
Mindful Basics - Geduld
Geduld ist die Kunst, den Dingen die Zeit zu geben, die sie eben brauchen. Oft fällt uns das in unserem Alltag nicht leicht. Egal ob es um vermeintlich kleinere Situationen oder wirklich wichtige Dinge geht. Mit Achtsamkeit trainieren wir Geduld. Die Meditationsreihe Mindful Basics bringt dir die verschiedenen Grundprinzipien der Achtsamkeit nahe. Auf eine moderne und klare Weise, mit Input für deinen Alltag.
Transkription
Geduld ist die Fähigkeit,
Den Dingen die Zeit zu geben,
Die sie eben brauchen.
Zugegeben,
Meist sind wir in unserem schnellen und modernen Alltag darin nicht so besonders gut.
Wenn der Computer bei der Arbeit streikt,
Wenn wir auf einen Stau zufahren oder an der Kasse im Supermarkt anstehen müssen,
Oder wenn wir auf eine Antwort warten,
Die wir nicht schnell genug bekommen.
Die Sache ist nur die,
Egal wie ungeduldig wir werden,
All das wird dadurch nicht schneller gehen.
Mit Achtsamkeit trainierst du den Dingen mehr und mehr die Zeit zu geben,
Die sie eben brauchen.
Und dabei schonst du vor allem eins,
Deine Nerven.
Komm für diese Meditation in eine bequeme Haltung,
Das kann entweder im Liegen oder im Sitzen sein.
Entspann deinen Kiefer,
Die Stirn und die Hände einmal und schließ gerne deine Augen.
Zum Ankommen nimm hier drei tiefe und bewusste,
Vielleicht auch etwas langsamere Atemzüge.
Und dann lass deinen Atem ganz natürlich weiter fließen.
Und mache dir einmal deinen Körper bewusst.
Wie er jetzt gerade da sitzt oder liegt.
Wo du Kontaktpunkte mit der Unterlage hast und wo nicht.
Und dann werde etwas genauer.
Welche Körperempfindungen bemerkst du jetzt gerade?
Wo ist Wärme oder Kälte?
Wo spürst du körperliche Ruhe oder wo Unruhe?
Anspannung oder Entspannung?
Nimm alle Körperempfindungen wahr,
Die jetzt gerade da sind.
Und dann weite deine Aufmerksamkeit aus und bemerke,
Wie du atmest.
Mach dir einmal deine Atmung bewusst.
Für die nächste Minute in Stille spüre deine Atmung.
Also nimm jeweils die Ein-,
Die Ausatmung und die kleine Pause dazwischen wahr.
Vielleicht wird dein Kopf hier ungeduldig.
Es ploppen Gedanken auf oder to-dos,
Dinge,
Die du glücklich machst.
Und die du gleich noch erledigen musst.
Das ist völlig okay,
Denn das ist einfach,
Was unser Kopf gerne macht.
Bleibe geduldig mit dir selbst.
Wenn deine Gedanken abhauen,
Dann bemerke es und bring deine Aufmerksamkeit zurück zu deiner Atmung.
Für eine weitere Minute in Stille.
Vielleicht wirst du,
Auch was diese Meditation angeht,
Ungeduldig.
Weil du das Gefühl hast,
Du könntest die Zeit irgendwie besser nutzen oder es funktioniert heute nicht so richtig.
Dann sage dir selbst,
Es gibt hier nichts zu erreichen.
Und bleib auch hier geduldig mit dir selbst.
Um die Geduld hier bei dieser Meditation zu trainieren,
Kannst du bei jeder Einatmung innerlich bis drei zählen.
Und auch bei jeder Ausatmung innerlich bis drei zählen.
Eins,
Zwei,
Drei.
Eins,
Zwei,
Drei.
Weite deine Aufmerksamkeit jetzt langsam wieder auf deinen ganzen Körper aus.
Und spüre,
Wie du dich jetzt gerade fühlst.
Mach dir deinen Körper bewusst und nimm nochmal drei tiefe und etwas langsamere Atemzüge.
Und wenn du den Gong hörst,
Dann bereite dich darauf vor,
Die Meditation zu beenden.
Nimm diese Meditation mit in deinen Alltag und beobachte die Situation,
Wie es dir jetzt anfühlt.
Frage dich dann innerlich einmal,
Inwiefern hilft mir das jetzt,
Wenn ich jetzt ungeduldig reagiere?
Denn das ist meist der erste Schritt,
Dir selbst und auch den Dingen um dich herum mit mehr Geduld entgegenzutreten.
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