
Fußsohlen spüren (MSC)
by Mirjam Luthe
Im Spüren der Fußsohlen üben wir, unseren Geist durch die Verankerung des Gewahrseins in den Körperempfindungen zu beruhigen. Dies ist eine einfache und wirksame Übung, die auch in aller Kürze praktiziert werden kann, um sich zu beruhigen, wenn man sich emotional überwältigt fühlt.
Transkription
Informelle Praxis,
Fußsohlen spüren.
Diese einfache Praxis,
Die leicht im Alltag in kurzer Zeit praktiziert werden kann,
Erlaubt eine weitere Erfahrung achtsamen Bewusstseins.
Es kann auch eine sowohl einfache als auch wirksame Übung sein,
Um sich zu beruhigen,
Um sich zu verankern,
Wenn emotionale Wellen spürbar sind.
Wie für viele Praktiken ist auch in dieser Praxis immer möglich,
Es anzupassen.
Wenn die Fußsohlen oder das Stehen nicht möglich sind,
Dann gibt es die Variante in die Hände zu spüren.
Die Praxis auf ganz eigene Art anzupassen,
Indem das Gewahrsein in die Körperstelle gelenkt wird,
Die zur Verankerung dienen kann.
Da sind die Füße und die Fußsohlen besonders dienlich für.
Dafür zunächst einmal in den Stand kommen,
Wenn das möglich ist und so bequem stehen,
Leicht hüftbreit,
Dass auch da schon ein Bewusstsein für Qualität des Stehens im Körper spürbar ist.
Nimm zunächst die Empfindungen an den Stellen wahr,
An denen die Fußsohlen den Boden berühren.
Gleich zunächst die Qualität des Untergrunds spüren.
Mutter Erde,
Die Qualität von Festigkeit,
Getragen sein,
Spüren.
Um dann die Empfindungen feiner nachspüren zu können,
Lege dich sanft nach vorne und hinten,
Fußballen,
Fersen und auch von rechts nach links,
Wie es ganz natürlich entsteht in einer achtsamen Bewegung,
Die vielleicht auch gerade deiner Energie in diesem Moment entspricht.
Vielleicht kaum wahrnehmbar,
Vielleicht,
Ergleicht Gewichtssinn,
Das erlaubt,
Noch ein bisschen ausladender.
Kleine,
Kreisende Bewegungen,
Weichen Knien,
Die Aufmerksamkeit auf die Empfindungen in den Fußsohlen richten.
Spüren,
Wie sich Kontaktfläche,
Das Empfinden in den Fußsohlen bei den sanften Bewegungen Oberkörpers verändern.
Wenn die Gedanken abschweifen,
Richte deine Aufmerksamkeit einfach wieder auf das Spüren der Fußsohlen.
Spüren,
Wie der Boden oder Erde den Körper trägt.
Beginne dann langsam zu gehen,
Achtsam einen Fuß zu heben,
Während das Gewicht mehr auf dem anderen Fuß ruht und zu senken.
Nimm während des Gehens die sich verändernden Empfindungen an den Fußsohlen wahr.
Achte auf die Empfindungen,
Während du den Fuß anhebst,
Nach vorne bewegst und wieder absetzt.
Einen Fuß nach dem anderen und ganz bewusst im Spüren der Empfindungen in den Fußsohlen bleiben.
Vielleicht wirst du dir während des Gehens auch für einen Augenblick dessen bewusst,
Wie klein die Fläche deiner Füße ist und wie die Füße deinen gesamten Körper unterstützen.
Wenige Quadratzentimeter,
Die erlauben,
Dich zu bewegen,
Zu tanzen,
Zu spüren,
Zu springen.
Wenn du magst,
Verbinde dich einen Moment mit Dankbarkeit für die harte Arbeit,
Die deine Füße verrichten,
Was wir sehr häufig für selbstverständlich halten.
Vielleicht magst du in deiner Vorstellung mit jedem Schritt einen Fußabdruck des Wohlwollens oder Friedens auf dem Boden hinterlassen oder der Qualität,
Die für dein Leben stehen soll.
Du kannst dir auch vorstellen,
Dass mit jedem Fußabdruck eine Blume erblüht.
Geh langsam weiter und verweile beim Spüren der Fußsohlen.
Wenn du soweit bist,
Komme langsam wieder zum Stehen.
Spüre nochmal das Stehen nach dieser Praxis.
Verbindung der Fußsohlen mit dem Boden,
Aufrichtung des Körpers.
Weite das Bewahrsein auf den gesamten Körper aus,
Über den Fußsohlen,
Über den Hüftbereich,
Im mittleren deines Körpers bis zum Kopf.
Spüre in den Körper hinein,
In der Verbindung über die Fußsohlen zur Erde.
Alles darf genauso sein,
Wie es gerade ist.
Du darfst genauso sein,
Wie du bist.
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