
Atemmeditation für Fokus
by Pia Baur
Fokus und Konzentration können unter den vielen Ablenkungen in der heutigen Zeit leiden. Mit dieser Meditation wird der Fokus, die Konzentration und dadurch auch produktives, klares Denken und Arbeiten gestärkt. Der Atem ist der Hauptfokus Anker, der in der Meditation gelenkt wird. Viel Spaß dabei und vielen Dank für deine Bewertung.
Transkription
Wir fokussieren heute den Atem.
Eine Atemfokussierung auf verschiedene Körperteile,
In denen wir den Atem spüren können.
Wir beobachten die Gedanken und die Vorteile davon sind Konzentrationsfähigkeit,
Gedächtnissteigerung.
Letztendlich durch die Konzentrationsfähigkeit steigert sich auch die Produktivität,
Die Effizienz und auch Priorisieren wird einfacher,
Weil man erkennt,
Was ist wichtig und was nicht.
Komm jetzt auf einen gemütlichen Sitz,
Am besten entweder am Rand deines Stuhls,
Sodass die Wirbelsäule frei ist oder in einen Schneidersitz.
Setz dich erhöht auf einen Sitzkissen,
Auf einen Block,
Sodass im Schneidersitz gegebenenfalls deine Knie unterhalb von deinen Hüften sind und du nirgendwo ein zwicken oder ungemütliches Gefühl spürst,
Sodass du wieder aus deiner Meditation da hinaus kommst.
Die Meditation geht mit Einführungen rund 10 bis 15 Minuten.
Ich stimme dich darauf ein,
Wann wir uns dann konzentrieren.
Am Anfang wird noch geatmet,
Damit du erst mal dein Geist zu Ruhe bringst.
Wenn du jetzt in deinem Meditationssitz sitzt,
Natürlich ist auch ein Fersensitz möglich,
Dann spür mal die Sitzbeinh��cker auf dem Block oder dem Kissen,
Dann richte die Wirbelsäule nach oben hinauf,
Als ob dich ein durchsichtiger Faden nach oben zieht.
Vielleicht ziehst du noch mal deine Schultern zu den Ohren nach hinten unten.
Dein Nacken ist lang,
Dein Kinn zieht leicht Richtung Brustbein und deine Hände liegen locker auf den Oberschenkeln ab,
Entweder mit der Hand,
Innenfläche Richtung Decke oder Richtung Oberschenkel.
Schließe dann deine Augen und atme tief ein und durch den Mund alle Anspannung aus.
Noch mal tief ein und wieder alle Anspannung aus.
Atme noch mal tief ein und durch den Mund alle Anspannung aus.
Lass den Atem jetzt durch die Nase fließen,
Ganz automatisch und spür mal,
Wie dein Atem bei dir ankommt.
Lass den Atem in deinen Bauch fließen.
Wenn du einatmest,
Geht dein Bauch nach außen,
Wird schön rund wie so ein Luftballon und beim Ausatmen fällt der Bauch wieder ganz in sich zusammen.
Lass alle Luft raus.
Atme wieder ein in den Bauch und lass wieder alle Luft hinaus.
Dein Bauchnabel zieht nach innen.
Vielleicht spürst du deinen Atem auch weiter oben,
Vielleicht in Rippen- oder Brustkorbhöhe und spür hier mal,
Wie sich dein Atem ausbreitet.
Vielleicht kannst du deinen Atem im Rücken spüren,
An deinen Flanken,
Auf der Seite,
In deinem Brustkorb oder an deinem Schlüsselbein.
Wenn du ausatmest,
Lass immer wieder den Bauchnabel aktiv Richtung Wirbelsäule ziehen.
Atme auf vier ein und auf vier wieder aus.
Auf vier ein,
Zwei,
Drei,
Vier und auf vier wieder aus.
Zwei,
Drei,
Vier.
Auf vier ein,
Zwei,
Drei,
Vier und auf vier wieder aus.
Zwei,
Drei,
Vier.
Deinem eigenen Tempo.
Vielleicht müsstest du auf drei oder fünf Schläge einatmen.
Zähl den Rhythmus.
Deinen Gedanken kommen.
Fang einfach immer wieder bei eins an.
Verankere dich zurück,
Wieder im Zählen,
Im Spüren deines Atems im Bauch.
Dann lass langsam deinen Atem wieder automatisch fließen und bring deine Aufmerksamkeit an deine Nasenflügel.
Spür mal,
Wie die Luft hier hineinfließt und vielleicht sogar ein bisschen kälter ist,
Wenn sie einfließt und wenn sie wieder raus fließt,
Wie die Temperatur dann ist.
Kannst du es spüren,
Dass die Luft minimal wärmer ist?
Lass deine ganze Konzentration jetzt auf die Nasenflügel beim Ein- und Ausfließen des Atems.
Auch wenn Gedanken kommen,
Wandere immer wieder zurück an die Anker,
Die du dir jetzt setzen kannst.
Zum Beispiel die Temperatur,
Das kühlere Reinfließen der Luft in deine Nasenflügel und wie sich die Luft innerlich etwas erwärmt beim Hinausfließen.
Bring deine Aufmerksamkeit auf die Nasenspitze.
Spür mal deine Nasenspitze.
Dann wandere deine Aufmerksamkeit auf deine geschlossenen Lippen.
Wie fühlen sich deine geschlossenen Lippen an?
Lass den Atem einfach automatisch weiter fließen.
Vielleicht kannst du an manchen Stellen Sensationen spüren.
Dinge,
Die du vielleicht davor nicht gespürt hast.
Das kommt durch die Konzentration auf die Stelle.
Dein ganzer Fokus,
Dein ganzes Blut fließt in diese Stelle.
Es kann auch ein Kribbeln sein.
Lass es dort walten und nimm einfach mal die Sensation wertfrei auf,
So wie es passiert.
Bring dann jetzt deine Aufmerksamkeit auf deinen Rachen.
Spür mal,
Wie dort der Atem vorbeifließt.
Wie fühlt sich das an?
Du kannst immer wieder auf einen der Anker,
Der dir leicht gefallen ist,
Zurückgreifen.
Lass deine Aufmerksamkeit im Rachen walten.
Wie fühlt sich der Atem dort an?
Wo kommt der vielleicht an?
Ist es im Rachen oder kommt er dann im Bauch an?
Dann wandere deine Aufmerksamkeit zu deiner Kopfhaut.
Wie fühlt sich deine Kopfhaut an?
An welcher Stelle walte deine Aufmerksamkeit oder dein Fokus auf deine Kopfhaut?
Wenn dem Körper Sensationen passieren,
Dann lass sie einfach gehen.
Bring deine Aufmerksamkeit immer wieder an die gleiche Stelle.
An die Stelle,
Wo du das Gefühl hast,
An dieser Stelle kannst du deine ganze Konzentration lassen.
Alle Sensationen im Körper werden dann auch weggehen.
Regelmäßig praktiziert hilft diese Übung,
Dir langfristig mehr Fokus auf Dinge zu geben.
Du kannst dich mehr auf eine Aufgabe konzentrieren.
Alles im Außen kann besser ausgeblendet werden,
Vor allem in unserer sehr digitalen Welt.
Es braucht nur zehn Minuten an Fokus.
Vielleicht ist das eine Übung,
Die gerade du brauchst,
Die dir gut tut oder etwas,
Was du erreichen möchtest.
Bewerte es nicht.
Zieh es leistungsfrei an.
Es ist alles nur ein Üben.
Auch wenn es einen Tag mal nicht funktioniert,
Dann ist es gar nicht schlimm.
Einfach nur weiter üben.
Nur fünf Minuten schon hinsitzen.
Den Fokus auf eine Sache bringen oder sogar eine ganz andere Art von Meditation zu machen,
Hilft dir ungemein.
Fang dann langsam an,
Wieder hier und jetzt anzukommen.
Spüre nochmal deine Sitzbeinhöcker auf dem Stuhl oder auf deinem Kissen.
Alle Punkte,
Die sich mit dem Boden verbinden.
Fang dann langsam an,
Deine Füße und deine Finger zu bewegen.
Vielleicht möchtest du deine Füße einmal ausstrecken und deine Knie nach oben und unten bewegen und ausschütteln.
Manchmal kann es passieren,
Dass ein Fuß einschläft.
Das ist aber gar nicht schlimm.
Wichtig ist es,
Dass du in der Zeit ruhig sitzen kannst und wenn es so ist,
Dann ist es einfach so.
Nimm es an und genieß dieses lustige Gefühl jetzt im Fuß.
Öffne dann langsam wieder die Augen und spüre nochmal nach,
Wie es deinem Geist geht.
Es ist ein bisschen ruhiger geworden und komm ihm hier und jetzt an.
Vielen Dank und einen wunderschönen Tag.
Deine Pia
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