
Negative Gefühle auflösen
by Pia Baur
Diese angeleitete Meditation hilft dabei, bewusst die Emotion wahrzunehmen und ihr Raum zu geben, um ihr Schritt für Schritt die Möglichkeit zu geben, sich zu lösen und damit Raum für Ruhe, Dankbarkeit und mehr Leichtigkeit zu schaffen. Mehr Informationen zu Coaching und Mehr im Profil.
Transkription
Willkommen zu dieser Meditation mit mir Pia Bauer von Mindful Coaching und Training und Yoga.
Finde einen aufrechten Sitz im Schneidersitz.
Nutze gerne eine Decke oder einen Block oder ein Sitzkissen.
Du kannst auch gerne auf einem Stuhl sitzen und die Wirbelsäule langsam aufrichten.
Platziere deine Hände auf deinen Oberschenkeln und drehe gerne deine Handinnenflächen Richtung Oberschenkel,
Damit du dir selbst dieses Zeichen des Loslassens geben kannst.
Spüre deine Beine,
Deine Füße und deine Sitzbeinhöcker auf der Ablage.
Richte,
Soweit es dir möglich ist,
Deine Wirbelsäule auf und lass deine Schulter nochmal sanft nach hinten unten sinken.
Verbinde deinen Körper mit der Erde.
Emotionen Raum zu geben,
Sie zu fühlen,
Bedeutet aus dem Schatten ins Licht zu treten.
Hier haben sie die Möglichkeit,
Sich zu zeigen und dadurch auch wieder zu verschwinden,
Vielleicht an einer anderen Stelle wieder aufzutreten,
Aber sie werden bewusst wahrgenommen.
Fühle deinen Körper.
Es mag sein,
Dass dein ganzer Körper und Geist von der Emotion erfüllt oder umhüllt ist.
Tauche etwas tiefer in dein Körper,
In dein Körperbewusstsein hinein,
Indem du deinen ganzen Fokus auf deinen Atem bringst und der Atem an die Stelle fließt,
An welcher du diese Emotion,
Vielleicht in Form von Druck,
Schwere,
Pochen,
Veränderung,
Zusammenziehen spürst.
Wenn du das Gefühl hast,
Dass dich das Gefühl voll und ganz oder die Emotion voll und ganz überkommt,
Konzentriere dich auf die Körperstelle.
Lasse deinen ganzen Fokus an dieser Stelle,
Wo du diese Emotion spüren kannst.
Denn Emotionen sind immer eine physische Reaktion des Körpers auf etwas.
Du bist nicht die Emotion,
Sondern die Emotion zeigt sich.
An welcher Stelle ist deine Emotion?
Bleibe mit dem Fokus auf dieser Stelle.
Erlaube der Emotion zu sein,
Da zu sein.
Nun benenne diese Emotion.
Welche Emotion fühlst du?
Deine Gedanken können diese Emotion benennen,
Vielleicht in Form von Ohnmacht,
Verzweiflung,
Angst,
Trauer,
Scham oder Neid.
Und benenne die Emotion,
Indem du dir innerlich sagst,
Ich fühle Trauer,
Ohnmacht etc.
Anstatt ich bin ohnmächtig,
Ich bin.
Sondern du fühlst diesen Teil in dir.
Und atme an die Stelle,
An welcher sich die Emotion,
Die du fühlst,
Zeigst.
Schenke ihr die Aufmerksamkeit,
Die sie verdient.
Denn sie sind immer aus einem wichtigen Grund da.
Wenn sich die Emotion im Außen ausdrückt,
Vielleicht in Form von Tränen,
Dann lass sie laufen.
Nimm wahr,
Wie dies der Ausdruck deines Körpers ist,
Die Emotion wie ein Tunnel durchzugehen.
Ein Tunnel,
In den wir hineingehen,
Um am Ende des Tunnels ins Licht wieder hinauszufahren,
Anstatt dort drin stecken zu bleiben.
Bleibe aber weiterhin im Fokus an der Körperstelle und bei deinem Atem.
Nimm sie ganz bewusst wahr und stelle dir nun vor,
Die Emotion könnte zu dir sprechen.
Ihr würdet euch gegenüber sitzen.
Welche Farbe oder welche Form hat die Emotion?
Höre hier auf deine Intuition.
Was würde diese Emotion zu dir sagen?
Du als Zuhörender bist aufmerksam und schenkst ihr diese Aufmerksamkeit,
Indem du dir denkst,
Ich höre dich und ich sehe dich,
Ich nehme dich wahr.
Sehe sie als innere Karte,
Als Wegweiser,
Als Zeichen einer Intuition,
Aber auch als Zeichen,
Alte Ereignisse oder Schmerzen loszulassen.
Sie wird sich immer wieder zeigen,
Bis der Punkt kommt,
An dem wir wirklich loslassen dürfen.
Bringe den Fokus mit deinem Atem nochmal zurück an die Körperstelle.
Fühle nochmal in die Körperstelle hinein.
Hat sich etwas verändert?
Stell dir vor,
Jeder Atemzug bringt etwas mehr Licht,
Weißes Licht an diese Stelle und damit etwas mehr Leichtigkeit.
Und nun schenke dieser Stelle und vor allem der Emotion Dankbarkeit.
Fühle erstmal Dankbarkeit in deinem Körper.
Fühle dich wirklich in die Dankbarkeit hinein.
Fühle Dankbarkeit für etwas in dir oder für dich als Ganzes.
Dankbarkeit für die Zeit,
Die du dir gerade nimmst.
Und Dankbarkeit für die Emotion,
Die dir deinen Weg zu dir weist.
Gib dir Raum für diese Dankbarkeit.
Es geht nicht darum,
Das ganze Gefühl aufzulösen oder wegzuschieben.
Es geht darum,
Sich immer wieder Zeit zu nehmen,
Sich ganz in sich hinein zu fühlen und der Bandbreite dieser Wegweiser Raum und Beachtung zu schenken.
Lasse die Leichtigkeit und die Dankbarkeit nochmal tiefer in dich fließen.
Wiederhole diese Übung so oft,
Wie du möchtest oder wie es dir möglich ist,
Um jeden Tag einen Schritt tiefer zu dir zu gehen.
Bring deine Bewegungen nun langsam mit tieferen Atemzügen in deine Finger und deine Füße.
Vielleicht schenkst du dir selbst nochmal eine tiefe Umarmung,
Dich selbst zu halten.
Du bist stark genug,
Dich selbst zu halten.
Wenn du dich bereit fühlst,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
Spür nochmal in dich hinein,
Wie es dir jetzt geht.
Und dann danke ich dir von Herzen,
Dass du mit mir meditiert hast.
Namaste,
Deine Pia
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