24:48

Mit Dir Selbst In Frieden Kommen

by Nicole Stern

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Meditation
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Wie du durch unmittelbares Fühlen in deinen inneren Frieden findest – und dein Nervensystem sanft regulierst. Eine geführte Meditation über das unmittelbare Fühlen – ein Weg, mühelos in deinen inneren Frieden zu sinken und dein Nervensystem zu beruhigen. Diese Meditation lädt dich ein, dich auf einfache Weise deinem inneren Raum zuzuwenden – dort, wo Frieden entstehen kann, wenn du nicht mehr denkst, sondern fühlst. Drei leichte Zugänge begleiten dich: Sanftes Atmen. Mildes Lächeln. Zarte Berührung. Mit dieser Freundlichkeit dir selbst gegenüber, beruhigt sich dein Nervensystem auf natürliche Weise, getragen von Einfachheit und innerer Zuwendung. Du wendest dich dem unmittelbaren Fühlen zu: Fühlen statt denken. Fühlen, was da ist. Nichts halten, nichts wegschieben. Damit entsteht ein Raum, in dem du Freundschaft mit dir selbst schließen kannst.Ein Nach-Hause-Kommen.Mit dir selbst in Frieden kommen. Herzliche Grüße Nicole

Transkription

Dann hörst du jetzt den Ton der Klangschale,

Der ein Zeichen ist für den Beginn des Nach-Innen-Gehens.

Was dabei unterstützt,

Ist die Augen zu schließen und dich damit nach innen auszurichten,

Nach innen zu schauen,

Nach innen zu spüren.

Und wir beginnen damit,

Erstmal den ganzen Körper wahrzunehmen,

Deinen Körper zu spüren.

Wie sitzt du?

Wie liegst du?

Wo spürst du den Kontakt zum Boden,

Zur Unterlage?

Spüre,

Ist es hart,

Weich,

Kalt oder warm,

Was du gerade wahrnimmst.

Und dann nimm deinen Atem zur Unterstützung,

Zur Hilfe und atme zwei,

Dreimal tiefer aus durch den Mund,

Sodass alles,

Was gehalten ist,

Druck im Körper,

Die Aufmerksamkeit jetzt.

Dich erleichtern.

Zwei,

Dreimal und dann durch die Nase wieder ein- und ausatmen,

Sofern das geht für dich.

Es geht darum,

In dir einen wohligen Raum zu schaffen,

Dein Inneres Zuhause zu bereiten,

Dich innerlich wahrzunehmen.

Und dazu kannst du beim Einatmen,

Das Einatmen den Atem weich im Körper verteilen und mitbekommen,

Wie sich das anfühlt.

Den eigenen Atem wahrnehmen,

Wie er durch die Nase einströmt,

Wie er deinen Körper bewegt.

Und dabei wissen,

Dass du eine Freundlichkeit beim Einatmen,

Beim innerlichen Auskleiden deines inneren Zuhauses hineingeben kannst,

Rein durch Aufmerksamkeit.

Und den Atem auch wieder sanft ausfließen lassen.

Es ist keine Atemtechnik,

Sondern Freundlichkeit beim Atmen,

Eine freundliche Haltung hineinbringen.

Sanft atmen,

Sanft ausatmen.

Eine weitere Möglichkeit,

Freundlichkeit in dir,

Zu erwecken,

Hineinzubringen,

Einzuladen,

Ist die Mundwinkel etwas nach oben zu bewegen,

Wie zu einem Lächeln.

Das ist eine muskuläre,

Kleine Veränderung.

Und das Lächeln ist nur für dich nach innen.

Kein Lächeln nach außen.

Sanft,

Milde.

Und dann spüre auch mal,

Wo deine Hände gerade sind.

Vielleicht liegen sie ineinander,

Vielleicht auf deinem Bauch oder auf deinem Brustraum.

Und es geht wieder ums direkte Fühlen.

Und die Hände sind so fühlig.

Und spüre mal,

Wie du dich unter deinen Händen anfühlst.

Deine Haut,

Deine Kleidung.

Vielleicht hast du die Hände auch auf der Seite neben dir.

Dann ist die Einladung,

Die Hände zum Körper zu nehmen.

Und zu fühlen,

Direktes Wahrnehmen,

Wie sich dein Körper,

Deine Haut,

Kalt oder warm,

Vielleicht das Herz klopfen,

Wie sich das anfühlt.

Diese Berührung,

Diese sanfte Berührung deiner selbst,

Ist auch ein Ausdruck der Freundlichkeit,

Der Zartheit mit dir selbst und führt in die Verbindung,

In deine Verbindung mit dir.

Sanftes Atmen,

Mildes Lächeln,

Zarte Berührung.

Und vielleicht merkst du,

Wenn du dich damit beschäftigst,

Mit allen drei Aspekten oder auch nur einem,

Lässt du los von Gedanken,

Von Themen,

Von den anderen,

Das Kreisen um die anderen,

Die Sorge für die anderen,

Von den To-Do-Listen.

Meditation ist Freundschaft schließen mit sich selbst.

Eintauchen in dein Inneres Zuhause.

Still werden in deinem inneren Zuhause.

Und bleib ruhig mal dabei,

Bei dieser kleinen Sache,

Deinem Atem.

Und komme damit zur Ruhe.

Es gibt jetzt nichts anderes zu tun,

Nur dein sanftes Ein- und Ausatmen.

Und dabei fühlen,

Direktes Fühlen,

Wie dein Atem sich innerlich ausbreitet.

Es geht nicht um Bilder,

Es geht um Spüren,

Um Fühlen.

Dann kannst du wieder zu einem anderen Objekt deiner Achtsamkeit gehen,

Nochmal deine Hände.

Das Wahrnehmen von dem,

Was deine Hände gerade fühlen,

Im Kontakt mit dir selbst.

Auch das löst sofort von Gedanken,

Von emotionalen Themen.

Es ist dieses direkte Fühlen.

Direktes Spüren,

Ohne Geschichte,

Ohne Analyse.

Vielleicht spürst du Aspekte,

Wärme,

Kälte,

Pulsieren in deinen Händen,

Kribbeln.

Vielleicht fast nichts,

Das ist auch völlig in Ordnung.

Kann es so einfach sein,

Dass es um das direkte,

Präsente,

Fühlende geht?

Nicht Gefühle,

Das Fühlen von dem,

Was ist.

Kann es sein,

Dass darin alles liegt,

Was wir wünschen,

Suchen.

Die Erfüllung unseres Seins,

Des menschlichen Seins.

Und es geht nicht darum,

Sich gut zu fühlen,

Sondern zu fühlen,

Was da ist.

Ganz und gar.

Jeden Augenblick.

Und alles durch dich hindurch fließen zu lassen.

Alles,

Was du wahrnimmst von dieser Welt.

Ein- und ausatmend,

Spürend.

Und das alles in eine Freundlichkeit,

In eine innere Freundlichkeit einbetten.

Kann dieses direkte,

Unmittelbare Fühlen von dem,

Was ist,

In deinem Leben,

Mit dem du Kontakt hast,

Das,

Was du siehst,

Was du hörst,

Kannst du es fließen lassen durch dich hindurch,

Ohne zu sehr einzusteigen.

Kannst du es durch deinen inneren Raum fließen lassen,

Ohne es festzuhalten.

Das Schöne,

Das Schwierige,

Das Entsetzliche,

Das Traurige und auch das Beglückende und Entzückende.

Und ja,

Dann haben wir noch unseren Geist,

Unsere Gedanken,

Diese wunderbare Fähigkeit zu denken,

Analysieren,

Vorzudenken,

Nachzudenken.

Ein Werkzeug,

Ein geniales Werkzeug.

Aber soll das uns dominieren,

Oder ist dieses direkte Fühlen als ein innerer Raum,

Mit Freundlichkeit,

Fühlend,

Wahrnehmend,

Nicht festhaltend.

Kann das das Menschliche sein,

Was wir eigentlich sind?

Was uns unterscheidet von diesen künstlichen Intelligenzen,

Assistenzen,

Die wir nutzen können,

Die aber nicht fühlen können,

Das ist Mensch sein,

Aus meiner Sicht.

Ganz einfach.

Und ich spreche auch nicht von Gefühlen,

Von Emotionen,

Sondern von dem Beginn,

Woraus alles entsteht,

Das unmittelbare Spüren.

Und auch über die Sinneseindrücke hinaus,

Einfach Präsentes,

Direktes,

Fühlendes Wahrnehmen.

Da,

Wo Intuitions,

Die Intuitionsquelle ist,

Ein Ursprung,

Ein Sprudel,

Permanentes Wahrnehmen.

Und auch Gefühle sind wunderbar,

Auch Emotionen drücken das Menschsein aus.

Doch können wir uns in diesem reinen Fühlen sinken lassen,

In der Stille,

Jetzt.

Kann das so einfach sein,

Mich mit dem Strom des Fühlens zu verbinden,

Mitzufließen,

Offen und weit zu sein und so diesem wunderbaren Leben zu begegnen.

Und dann lade ich dich ein,

Jetzt aus diesem Innenraum wieder langsam aufzutauchen,

Du hörst gleich den Ton der Klangschale und versuche doch,

Heute und über die nächsten Tage mit deinem Innenraum,

Mit deinem Allerinnersten und vor allen Dingen mit dem direkten Fühlen weiter in Kontakt zu bleiben und dich immer wieder dort nach Hause zu begeben.

5.0 (2)

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alberich

February 20, 2026

„In meinem Herzen strahlt die Kraft der Sonne in meiner Seele wirkt die Wärme der Welt…“

Hanna

February 19, 2026

Liebe Nicole, Ich danke Dir sehr für diese wertvolle Meditation. Liebe Grüße Hanna

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