder zu den Wünschen und Sätzen zurück.

Mit derselben Haltung von Wohlwollen,

Wende dich nun einem guten Freund oder Freundin zu.

Nimm dir Zeit,

Das Bild dieser Person in dir lebendig zu machen.

Vielleicht hilft es dir,

Innerlich ihren Namen zu sagen.

Wende dich an diese Person mit denselben Wünschen,

Die du dir entgegengebracht hast.

Mögest du glücklich sein.

Mögest du gesund sein.

Mögest du sicher und geborgen sein.

Mögest du leichten Herzens leben.

Verwende diese oder deine eigenen Sätze an einem Tempo,

Was dir angenehm ist.

Nimm dir Zeit,

Die Resonanz deiner Wünsche in deinem Körper zu spüren.

Wenn deine Gedanken abschweifen,

Komm zu dem Bild deiner Freundin,

Deines Freundes und den Sätzen zurück.

Schließe dich selbst nun wieder in die Wünsche mit ein.

Richte sie an dich und die befreundete Person.

Mögen wir glücklich sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir sicher und geborgen sein.

Mögen wir leichten Herzens leben.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir leichte Herzen leben.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir sicher und geborgen sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir sicher und geborgen sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir sicher und geborgen sein.

Mögen wir gesund sein.

Komme immer wieder zu den Sätzen zurück,

Wenn du von deinen Gedanken mitgerissen wirst.

Lass nun dein Wir größer werden.

Schließe so viele Menschen und Wesen ein,

Wie du möchtest.

Vielleicht deine Familie,

Freunde,

Menschen in deiner Umgebung.

Vielleicht auch völlig Unbekannte in deiner Stadt oder auf der ganzen Welt.

Personen,

Mit denen du eventuell im Konflikt bist.

Vielleicht schließt du auch Tiere in deine Wünsche mit ein.

Lass nun langsam die Sätze und Vorstellungen in den Hintergrund treten.

Komme voll und ganz zu deinem Körper zurück.

Nimm wahr,

Wie er jetzt hier sitzt und atmet.

Nimm wahr,

Wie du dich fühlst.

Beginne nun langsam deine Hände und Füße zu bewegen.

Dich vielleicht auch etwas zu strecken,

Wenn du magst.

Öffne in deinem Tempo wieder deine Augen und nimm diese Haltung von Freundschaft und Wohlwollen mit in deinen Tag.

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